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«7 vs. Wild» kehrt zurück – und erinnert immer stärker ans Dschungelcamp

Der deutsche Survival-Experte Joe Vogel ist 2025 wieder bei «7 vs. Wild» mit dabei.
Survival-Experte Joe Vogel ist wieder bei «7 vs. Wild» dabei.Bild: Amazon Prime Video

«7 vs. Wild» kehrt zurück – und erinnert immer stärker ans Dschungelcamp

Amazon Prime hat neue Informationen zur fünften Staffel «7 vs. Wild» bekannt gegeben. Ohne Fritz Meinecke im Organisationsteam gelten neue Regeln. Und die sorgen direkt für eine Kontroverse.
20.09.2025, 20:0320.09.2025, 20:03
Jennifer Ullrich / watson.de

«7 vs. Wild» ist die grösste Survival-Show aus Deutschland, nach millionenfachen Aufrufen der ersten Staffeln auf YouTube läuft das Format mittlerweile zuerst exklusiv beim Streamingdienst Amazon Prime.

Hinzukommt: Co-Schöpfer Fritz Meinecke hat sich mittlerweile komplett aus dem Projekt zurückgezogen. Er kann die neuesten Entwicklungen daher nur aus der Ferne beobachten.

Bald startet die 5. Staffel

Am 7. Oktober fällt der Startschuss zur mittlerweile fünften Staffel von «7 vs. Wild» bei Amazon Prime und ab 20. Oktober bei YouTube. Dafür wurde erstmals im Amazonas gedreht. Die Beteiligten betonen bereits, es handele sich um die bislang härteste Herausforderung.

Die Twitch-Streamerin Evelyn Pfeifer alias Fibii ist mit 19 Jahren die bislang jüngste Teilnehmerin bei 7 vs. Wild.
Die Twitch-Streamerin Evelyn Pfeifer alias Fibii ist mit 19 Jahren die bislang jüngste Teilnehmerin bei «7 vs. Wild».Bild: Screenshot: YouTube

Was ist neu?

Auf dem offiziellen YouTube-Kanal zur Sendung wurden nun vorab das Regelwerk sowie die Gegebenheiten vor Ort vorgestellt. Und einige Fans erlebten beim Anschauen des Clips offenbar eine böse Überraschung.

Anders als in früheren Staffeln geht es diesmal nicht mehr um das reine Durchhalten an einem festen Ort. Stattdessen steht eine Art Überlebensmission im Fokus. Die Beteiligten müssen in Etappen verschiedene Ziele erreichen, die ihnen über sogenannte tote Briefkästen mitgeteilt werden. Am Ende der Reise wartet die Rückkehr in die Zivilisation.

Dieser Wandel bedeutet auch: weniger Lager, mehr Bewegung. Bushcraft-Fans, die sich wie in Staffel 1 und 2 auf ausgeklügelte Camp-Konstruktionen gefreut hatten, dürften enttäuscht sein. Denn durch die ständigen Ortswechsel bleibt kaum Zeit für den Aufbau.

Regeln wie im RTL-Dschungelcamp

Für den meisten Gesprächsstoff sorgt aber eine andere Regel: Niemand darf diesmal allein unterwegs sein, auch nicht für Toilettengänge oder kurze Strecken. Vielmehr müssen sich immer zwei Personen zu einem Duo zusammenschliessen.

Eine Massnahme, die dem gefährlichen Setting geschuldet ist, aber viele Fans an das Dschungelcamp erinnert, wo ebenfalls ständige Begleitung Pflicht ist.

Ein weiteres Sicherheitselement ist das nächtliche Lagerfeuer, das stets brennen muss, um Tiere fernzuhalten. Zwei Personen halten in Schichten Wache, eben genau wie bei der Dschungelcamp-Nachtwache.

Besonders diese Vorgaben kritisieren Fans in den Kommentaren auf Youtube. Die Show entferne sich immer weiter von ihrem Ursprung und wirke zunehmend inszeniert. Zur Erinnerung: In den ersten Staffeln mussten sich alle einzeln durchschlagen. Ein User zeigt sich enttäuscht:

«Schade, also doch Dschungelcamp 2.0.»

Ein anderer User schlägt in die gleiche Kerbe: «Hört sich halt maximal an wie Dschungelcamp extrem. Keine Ahnung, wie es Fernsehproduktionen immer schaffen, gute Formate an die Wand zu fahren.»

Statt Einzelkämpfer-Atmosphäre wie in den ersten Staffeln gibt es erneut ein Gruppenszenario – für viele Fans ein Rückschritt. Bereits Staffel vier kam in der Community nicht gut an, weil Konflikte innerhalb der Gruppe zu stark im Mittelpunkt standen. Damit weht verstärkt ein Hauch Reality-Show durch das Format.

Hier werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt:

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