Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04113262 A picture dated  05 March 2014 shows Phan Quang Minh, 62, playing a vinyl record at his home, in Hanoi, Vietnam. Minh owns a collection of about 20,000 vinyls, which is estimated to be worth up to about 1 million US dollars and supposed to be the biggest vinyl collection in Vietnam so far. Most of the vinyl records are classical music and jazz. Minh is also a guitarist and music researcher.  EPA/LUONG THAI LINH

Schallplatten geniessen weiterhin grosse Beliebtheit. Bild: Keystone

Zerfall des Musikmarkts

Nur ein Medium kann sich gegen den Aufmarsch von Musik-Streaming behaupten

Der klassische Musikhandel liegt im Sterben. Neben Streaming-Diensten wie Spotify feiert Vinyl ein Revival.



Wer heute Musik hört, der setzt mehrheitlich auf Streaming. Aktuelle Zahlen des Branchenverbands IFPI zeigen, dass Dienste wie Spotify, Google Music All Access oder Pandora im Vergleich zum Vorjahr massiv zugelegt haben. Die Umsätze aus dem Verkauf von digitalen Alben und Songs sind dagegen weltweit erstmals rückläufig.

Gegen den Negativtrend behaupten können sich Schallplatten mit einer Zunahme von 40 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten 2013. Mit 4,6 Millionen verkauften Exemplaren weltweit im Jahr 2012 bleiben die schwarzen Scheiben aber weiterhin ein Nischenmarkt.

Streaming-Dienste wiederum bleiben den Beweis weiterhin schuldig, ob sie jemals profitabel sein können. Bisher haben sie es nicht geschafft, die rückläufigen Umsätze der Musikindustrie zu kompensieren.

Infografik, Musimarkt, vinyl, streaming

Bild: Statista

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Twitter entfernt 170'000 chinesische Propaganda-Accounts

Twitter hat aufgeräumt: Nach eigenen Angaben hat der Kurznachrichtendienst mehr als 170'000 angeblich im Interesse der chinesischen Regierung gesteuerte Propaganda-Accounts von seiner Plattform entfernt.

Bei der Aktion seien 23'750 Nutzerkonten entdeckt und beseitigt worden, die sich in hohem Masse bei der Verbreitung von Fehlinformationen engagiert hätten, teilte der Kurznachrichtendienst am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Die Konten seien grösstenteils früh erkannt und entfernt worden. Zudem habe …

Artikel lesen
Link zum Artikel