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Twitter-Satire

Warum das Internet unser #LebenZerstört (und warum das seeehr lustig ist)



So viel Aufmerksamkeit hat die Hamburger Morgenpost (Mopo) schon lange nicht gehabt – auch wenn es nicht die Art von PR war, die man sich wünscht: Das Blatt hat sich mit einem stark verkürzten Zitat blamiert.

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Die Hamburger Morgenpost vom 13. Oktober. bild via meedia

Dabei zitieren die Norddeutschen Jason Lanier, der am Wochenende den Friedenspreis des deutschen Buchhandels in Empfang genommen hatte. Der 54-Jährige warnte in seiner Dankensrede laut Spiegel «auf die Gefahren hin, die unserer offenen Gesellschaft drohen, wenn ihr die Macht der Gestaltung entzogen wird». 

Er kritisierte Google, Facebook und Datensammelwut: Der Reichtum konzentriere sich in den Händen weniger. Die Morgenpost verdichtete (im wahrsten Sinne des Wortes) das Ganze zu: «Das Internet zerstört unser Leben».

Im Falle der Mopo trifft das nun sogar zu: Auf Twitter fliegt der Zeitung das Zitat nun um die Ohren. Unter dem Hashtag #LebenZerstört wird mit Humor zurückgeschlagen. Hier eine Auswahl des Schabernacks und der mahnenden Worte:

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«Michael Ende, du hast mein Leben zerstört» ist ein Song von der Hamburger Band Tocotronic. video: youtube/scarra

(phi, via Meedia)

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