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Warum das Internet unser #LebenZerstört (und warum das seeehr lustig ist)

Twitter-Satire

Warum das Internet unser #LebenZerstört (und warum das seeehr lustig ist)

14.10.2014, 13:3114.10.2014, 17:33

So viel Aufmerksamkeit hat die Hamburger Morgenpost (Mopo) schon lange nicht gehabt – auch wenn es nicht die Art von PR war, die man sich wünscht: Das Blatt hat sich mit einem stark verkürzten Zitat blamiert.

Die Hamburger Morgenpost vom 13. Oktober.
Die Hamburger Morgenpost vom 13. Oktober.bild via meedia

Dabei zitieren die Norddeutschen Jason Lanier, der am Wochenende den Friedenspreis des deutschen Buchhandels in Empfang genommen hatte. Der 54-Jährige warnte in seiner Dankensrede laut Spiegel «auf die Gefahren hin, die unserer offenen Gesellschaft drohen, wenn ihr die Macht der Gestaltung entzogen wird». 

Er kritisierte Google, Facebook und Datensammelwut: Der Reichtum konzentriere sich in den Händen weniger. Die Morgenpost verdichtete (im wahrsten Sinne des Wortes) das Ganze zu: «Das Internet zerstört unser Leben».

Im Falle der Mopo trifft das nun sogar zu: Auf Twitter fliegt der Zeitung das Zitat nun um die Ohren. Unter dem Hashtag #LebenZerstört wird mit Humor zurückgeschlagen. Hier eine Auswahl des Schabernacks und der mahnenden Worte:

«Michael Ende, du hast mein Leben zerstört» ist ein Song von der Hamburger Band Tocotronic.video: youtube/scarra

(phi, via Meedia)

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