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Review

Ein beinahe perfekter Kopfhörer – doch das hat seinen Preis

Ich steh auf Kopfhörer. Kabellos müssen sie sein und Over-Ear. Aber bitte nicht mehr als 300 Franken. Mit dem Bowers & Wilkins PX7 habe ich nun aber einen Kopfhörer getestet, der genau gegen meine letzte Regel verstösst.



Geht es um Kopfhörer, bin ich schon seit mehreren Jahren «Wireless» unterwegs. Und da meine letzten Lieblingskopfhörer an Altersschwäche gestorben sind, kam es mir gerade Recht, dass Bowers & Wilkins mir ihre neusten Kopfhörer PX7 zum Testen anbot.

Das Unternehmen war mir bis dahin kein Begriff, doch eine kurze Recherche später weiss ich: Bowers & Wilkins versteht angeblich was von Audio und ist im Bereich der Premium-Hersteller einzuordnen. (Und nein, ich spreche jetzt nicht von Beats by Dr. Dre).

Premium heisst in diesem Fall, dass man für den PX7 aktuell rund 430 Franken auf den Tisch legen muss. Eine stolze Summe, die man nicht leichtfertig ausgibt. Doch ein guter Kopfhörer ist auch immer eine Investition, die sich über Jahre auszahlen kann. Die Frage ist also, ob sich hinter dem Preisschild von Bowers & Wilkins PX7 auch ein Kopfhörer verbirgt, der eine solche Summe rechtfertigt.

Design & Verarbeitung

Schaut man sich den PX7 an, sticht vor allem der Bügel sofort ins Auge. Dieser ist so an den Ohrmuscheln angebracht, dass sich diese viel besser justieren lassen als Kopfhörer mit herkömmlichen Bügeln. Das kommt natürlich vor allem dem Tragekomfort entgegen und hält auch Geräusche besser fern, da die Ohrmuscheln präziser am Kopf sitzen.

Bowers &  Wilkins

Bild: pascal scherrer

Beim Aussehen hebt sich der PX7 von den meisten Kopfhörer-Designs ab. Denn während Konkurrenzmodelle im selben Preissegment oft auf Kunststoff setzen, verarbeitet Bowers & Wilkins Stoffelemente im PX7, die ihm ein schlichtes, aber elegantes Äusseres verleihen.

Im Kontrast dazu stehen die Halterungen der Ohrmuscheln, welche aus Karbonfaser-Composite-Materialien sind. Ihre Farbgebung wirkt dabei fast etwas rau und verschmutzt. Die Oberfläche fühlt sich aber glatt und kühl an. Laut Bowers & Wilkins soll dieses Material besonders widerstandsfähig sein und wird unter anderem im Rennsport eingesetzt.

Wilkins & Bowers PX7

Bild: watson

Sowas klingt immer gut als Verkaufsargument. Wie stabil der Bügel dadurch wirklich ist, hätte ich aber nicht testen können, ohne das Risiko einzugehen, den Kopfhörer zu beschädigen. Zumindest wenn man von Hand versucht, die Gelenke etwas zu strapazieren, wirkt das Ganze robust.

Insgesamt macht der PX7 optisch einen guten Eindruck und hebt sich von den etwas generischen Kunststoff-Designs anderer Kopfhörer-Modelle ab. Die Verarbeitung ist top – nichts ruckelt oder lottert. Alles andere wäre für einen Premium-Kopfhörer auch eine Enttäuschung gewesen.

Einwandfreies Bluetooth & einfache Steuerung

Verbindet man den PX7 das erste Mal mit dem Smartphone oder Laptop, klappt das auf Anhieb. Während meiner vierwöchigen Testzeit hatte ich nicht ein einziges Mal ein Problem mit der Bluetooth-Verbindung.

Kaum ist der Kopfhörer eingeschaltet, ist er auch schon mit dem Handy verbunden und bleibt es, selbst wenn dieses im Rucksack liegt. Auch wenn man zwei Geräte gleichzeitig verbunden hat, bleibt die Verbindung jederzeit stabil. Dabei kann man ein zweites Gerät sogar koppeln, ohne dass die Wiedergabe auf dem ersten Gerät unterbrochen wird.

Wilkins & Bowers PX7

Bild: watson

Wer bei Kopfhörern auf Touch-Bedienung steht, wird am PX7 allerdings keine Freude haben. Stattdessen gibt es an der rechten Hörmuschel drei Tasten, mit denen man alles regelt. Es gibt jeweils eine separate Taste für «lauter» oder «leiser» und eine Multifunktionstaste für den Rest:

Im ersten Moment erscheint das etwas mühsam, wenn man die mittlere Taste dreimal drücken muss, um zurückzuspringen. Allerdings gewöhnt man sich sehr schnell dran – und mal ehrlich: Wie oft springt man zurück? Eben!

So klingt der PX7

Die PX7 sind eine der allerersten Kopfhörer, welche Qualcomms neuen «aptX Adaptive Codec» unterstützen. Sehr einfach ausgedrückt bedeutet der neue Codec, dass die Verbindung via Bluetooth qualitativ viel hochwertiger ist als zuvor. Die Sound ist intensiver und die Latenz (Verzögerung) soll vor allem beim Gaming nur noch minimal sein. Ebenfalls passt aptX den Sound je nach Quelle automatisch an, so dass man immer die gleiche Klangqualität hat.

Für Sound-Enthusiasten: Die Latenz soll bei etwa 80 Millisekunden liegen und die Bitrate bis zu 420 kbps betragen. Damit soll in der Theorie kaum noch ein Unterschied zu linearem Audio mit 24Bit / 96 kHz zu hören sein.

Bild

Bild: watson

Der Sound, den der PX7 liefert, überzeugt. Das Stereobild hat mir gefallen und auch wenn man den Kopfhörer etwas fordert, verrichten die Treiber zuverlässig ihren Dienst. Allerdings ist der PX7 eher etwas basslastig, was mir zwar gefällt, aber Leute, die ausgeprägte Höhen wollen, eventuell etwas abschrecken könnte. In Zahlen bedeutet das: Der Bass geht problemlos bis 20 Hertz runter, während bei den Höhen ab etwa 15'000 Hertz kleine Ungereimtheiten auftreten. Dennoch: Das ist meckern auf sehr hohem Niveau.

Das taugt das Adaptive Noice Cancelling

Eines vorweg: Noise Cancelling bedeutet nicht, dass man gar keine Umgebungsgeräusche mehr hört – auch wenn der Name das andeutet. Vielmehr werden hauptsächlich gleichmässige Geräusche (beispielsweise Strassenverkehr) herausgefiltert und der Rest gedämpft.

Der PX7 hat adaptive Geräuschunterdrückung verbaut. Dies bedeutet, dass Geräusche nicht einfach nur gemessen und mit «Gegenfrequenzen» herausgefiltert werden, wie bei der aktiven Geräuschunterdrückung. Vielmehr berücksichtigen Algorithmen unter anderem auch Ohrform, Kopfhörerposition und selbst, ob die Haare anders sind oder man Brillenträger ist. Die Geräuschunterdrückung soll dabei laufend angepasst werden, so dass der Klang immer derselbe bleibt.

Viel Theorie, die schön klingt. Und in der Praxis? Da beeindruckt der PX7 mit grossartigem Noise Cancelling. Natürlich schafft es der Kopfhörer nicht, den Verkehrslärm komplett herauszufiltern, wenn man neben einer vielbefahrenen Strasse an der Hardbrücke steht. Aber der Verkehrslärm wird tatsächlich so weit gedämpft, dass man ihn nicht mehr bewusst wahrnimmt. Das «Negative» daran: Man erschrickt dann schon fast, wenn man die Kopfhörer abnimmt.

Wilkins & Bowers PX7

Die Taste für das Noise Cancelling ist links zu finden. Bild: watson

Insgesamt kann man zwischen drei verschiedenen Noise-Cancelling-Modi wählen:

Am besten ist natürlich der starke Modus. In diesem wird es in der Arbeitsumgebung eines offenen Büros, wie wir es bei watson haben, so leise, dass mich schon mal drei Leute gleichzeitig beim Namen gerufen haben und ich es nicht gemerkt habe, weil ich mich so gut konzentrieren konnte.

Dennoch lässt der Kopfhörer auch im starken Modus Stimmen von Leuten, die direkt vor einem stehen, gedämpft durch, sodass man sich einigermassen verständigen kann. Die Sensitivität kann man übrigens in der App einstellen. (Mehr dazu weiter unten).

Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings, dass der Kopfhörer in diesem Modus manchmal einen leicht unangenehmen Druck auf den Gehörgang ausübt. Das ist dann so ähnlich, wie wenn man mit einem Auto in einen Tunnel fährt. Das dürfte aber vor allem Leuten unangenehm sein, die noch nie einen Kopfhörer mit Noise Cancelling hatten. Daran gewöhnt man sich relativ rasch.

Bild

Noise Cancelling? Funktioniert top! Bild: watson

Der schwache Modus ist okay, lässt aber natürlich einiges mehr durch. Dafür versteht man sein Gegenüber auch viel besser. Den Automatik-Modus wiederum habe ich am wenigsten gemocht, da er manchmal einfach zu lange gebraucht hat, um sich auf neue Umgebungsgeräusche einzustellen. Auch kann es manchmal sogar etwas beim Musikhören stören, wenn der Modus automatisch von stärker auf schwächer wechselt und umgekehrt.

Wer gerade keine Verwendung für Noise Cancelling hat, kann es ganz ausschalten. Das alles passiert übrigens mit einer einzigen Taste an der linken Hörmuschel. Eine Stimme sagt einem dabei immer schön an, in welchen Modus man gerade umgeschaltet hat. Der Kopfhörer braucht dabei etwa eine Sekunde, um in einen anderen Modus zu wechseln.

Schlaues Kerlchen

Ein Kränzchen muss ich den Ingenieuren für die Sensorik winden. Diese sorgt unter anderem dafür, dass die Wiedergabe automatisch stoppt, wenn man den Kopfhörer abnimmt. Selbst wenn man nur eine Ohrmuschel anhebt, um zu hören, was jemand sagt, stoppt die Musik zügig. Eine kleine Verzögerung von etwa zwei Sekunden gibt es dennoch. Legt man den Kopfhörer wieder an, respektive die Muschel wieder auf das Ohr, wird die Wiedergabe zuverlässig fortgesetzt.

Natürlich ist der PX7 nicht der erste Kopfhörer mit solch einer Funktion. Allerdings habe ich auch schon Kopfhörer erlebt, die zu empfindliche Sensoren hatten. Das führte dann zum Beispiel dazu, dass die Wiedergabe nur schon stoppte, wenn ich den Kopf in den Nacken gelegt habe. Beim PX7 ist mir sowas nicht passiert. Und wem die Sensoren doch zu empfindlich (oder zu wenig empfindlich) sind, kann das in der App anpassen.

Ein nettes Feature ist auch der Stand-by-Modus: Werden die Kopfhörer nicht bewegt, schalten sie sich nach 15 Minuten in den Stromsparmodus. Die Zeitspanne dafür kann man ebenfalls in der App beeinflussen. Von fünf Minuten bis 60 Minuten reicht die einstellbare Zeitspanne. Wer möchte, kann den Standby-Timer auch ganz abschalten.

Telefonieren? Ja, aber sprich laut!

Eine Schwäche offenbart sich beim PX7 beim Mikrofon. Oft muss man sehr laut sprechen, damit das Gegenüber einem einwandfrei versteht. Immer wieder kriegte ich bei Telefonaten den Satz zu hören «Kannst du bitte lauter sprechen» oder «Ich versteh dich kaum». Habe ich den Kopfhörer dann vom Handy entkoppelt und mit gleicher Lautstärke weitergesprochen, hiess es jeweils «Ah, jetzt versteh ich dich gut». Damit kann man Gespräche mit dem PX7 nur schon an einem Bahnhof, wo viele Umgebungsgeräusche sind, vergessen.

Er läuft und läuft und läuft

Der Bowers & Wilkins PX7 ist ein Akkumonster. Anders kann man es nicht sagen. Auf dem Datenblatt reicht eine Akkuladung für 30 Stunden Wiedergabezeit. Dieser Wert ist zwar nur Theorie, aber in der Praxis schafft der Kopfhörer locker über 20 Stunden. Wer also jeden Tag zwei, drei Stunden Musik hören will, lädt den PX7 am Sonntagabend auf und hat dann für die kommenden sieben Tage genug Energie.

Sollte der Akku doch mal zur Neige gehen, sollen 15 Minuten Ladezeit reichen, um wieder genug Saft für zwei Stunden Hörvergnügen zu haben. So das vollmundige Versprechen von Bowers & Wilkins. Tatsächlich entspricht dies nicht ganz der Realität. In unserem Test hat der Kopfhörer nach 15 Minuten laden nämlich weit mehr als zwei Stunden durchgehalten. So wird man natürlich gerne positiv überrascht.

Einziger Wermutstropfen ist, dass man über das mitgelieferte Klinkensteckerkabel keine Musik hören kann, wenn der Akku leer ist. So nützt einem das Kabel als Backup also nicht viel. Bowers & Wilkins sagt aber, dass man über das USB-C-Kabel während dem Laden (zum Beispiel über den Laptop) gleichzeitig Musik hören kann.

Eine App mit Verbesserungspotential

Bei einem solchen Kopfhörer darf eine App natürlich nicht fehlen. Diese gibt es für iOS und Android und sie ist schön übersichtlich gestaltet – wenn man es denn schafft, den Kopfhörer über Bluetooth zu verbinden. Auch wenn dieser Vorgang eigentlich simpel erscheint, hatte ich mehrere Anläufe gebraucht, bis der Kopfhörer endlich mit der App verbunden war. Schaut man sich die App-Bewertungen im Play Store an, scheine ich nicht der Einzige mit diesem Problem zu sein. Hat man die erste Verbindung einmal geschafft, klappt es danach eigentlich immer ohne Probleme.

Bild

Bild: watson

Auch, dass man die App nicht nutzen kann, wenn man mit zwei Geräten verbunden ist, gibt etwas Abzug. Zwar funktioniert die Verbindung mit der App, allerdings fängt die Wiedergabe dann im Sekundentakt an unangenehm zu knistern. Sobald man die Verbindung zu einem der zwei Geräte trennt, läuft die Musik wieder klar und ohne Probleme.

In der App selbst gibt es keine bahnbrechenden Optionen. Dennoch hat Bowers & Wilkins wohl das Maximum an Anpassbarkeit aus dem Kopfhörer herausgeholt. Folgende Features sind verfügbar:

Fazit

Bild

Bild: watson

Der Bowers & Wilkins PX7 ist ein Kopfhörer, der sehr vieles richtig macht. Toll verarbeitet, hebt er sich mit einem durchdachten Design von der Masse ab. Beim Klang lässt der PX7 fast keine Wünsche offen und höchstens Profis dürften die leichte Basslastigkeit bemerken.

Abzug gibt es für das Mikrofon, das vor allem bei lauterer Umgebung versagt. Auch der Verbindungsvorgang mit der App hat noch Verbesserungspotential, auch wenn das nicht so ins Gewicht fällt.

Wem bei einem Kopfhörer das Mikrofon nicht so wichtig ist, kriegt unter dem Strich einen toll verarbeiteten Kopfhörer mit grossartigem Sound und sehr langer Akkulaufzeit. Einzig, ob einem das knapp 430 Franken wert ist, muss man nun noch für sich entscheiden.

+ Toller Klang (aber ganz leicht basslastig)
+ Bluetooth-Verbindung ohne Macken
+ Ohrmuscheln schmiegen sich fast perfekt an den Kopf
+ Über 20 Stunden Akkulaufzeit
+ Tolles Adaptives Noise Cancelling mit drei Stufen

- Mikrofon ist zu schwach
- Verbindung mit App ist zu Beginn etwas Glückssache
- Klinkenstecker-Kabel lässt sich mit leerem Akku nicht verwenden

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«Kabellose Kopfhörer sind der Tod des Rock'n'Roll»

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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Stein 24.11.2019 15:22
    Highlight Highlight @PS

    und wie tönt ein Sinfonieorchester in diesem Ohrmuscheln denn so?
    • Pascal Scherrer 26.11.2019 09:35
      Highlight Highlight @Raphael Stein: Für finde okay, zumindest beim London Symphony Orchestra. Ich hatte die Kopfhörer auch kurz einem Kollegen ausgeliehen, der eher auf der klassischen Schiene ist und was er hörte, gefiel ihm.

      Allerdings würde ich dir trotzdem empfehlen, den Kopfhörer wenn möglich vorher zu testen.
  • Truthspitter 24.11.2019 13:48
    Highlight Highlight Hört sich sehr gut an! Kann man den Akku auswechseln nach ein paar Jahren?
    Bei Bose 35ii leider nicht mehr, da verlötet und nach knapp 2Jahren lässt der Akku recht nach. :(
    Für diesen Preis schon fast eine Frechheit.
    • Pascal Scherrer 26.11.2019 09:37
      Highlight Highlight @Truthspitter: Das kann ich dir leider nicht sagen. Am besten schaust du gelegentlich auf iFixit. Ich denke, die werden den Kopfhörer demnächst auseinandernehmen und das dann herausfinden.
  • Damogles 24.11.2019 08:51
    Highlight Highlight Danke für den Bericht! Wem der Preis zu hoch ist, kann immer auch auf https://www.bowerswilkins.com/de-de/outlet schauen. Da habe ich vor Jahren meine P7 Wireless gekauft mit einem Nachlass von etwa einem ⅓...

    Mir gefällt der Sound und der Tragekomfort ist top.
  • Theor 24.11.2019 07:19
    Highlight Highlight Bin seit neustem Vesitzer eines Bose quietcomfort 35 ii und sehr zufrieden damit. Ist mein erster Einstieg in die Premium-Liga und ich hatte anfangs ziemlich Bedenken, so viel Geld auszugeben, wenn Sennheiser-InEars ab 60 CHF für mich bisher immer genügten. Aber die super einfache Zusammenschaltung mit anderen Bose-Kopfhörern hat mich witklich begeistert. Es ist toll einfach, zusammen mit der Freundin Musik zu hören.
    • Pierre Beauregard 24.11.2019 10:48
      Highlight Highlight Bose und Premium im gleichen Satz zu erwähnen ist schon fast töricht.
    • eselhudi 24.11.2019 13:13
      Highlight Highlight yep, bose ist overrated. bequem sind sie jedoch.
    • Supermonkey 24.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Bose sind billigkomponenten mit DSP zu höchstleistungen gepusht, so dass der sound subjektiv wahrgenommen besser tönt. Tut es aber nicht. Man könnte auch einfach hochwertige Komponenten nehmen. Das einizig gute an Bose ist die Marketingabteilung.
  • Couleur 24.11.2019 00:27
    Highlight Highlight Wer sich einen Eindruck vom exzellenten Klang von B&W Produkten machen will: Der P5 Wireless gab's in Aktion letzthin für 99 CHF und wird wohl zu Black Friday ähnlich günstig zu haben sein. Es gibt klanglich und von der Verarbeitung her nix besser für 99 im BT Kopfhörer Bereich. Ich war noch selten so begeistert von einem Elektronikartikel für 100 CHF. Dann kann man in zwei Jahren immer noch auf den PX7 zum halben Startpreis upgraden.
  • MadPad 24.11.2019 00:22
    Highlight Highlight Mein Favorit, in der Schweiz entwickelt: https://www.galaxus.ch/de/page/bb-pure-im-test-verspielt-und-verdammt-gut-13385
    • Pascal Scherrer 24.11.2019 11:06
      Highlight Highlight Ich hab den auch. Bin sehr enttäuscht. Und das Noice Cancelling war bei Auslieferung nicht dabei. Das Update hat bei meinem nicht funktioniert und die An/Aus-Sensorik ist so empfindlich, dass der Kopfhörer sich teilweise schon bei leichtem Neigen des Kopfes abschaltet.

      Ausserdem verbindet er sich auch mal gerne spontan mit fremden Geräten, da es keinen speziellen Bluetooth-Connect-Mode gibt.

      Auf dem Papier ist der B&B Pure super, aber in der Praxis hat er keine Chance gegen den PX7.
    • Sentinel 25.11.2019 13:33
      Highlight Highlight @ Pascal
      kann ich dir nur zustimmen. Habe den B&B auch. Bin auch enttäuscht. Ich muss regelmässig mein SmartPhone neu starten, damit überhaupt Musik spielt. Der Support ist eine Katastrophe. Du kriegst schlicht keine Antwort..... Update hat auch bei mir nicht funktioniert.
      Auf Kickstarter kann man die Zufriedenheit der Kunden gut nachvollziehen :-(
  • Digitalrookie 24.11.2019 00:17
    Highlight Highlight Wireless geht gar nicht und unterwegs höre ich schon lange keine Musik mehr. B & W ist aber schon eine Bank, zumindest was die Lautsprecher betrifft. In dem Segment ist die Firma sackstark. Aber diesen Wireless-Trend kann ich nicht unterstützen, ich habe es wie Kaufmann kürzlich. Musik will verkabelt sein. Und von ordentlichen Tonträgern kommen. Unterwegs lieber Alltagsgeräusche, zuhause dafür Musik in Vollendung. Da darf ein halber Meter Cinch-Kabel dann auch gut und gerne mal 75 Franken kosten.
    • Mia_san_mia 24.11.2019 07:56
      Highlight Highlight Haha wieso? Was soll das?
    • Zappenduster 24.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Der Arme leidet an Audiophillie, zum Glück erst im Anfangsstadium.

    • Patrik Hodel 24.11.2019 11:53
      Highlight Highlight Ein halber Meter Kabel für 75 Schtutz?
      Ich wette, Du würdest den Blindtest nicht bestehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • eselhudi 23.11.2019 23:40
    Highlight Highlight wenn man bass mag: v-moda wireless
    wenn man noise cancelling mag: sony wh-1000xm3

    habe beide. (yep, musik-nerd)
  • Team Insomnia 23.11.2019 22:13
    Highlight Highlight Mein erstes Auto (1999), ein Suzuki Swift GTi Turbo (JG91) kostete mich damals genau 429.- Stutz!

    Das Ding hatte Turbo (101ps) und 4x4 und lief noch Problemlos bis 2004! War mit ihm in Amsterdam, Frankfurt, Paris und Wien.

    Schon dekadent was der ganze Konsum-Müll wie diese Kopfhörer heute kosten, oder wie will man diesen Preis rechtfertigen?
    • P. Silie 23.11.2019 23:23
      Highlight Highlight ..schon mal einen Suzuki Swift am Ohr gehabt?
    • dä dingsbums 23.11.2019 23:32
      Highlight Highlight Der Preis wird damit gerechtfertigt, dass es ein sehr guter Kopfhörer ist in dem ziemlich viel Technik steckt, dessen Entwicklung etwas gekostet hat.
      Es gibt Leute die legen Wert auf gute Verarbeitung und guten Sound.

      Du kannst Dir selbstverständlich auf dem Wühltisch für 9.- Kopfhörer kaufen und damit glücklich sein.
    • exeswiss 24.11.2019 02:00
      Highlight Highlight ist halt die frage, ob ein 8 jahre altes PX7 auch 430.- kostet oder es nicht wie auch dein erstes auto, deutlich günstiger zu haben wäre? zämehäng wie vorhäng, he?
    Weitere Antworten anzeigen
  • qolume 23.11.2019 21:57
    Highlight Highlight Ich schwöre immer noch auf meinen Sennheiser Momentum 2/Wireless 😊
    • Simon 24.11.2019 01:48
      Highlight Highlight Hab an meinem gerade neue Ohrkissen oder wie die Dinger heissen aufgezogen, mein M2 wie neu!
    • Zappenduster 24.11.2019 11:13
      Highlight Highlight Schliesse mich hier auch an, sehr tolles Teil.
  • tr3 23.11.2019 21:40
    Highlight Highlight Mit leerem Akku kann man mit Klinkenkabel keine Musik hören? Ist das deren Ernst?
    • Flötist 23.11.2019 22:17
      Highlight Highlight Das will man auch nicht, ausser man versteht die Funktionsweise des Kopfhörers nicht. Das Gerät spielt seine Stärke mit Strom aus. Das ist wie wenn jemand einen fantastisches Auto hat und bemängelt, dass man ihn nicht durch die Gegend stossen kann, wenn der Tank leer ist. Ehrlich.
    • PxlP 24.11.2019 07:12
      Highlight Highlight ...mit anderen Worten: wenn irgendwann der Akku durch ist, ist das ein Totalschaden. Deal killer.
    • tr3 24.11.2019 10:47
      Highlight Highlight It‘s not a bug, it‘s a feature! Alles klar 😂

      Sorry, aber dieses „feature“ ist etwas vom dümmsten, was ich seit langem gesehen habe. Wieso schafft es jeder andere Hersteller, seine BT-Kopfhörer so zu konstruieren, dass sie auch mit leerem Akku funktionieren? Und wieso funktionieren High-High-High-End-Kopfhörer, die so viel wie ein Klainwagen kosten, alle ohne Stromquelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 23.11.2019 21:29
    Highlight Highlight Kabellos geht gar nicht. Mir reichts dass ich mein Handy und Tablet ständig laden muss, da braucht ich nicht noch ein anderes Teil mit Akku.
    Meine In-Ears für den Alltag sind von Beyer Dynamic, mein Over-Ear (den ich aber vor allem zum auflegen benutze) ist der HD8 von Sennheiser.
    • Flötist 23.11.2019 22:18
      Highlight Highlight Es geht schon, ich nutze seit 2 Jahren täglich im Büro und im Flugzeug kabellose Kopfhörer und würde niemehr zurückwechseln. Dieser Zug ist abgefahren.
    • dä dingsbums 23.11.2019 23:35
      Highlight Highlight @Flötist: Nö, der Zug ist nicht abgefahren. Es gibt einfach einen weiteren Markt neben den klassischen Kopfhörern.
    • Flötist 24.11.2019 14:47
      Highlight Highlight Bei mir ist er abgefahren. Dass andere noch Kabelkopfhörer kaufen wollen ist klar. Es gibt ja auch noch Leute, die zu Recht CDs brennen wollen.
  • Dr Barista 23.11.2019 21:29
    Highlight Highlight Bin schon lange auf der Suche nach einem Ersatz für meine Bose QC25. Am besten gefällt mir an dem Kopfhörer etwas das ich bis jetzt nicht wieder gefunden habe: Einen austauschbaren Akku. Für mich als Lade-Vergesser ein segen, da in 10 Sekunden der Akku wieder voll geladen ist... Da bleibe ich wohl noch lange am Kabel hängen...
    • asdf1692 24.11.2019 05:39
      Highlight Highlight Beim B&O H9 geht das. Günstig ist aber anders..
  • Zeit_Genosse 23.11.2019 21:20
    Highlight Highlight Die völlige Antithese dazu. Ein Over-Ear Kopfhörer auf der Basis von „Peltor“ mit PNC (hervorragender passiver Lärmschutzdämmung). Simpel, sehr robust, faltbar, Top-Speaker-Innenleben (leicht Basslastig, aber Markenelektronik wählbar). Läuft immer und ewig mit jedem Zubringersystem. Grau-Hammerschlag, stossfest und leicht abwaschbar/zu reinigen. Und das Beste: Frei von Kommerz. Selbstgemacht. Einzelstück, gibt es nicht zu kaufen. Es gibt aber noch andere davon. Von einem Künstler individuell gestaltet. Auch schmalere Version für Ladys und sogar kidz.

    Es lebe die Vielfalt.
    Benutzer Bild
    • Mia_san_mia 24.11.2019 07:58
      Highlight Highlight Hä was soll das?
  • Krise 23.11.2019 21:20
    Highlight Highlight Ein guter Bericht, danke dafür. Dürfen wir noch was übers Gewicht und den Tragekomfort erfahren? :)
    • Pascal Scherrer 26.11.2019 09:40
      Highlight Highlight @Krise: Tragekomfort ist gut, aber jetzt auch nicht ausserordentlich. Die Kopfhörer liegen sehr straff am Kopf an, was womöglich gewisse Leute stören könnte. Ich habe es nicht als unangenehm empfunden, selbt dann nicht, als ich die Kopfhörer beinahe zwei Stunden am Stück anhatte. Nix tat weh oder war unangenehm.

      Im Sommer musst du aber bei Temperaturen über 30 Grad sicher damit rechnen, dass deine Ohren etwas ins Schwitzen kommen.

      Das Gewicht beträgt 310 Gramm.
  • collin geisser 23.11.2019 21:19
    Highlight Highlight Habe ein Sennheiser MB 660. Die aufgelisteten Punkte negativen Punkte sind da nicht vorhanden. Das Mikro ist so gur, es nimmt nur Geräusche auf, die von mir kommen. Teilweise fragen die Leute ob ich noch dran bin weil gar keine Geräusche übertragen werden wenn ich nichts sage. Kostete mich jedoch die am besten investierten 500 Chf meines Lebems.
    • Big_Berny 24.11.2019 10:20
      Highlight Highlight Werd en USB Dongle nicht braucht, kann auch zu den PXC 550. Sind abgesehen davon identisch und 80.- günstiger. Super Dinger!
  • Madison Pierce 23.11.2019 21:00
    Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass die so "günstige" Sachen für Otto Normalverbraucher herstellen. Sie waren mir bis jetzt bekannt als Marke für Audio-Freaks, die bei der Qualität zu keinen Kompromissen bereit sind.

    Ihr (auch optisch ansprechender) Premium-Lautsprecher kostet 36 kCHF. Pro Stück.
    • Nunja 23.11.2019 21:18
      Highlight Highlight Bei B&W müssen Apple Fans am Ruder sein. Schon ca. 2007 haben sie mit dem "Zeppelin" einen genialen iPod Lautsprecher geschaffen, der bis heute phantastisch ist. Der Zeppelin war dann auch einer der ersten AirPlay Speaker.
      Mit dem P5 Wireless hatten sie den ersten einwandfreien Bluetooth Kopfhörer fürs iPhone präsentiert. Die Palette an bezahlbaren, sehr guten Consumerprodukten hat dem Brand sehr stark geholfen.
    • aglio e olio 24.11.2019 10:17
      Highlight Highlight Kopfhörer von B&W beginnen bei 100 Stutz. Wenn man die "britische" Färbung mag lohnt sich ein Blick. Stylisch sind sie i.R immer. Spielt ja oft auch eine Rolle.
  • Füdlifingerfritz 23.11.2019 20:50
    Highlight Highlight Meine Bose700 Noise Cancelling Over-Ears zeigen langsam einige Gebrauchsspuren... denke, nach diesem Bericht kenne ich seinen Nachfolger.
  • Scaros_2 23.11.2019 20:45
    Highlight Highlight Die hässlichkeit dieses Teil isch schon ein Grund nicht zu kaufen. Der Preis macht da nicht mehr viel mit.
    • Mia_san_mia 24.11.2019 07:59
      Highlight Highlight Die sehen wirklich nicht gut aus.

«Platzspitzbaby» reisst Mauern nieder – dabei zuzusehen, ist eine Wucht

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