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Die Kantonspolizei Zürich startet im Februar 2020 eine Testphase mit einem vollelektrischen, allradbetriebenen Patrouillenfahrzeug mit Komplettausrüstung für den Einsatz auch auf Autobahnen. Typ: Audi e-tron 55 Quattro.

Dieser Elektro-Audi geht neu auf Patrouillenfahrt im Kanton Zürich. Bild: Kantonspolizei Zürich

Nimm das, Basler Polizei-Tesla! Zürcher Polizei testet Audi e-tron 55 Quattro

Die Kantonspolizei Zürich kämpft gegen Verbrecher – und gegen den Klimawandel. Neu im Stall: Ein Elektrobolide, der auch auf der Autobahn eingesetzt wird.



Die Kantonspolizei Zürich startet im Februar eine Testphase mit einem vollelektrischen, allradbetriebenen Patrouillenfahrzeug: Im Gegensatz zu den Basler Kollegen setzen die Zürcher nicht auf Tesla, sondern auf Audi. Der Audi e-tron 55 Quattro sei auch für den Einsatz auf Autobahnen geeignet, heisst es in der Medienmitteilung vom Donnerstag.

Es sei das erste vollelektrische und allradbetriebene Fahrzeug, das die grundlegenden Anforderungen für ein Einsatzfahrzeug der Verkehrspolizei im Kanton Zürich erfülle, heisst es.

Was kostet das Zürcher E-Polizeiauto?

Knapp 100'000 Franken koste der Audi e-tron 55 Quattro ab Werk und sei damit deutlich teurer als der Standard-Streifenwagen, der BMW 5, schreibt die Zürichsee-Zeitung.

In Winterthur werde man den Elektro-SUV selten sehen. Er komme am Verkehrsstützpunkt Urdorf zum Einsatz, weil es dort viel Autobahn abzudecken gelte und die Polizei möglichst viele Fahrkilometer abspulen könne.

Die Reichweite gebe Audi mit etwas über 400 Kilometer an; ein voller Ladezyklus dauere 4 bis 5 Stunden.

Im Praxistest bis zum Erreichen von 400‘000 Kilometern sollen die genauen Betriebskosten ermittelt sowie die Einsatztauglichkeit im Polizeialltag und die Lebensdauer der Batterie in Erfahrung gebracht werden. Besondere Herausforderung seien die vielen Autobahnkilometer im vergleichsweise grossen Kanton, sagt Polizeikommandant Thomas Würgler.

Im Interview spricht der Kapo-Chef über die «Reichweitenangst»:

Video: kaltura.com

Was den Zürcher Polizisten nicht passieren sollte:

Auszuschliessen ist ein Beschaffungs-Debakel wie bei der Polizei Basel-Stadt: Das erste Schweizer Elektro-Polizeiauto, ein Tesla Model X, wurde 2018 präsentiert, musste aber wegen Datenschutz-Bedenken in der Garage bleiben. Erst im April 2019 gab der kantonale Datenschützer grünes Licht.

Korrektur: In einer früheren Artikel-Version hiess es fälschlicherweise, der Tesla habe keinen CAN-Bus. So schrieb etwa der Tages-Anzeiger, ein Polizeiauto müsse über eine Can-Bus-Datenschnittstelle für polizeispezifische Anforderungen verfügen. Dazu gehörten Unfalldatenspeicher, Dachbalken, Funk oder Nachfahrmessung. Der Tesla habe keine solche Schnittstelle.

Zürcher Polizei kämpft gegen den Klimawandel

In ihrer Medienmitteilung streicht die Kantonspolizei Zürich ihre Pionierrolle hervor, was die Beschaffung von Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik betrifft:

«Als kantonaler Lead Buyer für Personenwagen bis 3.5 Tonnen und mit einer Personenwagenflotte von über 650 Fahrzeugen hat die Kantonspolizei Zürich eine Verantwortung wahrzunehmen. So nahm sie 2003 das erste Gasfahrzeug für die Verkehrs- und Jugendinstruktoren in Betrieb. 2004 wurden die ersten Hybrid-Fahrzeuge in Betrieb genommen. 2015 wurde das erste vollelektrische Fahrzeug bestellt. Per Ende 2019 hat der Anteil an Fahrzeugen mit alternativem Antrieb 13.1% betragen. Dazu im Vergleich: 2018 waren in der Schweiz 2.4% aller eingelösten Personenwagen bis 3.5 Tonnen mit alternativem Antrieb ausgerüstet.»

Die Kantonspolizei sei mit diesen langfristigen Massnahmen zur Reduktion des Treibstoffverbrauchs und damit des CO2-Ausstosses auf dem richtigen Weg ist, heisst es weiter. Dies habe eine unabhängige ISO-Zertifizierung gezeigt.

Von den rund 650 Autos der Kantonspolizei seien aktuell bereits über 80 mit alternativen Antrieben unterwegs, darunter viele Hybrid-Fahrzeuge und rund 23 mit Erdgas, heisst es. Bis Ende Jahr soll der Anteil alternativer Antriebe bis auf 18 Prozent steigen, wird der Chef der Logistikabteilung der Kantonspolizei Zürich, Roger Büherer, zitiert.

Die Zürcher Polizei schreibt, man wolle sich bei der Auto-Beschaffungsstrategie aber auch weiterhin nicht auf ein einziges Antriebssystem festlegen: Ob Benzin, Diesel, Gas, Hybrid (kleine Batterie, Elektro- und Benzinmotor), Plug-In (grössere Batterie, Elektro- und Benzinmotor), Elektro oder Wasserstoff: «Je nach Einsatz und Anforderungen ist ein anderes Antriebskonzept passend und wird entsprechend beschafft.»

(dsc)

E-Autos im Crashtest

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    Alle Leser-Kommentare
  • sendepause 17.01.2020 14:06
    Highlight Highlight Liebe Audi. Wenn ihr einen Namen kreiert, schaut doch auch mal, was er auf französisch bedeutet... étron :-)
  • Papi75 17.01.2020 13:35
    Highlight Highlight Auf Grund von diesem Artikel möchte ich im Januar 2020 das Wort des Jahres 2020 vorschlagen. "Reichweitenangst"
  • zeromg 17.01.2020 09:51
    Highlight Highlight Audi, sind das nicht die Autos die nur digitale Gaspedale haben? On/Off. So kommt es mir meistens vor wenn ich die Autos auf unseren Strassen fahren sehe. Auch die Auffahrsensoren scheinen auf 30cm eingestellt zu sein.
  • GraveDigger 17.01.2020 08:46
    Highlight Highlight Ein Bio-Zwiebelring... Da kommen einem die Tränen... Wir sind voll Öko.. Brauchen ein Rechenzentrum in Frankfurt und LTE das die fahrende Wanze überhaupt fährt und der Auspuff konnte dank der neuen Technologie jetzt nach schwarze Pumpe ausgelagert werden.
    Dieser Kommentar wurde auf dem 100% Chlorfrei gebleichtem Desktop erstellt. Für den Text haben wir nur die glücklichsten Elektronen aus Freilandhaltung verwendet.
  • soulcalibur 17.01.2020 07:57
    Highlight Highlight Ich finde den cool, wieso nicht? "Diversität" wird doch gefeiert, wieso als nicht bei den E-Autos? Verfolgungsjagden à la Hollywood gibt es wohl eher weniger...Tesla hat die Patente ja offen gelegt, kann sich jeder Autobauer bedienen, wenn er will. Das die Deutschen noch lernen müssen steht ausser Frage, aber immerhin, sie sind dran. Wir Schweizer sind halt einmal mehr weit voraus mit unserem....äh, Moment....;-)
    • Astrogator 17.01.2020 08:38
      Highlight Highlight Nun ja, nicht wenig Grundlagenforschung zu E-Mobilität wurde in der Schweiz geleistet.

      Wir könnten bei der ganzen Energiewende vorne mitspielen. Aber die Bürgerlichen unter Führung der SVP sind ja der Meinung es ist besser wenn die Schweiz weiter Milliarden jährlich in arabische Länder pumpt um Öl zu kaufen anstatt hier in der Schweiz Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu haben.

      Öl und Schwarzgeld - das ist die Wirtschaftskompetenz der SVP. Und sie wollen nicht merken, dass die Zeit vorbei ist und kümmern sich lieber um ein Burkaverbot.
    • soulcalibur 17.01.2020 09:32
      Highlight Highlight @Astrogator Ja, ich deine Argumentation verstehe ich und bin da gleicher Meinung. Was mich stört ist halt die ewige Nörgelei und Häme in den Kommentarspalten, wenn es um die deutsche Automobilbranche geht....dabei ist es doch wichtig, dass grundsätzlich mal was geht punkto alternativer Antriebe...aber vielleicht bin ich halt als Audifahrer auch vorbelastet...;-)
  • Teslanaut 16.01.2020 23:13
    Highlight Highlight Sind wir doch ehrlich zum Volk! Der Wagen hat den Steuerzahler keinen Rappen gekostet - er wurde von Audi gratis zur Verfügung gestellt! In einem normalen Beschaffungsprozess hätte der Wagen niemals bestanden. Bereits mit der normalen Polizeiausrüstung und zwei Mann Besatzung ist das Ladelimit erreicht. In normalen Fahrtests hat der Wagen in mehreren Bereichen versagt. Die angebliche Reichweite hat er auch unter optimalsten Bedingungen nicht annähernd erreicht, geschweige denn mit voller Zuladung und Autobahngeschwindigkeit! Da wäre der Jaguar die bessere Wahl, aber leider nicht gratis!
    • GrossmeisterDerBlauenReiterei 17.01.2020 08:18
      Highlight Highlight Ich bin mir bezüglich Beschaffungsprozess nicht sicher. Ist von den Anforderungen abhängig. Die Reichweite nach WLTP müsste meiner Meinung nach genügend sein - aber auch dafür wird das Fahrzeug ja gestestet.
  • Henzo 16.01.2020 22:37
    Highlight Highlight Habt ihr alle Tesla Aktien oder weshalb hat es hier so viele Fanboys?
    Finde den E-Tron deutlich schicker als jeden Tesla ....kauf mir aber weder Tesla noch den E-Tron
    • DerHans 17.01.2020 08:23
      Highlight Highlight Hast du Audi-Aktien oder warum findest du den E-Tron schicker?
    • Astrogator 17.01.2020 08:45
      Highlight Highlight Ich finde Tesla grossartig, dank Tesla kommt die E-Mobilität voran.

      Aber, wenn ich über 50'000 für ein Auto ausgebe, dann will ich kein Hartplastik im Innenraum und die Spaltmasse dürfen stimmen.
      Ich will ein funktionierendes Servicenetz und ein Auto bei dem ich weiss, was ich kaufe und das auch behalte und nicht plötzlich eingeschränkt werde und Features zurückgenommen werden oder z.B. die Ladeleistung remote eingeschränkt wird, damit der Akku die Garantiezeit durchhält.

      Und ich finde das Cockpit vom M3 eine Katastrophe, Thema Ergonomie ging völlig an Tesla vorbei.

      Genug Kritik? 😉
    • Henzo 17.01.2020 15:47
      Highlight Highlight Mein ehemaliger CEO hatte ein Model S und einmal hatte ich ein Model X als Uber Auto. In beiden Fällen fand ich zwar cool wie futuristisch das ganze war und ich war begeistert von dem grossen Bildschirm ....aber sonst empfand ich das Interieur als sehr plastikhaft und billig. Auch das Äussere haut mich nicht vom Sockel (ausser die geilen Flügeltüren, die mich an den SLS erinnern). Bin auch kein SUV Fan aber optisch spricht mich der e-tron deutlich mehr an als der Tesla ...von innen und von aussen (bin aber noch nie in einem gesessen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 16.01.2020 19:06
    Highlight Highlight Der etron erreicht nur max 200km/h. So holt uns die polizei wenigstens nie ein.
    Und 400km? Im tests waren es im wobter eher gegen 300 mit der grossen batterie. Audi hat beim etron die aerodynamik vergessen
  • Whal 16.01.2020 17:51
    Highlight Highlight Im täglichen Betrieb mit der kompletten Autobahnausrüstung und dringenden Dienstfahrten wird der Audi keine 400 km erreichen. Wenn hoch kommt 150 km.
    Prestigeobjekt für die Kapo Zürich um wieder in den Medien zu stehen...
    Wie steht es im übrigen mit der Entsorgung des Batteriepackets? Klimafreundlich???
    • Hugeyun 16.01.2020 23:59
      Highlight Highlight Das ist aber wohl ein Grundsatzproblem. Andere E-Autos wie ein Tesla Model X haben genau die gleichen Probleme.
  • rolf.iller 16.01.2020 17:22
    Highlight Highlight Die könnten doch einen gebrauchten eTron kaufen. Was ich gelesen habe ist ein Viertel der Flotte bereits auf dem Occasionsmarkt zu haben. Bei den Teslas siehts hingegen anders aus, die werden behalten.
    • Martin Kutscher 16.01.2020 20:59
      Highlight Highlight Wo haben Sie das gelesen? Würde mich auch interessieren!
    • rolf.iller 17.01.2020 03:30
      Highlight Highlight Na gehen sie einfach mal auf Autoscout gucken. Da gibt es aktuell 43 etrons und 8 Model 3s mit mehr als 5000 km im Angebot. Dazu kommt, dass pro Monat ca 600 eTrons und 3K-5K Model 3s verkauft werden.
    • henkos 17.01.2020 07:37
      Highlight Highlight 43 Stück = 1/4?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schubidubidubid 16.01.2020 17:18
    Highlight Highlight Die dürfen keine dicken Leute mehr festnehmen. Sonst sinkt die Reichweite.
  • Shiney 16.01.2020 17:14
    Highlight Highlight Was genau soll an einem mit Atomstrom betriebenen Auto umweltfreundlich sein?
  • Enzian034 16.01.2020 17:12
    Highlight Highlight Die Polizei gönnt sich ja sonst nichts, mit unseren Steuergeldern.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.01.2020 16:31
    Highlight Highlight "Der Audi e-tron 55 Quattro sei auch für den Einsatz auf Autobahnen geeignet..." - Jetzt hab ich doch kürzlich auf der Autobahn einen Tesla gesehen. Könnte es denn sein, dass auch dieses Fzg. für Autobahnen geeignet ist? Aber scho klar, für die wackren Mannen (und etwas weniger Frauen) der KAPO Züri kommt nur Premium in Frage. Is klar.
    • Astrogator 16.01.2020 16:43
      Highlight Highlight "Aber scho klar, für die wackren Mannen (und etwas weniger Frauen) der KAPO Züri kommt nur Premium in Frage."

      Also wenn Premium ein Argument gewesen wäre, dann ist das beim E-Auto im Moment Tesla (trotz Spaltmasse 😉) und nicht Audi oder Mercedes.
    • Frankygoes 16.01.2020 17:41
      Highlight Highlight Wieso Premium? Der Basler Tesla kostet 40'000.- mehr als der Audi..
    • Allion88 16.01.2020 19:08
      Highlight Highlight Der etron ist langsamer (topspeed und beschleunigung) und zwar mit abstand, hat weniger platz, schlechtere assistenzsysteme, weniger reichweite, schlechtere ladeinfrastruktur.
      Nimmt mich wunder wo das premium ist. Zusätzlich ist er auch hässlich wie die nacht, aber das ist geschmacksache
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ludwig XVI 16.01.2020 16:21
    Highlight Highlight Falls es jemanden interessiert hier noch der Link zur technischen Architektur von Tesla:
    https://m.hqew.net/news/details/34058

    Das ist ein anderes Geschoss als die deutschen "Mechaniker" da zusammenbasteln... Erklärt unter anderem auch warum Tesla den mit Abstand besten Systemwirkungsgrad erzielt...
    • Drunken Master 16.01.2020 18:04
      Highlight Highlight Kann es vielleicht an den vielen Teilen von deutschen Autoteile-Zulieferern liegen?
    • roger_dodger 16.01.2020 18:44
      Highlight Highlight ja, die deutschen haben es jetzt auch noch erfunden nachdem man sich lange Zeit mit Scheuklappen rumgelaufen ist. Viel Spass beim Aufholen des technischen Rückstandes.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 17.01.2020 01:36
      Highlight Highlight Danke für den informativen Link. Werde mir den Artikel gerne bei Gelegenheit (und einer Tasse Kaffee) durchlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 16.01.2020 16:20
    Highlight Highlight Die Basler haben ihren Tesla allerdings schon im Einsatz. Und ein Fussballstadion.
    • passivreader 16.01.2020 17:30
      Highlight Highlight #mic drop! 😂😂
    • Balikc 17.01.2020 08:32
      Highlight Highlight ... und den höheren Turm haben wir auch noch.

      (und mehr Sonnenstunden, den grösseren Fluss, den günstigeren ÖV-Tarifverbund, die freundlicheren Bewohner und überhaupt!)
      Play Icon
  • Ludwig XVI 16.01.2020 16:17
    Highlight Highlight Das mit "Tesla hat keinen CAN-Bus" NICHT. Tesla Model S z.B. hat 7 voneinander unabhängige CAN-Bussysteme, welche zusammen auf das OPBS-Gateway von Tesla laufen.
    Das hat auch einen Grund: OPBS von Tesla ist sicherer, schneller und weniger störanfällig als ein CAN... Tesla nutzt den CAN aber trotzdem für die Verarbeitung der peripheren Feldapparate wie Sensoren...
    Man kann also sagen, Tesla hat und braucht (für's autonome Fahren) mehr Rechenleistung... Da hinken die altbewährten Autobauer einmal mehr hinterher.

    Take that KAPO, sag ich. Aber lieber Tesla bashen auf Kosten von gutem Journalismus.
    • @schurt3r 16.01.2020 17:16
      Highlight Highlight Habs korrigiert, danke für den Hinweis.

      Es lebe der gute Journalismus! ;-)
    • Ludwig XVI 16.01.2020 17:22
      Highlight Highlight Gerne, ich warte immer noch auf dein Apple-Auto :-D Ich seh den Titel schon:
      "Apple baut den Tesla-Killer" :-D
    • GrossmeisterDerBlauenReiterei 17.01.2020 08:08
      Highlight Highlight Korrekt wäre wohl: Der Zugriff auf den Tesla-CAN kann nicht genutzt werden. Bei den "normalen" Fahrzeugen können direkt oder via CAN-Adapter die notwendigen Signale abgegriffen werden (die Signale brauchts für vorgeschriebene Zusatzgeräte). Deshalb wurde z.B. beim Basler Polizei-Tesla ja auch für die Erfassung des Geschwindigkeitssignals ein Magnet auf die Antriebswelle geklebt...
  • bärn 16.01.2020 16:09
    Highlight Highlight was soll diese schlagzeile?? e-tron ist katastrophal bezüglich effizienz.... also "nimm das" zürcher polizei wäre passender....
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 16.01.2020 16:00
    Highlight Highlight Dieser „Bolide“ hat bei 130 Sachen eine Reichweite von ~280km. Die Nutzbare Akkukapazität liegt bei ca. 86KWh (Audi gibt den gesamten Akku nicht frei) und bei dem erwähnten Tempo zieht der e-tron etwa 28-30 KWh/100km aus dem Akku. Das sind so ca. 6-8 KWh mehr als bei einem Model X.

    Die Ineffizienz des e-trons wird nur noch vom Mercedes-Benz EQC und dem Porsche Taycan getoppt.

    Der Schlitten kostet aber auch nur knapp 100k, da stimmen auch die lebenswichtigen Spaltmasse, weil toidsche Wertarbeit und so 🙄...
  • albie wright 16.01.2020 15:52
    Highlight Highlight Bitte nicht Audi. Lieber einen richtigen Renault!
  • Locutus70 16.01.2020 15:52
    Highlight Highlight Beide Fahrzeuge haben einen ziemlich großen Akku. Die CO2-Bilanz dürfte da erst ab 150000km positiv gegenüber einem Diesel-Verbrenner sein.
    Da die EU Elektroantrieb mit Lithium-Ionen-Batterie als emissionsfrei einstuft, können die Hersteller ihren Flottenausstoß fein senken.
    • DerHans 16.01.2020 16:15
      Highlight Highlight 150000km sind schon längstens widerlegt! Kommen sie endlich mal im 2020 an!
    • Le French 16.01.2020 18:37
      Highlight Highlight DerHans, korrekt. Es sind ca 50000 km. Dafür benötige ich ca 8 Jahre! Wie ein E-Auto nach 8 Jahren dann aussieht, wird sich noch zeigen. Die ersten Teslas S werden dieses Jahr dann so alt.
    • Locutus70 16.01.2020 18:59
      Highlight Highlight @DerHans - die CO2-Bilanz eines Elektrofahrzeugs mit Lithium-Ionen-Akku hängt stark vom Strommix im Herstellungsland ab.
      Beim Audi ist es Polen und da ist die CO2-Bilanz einfach gruselig

      https://ecomento.de/2019/03/26/audi-elektroauto-e-tron-produktionsprobleme-batterieengpass/

      https://www.energie-experten.ch/de/mobilitaet/detail/wie-stark-belastet-die-batterieherstellung-die-oekobilanz-von-elektroautos.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hansdamp_f 16.01.2020 15:47
    Highlight Highlight L'étron heisst auf Französisch Kothaufen.

    Gratulation ans Marketing.

    https://dict.leo.org/franz%C3%B6sisch-deutsch/%C3%A9tron

    • Pümpernüssler 16.01.2020 16:16
      Highlight Highlight Passt doch 🤣 Subaru hat den Fucks und Audi ihren Kackhaufen.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 16.01.2020 16:23
      Highlight Highlight Hahaha 😂. Made my day.
    • Flo1914 16.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Grandios, Danke. Passt ja auch irgendwie zu den Autos mit den vier ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 16.01.2020 15:39
    Highlight Highlight Man könnte es mit Fussball vergleichen, in Basel spielt man in der E-Auto Champions League und in Zürich eher so Challenge League.

    Aber mal ehrlich, E-Autos machen sich zur Zeit nicht gegenseitig Konkurrenz, sonder den Verbrennern. Darum jedes E-Auto auf der Strasse ist ein Verbrenner weniger und das ist erfreulich.
  • WID 16.01.2020 15:37
    Highlight Highlight Als gejagten kriminellen würde ich versuchen auf der Autobahn möglichst lange bei höher Geschwindigkeit vorne weg zu fahren. Dann ist der Akku des e-Tron schon nach 150km leer.
    • hänes 16.01.2020 16:16
      Highlight Highlight Ja und wie bei den Tesla drosseln sie die Höchstheschwindigkeit schon nach ein paar km
    • DerHans 16.01.2020 16:17
      Highlight Highlight Wer kennt sie nicht, die Verfolgungsfahrten über 100km? Eigentlich wäre ja schon an der Kantonsgrenze Schluss.
    • amazonas queen 16.01.2020 16:26
      Highlight Highlight Dann kannst du ja nach einer Verfolgung von Zürich bis Basel problemlos wieder zurückfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 16.01.2020 15:16
    Highlight Highlight Eigentlich erfreulich aber der Titel ist seltsam weil der Tesla wohl in praktisch allen Bereichen weit überlegen ist.
    • Drunken Master 16.01.2020 15:26
      Highlight Highlight Ach, ist er das?
    • dmark 16.01.2020 15:51
      Highlight Highlight Nö... Wie du oben lesen konntest, hat der Tesla nicht mal einen banalen CAN-Bus.
      Warum eigentlich nicht? Dürfte doch kein Problem sein, wenn schon sowieso alles über das "Mischpult" in der Konsole läuft?
      Alle Autos ab den 90ern haben einen, bzw. mehrere für die unterschiedlichsten Steuergeräte und Funktionen - nebst den einfachen Radio.
    • bärn 16.01.2020 16:10
      Highlight Highlight genau... aber ringe passen halt wohl mehr zum "image" welches sich die zhpoli geben will...
    Weitere Antworten anzeigen
  • why_so_serious 16.01.2020 15:14
    Highlight Highlight Im Bild oben die Nummertafel gepixelt um sie dann im Video schön zu präsentieren.
    Der Herr am Mikrofon ist wohl kein ääääh geschulter äääh Mitarbeiter äääh für ääh medialen Auftritt äääh odr?
    • bärn 16.01.2020 16:09
      Highlight Highlight du spielt keine rolle... haptsache audi.....
    • bärn 16.01.2020 16:11
      Highlight Highlight ja anhand der nummer könnte man auch die adresse des halters rausfinden.... ;-))
    • @schurt3r 16.01.2020 17:15
      Highlight Highlight Das Foto oben wurde den Medien von der Kantonspolizei so zur Verfügung gestellt ;-)
  • Astrogator 16.01.2020 15:13
    Highlight Highlight „ Die Reichweite gebe Audi mit etwas über 400 Kilometer an“
    Die in unabhängigen Tests nicht annähernd erreicht werden...
    • @schurt3r 16.01.2020 15:21
      Highlight Highlight Ja, ich habe auch schon von knapp 300 km gelesen ...

      Interessanter Bericht bei «Autobild»:
      https://www.autobild.de/artikel/audi-e-tron-test-elektroauto-reichweite-akku-suv-15060383.html
    • Silverstone 16.01.2020 15:36
      Highlight Highlight Und dann erst noch mit dem ganzen Zusatzgewicht... Werden dann am Schluss grad gut 200km ;)
    • Astrogator 16.01.2020 16:23
      Highlight Highlight Der Bericht von der Autobild zeigt ganz gut das Dilemma der Deutschen.

      Die denken immer noch Verbrenner, bauen riesige Akkus ein, bauen ineffiziente Antriebe ein (Audi E-Tron hat nur einen Permanent-Synchronmotor, der andere ist ein fremderregter(!) Asynchronmotor) und dann steht man verdammt lange an der Ladesäule bis der Riesenakku wieder voll ist.
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