Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Angst vor Apple Pay? Ab Januar kann mit dem neuen Twint bezahlt werden



Die mobile Schweizer Bezahllösung Twint geht im Januar an den Start. «Das System wird Ende November fertig sein. Nicht zuletzt auf Wunsch von Händlern wollen wir den Roll-out nicht mitten im Weihnachtsgeschäft machen», sagt Twint-Chef Thierry Kneissler.

«Der Plan, Mitte Januar zu beginnen, ist realistisch», sagt Kneissler in einem auf dem Onlineportal der «Finanz und Wirtschaft» veröffentlichten Interview.

Weko genehmigt Zusammenschluss

Vor einer Woche hatte die Wettbewerbskommission (Weko) den Zusammenschluss der mobilen Bezahlsysteme Twint und Paymit genehmigt. Die fünf grössten Banken, SIX, die Detailhändler Migros und Coop sowie Swisscom hatten sich Ende Mai auf eine gemeinsame Lösung für das mobile Bezahlen in der Schweiz geeinigt, die unter dem Namen Twint auftritt.

Stellen würden wegen der Fusion zwischen Twint und Paymit keine abgebaut, versichert Kneissler. «Im Gegenteil, wir sind in einer Wachstumsphase und froh, dass wir jetzt doppelt so viel Kompetenz in einem Unternehmen haben.»

«Der Zahlungsverkehr in der Schweiz ist nicht so trivial, wie es scheint.»

Man habe inzwischen auch die Zustimmung der EU-Wettbewerbsbehörde, lässt er wissen. Dies sei für zukünftiges Wachstum im Ausland «nicht unbedeutend». Konkrete Pläne dazu gebe es aber noch nicht. «Wir stellen ein Produkt her, von dem wir überzeugt sind, also könnten wir es dereinst auch im Ausland vertreiben», hält er fest.

«Einige Trümpfe in der Hand»

Angst vor dem Konkurrenten Apple habe man keine. Im Juli startete Apple den Handybezahldienst Apple Pay in der Schweiz. «Wir haben einige Trümpfe in der Hand, die für uns sprechen», sagt der Twint-Chef. Als Beispiel nennt er das Hinterlegen von Kundenkarten und Treueprogrammen, weitere Zusatzfunktionen seien geplant.

«Der Zahlungsverkehr in der Schweiz ist nicht so trivial, wie es scheint. Es gibt heute hierzulande zum Beispiel zwischen 50'000 und 100'000 Automaten, die man mit Geld füttern kann. Das sind viele verschiedene technische Zahlungssysteme, und wir arbeiten daran, in sie hineinzukommen. Diesen Aufwand macht sich ein internationaler Player nicht.»

Die Leute vom Mobile Payment zu überzeugen sei eine grosse Herausforderung. «Unser grösster Konkurrent ist nicht Apple, sondern Cash. Mit Mobile Payment wollen wir das Verhalten der Leute ändern. Das passiert nur, wenn sie dank Mobile Payment Zeit oder Geld sparen.»

(dsc/sda/awp)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bonsaii 17.09.2016 09:40
    Highlight Highlight Sorry aber für mich kommt die Lösung nicht in Frage ...
    Apple-Pay ist sowas von einfach und schnell, Watch ans Terminal halten und bezahlt.

    Und die Bonuskarten sollen ja auch kommen hab ich mal gelesen.

    Zudem:
    Mit dem neuen watchOS 3 hab ich die Supercard immer im Dock, schnell scannen und gleich bezahlen, geht keine 5 Sekunden :)
  • Qwertz 17.09.2016 08:07
    Highlight Highlight Was mich eigentlich viel mehr interessiert ist, ob TWINT endlich NFC unterstützt. So lange das nicht der Fall ist, werde ich das nicht installieren.
    • Sandro Lightwood 22.09.2016 06:35
      Highlight Highlight Hat nicht Apple NFC gesperrt, respektive nur Apple selber kann die Funktion verwenden? Logisch setzt Twint da nicht auf NFC, dann wären ja schon rund 50% potentielle Kunden ausgeschlossen.
  • glüngi 16.09.2016 23:43
    Highlight Highlight ich nutze twint nicht aber was mich aufregt ist das man bei apple pay erst ein paar wneige kreditkarten verwenden kann. sehr gerne würde ich mein portmonee abschaffe und den ganzen tag eigentlich alles mit dem handy dabei haben. tja, pech für mich.

Google enthüllt riesige Hacker-Attacke gegen iPhone-Nutzer – steckt China dahinter?

Apple-Nutzer sind über Jahre hinweg unbemerkt von Hackern attackiert worden. Sie wurden auf manipulierte Webseiten gelockt, wo ihre Geräte heimlich mit Malware infiziert und anschliessend ausgespäht wurden. Einiges deutet auf eine gezielte Kampagne gegen Minderheiten hin.

IT-Sicherheitsforscher von Google haben über ein Dutzend - inzwischen geschlossene - Schwachstellen in der Software von Apples iPhones entdeckt, über die alle möglichen privaten Daten abgegriffen werden konnten. Das Nachrichtenportal Spiegel Online spekuliert, dass es sich um «den bisher massivsten Hack von iPhones» handeln könnte.

So seien die Angreifer unter anderem in der Lage gewesen, den aktuellen Aufenthaltsort der Nutzer zu verfolgen sowie Fotos und Kontakte zu kopieren. Die Angreifer …

Artikel lesen
Link zum Artikel