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Das sind die ersten 5G-fähigen Smartphones in der Schweiz. bild: swisscom

Swisscom verblüfft alle und lanciert 5G-Netz mit einer völlig unbekannten Handy-Marke

Der Schleier ist gelüftet: Swisscom sagt endlich, welche Gemeinden zuerst vom 5G-Netz profitieren werden. Die eigentliche Überraschung ist aber das erste 5G-Handy der Schweiz.



Wann startet die Swisscom ihr 5G-Netz?

Der grösste Schweizer Telekomkonzern will bis Ende Jahr über 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit der neuen, fünften Mobilfunkgeneration abdecken. Das sei fast so viel wie mit der aktuellen Mobilfunktechnik 4G, die derzeit etwa 99 Prozent erreicht.

«Sobald wir die Konzession für die neuen Mobilfunkfrequenzen erhalten haben, werden wir die Netze freischalten», sagte Swisscom-Chef Urs Schaeppi am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Zum Start werden 100 Standorte in über 50 Städten und Gemeinden mit 5G versorgt – allerdings werden nicht alle gleich davon profitieren, wie Swisscom im Interview mit watson erklärte.

Der Mobilfunkanbieter testet sein 5G-Netz bereits seit längerem in mehreren Gemeinden. Wann genau 5G auf breiter Front gestartet wird, ist noch nicht klar. Es soll aber in den nächsten Wochen losgehen.

In welchen Gemeinden kommt das 5G-Netz von Swisscom zuerst?

Nebst den grossen Städten wie Bern, Basel, Zürich und Genf, die sporadisch bereits mit 5G versorgt sind, zählen die folgenden Gemeinden zu den ersten 5G-Standorten:

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bild: swissom

Nebst den Grossstädten würden auch Agglommerationsgemeinden und Dörfer sowie Tourismusorte abgedeckt. Die Anzahl steige wöchentlich.

Wann kann ich ein 5G-Smartphone kaufen?

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Das 999 Franken teure Oppo Reno 5G mit einer Pop-up-Kamera ist das erste 5G-Handy in der Schweiz. bild: swisscom

Die ersten kommerziellen 5G-Smartphones sollen ab Mai erhältlich sein. Das Angebot an 5G-fähigen Geräten werde laufend erweitert, sagt Swisscom. Das allererste 5G-Gerät im Swisscom-Shop stammt – und das ist die grosse Überraschung – vom bei uns weitgehend unbekannten chinesischen Smartphone-Giganten Oppo. Weitere Marken wie LG (ebenfalls ab Mai), Samsung (ab Juli) und Huawei (3. Quartal) werden folgen.

Wann weitere bekannte Marken wie Nokia und Apple ihre 5G-Handys auf den Markt bringen, ist noch nicht bekannt.

Was brauche ich, um 5G nutzen zu können?

Ein 5G-fähiges Smartphone sowie ein Mobilfunk-Abo, das 5G unterstützt. Neuere Handy-Abos unterstützen in der Regel automatisch 5G, sobald das neue Netz verfügbar ist. Bei älteren und besonders günstigen Abos (z.B. M-Budget-Abo) wird die Geschwindigkeit teils gedrosselt, wie es schon bisher beim 4G-Netz der Fall ist.

Swisscoms aktuelle inOne-Abos unterstützen das 5G-Netz. Wer die maximale Geschwindigkeit will, muss sich aber eine Premium-Speed-Option für 10 Franken pro Monat dazu erwerben. Wer mehrere Geräte mit voller 5G-Leistung versorgen will, zahlt zusätzlich zum Abo 20 Franken pro Monat. Ob sich dies lohnt, sollte man sich sehr gut überlegen, zumal die Bandbreite auch im 5G-Netz immer auf alle Nutzer in Reichweite einer Funkzelle verteilt wird.

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Swisscoms Basic-Abo für 45 Franken ist auf 50 Mbit/s gedrosselt. bild: swisscom

Welche 5G-Handys kann ich nun bei Swisscom kaufen?

Swisscom hat vier 5G-Smartphones präsentiert, die zwischen 999 und 2500 Franken kosten werden.

1. Oppo Reno 5G

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Swisscom bringt überraschend die chinesische Handy-Marke Oppo in die Schweiz. bild: watson

In Fernost gehören die Smartphones von Oppo seit Jahren zu den beliebtesten Endgeräten und weltweit zählt Oppo bereits zu den fünf führenden Herstellern. In China soll Oppo einen Marktanteil von 20 Prozent haben. Bei uns hingegen ist der Smartphone-Riese bislang fast unbekannt. Das soll sich nun aber, ähnlich wie zuvor bei Huawei, rasch ändern: Das Oppo Reno 5G ist das erste 5G-Smartphone der Chinesen und ab Mai bei Swisscom verfügbar.

Das China-Handy punktet mit einem sehr grossen Akku (4065 mAh) mit Schnellladefunktion, einer 48-Megapixel-Kamera (10-facher Hybridzoom und Nachtbildmodus) sowie dem aktuell schnellsten Mobile-Prozessor für Android-Smartphones (Qualcomm Snapdragon 855).

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Das Oppo Reno 5G hat ein fast randlosen Display und eine 48-Megapixel-Kamera. bild: watson

Oppo versucht sich bei uns als Premium-Marke neben Apple, Samsung und Huawei zu positionieren. Das Reno 5G erinnert technisch an die Top-Modelle von Huawei und kostet auch gleich viel: 999 Franken. Dafür bekommt man das erste 5G-fähige Smartphone der Schweiz mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Speicherplatz.

Der Blickfang des Oppo Reno ist die ausfahrbare Front-Kamera.

2. LG V50 ThinQ

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Auf den ersten Blick sieht es wie ein gewöhnliches Smartphone aus. bild: watson

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LG verkauft das V50 ThinQ mit einem 200 Franken teuren Zusatz-Display, das gleichzeitig als Schutzhülle dient. bild: watson

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Das LG V50 ThinQ wird mit der Display-Hülle zu einem Dual-Screen-Handy. bild: watson

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LG will so vor allem Gamer ansprechen. bild: watson

Das neue Top-Modell von LG hat eine Dreifach-Kamera, einen grossen Akku (4000 mAh) und den aktuell schnellsten Prozessor für Android-Smartphones, den Snapdragon 855. Es ist ab Mai verfügbar und kostet bei Swisscom mit einem Abo 1099 Franken.

3. Samsung Galaxy S10 5G

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Ab Juli bringt Samsung die 5G-Version des Galaxy S10 in die Schweiz.

Das Galaxy S10 5G entspricht weitgehend dem normalen S10, hat aber ein grösseres Display und ist natürlich 5G-fähig. Zudem bekommt man neu eine sehr gute Vierfach-Kamera sowie einen äusserst starken Akku mit 4500 mAh. Kostenpunkt: 1279 Franken.

4. Huawei Mate X

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Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone bei Swisscom mit 5G. gif: watson

Das Mate X von Huawei ist ein Premium-Smartphone mit biegbarem Display, das sich zu einem 8 Zoll grossen Tablet auffalten lässt. Das Falt-Handy soll erst ab dem 3. Quartal verfügbar sein und kostet 2499 Franken.

Wie schnell ist 5G?

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bild: swisscom

Gegenüber 4G bietet 5G mehr Geschwindigkeit beim Surfen im Internet. Während das Maximaltempo von 4G bei 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) liegt, schafft die neue Technologie etwa doppelt so viel. Man habe mit einem handelsüblichen Smartphone in einem standardisierten Netz, also nicht unter Laborbedingungen, 1,86 Gbit/s erreicht, sagte Swisscom-Produktchef Dirk Wierzbitzki: Das sei Weltrekord.

Das Problem: Für solche Maximalwerte muss man die ganze Antenne für sich alleine haben, was im Alltag nie der Fall sein wird. Denn auch 5G ist ein sogenanntes «shared medium». Das heisst, die Bandbreite einer Funkzelle wird auf alle Endgeräte in der Umgebung verteilt, so dass die Geschwindigkeit im Alltag in der Regel weit geringer ist.

4G-Speed im Vergleich mit älteren Handy-Netzen

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Die Angaben sind theoretische Maximalwerte, die im Alltag nicht erreicht werden. grafik: swisscom

Was hat es mit 5G-Internet für zu Hause auf sich?

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Swisscom lanciert 2020 den 5G-Booster, der schnelles Internet durch die Luft verspricht. bild: watson

Swisscom, aber auch Sunrise und Salt, verkaufen künftig 5G-Router, die ländliche Regionen mit schnellem Internet durch die Luft versorgen sollen. Ein Glasfaser-Kabel ist und bleibt aber schneller als 5G.

Sunrise hat bereits ein Abo angekündigt, das Internet für zu Hause via 5G-Netz offeriert. Der Werbeslogan «Glasfaser durch die Luft» ist allerdings eine Mogelpackung, da die maximale Bandbreite im Mobilfunknetz auf alle Nutzer einer Funkzelle verteilt wird, während Glasfaser-Kunden eine zugesicherte Bandbreite haben.

Welche Vorteile bringt 5G?

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bild: swisscom

Private Nutzer profitieren von ultraschnellen Downloads, mehr Bandbreite, selbst wenn sich viele Menschen an einem Ort aufhalten und schnelleren Reaktionszeiten, was etwa flüssigere Online-Spiele erlaubt. Ein zentraler Vorteil von 5G ist also die grössere Kapazität der Handyantennen, wodurch viel mehr Menschen als heute gleichzeitig auf das Netz zugreifen können. Dies ist insbesondere in Stosszeiten oder bei grossen Menschenmassen wie bei einem Fussballspiel wichtig.

Urs Schaeppi, CEO von Swisscom, sagt: «Bisher hat jeder Technologiesprung im Mobilfunk zu einem fundamentalen Wandel des Alltags geführt.» Das 2G-Netz habe uns vom Festnetz befreit und die SMS als Killer-Anwendung hervorgebracht. 3G- und 4G hätten das mobile Internet ermöglicht. Bei 5G werden laut Schaeppi zunächst Unternehmen das volle Potenzial nutzen, etwa das Baugewerbe.

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Swisscom zeigt im Werbevideo, wie Baufirmen von 5G profitieren könnten. Video: YouTube/Swisscom News

Der zentrale Vorteil des 5G-Netzes ist, dass es sich intelligent an den jeweiligen Erfordernissen der Geräte bzw. Anwendungen im Netz ausrichten kann.

Ein Netflix-Stream in sehr hoher Bildqualität verlangt zum Beispiel eine schnelle Datenübertragung, bei der Steuerung von Drohnen, Robotern in Fabriken oder der Vernetzung selbstfahrender Fahrzeuge werden hingegen nur kleine Datenmengen übertragen, die aber mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung ankommen müssen.

In einer Fertigungshalle wiederum kann 5G besonders viele Dinge und Maschinen gleichzeitig verbinden und in der Warenlogistik ist eine stromsparende Anbindung sehr vieler Elemente (z.B. Container) an das 5G-Netz zentral.

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Der Ort einer Anwendung im Dreieck zeigt, welche 5G-Eigenschaft wie wichtig ist. grafik: watson (lea senn) / quelle: ieee

Konkret bietet das 5G-Netz folgende Vorteile:

Warum braucht es 5G überhaupt?

Mit Flatrate-Datenabos und dem mobilen Konsum von Netflix, YouTube etc. explodiert das Datenvolumen. Menschen unter 25 Jahren konsumieren acht Mal mehr Daten als ältere Generationen. Laut Swisscom werden heute 14 Mal mehr Daten auf dem Handy genutzt als noch vor fünf Jahren. Dieser Trend werde weitergehen, glaubt Swisscom. Und da noch längst nicht alle Konsumenten Daten-Flatrate-Abos haben, ist dies eine realistische Annahme.

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Das Datenvolumen, das 2014 in einer Woche übertragen wurde, fällt heute an einem halben Tag an. grafik: swisscom

Ein weiterer Vorteil sei daher, dass 5G die bisherige Technologie entlaste. 5G sei die neue Datenautobahn. Damit würden auf dem bisherigen Spuren weniger Nutzer verkehren, wodurch mehr Platz sei.

Wann kommt 5G bei Sunrise und Salt?

Letzte Woche hat Sunrise ihr 5G-Netz an 150 Orten in der Schweiz in Betrieb genommen. Die Abdeckung dort liege bei 80 bis 98 Prozent der Bevölkerung, hatte die Nummer zwei im Mobilfunk bekannt gegeben. Salt will ihr 5G-Netz in der zweiten Jahreshälfte aufschalten.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

Alles zum 5G-Netz – das neue Mobilfunk-Netz von Swisscom, Sunrise und Salt

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    Alle Leser-Kommentare
  • HP G 11.04.2019 18:17
    Highlight Highlight Kann man sich gegen die 5G Verstrahlung auch wehren? Ich will das nicht!
  • My Senf 11.04.2019 10:10
    Highlight Highlight Wenn also genug Leute auf 5G wechseln gibts auf 4G wieder Platz und 1Gbit Durchfluss.?
    Da ja diejenigen die wechseln eh die Heavy User sind. Freie Fahrt für 4G.
  • My Senf 11.04.2019 08:52
    Highlight Highlight Hm
    Früher (ja ich rede von NateL D bzw GSM) wurde als erstes immer der SAR wert eines Handys angegeben
    Bis jetzt sind die xiaomi‘s und co zuoberst in diesem Ranking. Wo steht denn das OPPO?
    Und, Swisscom arbeitet ja gerne mit den chinesischen Spionen zusammen
    Kann man davon ausgehen, dass die CH 5G Infrastruktur von huawei kommt?
    • Oliver Wietlisbach 11.04.2019 09:22
      Highlight Highlight (1/2) Der SAR-Wert ist bei neuen Handys meist kein Problem mehr, da die Werte um das Vielfache geringer sind als früher bei GSM-Handys. Der SAR-Wert gibt die maximal gemessene Belastung im Labor an. Wichtiger als das kurzfristige Maximum ist die gesamte Belastung im Alltag und da gilt die Faustregel: Je moderner das Handy, desto besser. Ein 5G-Handy ist also optimal, da es eigentlich nur angefunkt wird, wenn es effektiv genutzt wird. Alte Handys in alten Handy-Netzen wurden ständig angefunkt, darum strahlt ein Nokia 3210 im 2G-Netz zig Mal mehr als ein 4G- oder 5G-Handy in einem neuen Netz.
    • Oliver Wietlisbach 11.04.2019 09:24
      Highlight Highlight (2/2) Da moderne Handys aber auch viel öfter/länger genutzt werden, gibt es vermutlich einen Rebound-Effekt: Die eigentlich geringere Strahlenbelastung wird durch den grösseren Handy-Konsum teils wieder kompensiert.

      Den SAR-Wert für das Oppo Reno findest du hier, sobald es auf dem Markt ist: http://www.bfs.de/SiteGlobals/Forms/Suche/BfS/DE/SARsuche_Formular.html


      Swisscom nutzt Ericsson für das 5G-Netz. Huawei liefert die Technik für das Festnetz.

      Sunrise nutzt Huawei für 5G.

      Salt setzt auf Nokia.
    • My Senf 11.04.2019 09:54
      Highlight Highlight Danke 🙏Oliver

      Salt 🧂 & Nokia tönt nach einer guten Kombi (ausser gerade jetzt wo sie offenbar einen unterbruch haben)
  • Firefly 11.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Braunwald, echt jetzt? dort geht man doch normalerweise hin, um abzuschalten. Ruhe, Berge, keine Autos, Kuhglockengebimmel, grünes Gras und jetzt dann bald ein G5 Netz? wow.
  • Iltis 11.04.2019 07:58
    Highlight Highlight Und die armen Genfer verbieten die Antennen.....
  • Fernrohr 11.04.2019 07:56
    Highlight Highlight An den Messen wurde immer nur gezeigt, wie flüssig Schpieli unter 5G laufen, und dass der Kühlschrank mit dem Staubsauger kommunizieren kann. Und dafür überziehen wir das Land mit einem Antennenwald und grillen damit so ziemlich alles und jeden. Danke für Obst!
  • Bert der Geologe 11.04.2019 07:19
    Highlight Highlight Frage: muss man mit 5G auch schneller sprechen am Telefon?
    • der nubische Prinz 11.04.2019 11:43
      Highlight Highlight Hängt davon ab ob die andere Seite auch im 5G Netz ist.
    • Diagnose: Aluhut 11.04.2019 20:36
      Highlight Highlight Nur in Zürich 😜
  • horst müller 10.04.2019 22:21
    Highlight Highlight Denkbar wäre, dass eine spezialisierte Chirurgin von Kanada aus einen Roboter in einem Schweizer Spital in Echtzeit steuert, um an einem Patienten eine Operation durchzuführen.

    Whaat? Ich bezweifle, dass die daten von kanada in die schweizer per "mobilfunk" bzw 5g geschickt werden
    • Oliver Wietlisbach 10.04.2019 23:15
      Highlight Highlight Ich vermute, dass in beiden Spitälern ein lokales 5G-Netz erstellt würde. So könnten entfernte Geräte fast in Echtzeit Daten empfangen, was mit einem WLAN oder 4G offenbar nicht geht.

      Mehr Infos zu einer Telemedizin-Operation in Echtzeit via 5G gibt es hier: https://www.zm-online.de/news/nachrichten/erste-telemedizin-operation-in-echtzeit-via-5g/
    • Donald 11.04.2019 09:34
      Highlight Highlight Ist mir auch nicht ganz klar, was dieses und viele weitere Beispiele sollen. Solange etwas an einem Standort ist, hat man keine Vorteile gegenüber einer Glasfaser oder sonst schneller DSL Verbindung.
    • jonas-m 11.04.2019 10:41
      Highlight Highlight Ich vermute dass kritische Geräte wie Operationsroboter aus Zuverlässigkeitsgründen noch viele Jahre lang per Kabel angeschlossen sein werden. Ein Funknetz ist als Shared Medium klar im Nachteil (mal abgesehen vom Komfort durch fehlende Kabel).
  • Spieglein 10.04.2019 21:57
    Highlight Highlight Kommt mit 5G dann auch IPv6? Oder planen die Carriers mit noch grösserem Enterprise NAT, da ja massiv mehr Geräte erwartet werden?
    • Janorian 11.04.2019 08:05
      Highlight Highlight Warum 8 Blitze, Leute?
      Die Frage ist gut.
  • JonahI 10.04.2019 21:56
    Highlight Highlight Und Genf verhängt ein Moratorium für 5G. Schon krass, was Politiker so tun.
    • Ich hol jetzt das Schwein 11.04.2019 06:59
      Highlight Highlight Eigentlich ja die Waadt. Aber sonst bin ich einverstanden. Entscheid gegen jegliche wissenschaftliche Vernunft.
    • Ich hol jetzt das Schwein 11.04.2019 07:13
      Highlight Highlight Oh, sehe die Meldung über Genf erst jetzt. Sorry!
  • katerli 10.04.2019 21:03
    Highlight Highlight und was ist jetzt mit den Grenzwerten? Kümmert offenbar keinen mehr.
    • Kaspar Floigen 10.04.2019 22:01
      Highlight Highlight Zum Glück
    • Gregor Hast 10.04.2019 22:18
      Highlight Highlight Nee - da wurde so gut Werbung für dieses 5G gemacht, dass diese Grenzwerte nur noch nebensächlich sind.
    • Afflee 10.04.2019 22:46
      Highlight Highlight Du hast recht. Wer hat hier entschieden, das wir alle 5G wollen? Das 4G Netz reicht völlig. Wenn unsere Handys nicht permanent vor unserem Gesicht, die Hintergrundsynchronisation von 200 Apps abgestellt und das ewige Livestreaming einwenig reduziert würde (was uns evtl. allen sicherlich gut tun würde), dann hätten wir sicherlich mehr Akkuleistung am Ende des Tages und, jetzt kommts, bräuchten wir sicher auch kein 5G Netz. Ich bin für weniger Handy/unterwegs Arbeiten/immer erreichbar sein!
      Macht uns doch nur krank...oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • viella 10.04.2019 20:43
    Highlight Highlight Wieso sagt Sunrise sie hätten schon in 150 Ortschaften 5G aufgeschaltet? Die Lizenzen sind noch gar nicht erteilt worden (nicht verwechseln mit den Frequenzen)... Ist jemand in deren Pilot schon dabei?
  • #Technium# 10.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Das ist nicht euer Ernst? Braunwald bekommt schon 5g???
    • Gregor Hast 10.04.2019 22:22
      Highlight Highlight Wer ist dieser Braunwald?
    • #Technium# 11.04.2019 07:17
      Highlight Highlight Braunwald hat um die 300 Einwohner. Muss ja eine Weltstadt sein, dass die gleich 5g bekommen 🤦🏼‍♀️
    • Iltis 11.04.2019 08:01
      Highlight Highlight 5G in erster Linie für schlecht erschliessbare Regionen. Wir haben Glasfaser
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 10.04.2019 20:32
    Highlight Highlight Ich will 6G aber dalli!
    • Gregor Hast 10.04.2019 22:23
      Highlight Highlight Herr Trump will 6G ebenso. Ich gehe da schon ein wenig weiter - ich möchte nämlich das 10G, jetzt sofort!
    • sambeat 10.04.2019 23:04
      Highlight Highlight @ Gregor: Was verflucht nochmal hat Trump damit zu tun? Du bist im falschen Bereich gelandet...
  • Zeitreisender 10.04.2019 20:29
    Highlight Highlight Mit der heutigen Datenflut kommen auch Chinesische Trojaner an ihre Grenzen. Höchste Zeit mit 5G nachzuziehen.
    • decibel 11.04.2019 00:03
      Highlight Highlight Zeitreisender aus der Vergangenheit?
      Die NSA-Leaks vor 6 Jahren hast du wohl nicht mitgekriegt.
    • Zeitreisender 11.04.2019 01:02
      Highlight Highlight Es sind nur Reisen in die Vergangenheit möglich und nie in die Zukunft. Die von den NSA zentral benutzte Software ICREACH kann nur auf Informationen zugreifen welche wir ohnehin bereits bedenkenlos und in grosser Menge streuen.
    • decibel 11.04.2019 14:15
      Highlight Highlight Genau umgekehrt ist es, in die Zukunft ist es möglich, in die Vergangenheit wohl nicht.

      Und die NSA und ihre Partner können auf Daten von hunderten Millionen Menschen zugreifen. Darunter ärztliche Unterlagen, Babyfotos, Nacktbilder, usw. Völlig unbedenklich?
      ICREACH sammelt Metadaten aber das ist nur ein Teil des Überwachungsapparats!
  • franzfifty 10.04.2019 20:27
    Highlight Highlight Unbekannt? Klar, für die meisten gibt's nur Apple, Samsung und Huawei. Chinesische Smartphones dürfen aber nicht mehr als 29.90 kosten, weil sie Schrott sind oder? Dann erklärt mal, was Huawei ist und Xiaomi und woher die Innovationen kommen. Es sind die VIVO, OPPO etc, die zeigen, wo es langgeht. Unbekannt nur für Nichtswisser!
    Dieses Oppo darf mit spektakulärer Kamera, extremer Power und 5G natürlich nur 199 Franken kosten. Ein blasses und langweiliges iPhone für 1300 hat nämlich eine grundloses Dasein verdient
  • Maya Eldorado 10.04.2019 19:40
    Highlight Highlight Ich hab ein 3G. Wenn ich da im Internet etwas will, kann ich ruhig unterdessen duschen gehen. Vielleicht ist es dann nachher soweit.
    Ich überlege nun mir vielleicht ein 4G zu kaufen - vielleicht.
    Telefonieren geht mit dem 3G ja super, auch whatsapp. Für das andere habe ich ja einen Laptop.
    • _Jay_ 10.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Was für eins hast du denn?
    • franzfifty 10.04.2019 20:30
      Highlight Highlight Ja dann ist dein 3G Handy sicherlich perfekt und 5G und Performance auch nicht für Dich gedacht.
    • Maya Eldorado 10.04.2019 21:26
      Highlight Highlight @_jay_
      Ich habe ein Galaxy J1
      Das habe ich sicher vor bald 5 Jahren gekauft. Und weil ich nicht viel Geld hatte, war ich froh, dass es schon ein neueres Nachfolgeprodukt gab. So bezahlte ich für mein Natel nur 39 Franken.

      Das nächste Natel wird vermutlich ziemlich viel teurer sein. Da ich seit einiger Zeit mehr Geld zur Verfügung habe ist das auch kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züribueb 10.04.2019 19:09
    Highlight Highlight Seh ich das richtig, dass das Oppo Reno 5G keine Frontkamera hat?
    • Mennsgi 10.04.2019 19:55
      Highlight Highlight Eine ausklappbare Frontkamera die kommt z Vorschein wenn du auf die Kameraapp gehst
    • franzfifty 10.04.2019 20:30
      Highlight Highlight Hat eine Herausfahrende oben..
    • Züribueb 10.04.2019 21:26
      Highlight Highlight Danke euch, wusst ich nicht. Dachte nicht, dass sowas Blitzer auslöst :/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Artsens 10.04.2019 19:07
    Highlight Highlight Wisooo um himmelswillen 5G. Ach, busnis regiert
    • franzfifty 10.04.2019 20:31
      Highlight Highlight Unter dem Stein ist es auch gemütlich...
  • Kaspar Floigen 10.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Nach Sunrise hat auch Swisscom Landquart ignoriert. Die Gemeinde wird nie in ein Glasfasernetz investieren. Bitte liebe TelCos: Lasst mich euch mein Geld geben!
    • Pointer 10.04.2019 21:10
      Highlight Highlight Das kannst du doch heute schon, kommst sogar in den Genuss von Krüppelinternet.
    • Kaspar Floigen 10.04.2019 22:01
      Highlight Highlight @Pointer: Guter Punkt. -_-'
  • wolge 10.04.2019 18:45
    Highlight Highlight 5G braucht kein Smartphone User...

    5G ist gut für autonomes fahren und fliegen. Auch für IoT und Holographische Brillen.

    Ein Smartphone User benötigt 5G schlicht nicht. Ebenso reizen auch jetzt über 50% der Smartphone User Ihre Abos und die Geschwindigkeit nie aus.

    Viel Leistung zu hohen Kosten bei quasi keinem ernsthaftem Nutzen.

    Aber danke an alle die die Technologie durch überteuerte Geräte und Abos subventionieren
    • _Jay_ 10.04.2019 20:20
      Highlight Highlight Ich habe seit dem 1. April 28.87 gb benutzt...
    • franzfifty 10.04.2019 20:32
      Highlight Highlight Es wollte auch keiner Internet, 2 oder 3G geschweige denn 4G...jeder jammert aber benutzt es 24/7
    • Stromer5 10.04.2019 20:57
      Highlight Highlight Danke wolge, meine gedanken.

      Unter anderem, weil ich mein abo nie ausgereizt habe, bin ich nun auf prepaid übergegangen. Meine Telefonrechnung seit dem 1.April: 1.25Fr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Meier (2) 10.04.2019 18:43
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären für was man 5g braucht? Die Geschwindigkeit von 4g reicht doch völlig aus? Oder downloaden die meistens Menschen Dateigrössen von 50 GB und mehr? I dont get it
    • Der Tom 10.04.2019 19:07
      Highlight Highlight Für Smartphone braucht man es sicher nicht im Moment. Das ist nur Marketing. In 1-2 Jahren aber schon. 5G hat noch andere Vorteile als nur die Downloadgeschwindigkeit. Die ist nur eine nette Beigabe. Es ist aber sehr bald schon sehr wichtig für andere Anwendungen und Glas Anschluss Ersatz.
  • Oirdnas 10.04.2019 18:03
    Highlight Highlight Brunnen ist keine Gemeinde - die heisst nämlich Ingenbohl. ;)
  • drjayvargas 10.04.2019 17:59
    Highlight Highlight Wär doch schön wenn sie zuerst mal flächendeckend 4G einführen würden.
    • Evan 10.04.2019 18:06
      Highlight Highlight Nein, aber in gewissen Randregionen wäre ich schon mit zuverläsigerem und schnelleren Internet über Kabel oder zumindest 3G froh.
    • drjayvargas 10.04.2019 21:58
      Highlight Highlight Ich wollts nicht gleich überstrapazieren, kenne die Problematik leider viel zu gut.
  • Matti_St 10.04.2019 17:36
    Highlight Highlight Ich werde mir sicher nicht extra ein 5G Handy zulegen. Da warte ich bis meins den Geist aufgibt und bis dann sind die Preise hoffentlich etwas tiefer.
    • Pointer 10.04.2019 18:52
      Highlight Highlight Dann bist du wohl kein 👂-li-Adopter?
    • Matti_St 10.04.2019 19:38
      Highlight Highlight @Pointer, nicht mehr. Seit zwei Generationen ist in der Nutzung nicht mehr viel passiert, die einen grossen Vorteil für mich bedeutet.
  • Alien Mindbender 10.04.2019 17:28
    Highlight Highlight "Völlig unbekannten Handy-Marke" . Ähm OPPO ist jetzt nicht gerade unbekannt. Im Westen kennt man die Marke zwar eher weniger, jedoch ist der Mutterkonzern BBK Electronics kein Leichtgewicht im Smartphone Geschäft. Glaubt man gewissen Quellen, ist BBK inzwischen der zweitgrösste Smartphone Hersteller, mit Sicherheit ist BBK in den Top 5 Global. Zu BBK gehören nebst OPPO auch VIVO und OnePlus. BTW., an der Fussball WM 2018 wurde sehr häufig die Marke VIVO von BBK beworben. OPPO wird von BBK primär in China selbst verkauft. OnePlus hingegen kann man auch bei Digitec, Microspot etc. kaufen.
    • Ouch ohne Stern 10.04.2019 17:44
      Highlight Highlight ähm, ja genau BBK, OPPO, VIVO und OnePlus..
      Ich glaub’ ich hab’ davon genau so oft gehört, wie ich bei Columbo seine Frau gesehen habe..
    • Mario Conconi 10.04.2019 18:16
      Highlight Highlight @Ouch ohne Sterne. Also bbk hält 10% Weltmarkanteil an den Smartphone verkäufen. 🤷‍♂️
    • Sharkdiver 10.04.2019 18:55
      Highlight Highlight OPPO ist auch in Thailand omnipresent
    Weitere Antworten anzeigen
  • luzius 10.04.2019 17:16
    Highlight Highlight total unbekannt? oppo ist schon lange dabei 😉
    • Oliver Wietlisbach 10.04.2019 17:21
      Highlight Highlight Klar kennen wir Tech-Nerds die Marke, beim Otto Normalverbraucher ist sie hierzulande aber tatsächlich völlig unbekannt. Das hat man heute auch am Medienevent von Swisscom gesehen. Häufigste Frage: "Oppo, hast du von denen schon mal gehört?"
    • Mr. Riös 10.04.2019 17:26
      Highlight Highlight Ja, ging mir auch so.
      Titel: "Völlig unbekannte Handymarke"
      Ich so: "Oh cool, wieder etwas neues am Markt."
      Und dann steht im Text Oppo...
      Aber ja kann mir schon vorstellen, dass für die meisten dieser Hersteller bisher unbekannt ist.
    • Henri Lapin 10.04.2019 18:50
      Highlight Highlight Oppo Normalverbraucher
  • fabsli 10.04.2019 17:12
    Highlight Highlight Ob die Vögel von den Bäumen fallen werden?
    • Pointer 10.04.2019 18:46
      Highlight Highlight Warum sollten sie?
    • Sir Affe 10.04.2019 19:14
      Highlight Highlight Geh mal auf 20 Minuten.. Die Verschwörungstheorien blühen schon vor den Blumen und Sträuchern dieses Jahr 🤦‍♂️
    • Pointer 10.04.2019 19:27
      Highlight Highlight @Sir Affe: Nicht nur dort. Ich hatte mir eine Antwort von fabsli erhofft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 10.04.2019 17:09
    Highlight Highlight 999 für ein "Chinaphone", Schnäppchen... und dennoch werden die naiven Leute denken, dass sie damit den Deal ihres Lebens gemacht haben.
    • Out of Order 10.04.2019 17:32
      Highlight Highlight Wer sagt, dass die Käufer auf ein Schnäppchen aus sind? Interessierte dürfte vor allem die Technik reizen - den Preis nimmt man in Kauf.

      Für deinesgleichen gibts in den Stores alte Prepaid-Bundle als Schnäppchen. Dafür muss man sich ja auch nicht schämen, aber deshalb denken nicht alle wie Du.
    • ujay 10.04.2019 17:56
      Highlight Highlight @Magnum. Naiv....Dein Smartphone ist natürlich nicht aus China😂😂😂😂😂. Oppo gibts in Asien schon seit Jahren und ist qualitativ auf Samsung Level, wie auch Xiaomi etc. Huawei liegt sogar darüber.
    • Markus97 10.04.2019 18:03
      Highlight Highlight Mein Huawaii P20 ist das beste Handy das ich bisher hatte. China hat durch die jahrelange Produktion diverser Marken viel dazu gelernt und ist bei Qualität inzwischen bei den besten.
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  • Triumvir 10.04.2019 16:55
    Highlight Highlight Danke für das Update. In dem Fall warte ich noch mit dem Handy-Neukauf bis 5G auch von den grossen Anbietern zu bezahlbaren Preisen angeboten wird. Das dürfte erst im nächsten Jahr so weit sein...
    • Donald 10.04.2019 17:19
      Highlight Highlight 5G ist jetzt schon enthalten. Bei Swisscom zwar nicht mit vollem Speed, aber das ist auch nicht der Hauptvorteil.
    • franzfifty 10.04.2019 20:29
      Highlight Highlight Ja warte auf apple bis 2020 und dann sicherlich zum Schnäppchen von 1800 Franken....
    • Gregor Hast 10.04.2019 22:17
      Highlight Highlight Warum willst du nicht warten bis 10G auf den Markt kommt? Wird nämlich schneller geschehen als du glaubst!

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