Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Nov. 14, 2013, file photo, a Taser X26 sits on a table in Knightstown, Ind. In the recent shootings of unarmed black men in a San Diego suburb and in Tulsa, Oklahoma, the police officers who fired the fatal shots were accompanied by officers who simultaneously drew their stun guns. Civil rights advocates say the different response by officers facing the same suspect and the same apparent threat illustrates a breakdown in police training and communication and shows that some officers are too quick to turn to deadly force.  (AP Photo/Michael Conroy, File)

Der Taser X26, dessen Verkauf nach diversen Todesfällen gestoppt wurde. Nun stellt eine aktuelle Untersuchung die Wirksamkeit von zwei Nachfolgemodellen infrage. Bild: AP

Taser-Elektrowaffen der Polizei – diese Untersuchung zeigt alarmierende Zahlen

Taser-Einsätze durch Polizisten haben hierzulande zugenommen. Doch die Elektroschock-Waffen haben ihre Tücken, wie eine neue Untersuchung aus den USA zeigt.



«Taser sind weniger zuverlässig, als ihr Hersteller behauptet hat. Die Folgen können tödlich sein.»

APM Reports

«Schützen Sie Menschenleben im Ausseneinsatz»

Werbeversprechen von Axon Enterprise

Das Wichtigste in Kürze

Was ist passiert?

Die Wirksamkeit gewisser Taser-Modelle wird durch eine breitangelegte US-Untersuchung infrage gestellt.

«Wenn Sie [einen Taser] verwenden, um eine stabile Situation zu beenden, sollten Sie besser einen Backup-Plan haben, denn es besteht eine gute Chance, dass es nicht funktionieren wird.»

Polizeichef der US-Stadt Burlington quelle: apmreports.org

Die einjährige Recherche durch Investigativ-Journalisten ergab, dass Taser bei Polizei-Einsätzen oft weniger effektiv sind, als laut Herstellerangaben zu erwarten wäre.

Polizisten setzen Taser ein, um potenziell lebensgefährliche Situationen ohne den Einsatz von Schusswaffen zu beenden, um Personen kampfunfähig zu machen.

Jedes Jahr können so weltweit zehntausende Menschen ohne weitere Gewaltanwendung oder schlimmere Verletzungen überwältigt werden. Doch einige Einsätze gehen unerwartet schief, nachdem die Situation unter Kontrolle schien.

Warum ist das aus Schweizer Sicht wichtig?

Auch hierzulande setzen Polizeibehörden auf die Elektroschockwaffen des US-Marktführers, Axon Enterprise Inc.

Der Taser-Einsatz durch Schweizer Polizisten ist 2018 stark angestiegen im Vergleich zu den Vorjahren (siehe Punkt 8).

Im offiziellen Jargon werden solche Elektroimpulswaffen als «Destabilisierungsgerät» (DSG) bezeichnet. Polizeibehörden in den Kantonen führen verschiedene Taser-Modelle.

Bild

US-Polizistin mit dem Modell X26P, das auch in der Schweiz verkauft wird. bild: axon

Und auch hierzulande versagen Taser.

Im Oktober 2017 sorgte der Amoklauf eines 17-Jährigen in Flums für Schlagzeilen. Zwei Kantonspolizisten konnten den Schüler, der mehrere Personen mit einer Axt zum Teil schwer verletzte, nur durch Pistolenschüsse stoppen. Vorher hatten sie erfolglos getasert, wie der «Blick» berichtete. Warum die Elektroschocks nicht wirkten, ist nicht bekannt.

Welche Taser-Modelle versagen?

Gemäss dem Bericht von APM Reports werteten die Journalisten Einsatz-Daten von drei grossen US-Polizeidienststellen aus. Verschiedene statistische Analysen ermöglichten ihnen, neuere und ältere Taser-Modelle zu vergleichen.

Das beunruhigende Fazit: Die neueren Taser-Modelle X26P und X2 funktionierten bei Polizei-Einsätzen weniger zuverlässig als das am meisten verkaufte Vorgängermodell X26, der stärkste Elektroschocker des US-Herstellers.

A member of Geneva's Intervention Group Police demonstrates a Taser X26 electroshock weapon at the Geneva Police headquarters in Geneva, Switzerland, Monday, April 27, 2009. A Taser is an electroshock weapon that uses electrical current to disrupt voluntary control of muscles. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ein Genfer Polizist mit dem Taser X26. archivBild: KEYSTONE

Die Polizeibehörden in New York, Los Angeles und Houston berichteten von einer geringeren Wirksamkeit bei der Verwendung des X2 oder X26P. Mutmassliche Kriminelle und psychisch kranke Personen konnten nicht durch Elektroschocks kampfunfähig gemacht werden, so dass Beamte schliesslich doch zur Pistole oder zum Revolver griffen.

Wie häufig brachten Taser-Einsätze den gewünschten Erfolg?

Bild

Die Erhebungen von US-Polizeibehörden zur Effektivität der Elektrowaffen ergaben zum Teil erschreckend tiefe Werte. Wobei die Beurteilungskriterien variieren. screenshot: apmreports.org

Was ist das Problem?

Über die Jahre habe der Taster-Hersteller an der Reichweite seiner Elektrowaffen herumgebastelt, schreibt APM Reports. Das Problem liegt demnach nicht vorrangig bei der Stärke der Stromstösse, sondern bei der Einsatzdistanz.

Dazu muss man wissen:

Der Hersteller empfiehlt, dass die Pfeile mindestens 30 Zentimeter voneinander entfernt in die Haut eindringen müssen, um Verdächtige zuverlässig kampfunfähig zu machen. Es kommt also darauf an, wie schnell die Geschosse nach dem Abfeuern auseinander driften. Sollte sich die zu überwältigende Person zu nahe beim Taser-Schützen befinden, werden die 30 Zentimeter Abstand der Pfeile nicht erreicht.

Bild

Der doppelschüssige Taser X2, der 2011 auf den Markt kam: Die elektrische Ladung ist nur etwa halb so stark wie die des Vorgängermodells X26. bild: axon

Einsatz-Daten aus New York City und Fort Worth zeigen, dass Beamte Taser am häufigsten in einer Distanz von 1,8 Metern zur beschossenen Person verwendeten. Damit wurde der optimale Sicherheitsabstand für zwei Modelle unterschritten. Der vom Hersteller empfohlene Einsatzbereich für die Taser X2 und X26P liege zwischen 2 und 4,6 Metern.

Erst mit dem neusten Modell, dem 2018 lancierten Taser 7, kehrt der Hersteller zu einem bewährten Design zurück, dass die Pfeile nach dem Abfeuern schneller auseinander driften lässt. Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit, eine Person auch auf kürzere Distanz kampfunfähig zu machen.

Bild

4 Fuss (ft) entspricht gut 1,2 Metern Distanz. screenshot: apmreports.org

Der Taser 7 feuert die Pfeile laut APM Reports in einem Winkel von 12 Grad ab, einer Zunahme von sieben oder acht Grad im Vergleich mit den früheren Modellen. Dadurch werden die 30 Zentimeter Abstand der beiden Pfeile (12 Zoll) auch erreicht, wenn die Person nur gerade 1,2 Meter entfernt ist.

Und die Stärke des Tasers?

Technisch gesehen habe Axon die elektrische Leistung des Taser 7 nicht erhöht, heisst es im Bericht von APM Reports. Aber der Hersteller habe die Energie in kürzeren, konzentrierteren und häufigeren «Stössen» konzentriert. Das Unternehmen behauptet denn auch, dass die Elektroschocks in dieser komprimierten Form das Gerät effektiver machen.

Wie funktionieren Taser?

Ein Taser schiesst kleine Pfeile ab, die durch sechs Meter lange Drähte mit der Waffe verbunden sind und sich in die Haut oder zumindest Kleidung bohren. Über die Drähte können während mehreren Sekunden Elektroschocks ausgelöst werden, die bei der getroffenem Person zu Muskelkontraktionen führen und sie bewegungsunfähig machen. Dann kann man sie überwältigen und in Handschellen legen.

Die Spannung erreicht Werte bis zu 50'000 Volt, dazu fliesst ein vergleichsweise kleiner Strom von rund 160 Milliampere, wie Spiegel Online in diesem Bericht erklärte.

So fliegen die Pfeile in Zeitlupe (und treffen auf nackte Haut)

abspielen

Video: YouTube/The Slow Mo Guys

Tasers sind bei der Polizei beliebt, weil sie ermöglichen, auf Schussabgaben zu verzichten und gleichzeitig die Beamten im Einsatz schützen. Im Gegensatz zu einem Schlagstock kann ein Taser aus sicherer Entfernung eingesetzt werden, und im Gegensatz zu Pfefferspray gibt es keine «Abpraller».

Sicher ist: Bei zu kurzen Entfernungen, zum Beispiel von nur einem Meter, stecken die Pfeile zu dicht beieinander, so dass der Stromstoss seine Wirkung verfehlt.

Deutsche Polizisten erklären in diesem Video, wie sie Taser einsetzen

abspielen

Video: YouTube/TV.Berlin - Der Hauptstadtsender

Wie gefährlich sind Taser?

Darüber gehen die Meinungen weit auseinander, und es kommt auf viele verschiedene Faktoren an. Wie etwa auf den Gesundheitszustand der getroffenen Person und auch auf die Trefferlage der beiden Pfeile.

Der Hersteller versichert, dass die Elektroschocker nicht gefährlich seien. Dies sollen medizinische Studien ergeben haben, wobei der Hersteller selbst die Arbeit von Ärzten finanzierte:

abspielen

Video: YouTube/Axon

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt derzeit gegen zwei Polizisten wegen des Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge im Amt. Vier Tage, nachdem die beiden Beamten einen sogenannten Taser gegen einen 49-Jährigen eingesetzt hätten, sei der Mann gestorben, berichtete Spiegel Online am Montag dieser Woche. Es müsse nun laut Staatsanwaltschaft ermittelt werden, ob der Taser-Einsatz beim Tod des Mannes eine Rolle gespielt habe.

Der Bundesrat hat 2010 in einem Bericht zu Destabilisierungsgeräten festgehalten, dass die Gefahr eines plötzlichen Herztodes praktisch auszuschliessen sei:

«Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die grösste Gefahr bei einem Taser-Einsatz von einem durch die Immobilisation bedingten Sturz sowie von einer Fehlplatzierung der Pfeile ausgeht. Ein plötzlicher Herztod aufgrund einer alleinigen Taser-Wirkung ist praktisch ausgeschlossen; falls tödliche Herzrhythmusstörungen auftreten, sind sie durch ein Grundleiden oder eine Intoxikation mit körpereigenen oder körperfremden Substanzen bedingt.»

Aus der Antwort des Bundesrates auf eine parlamentarische Anfrage von 2008 quelle:

Im gleichen Bericht wird eine medizinische Empfehlung abgegeben, wonach «die mit polizeilichen Aufgaben betrauten Einheiten» einen Defibrillator im Einsatzfahrzeug mitführen sollen – unabhängig vom Einsatz eines Elektroschockers.

Wer hat's erfunden?

Die Elektroimpulswaffe wurde in den frühen 1970er-Jahren von einem in Südkalifornien lebenden Physiker erfunden. Jack Cover († 2009) nannte seine Kreation «Taser» – ein Akronym für «Thomas A. Swift's Electric Rifle», und eine Hommage an den gleichnamigen Science-Fiction-Roman, den er als Junge gelesen hatte.

Der Taser-Erfinder verkaufte seine Patente an eine Firma namens Tasertron. Wobei die ersten Modelle zu gross waren, um an die Gürtel von Polizisten zu passen, zudem erschwerten gesetzliche Bestimmungen den Verkauf.

Bild

Jack Cover war ein mutiger Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg, begnadeter Tüftler und wurde auch schon als «Chuck Norris der Wissenschaft» bezeichnet.

1993 wandten sich ein junger Amerikaner an Cover: Rick Smith war auf der Suche nach einer neuen Technik, die es anderen Menschen ermöglichen würde, sich selbst zu schützen, ohne tödliche Gewalt einzusetzen. Tragischer Hintergrund: Zwei seiner Highschool-Football-Teamkollegen waren bei einem «Road Rage»-Zwischenfall erschossen worden.

Wie es der Zufall wollte, hatte der Taser-Erfinder und frühere NASA-Wissenschaftler Cover eine Idee für eine neue Art von Waffe: Statt Schiesspulver wollte er komprimiertes Stickstoffgas zum Abschiessen der Pfeile verwenden.

Mithilfe von Cover und seinem Bruder Tom baute Rick den so genannten Air Taser. Aber ihre noch junge Firma ging fast pleite, weil sie durch die Patente des Konkurrenten Tasertron daran gehindert wurde, an die Polizei zu verkaufen.

In this photo taken Thursday, Feb. 19, 2015,  Rick Smith, chief executive officer and founder of Taser International, center, talks with Brant Garrick left, and Kenny Park of the Vallejo Police Department who attended the Taser tech summit at the California Highway Patrol Headquarters in Sacramento, Calif.  Taser, the stun-gun maker, has become a leading supplier of body cameras for police and has cultivated financial ties to police chiefs whose departments have bought the recording devices.  A review by The Associated Press shows Taser is covering airfare and hotel stays for police chiefs who travel to speak at marketing conferences. It is also hiring some recently retired chiefs as consultants, sometimes months after their cities signed contracts with Taser.(AP Photo/Rich Pedroncelli)

Rick Smith, Gründer und Geschäftsführer von Axon (Mitte), spricht mit zwei Polizisten. archivBild: AP

Erst nachdem der Patentschutz 1998 auslief, konnte Smith durchstarten. Zuerst musste er allerdings noch das Problem lösen, dass die eigenen Elektroschocker zu schwach waren. Schliesslich gelang es, die elektrische Ladung zu erhöhen, um mehr muskelkontrahierende Impulse pro Sekunde zu erreichen.

Smith modifizierte das Design so, dass der Elektroschocker eher wie eine Schusswaffe aussah und sich gut in ein Holster einfügen liess. Die daraus resultierenden Modelle, der M26 und sein kleinerer Nachfolger, der X26, wurden zu Verkaufsschlagern bei Polizeibehörden im In- und Ausland.

Bild

screenshot: axon

Der 2003 eingeführte Taser X26 wurde nach diversen Klagen 2014 aus dem Verkaufsprogramm genommen. Hinter der Aussortierung steckte laut Reuters-Bericht von 2017 eine beunruhigende Wahrheit: «Die beliebte Waffe stellte ein höheres Herzrisiko dar als andere Modelle.» Dem widersprach der Hersteller öffentlich.

«Der Steve Jobs der Strafverfolgung»

Rick Smith, Gründer von Taser International, bezeichnete sich scherzhaft selbst so

Promo-Video des Herstellers

abspielen

Video: YouTube/Axon

Wie häufig werden Taser in der Schweiz eingesetzt?

Im Vergleich mit den USA sehr selten, aber zuletzt relativ häufig, wie die jüngsten Statistiken zeigen:

«Die gestiegene Zahl der Einsätze der Elektroimpulspistole wird durch die zugenommene Verbreitung des im Vergleich zur Schusswaffe milderen Einsatzmittels zurückgeführt. Gleichzeitig zeigte sich jedoch, dass die Einsatzzahlen in den Kantonen stark variieren.»

quelle: kkpks.ch

Die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKPKS) habe die Thematik der stark angestiegenen Taser-Einsätze aufgenommen und werde diese im Rahmen der Kommission Doktrin und Ausbildung diskutieren, wird Verbandspräsident Stefan Blättler zitiert.

Zu der oben geschilderten US-Untersuchung konnte das Generalsekretariat des KKPKS zunächst keine Stellungnahme abgeben. Grundsätzlich sei jedes einzelne Korps für die Beschaffung der Ausrüstung zuständig, heisst es.

Der Taser-Einsatz ist auf Bundesebene seit 2009 erlaubt. Im Parlament hatte das Thema für heftige Debatten gesorgt. Es brauchte eine Einigungskonferenz, damit die beiden Räte das Zwangsanwendungsgesetz, in dem der Einsatz von Tasern geregelt wurde, unter Dach und Fach bringen konnten.

Politischen Widerstand gab es gegen den Einsatz von Elektroschockpistolen bei Ausschaffungen renitenter Ausländer. Die Taser-Gegner verwiesen auch darauf, dass es sich laut dem UNO-Ausschuss gegen Folter beim Taser um eine Form von Folter handelt, wie 2007 festgehalten worden sei.

Bleibt die Frage, welche Taser-Modelle von Schweizer Polizisten mitgeführt (und eingesetzt) werden? Eine Anfrage bei der Medienstelle des grössten kantonalen Polizei-Corps läuft zunächst ins Leere ...

«Die Kantonspolizei Zürich darf sich zu Untersuchungen, welche nicht im eigenen Korps durch geführt wurden, nicht äussern. Ebenso dürfen wir Produkte weder anpreisen noch kritisieren.»

Ralph Hirt, Kantonspolizei Zürich

Auf Nachfrage heisst es:

«Die Kantonspolizei Zürich verfügt über 150 Destabilisierungsgeräte der Marke Taser X2, mit welchen wir keine Probleme hatten/haben.»

Und:

«Die Polizeiarbeit in den USA kann nicht mit der in der Schweiz verglichen werden.»

Auch aus anderen Kantonen ist zu hören, dass der doppelschüssige Taser X2 von Polizisten mitgeführt wird.

Die Kantonspolizei St. Gallen teilt mit, sie habe insgesamt 300 Destabilisierungsgeräte in der Grundversorgung und bei Spezialformationen im Einsatz. Mehrheitlich Taser X2 und wenige X26 und X26P (ältere Geräte, neu nur noch X2).

Bei der Kantonspolizei Genf hat nur die Sondereinheit Groupe d'intervention vier Elektroimpulswaffen, Taser X26. Und auch aus Neuenburg heisst es, nur die Interventions-Einheit könne wenn nötig Taser einsetzen, und zwar das Modell X2.

Der Taser-Hersteller, Axon Enterprise, hat bislang nicht reagiert auf eine entsprechende Medienanfrage.

Verwendete Quellen:

Norwegens weibliche Antwort auf die Navy Seals

Insekten verlieren wichtigen Lebensraum in der Schweiz

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Link zum Artikel

Wenn der Weltuntergang kommt, sind sie bereit: Willkommen in der Welt der Prepper

Link zum Artikel

Wie beliebt ist dein Vorname? Dieses geniale Tool verrät es (und noch vieles mehr)

Link zum Artikel

Warum unsere Schulen NICHT auf Microsoft (oder Apple) setzen sollten

Link zum Artikel

Ein Hoch auf die Schweizer Bierbrauer! (und ein Aspirin, bitte)

Link zum Artikel

Wer in die USA reist, muss mit dem Schlimmsten rechnen – 11 Fakten und Irrtümer

Link zum Artikel

Was man mit privaten Sicherheitskameras darf – und warum die Cloud riskant ist

Link zum Artikel

Alte Fotos zeigen die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs

Link zum Artikel

Diese Bilder durfte die Schweizer Presse im Zweiten Weltkrieg nicht zeigen

Link zum Artikel

Wie Lukas das iPhone gestohlen wurde und er in Teufels Küche kam

Link zum Artikel

Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

31
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 15.05.2019 20:40
    Highlight Highlight Ich glaube ein Warnschuss in die Luft ist immer noch harmloser als ein Tasereinsatz...
  • muesli87 15.05.2019 17:37
    Highlight Highlight Also bei uns ist der Taser nicht mit der Schusswaffe gleichgestellt, sondern mit dem Pfefferspray und dem Einsatzstock... und ja, dass je nach Kleidung der Strom dann nicht fliesst, weil die Pfeile nicht nah genug an den Körper herankommen, ist bei uns schon während der Ausbildung ersichtlich gewesen, wir wissen also, dass er nicht immer funktioniert...
    wenn der Stromkreis aber geschlossen ist, dann aber hoppla 😂
  • Coffeetime 15.05.2019 16:10
    Highlight Highlight Also dieser Zufall 😳
    Benutzer Bild
  • Ich_bin_ich 15.05.2019 14:24
    Highlight Highlight «Die Polizeiarbeit in den USA kann nicht mit der in der Schweiz verglichen werden.»

    Äussert qualifizierte Äusserung, jaja.
    Schön kann man die Qualität und Arbeit aller 17'985 Polizeiagenturen der USA in einem Satz zusammenfassen.

    PS: Seit wann sind in der Schweiz alle Polizisten gleich ausgebildet in einem Zentrum? Ups, gibt es nicht.
    • Magnum44 15.05.2019 15:04
      Highlight Highlight Aber sie SIND alle ausgebildet bei uns.
    • Reudiger 15.05.2019 17:09
      Highlight Highlight Aha, man kann in den USA also einfach in ein Polizeiquartier hineinlaufen und sich als Polizist anmelden und gut ist? Das glaubst du nichtmal selbst.
      Vielleicht mag die Ausbildung schlechter sein, doch von keiner Ausbildung zu reden ist falsch.
    • derEchteElch 15.05.2019 17:26
      Highlight Highlight In den USA dauert die Ausbildung zum Polizisten 4 Monate. Anschliessend ist man alleine auf Streife (mit Ausnahmen).

      In der Schweiz dauert die theoretische Ausbildung 1 Jahr, anschliessend ein Jahr praktische Ausbildung. Danach folgen je nach Korps noch interne Weiterbildungen über mehrere Jahre.

      Siehst du den Unterschied?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arabra 15.05.2019 13:44
    Highlight Highlight Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber wie sieht es aus mit dem Schusswaffengebrauch aus? Blieben da die Zahlen gleich? Erhöht? Oder verringert? Der Taser ist mit der Schusswaffe gleich gestellt. Wenn es 3. Mal mehr DSG-Einsätze gab, müssten sich theoretisch die Schusswaffeneinsätze verringert haben.
    • derEchteElch 15.05.2019 17:28
      Highlight Highlight Das lässt sich nicht vergleichen. Ein Taser-Einsatz ist ungleich einem Schusswaffeneinsatz. Der Taser ist viel mehr eine zusätzliche Zwischenstufe, bevor zum äussersten Mittel gegriffen werden muss/kann.
  • Hugo Hugentobler 15.05.2019 13:28
    Highlight Highlight Eine Person welche beispielsweise Alkohol und Kokain intus hat, lässt sich auf rationaler Ebene nicht mehr ansprechen. Um eine solche Person körperlich zu überwältigen, braucht es mehrere Polizisten, welche gebissen und gekratzt werden. Zudem müssen die Polizisten der Person wahrscheinlich die Schultern ausrenken und die Finger brechen, da sie auf Schmerz nicht mehr reagiert und sich nicht unter Kontrolle halten lässt. Ein Taser regelt eine solche Situation, ohne Verletzte. Wenn der Taser dann halt nicht funktioniert, besteht immer noch die Möglichkeit der Kragenarbeit...
  • Joe Smith 15.05.2019 13:15
    Highlight Highlight «Die Taser-Einsätze haben sich 2018 mehr als verdreifacht, im Vergleich zu 2017.»
    Ja, schon. Aber diese ewigen kurzatmigen Jahr-zu-Jahr-Vergleiche sind herzlich sinnlos und nerven mich schon lange. Vergleichen wir mit den Zahlen früherer Jahre, die im letzten Punkt aufgeführt sind, sieht die Sache deutlich weniger dramatisch aus:

    2013 30
    2014 36
    2015 29
    2016 (fehlt)
    2017 13
    2018 45

    Leider erschliesst sich aus dem Text nicht, ob den Zahlen die gleiche Quelle zugrunde liegt und sie vergleichbar sind. Und ob das jetzt viel oder wenig ist, kann ich auch nicht beurteilen.
    • @schurt3r 15.05.2019 14:25
      Highlight Highlight Berechtigte Frage, bzw. Kritik.

      Die Zahlen beruhen alle auf Angaben der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKPS).

      2016 wurden Taser 29 Mal durch Polizisten gezogen, aber nur 19 Mal der Abzug betätigt.

      Die KKPS führt den jüngsten Anstieg der Taser-Einsätze auf «die zugenommene Verbreitung» des Einsatzmittels zurück. Und man will sich in einer Fachkommission des Themas annehmen. Von daher gehe ich schon davon aus, dass es uns in Zukunft vermehrt beschäftigen wird.
  • Hans Durrer 15.05.2019 13:07
    Highlight Highlight Ich war selber während 5 Jahren DSG-Träger. Das DSG ist eine sehr effektive Zwischenwaffe, deren alleinige Anwesenheit bereits viele Konflikte deeskaliert, ohne dass sie gezogen oder aktiviert, geschweige den abgeschossen werden muss! Kommt das DSG zum Einsatz, ist die Einsatzdoktrin ganz klar, dass immer auch die Waffenhoheit mit der Schusswaffe bestehen muss. Denn vom Eskalationsmodell her ist der Einsatz des DSG mit dem der Schusswaffe gleichgestellt. Es ist einfach das mildere Mittel. Wenn also das DSG abgeschossen wird, darf grundsätzlich auch von der Schusswaffe Gebrauch gemacht werden.
    • din Vater 15.05.2019 17:49
      Highlight Highlight "In fast zwei Dritteln der Gesamtzahl der Einsätze standen die Betroffenen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss."
      Diese Aussage im Artikel passt nicht wirklich zu deiner Aussage, dass man in diesen Fällen auch die Schusswaffe hätte einsetzen dürfen.
    • derEchteElch 15.05.2019 17:51
      Highlight Highlight „Denn vom Eskalationsmodell her ist der Einsatz des DSG mit dem der Schusswaffe gleichgestellt.“

      Ehm.. mit diesem Abschnitt bin ich nicht einverstanden. Der Taser ist viel mehr eine zusätzliche Zwischenstufe.

      Die Waffe wird zwecks Waffenhoheit und zum Schutz des Taserträgers gezogen (so, wie du es geschrieben hast)..
  • Scaros_2 15.05.2019 13:03
    Highlight Highlight Was mir im Bericht noch ein wenig fehlt, ist der Umstand, was das Unternehmen dazu sagt.
    • @schurt3r 15.05.2019 13:17
      Highlight Highlight Das liegt daran, dass der Hersteller bislang nicht reagiert hat auf meine Anfrage.

      Ist nun zuunterst im Artikel erwähnt.
  • Astrogator 15.05.2019 12:47
    Highlight Highlight "Die Polizeiarbeit in den USA kann nicht mit der in der Schweiz verglichen werden."

    Das ist doch das wichtigste am Ganzen, gut ausgebildete Beamten vs. Cowboys.
    • @schurt3r 15.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Ja, die Ausbildung ist zentral.

      Offenbar gab es aber seitens Hersteller missverständliche/übertriebene Angaben zur Wirksamkeit. Und da die Taser-Verbreitung sowie die Einsätze hierzulande zunehmen, ist es angebracht, das Ganze kritisch zu beleuchten.
    • Astrogator 15.05.2019 13:11
      Highlight Highlight "Und da die Taser-Verbreitung sowie die Einsätze hierzulande zunehmen, ist es angebracht, das Ganze kritisch zu beleuchten."
      Dagegen ist nichts einzuwenden.
  • Cmo 15.05.2019 12:23
    Highlight Highlight Was kostet so ein Taser?
    • @schurt3r 15.05.2019 12:31
      Highlight Highlight Das Modell Taser X2 soll in Deutschland um die 1100 Euro kosten.
    • @schurt3r 15.05.2019 14:50
      Highlight Highlight @Spiel mir ...

      Please! 🙈
  • What’s Up, Doc? 15.05.2019 12:22
    Highlight Highlight Korrektur: "Im Oktober 2017 sorgte der Amoklauf eines 17-Jährigen in Flims für Schlagzeilen."

    Nicht FLIMS sondern FLUMS.

    Der Apres-Ski wirkt wohl noch nach 🍻😂
    • @schurt3r 15.05.2019 12:32
      Highlight Highlight Oooh ... 🙈
      Merci!
  • Triple A 15.05.2019 12:07
    Highlight Highlight Es ist wohl Zeit für ein Moratorium für diese Waffen!
    • @schurt3r 15.05.2019 12:35
      Highlight Highlight Hmm ...

      Ich halte Taser grundsätzlich für eine gute Sache für die Polizei. Allerdings müssen die Leute, die sie einsetzen, sehr genau wissen, was funktioniert, und was nicht ... Von daher ist es angebracht, die Einsatz-Doktrin kritisch zu hinterfragen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.05.2019 12:50
      Highlight Highlight @Triple A
      Weshalb?
      Die Grundidee dahinter, kein Nahkampf und dementsprechend weniger Gefahr für den Polizisten und den Angreifer und keine Schussabgabe, sprich keine schwere Verletzung beim Angreifer und weniger psychische Belastung für den Polizisten, finde ich überzeugend.
      Einsatzrichtlinien muss man sicherlich eng auslegen, nicht dass die Polizei sie einsetzt, nur weil sie kann und es nicht so strikt reguliert ist wie die Schusswaffen.
      Was sind dann Ihre Vorschläge, wie soll die Polizei eine Person stoppen, wenn der Taser verboten wird?
    • derEchteElch 15.05.2019 17:58
      Highlight Highlight @schurter: nun, ich denke es ist offensichtlich, dass der Einsatz dieser Geräte in der Schweiz mehr reflektiert wird, als in den USA. Auch setzt man sich hier mit der Wirkung, Nutzen und Handhabung mehr auseinander, als in den USA.

      Eigentlich ist das offensichtlich, findest du nicht? Oder hast du das Gefühl, der Schweizer wartet auf den Propheten Schurter, damit er ihm sagt, es muss reflektiert werden? 😉

Lauschangriff auf Donald Trumps Handy – ausgerechnet Israel soll ihn bespitzelt haben

Rund ums Weisse Haus in Washington D.C. wurden IMSI-Catcher gefunden ...

Das US-Magazin Politico hat am Donnerstag mit einem Exklusivbericht für Aufregung gesorgt. Die US-Regierung sei zum Schluss gekommen, dass höchstwahrscheinlich Israel hinter einem Lauschangriff auf Donald Trump stecke.

Es seien Mobiltelefon-Überwachungsgeräte gefunden worden, in der Nähe des Weissen Hauses und anderer sensibler Orte um Washington, D.C. Dies hätten drei Quellen, frühere hochrangige US-Beamte mit Insider-Informationen bestätigt. Der Lauschangriff sei in den letzten zwei …

Artikel lesen
Link zum Artikel