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Ganz schön heissblütig, diese Nerds: Das Sunflower-Labs-Team posiert mit dem in der Schweiz entwickelten Drohnen-Überwachungssystem.
Ganz schön heissblütig, diese Nerds: Das Sunflower-Labs-Team posiert mit dem in der Schweiz entwickelten Drohnen-Überwachungssystem.bild: sunflower labs

Die verrückte Geschichte des Start-ups, das von der Zürcher Agglo aus die Welt erobert

Die SBB sind eines der ersten Partnerunternehmen, das die autonom fliegenden Drohnen von Sunflower Labs einsetzt. Es ist ein einzigartiges Sicherheitssystem, entwickelt und «assembled in Switzerland».
25.01.2022, 18:4527.01.2022, 03:55

Langjährige watson-Userinnen und -User erinnern sich vielleicht an das Drohnen-Start-up Sunflower Labs, das von einem unscheinbaren Einfamilienhaus im zürcherischen Birmensdorf aus die Techwelt erobern wollte.

«Ich bin mir sicher, dass wir noch viel hören werden vom amerikanisch-schweizerischen Unternehmen», wagte ich eine kühne Prognose in meinem damaligen Bericht.

Das war 2017.

Fünf Jahre später ist es Zeit für «Big News».

Kurz vor der öffentlichen Bekanntgabe der Neuigkeiten konnte ich mit dem Geschäftsführer und Co-Gründer Alex Pachikov ein Zoom-Gespräch führen. Dabei verriet der in Russland geborene Amerikaner, der eine Schweizerin geheiratet und mit ihr eine Familie gegründet hat, wie das Unternehmen nur knapp an einem Totalabsturz vorbeischrammte.

Was ist passiert?

2017 verfolgte das damals neunköpfige Team von Sunflower Labs konkrete Pläne, wie es die milliardenschwere «Home Security»-Branche mit autonom fliegenden Drohnen erobern würde. Der Business-Plan war gut durchdacht.

Kurz gesagt ging es darum, betuchten Immobilienbesitzern ein automatisches Drohnen-Überwachungssystem anzubieten, das sie auch zu Unterhaltungszwecken nutzen könnten. Als moderne Garten-Lampen «verkleidete» Hightech-Sensoren sollten verdächtige Bewegungen und Erschütterungen registrieren und Alarm schlagen. Daraufhin würde eine Drohne (Multicopter) schnell und selbstständig zum Ort fliegen, wo ein Eindringling vermutet wurde.

Funktionierende Prototypen waren vorhanden. Es ging noch darum, die von den eigenen Ingenieuren entwickelte Hardware und Software zur Marktreife zu bringen.

An der CES in Las Vegas, der führenden Elektronikfachmesse, sorgte das Start-up 2020 für Furore. Tech-Journalisten, die das Drohnen-System ausprobierten, waren begeistert. Einem erfolgreichen «Launch» schien nichts entgegenzustehen.

Dann kam Covid-19.

Alex Pachikov schildert, wie die Firma in der Folge scheinbar unaufhaltsam auf den Abgrund zusteuerte. Die Investorengelder wurden zusehends knapp. Schliesslich schickte er die Mitarbeitenden in «Kurzarbeit». Und für die «Co-Founder» hagelte es schlaflose Nächte: Mussten sie trotz immenser Vorarbeit und der funktionierenden Technik aufgeben?

Die Rettung kam unerwartet und gerade noch rechtzeitig – dank einer neuen Geschäftsbeziehung in Asien, die ein Freund von Alex völlig unverhofft vermittelt hatte.

Der Sunflower-Labs-Geschäftsführer erinnert sich:

«So konnten wir Ende 2020 – mitten in der globalen Pandemie – unser erstes System nach Japan verkaufen, eins von nur drei lauffähigen Demo-Systemen. Da wir nicht reisen durften, packten wir die ganze Technik in eine grosse Kiste und spedierten sie dorthin. Dann versuchten wir in stundenlangen Zoom-Gesprächen, die wir wegen der Zeitverschiebung mitten in der Nacht führen mussten, und mithilfe eines Dolmetschers, den wir live zuschalteten, das System aus der Ferne in Betrieb zu nehmen.»

Der «Zoom-Support» glückte. Sunflower Labs war gerettet. Und der aus der wirtschaftlichen Not heraus geborene Strategiewechsel sollte sich als goldrichtig erweisen.

Was gibt's Neues?

Inzwischen wurden 24 Systeme zusammengebaut. «Assembled in Switzerland», betont der Geschäftsführer stolz.

Per Medienmitteilung informiert das Start-up an diesem Dienstag, dass es einen neuen Hauptsitz im Grossraum Zürich eröffnet hat, um die Schweiz als «Drone Valley» weiter voranzubringen und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Neben dem Umzug vom Einfamilienhaus in Birmensdorf in eine mehrstöckige Geschäftsliegenschaft in Stallikon ZH, kann Sunflower Labs auch Partnerschaften mit «wichtigen Kunden» im In- und Ausland vorweisen (dazu unten mehr).

Tatsächlich erweist es sich als Glücksfall, dass die Firmengründer ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum nicht in Kalifornien – der Heimat von Alex Pachikov – angesiedelt haben, sondern in der Agglomeration Zürichs. Die Nähe zu den hiesigen Hochschulen gewährleistet den Zugang zu einem grossen Talente-Pool mit gut ausgebildeten Fachkräften – seien dies Forscherinnen, Ingenieure oder Software-Entwickler.

Aufs Gründer-Foto gehören neben dem «Serial Entrepreneur» Alex Pachikov die Schweizer Nicolas de Palézieux, ein Robotik-Spezialist, und Chris Eheim, ein Luftfahrt-Ingenieur (von rechts).
Aufs Gründer-Foto gehören neben dem «Serial Entrepreneur» Alex Pachikov die Schweizer Nicolas de Palézieux, ein Robotik-Spezialist, und Chris Eheim, ein Luftfahrt-Ingenieur (von rechts).Bild: Sunflower Labs

Im Gegensatz zum Silicon Valley, wo Techgiganten wie Google oder Apple den Stellenmarkt dominierten und Studienabgänger mit Wahnsinns-Salären köderten, sei es hierzulande auch für ein relativ kleines Unternehmen möglich, Fachkräfte zu rekrutieren, betont Alex. So sei das Team von Sunflower Labs in wenigen Monaten auf 21 Personen angewachsen. (Auf der Firmen-Website sind weitere Jobs ausgeschrieben.)

Wie kooperiert das Start-up mit den SBB?

Das Start-up hat erkannt, dass Grossunternehmen einen wachsenden Bedarf an innovativen Lösungen haben, um ihre Infrastruktur Tag und Nacht zu überwachen.

Sunflower Labs bietet nun «autonome Sicherheitssysteme für kommerzielle und industrielle Anlagen und auch für Wohngebäude an» und macht es sich zur Aufgabe, «die Zukunft von Überwachung und Sicherheit voranzutreiben».

Die aus Schweizer Perspektive spannendste Partnerschaft betrifft die SBB. Tatsächlich testen die Schweizerischen Bundesbahnen derzeit ein mobiles Überwachungssystem auf eigenem Gelände. Konkret soll unbefugtes Betreten einer drei Quadratkilometer grossen Wartungs- und Lagerhalle verhindert werden. Zudem werde auch geprüft, ob das System «für andere Anwendungsfälle» von Vorteil sein könnte.

Blick auf die Basisstation «Hive» (Bienenstock), aus der die Drohne automatisch zu ihren Kontrollflügen startet, nachdem sich die Türen nach oben geöffnet haben.
Blick auf die Basisstation «Hive» (Bienenstock), aus der die Drohne automatisch zu ihren Kontrollflügen startet, nachdem sich die Türen nach oben geöffnet haben.bild: sunflower labs
«Die Sunflower-Labs-Drohne ist die erste ihrer Art, die wir hier bei den SBB verwenden und die neueste Ergänzung unserer wachsenden Anzahl an Drohnen.»
Andreas Hoffmann, Ingenieur für Drohnen-Projekte bei den Schweizerischen Bundesbahnen

Das System sei in das Videozentrum der SBB-Transportpolizei integriert und wird gemäss Beschrieb «von SBB-Profis betrieben», um sicherzustellen, dass die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte der Gefilmten gewahrt bleiben.

Sunflower Labs hat sich zudem mit Schweizer Techunternehmen zusammengetan, um die Drohnen-Operationen im ganzen Land zu unterstützen. Meteomatics aus St.Gallen liefere «gebietsspezifische Wetterdaten», die es für den Flugbetrieb braucht, und Wingtra helfe bei grossflächigen Vermessungen und Kartierungen von Grundstücken.

Was ist mit internationalen Partnern?

Die weitreichendste Partnerschaft ist Sunflower Labs mit dem börsenkotierten US-Unternehmen ADT eingegangen. Dieses bietet Alarm- und Überwachungsdienste für Privathaushalte sowie kleine, mittlere und grosse Unternehmen und gilt als US-Marktführerin. Alex beschreibt sie als «The biggest security company in the States». Die beiden ungleichen Partner kooperieren nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technisch und wollen bald über gemeinsame Produkte informieren.

Zu den neuen Partnern zählen zudem 10 Federal Self Storage, ein nationaler «Self-Storage»-Anbieter in den USA, sowie das deutsche Robotik-Unternehmen Security Robotics Development & Solutions mit Hauptsitz in Berlin.

Das sei die «bislang coolste Installation», sagt Alex.

Der früher Westfalen-Stadion genannte «Signal Iduna Park», wo die Fussballprofis von Borussia Dortmund (BVB) auftreten. Die Drohnen von Sunflower Labs fliegen nicht im Innern, sondern sind für die Aussensicherung zuständig, inklusive Parkplatz-Überwachung.
Der früher Westfalen-Stadion genannte «Signal Iduna Park», wo die Fussballprofis von Borussia Dortmund (BVB) auftreten. Die Drohnen von Sunflower Labs fliegen nicht im Innern, sondern sind für die Aussensicherung zuständig, inklusive Parkplatz-Überwachung.bild: sunflower labs

Allein im Jahr 2021 habe Security Robotics mehr als 150 erfolgreiche Demonstrationsflüge durchgeführt. Bei einer Vor-Ort-Präsentation in Dortmund im Rahmen eines «Stadioninnovationsprojekts» des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) waren Vertreter mehrerer Profi-Fussballclubs anwesend.

All diese Partnerunternehmen nutzten bereits seit einer Weile die autonomen Drohnensysteme, wie es heisst.

Schliesslich ist noch der Gerald R. Ford International Airport in Grand Rapids, Michigan, zu erwähnen. Auch dort soll die vom schweizerisch-amerikanischen Start-up entwickelte Drohnen-Überwachung probeweise eingesetzt werden. «Die Installation am Flughafen wird noch in diesem Jahr erfolgen», erzählt der CEO von Sunflower Labs. «Wir haben erst letzte Woche den Zuschlag für den Auftrag erhalten.»

Wie funktioniert das Sicherheitssystem?

Die Erfinder nennen ihr Drohnen-Überwachungssystem, das selbstständig läuft, «Sunflower Labs Beehive System».

Es besteht aus einer vollständig autonom fliegenden Drohne, der sogenannten Biene (engl. Bee), und einer relativ kompakten Basisstation, dem Bienenstock (engl. Hive).

Der Bienenstock ist eine Schnell-Ladestation für die Biene und beherbergt ausserdem das «Gehirn» des gesamten Systems. Es verarbeitet blitzschnell alle Daten, die von Sensoren erfasst und übermittelt werden und verarbeitet sie mit Maschine-Learning-Algorithmen und neuronalem Netzwerk.

Die Biene kann bei Zwischenfällen auf Anlagen von bis zu vier Aren (Ar) innerhalb von 30 Sekunden zum Ereignisort fliegen, um die Situation per Kamera zu erfassen. Bei Anlagen von bis zu zehn Aren ist sie gemäss ihren Entwicklern innerhalb von 90 Sekunden vor Ort und überträgt Bilder.

Die von der Hochleistungskamera erstellen Videos und Fotos werden drahtlos an die Zentrale übertragen und lassen sich lokal auf Geräten oder in der Cloud speichern.

Einfach zu bedienen ist das System über eine App, die Sunflower Labs für Smartphones und Tablets entwickelt hat. Es wird automatisch eine 3D-Karte des Areals erstellt.

Die Biene plane autonom einen sicheren Flugweg um das zuvor kartierte und durch Geofencing begrenzte Gelände. Sie erkennt dank der integrierten Sensoren unerwartete Hindernisse und plant selbstständig «Umleitungen», um Zusammenstösse zu vermeiden, sie führt einen Sicherheitsscan der Anlage durch und kehrt eigenständig zur Basis zurück.

Wichtiges Detail: Die Drohnenkamera funktioniert auch bei schlechten Lichtverhältnissen zuverlässig und liefert fürs menschliche Auge perfekt aufgehellte Nachtaufnahmen.

Wie fliegt sie? (Video)

Die automatische Landung der Drohne muss man gesehen haben 😉

Video: watson

Was kostet es?

Sunflower Labs bietet Unternehmen sein Drohnen-Sicherheitssystem für einen vierstelligen Betrag pro Monat an. Es handelt sich um eine Art Leasing, wie der Geschäftsführer erklärt. Dadurch könne man auch einen stetigen Support und die Weiterentwicklung der Software gewährleisten. Wie bei Tesla werden Updates «Over The Air» ausgeliefert.

Vom ursprünglich geplanten Verkauf der Hardware für umgerechnet rund 10'000 Franken sei man abgerückt. Dies wäre kein nachhaltiges Geschäftsmodell gewesen.

Wie robust ist das System?

Unfälle könne man nie generell ausschliessen, gibt der Hersteller zu bedenken, sie seien aber sehr selten. Zudem sei nicht mit grösseren Schäden zu rechnen, da die Drohne relativ leicht sei (weniger als 1,6 Kilogramm mitsamt Akku, siehe Spezifikationen unten) und zudem fliege sie in geringer Höhe (etwa 4 Meter über dem Haus oder Grundstück).

Sunflower Labs verspricht, dass alle Komponenten des Drohnensystems «wetterbeständig» seien. Die Drohnen (Bees) können auch bei starkem Schneefall abheben. Moderater Regen sei kein Problem, versichert Alex. Bei starken Regengüssen könnte die Flugfähigkeit beeinträchtigt sein.

Die zulässigen Betriebstemperaturen liegen zwischen Minus 10 und Plus 40 Grad Celsius bei der Drohne, respektive Minus 20 Grad und Plus 50 Grad bei der Basis (Hive).

Das System ist dank eines grossen in die Basisstation integrierten Akkus gegen Stromausfälle gefeit. Es soll bei einem Blackout eine Stunde durchhalten. Und es bleibt über ein optionales Mobilfunk-Modul (LTE) erreichbar.

Dieses ältere Video zeigt die automatische Stabilisierung des Quadcopters:

Wie geht's weiter?

«The sky's the limit», und damit ist nicht das gleichnamige Album eines bekannten Schweizer House-Künstlers gemeint. 😅

Alex und das Sunflower-Labs-Team stehen vor der schönen, nicht weniger herausfordernden Aufgabe, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Zu den bislang in der Schweiz zusammengebauten 24 Systemen sollen weitere 24 hinzukommen, gefertigt am neuen Sitz in Stallikon ZH.

Mittelfristig plant das Unternehmen, die Produktion in die USA zu verlagern, Europa sei dafür leider zu kostspielig. Und China komme wegen Sicherheitsbedenken nicht infrage.

Der Geschäftsführer von Sunflower Labs sagt:

«Wir sind inmitten eines tiefgreifenden Umbruchs in der Sicherheitsbranche. Es ist mittlerweile nicht nur unpraktisch, Sicherheitspersonal zu beschäftigen, es wird ausserdem immer schwieriger, Personal überhaupt einzustellen. Dadurch sehen wir immer mehr Anfragen aus verschiedensten Branchen und Industrien, die unser autonomes System einsetzen möchten.»

Dank der Drohnen könnten Unternehmen die Überwachung von grösseren Anlagen «in Echtzeit» sicherstellen. «Und das zu einem Bruchteil der üblichen Überwachungskosten.»

Neben der reinen Objekt-Überwachung und dem Erkennen von Eindringlingen ist die Parkplatz-Kontrolle für Grossunternehmen interessant. Die von der Drohne erfassten Bilder werden durch schlaue Algorithmen automatisch ausgewertet, um einen Überblick über die geparkten Wagen zu erhalten.

Das Start-up hat bis jetzt 15 Millionen Dollar an Investorengeldern erhalten, von namhaften Risikokapitalgesellschaften aus mehreren Ländern, darunter Gentian Investments aus der Schweiz, General Catalyst, Stanley Ventures und All Turtles aus den USA, sowie Drone Fund aus Japan.

Er könne sich so etwas wie einen App Store vorstellen, blickt der Sunflower-Labs-Gründer in die Zukunft. Man könnte die Software-Schnittstellen für Drittanwendungen öffnen. Dann lacht der kalifornische Tech-Visionär und sagt, er denke da an einen Mann, der gerne die Koi-Karpfen in seinem grossen Teich von einer Drohne zählen lassen wollte.

Fazit: Man darf gespannt sein, mit welchen Ideen und technischen Innovationen das schweizerisch-amerikanische Start-up in den kommenden Jahren für Aufsehen sorgt.

Das letzte Wort hat ein Partner der Sunflower Labs:

«Roboter und Drohnen werden immer mehr in unser Leben integriert. Sehr bald werden wir sie so behandeln, wie wir zurzeit Handys und Autos behandeln. Sie werden ein Teil unseres Lebens sein.»
Aleksej Tokarev, CEO von Security Robotics

Spezifikationen

Der Hersteller macht auf der Website folgende technische Angaben zur autonom fliegenden Drohne («Bee»):

  • Gewicht: 1,56 kg
  • Grösse (inklusive Propeller):
    48 x 48 x 21 cm (57 cm Diagonale)
  • Propeller: 22.9 cm
  • Fluggeschwindigkeit:
    14,5 km/h oder 4 m/s
  • Kamera-Leistung: 1080p-Sensor, «hohe Empfindlichkeit bei schwachem Licht»
  • Videolatenz: ~250 ms
  • Batteriekapazität: 4000 mAh
  • Betriebsflugzeit: 15 min
    (plus 5 min Sicherheitsreserve)
  • Aufladezeit:
    «Weniger als 15 Minuten zwischen Flügen»
  • Maximale Signal-Übertragungsdistanz:
    600 Meter (bei grösseren Arealen/Entfernungen sind zusätzliche Antennen am Boden erforderlich)
  • Maximale Windstärke:
    20 km/h oder 5.6 m/s
  • Böen-Widerstandsfähigkeit:
    30 km/h oder 8,3 m/s
  • «Hindernisvermeidungsbereich»: 6 Meter
  • GPS: «Multi-band multi-constellation RTK»
  • Betriebstemperatur: -10 °C bis 40 °C
  • Mindest-Bandweite: 2 Mb/s

Zur Basisstation («Hive») gibts auf der Hersteller-Website folgende aufschlussreiche Angaben:

  • Gewicht: 35 kg
  • Abmessungen (geschlossenen): 86 x 80 x 80 cm
  • Abmessungen (geöffnet): 98 x 80 x 63 cm
  • Betriebstemperatur: -20 °C bis +50 °C
  • Laufzeit mit Pufferbatterie: 1 Stunde
  • Konnektivität:
    WLAN & Ethernet + optionales LTE-Modem.

Quellen

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Legume
25.01.2022 20:00registriert Februar 2014
Bravo an alle Start-ups, die was Neues wagen und entwickeln. Sie halten die Entwicklung am Laufen und sind unverzichtbar in unserer Welt. 👍🏻👍🏻👍🏻
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DerHans
25.01.2022 19:21registriert Februar 2016
Könnte man das Ding auch mit Paintball-Markierern bestücken? 😄
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Gustav.s
25.01.2022 19:33registriert September 2015
Langsam wird es wohl doch Zeit für eine Flinte. Eine Schrotflinte, da müsste man nicht so genau treffen.
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