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ZUR BEENDIGUNG DER ANALOGEN SPRACHTELEFONIE (PER ENDE 2017) DURCH DIE  SWISSCOM STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 18. MAERZ 2014, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  - Der Hobbyraum von Frau Negrini, am 12. Januar 2005, in Mendrisio, TI. Frau Franca Negrini aus Mendrisio, im eigentlichen Beruf Baumzuechterin, sammelt seit ca. 30 Jahren alle Arten von Telephonapparate und hat heute eine umfaengliche und einzigartige Sammlung von 400 Telefonapparaten, von den ersten bis zu den heutigen. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Dass die analoge Leitung nach der Umstellung auf die Internettelefonie tot ist, teilt die Swisscom den Kunden nicht explizit mit. Bild: KEYSTONE

«Swisscom kappte meinen Anschluss»

Die Swisscom sagt, sie schalte keine Anschlüsse ab. Mehrere Kunden haben jedoch gegenteilige Erfahrungen gemacht.

Thomas Müller / Nordwestschweiz




Seit Dienstag funktioniert das Festnetztelefon einer 51-jährigen Swisscom-Kundin in Baden nicht mehr. Das Telekomunternehmen hatte den analogen Anschluss mitten in der Nacht abgeschaltet. Seither ist die Leitung tot. Morgens um 4.31 Uhr kam eine E-Mail, der Anschluss sei auf die neue IP-Technologie umgestellt worden. Genau das hatte die Kundin jedoch schriftlich abgelehnt.

Noch vor einer Woche hatte Swisscom-Sprecher Armin Schädeli in der «Nordwestschweiz» festgehalten: «Es wird keinem Kunden der Anschluss abgeschaltet.» Dass der Telefonanschluss der langjährigen Kundin dennoch gekappt wurde, erklärt er damit, dass sich ihr Widerspruch gegen eine Umstellung mit automatischen internen Prozessen gekreuzt habe.

Bloss: Swisscom hatte der Kundin geschrieben, «ohne Ihren Gegenbericht bis zum 15. Juni 2017» werde der Anschluss auf die neue IP-Technologie umgestellt. Die Kundin widersprach rechtzeitig: Am 12. Juni schickte sie der Swisscom einen Einschreibebrief. Darin verwies sie darauf, dass sie gemäss Grundversorgungskonzession das Recht auf einen analogen Anschluss bis zum 31. Dezember 2017 habe: «Ich bestehe deshalb bis zu diesem Datum auf einem analogen Anschluss.» Nach Erhalt des Briefs versuchte ein Swisscom-Mitarbeiter, die Kundin telefonisch zu kontaktieren. Das misslang, da sie in den Ferien war. Die Umstellung stoppte er aber nicht.

Kunden fühlen sich bestätigt

Swisscom-Sprecher Armin Schädeli hatte letzte Woche Vorwürfe zurückgewiesen, der Telekomkonzern springe bei der Technologieumstellung «sehr aggressiv» mit den Kunden um. Reaktionen von Lesern bestätigen nun aber, dass sich Kunden immer wieder genötigt und erpresst fühlen. Er könne solche Erfahrungen bestätigen, schrieb ein Leser der «Nordwestschweiz»: «Mir wurden die Wörter im Munde umgedreht und man versuchte es so hinzustellen, als wollte ich mein Abo kündigen.» Das habe er sich nicht bieten lassen und die Nummer zum Kabelnetzanbieter portiert.

Auch die eingangs erwähnte 51-jährige Kundin ist enttäuscht: «Offensichtlich will Swisscom möglichst rasch die Technologie umstellen. Das scheint wichtiger zu sein als die Bedürfnisse der Kunden.» Swisscom-Sprecher Schädeli erklärt das Vorgehen in ihrem Fall damit, dass das bezogene Vivo-Casa-Kombiprodukt nicht mehr angeboten werde. Die Kundin habe nun drei Möglichkeiten: Auf das neue IP-Kombiprodukt umsteigen, kündigen oder einen Swisscom-Grundversorgungsanschluss wählen.

Letzteres gelang der Kundin erst nach einem zeitraubenden Hürdenlauf. Vom Swisscom-Shop wurde sie an die Hotline und von der Hotline an das Kontaktformular auf der Website verwiesen. Sie hofft, dass der analoge Anschluss wie versprochen nach zwei Arbeitstagen wieder funktioniert.

«Die Aussage der Swisscom, es werde keinem Kunden der Anschluss abgeschaltet, stimmt nicht», sagt auch eine Leserin aus dem Bezirk Zofingen. Sie wohnt in einem älteren Haus mit analogem Telefonanschluss. «Im Swisscom-Shop hiess es, die Umstellung auf die neue Technologie sei ganz einfach, ich müsse nur den Router einstecken.» Sie steckte den Router ein, doch nichts ging. Anpassungen der Hausinstallation waren nötig. Noch bevor der Elektriker vorbeikommen konnte, geschah es: «Swisscom hat meinen Anschluss inklusive Internetverbindung gekappt», schildert die Frau. Sie war perplex.

Der Techniker kommt nachts

Bei ihrer 81-jährigen Mutter, die auch in einem Haus mit problematischer älterer Installation wohnt, schaltete die Swisscom den Anschluss noch schneller ab: Am Montag brachte der Pöstler ein Paket mit dem Router vorbei, drei Tage später war die Leitung tot. Bekannte, die telefonisch nicht mehr durchkamen, waren alarmiert. Sie befürchteten, der Frau sei etwas zugestossen, und läuteten bei der Tochter Sturm. Die Mutter war wohlauf – aber aufgebracht. In wenigen Tagen war ein Klassentreffen anberaumt, da wollte und musste sie telefonisch erreichbar sein. Das leuchtete offenbar auch der Swisscom ein – am Freitagabend kam um 22.45 Uhr ein Techniker vorbei und löste das Problem. Trotz aller Unbill verlangte die Swisscom dafür 90 Franken.

Sprecher Armin Schädeli räumt ein, dass Anschlüsse sehr wohl auf ein bestimmtes Datum «unterbrochen» werden, «dieses Datum wird dem Kunden jedoch schriftlich mitgeteilt». Technisch bedingt gibt es offenbar zwei Umstellungsvarianten. Bei der einen hat der Kunde ein Zeitfenster von 30 Tagen, um den Router in Betrieb zu nehmen. Dann wird der analoge Abschluss abgeschaltet, die Leitung funktioniert nur noch mit der neuen IP-Technologie. So war es bei der Tochter. Bei der zweiten Variante wird der analoge Anschluss an einem bestimmten Tag abgeschaltet, erst dann kann der Kunde den Router in Betrieb nehmen. Dieses Verfahren kam bei der Mutter zum Zug.

Dass die analoge Leitung selbst dann gekappt wird, wenn es nicht möglich ist, den Router in Betrieb zu nehmen, hätten sich Mutter und Tochter nicht vorstellen können. Das ist nicht verwunderlich: In den Mitteilungen der Swisscom wird das nirgends klar gesagt. Die Bestellbestätigung für die 81-jährige Frau zum Beispiel hält fest, die Aufschaltung erfolge am 29. Juni. Es ist von einem Leitungsunterbruch an diesem Tag zwischen 12:02 und 17.00 Uhr die Rede. Dann heisst es: «Sie können Ihr Swisscom Line plus ab dem 29. Juni 2017 17.00 Uhr in Betrieb nehmen.» Dass die analoge Leitung nachher tot ist, steht nicht.

Schädeli sagt, bei Mutter und Tochter habe man keine Hinweise auf einen komplexeren Fall gehabt und sei davon ausgegangen, dass die Umstellung auf IP ohne weiteres gelinge. (aargauerzeitung.ch)

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 10.07.2017 14:19
    Highlight Highlight Ich bin wirklich kein Freund der Swisscom und hatte in der Vergangenheit bereits verschiedentlich «Sträusse» mit dieser Firma auszufechten.

    Aber dieser Artikel ist einseitig und tendentiös. Es bringt nichts, auf Lappalien herum zu reiten, die man zudem auch anders sehen kann.
    3 2 Melden
  • Ms. Song 10.07.2017 10:38
    Highlight Highlight Natürlich ist die Umstellung vor allem für Senioren unverständlich und unangenehm. Daher brauchen sie mehr Unterstützung. Ich wollte meiner 80 jährigen Grossmutter ebenfalls unter die Arme greifen. Sie hatte sich jedoch schon proaktiv erkundigt und alles selbst geregelt. Sie war sehr zufrieden mit der Swisscom und meinte, dass sich der Agent sehr viel Zeit für sie genommen und ihr alles ausführlich erklärt hat. Sich gegen die notwendige Neuerung zu stellen, macht keinen Sinn. Die Swisscom macht das ja nicht um Leute zu plagen. Die Neuerung kommt jetzt auch nicht überraschend.
    5 0 Melden
  • Midnight 10.07.2017 09:07
    Highlight Highlight Tönt schon massiv nach Bünzlitum. Was nützt es, noch weiter analog zu telefonieren, wenn der Anschluss in einem halben Jahr so oder so abgeschaltet wird? Die "Umstellung" ist auch denkbar einfach: Man nehme den "Analog-auf-RJ45"-Adapterstecker, hänge das Telefon dran und verbinde das ganze mit dem "Tel." Anschluss am Modem. Voilà, Telefon läuft wieder. How hard can it be?
    Ansonsten Anschluss künden und nur noch mobil telefonieren, geht auch wunderbar...
    7 3 Melden
  • Erasmus von Ottendamm 08.07.2017 15:02
    Highlight Highlight Die Umstellung war auch bei meiner Mutter ein Thema. Das kam allerdings erst zum Gespräch als ihr Router den Geist aufgab. Der Techniker (wir wussten zuerst nicht woran es lag) und die im Shop angestellte rieten uns bei dieser Gelegenheit zur Umstellung, immer mit der Option vorläufig bei der alten Technologie bleiben zu können. Sie hat dann freiwillig gewechselt.

    Aber wenns gut läuft, rennt halt niemand zur Presse.
    21 2 Melden
  • nib 08.07.2017 12:20
    Highlight Highlight Fortschritt ist ein Graus. LED Lampen , IP Telefonie, Elektroauto, alles Teufelszeug.
    22 16 Melden
  • ARoq 08.07.2017 11:30
    Highlight Highlight Mimimi. 3 Tage vor Termin per Brief melden, in die Ferien verreisen und nicht erreichbar sein. Und dann wundert man sich, dass es nicht klappt?

    Der Swisscom kann man vieles vorwerfen, aber die Umstellung auf All-IP ist nötig, alleine schon weil Komponenten für die Aufrechterhaltung des analogen Netzes nicht mehr hergestellt und damit ersetzt werden können. Die müsste man in Eigenregie neu entwickeln, was teuer und nicht zukunftsfähig wäre.
    53 19 Melden
    • Primus 10.07.2017 14:35
      Highlight Highlight Bei mir hätte ich meine ISDN-Geräte und meine 2. und 3. Nummer wegwerfen sollen. SC hatte mir ein «sensationelles» Angebot gemacht, mit welchem ich gegenüber dem alten Vertrag so ca. 3 CHF gespart hätte. Für die 2. und 3. Nummer, welche ja vorher beim ISDN dabei war hätte ich dann aber dafür je 15 CHF zusätzlich zahlen sollen. Also schlussendlich Netto 27 CHF mehr. Und meinen ISDN-Gerätezoo wegwerfen. Habe dann eine Lösung ohne SC, aber mit Weiterverwendung meiner ISDN-Apparate gefunden.
      0 0 Melden
    • ARoq 10.07.2017 18:43
      Highlight Highlight Ja, vom Preisniveau ist Swisscom wirklich das Schlusslicht. Und der "Premium-Support" ist schon lange Geschichte.
      Bin schon lange bei einem anderen Anbieter und zahle ungefähr die Hälfte für eine bessere Leistung.
      1 1 Melden
  • Der_Mario 08.07.2017 11:01
    Highlight Highlight Liebes Watson Team
    Dieser Artikel ist für mich eine Enttäuschung. Er ist sehr einseitig aufgebaut. Die Swisscom wird von Anfang bis Ende als böse Grossfirma hingestellt.
    Zu einer objektiven Berichterstattung, was ihr sonst immer super hinbekommt, gehört eine saubere Recherche. Lasst die Swisscom erklären welche Probleme es wie zu meistern gilt und lernt, dass Umstellung nicht automatisch Parallelbetrieb bedeutet.
    Überlasst solche Berichterstattung Blick und Co. ihr könnt das besser.
    Ich freue mich auf viele fundierte und objektive Artikel von Watson, danke.
    Herzliche Grüsse Der_Mario
    52 18 Melden
  • freeday 08.07.2017 08:12
    Highlight Highlight watson hätte keine 10 Minuten von der Redaktion zu Swisscom. Man könnte zusammensitzen, ein Bier trinken und über Gründe und Vorgehensweisen diskutieren. Danach könnte man mit einem fachlich fundierten Artikel Verständnis schaffen für das Abschalten einer Technologie, die seit Jahren zu Unsummen und mit immer mehr Supportaufwand doppelt betrieben wird. Schade dass lieber Clickbait (der Titel SCHREIT Clickbait) betrieben wird...
    97 25 Melden
  • Pointer 08.07.2017 03:54
    Highlight Highlight Ist die neue Grundversorgungskonzession, welche ab 2018 gilt schon irgendwo im Netz nachzulesen? Fand bisher nur die aktuell gültige.
    5 2 Melden
    • hifish 08.07.2017 11:30
      Highlight Highlight Die wird erst mit dem Inkrafttreten veröffentlicht. Der Inhalt stet jedoch in diversen Medienmitteilungen.
      Ansonsten beim Bakom oder der ComCom anrufen. +41 58 463 52 90
      8 1 Melden
  • hifish 07.07.2017 23:25
    Highlight Highlight Ow Cool! Swisscom-Bashing!
    Mal im Ernst: Die Swisscom muss, technisch bedingt, bis Ende 2017 beinahe alle Analog- und ISDN-Anschlüsse auf All-IP umstellen. Man stelle sich das Chaos vor wenn alle am 31.12. umgestellt würden.
    Das Problem ist, dass es momentan noch diverse verschiedene Kopfstellen-Typen gibt: Neuere Kopfstellen lassen einen Paralellbetrieb und somit eine sanfte Umstellung. Ältere Kopfstationen werden hingegen in Nachtaktionen durch neue All-IP Kopfstellen ersetzt und ermöglichen daher keinen Paralellbetrieb... Da wird im dümsten Fall abgestellt.
    52 18 Melden
    • Töfflifahrer 08.07.2017 07:39
      Highlight Highlight Sorry dieser Termin ist von der Swisscom selbst bestimmt und unterliegt ansonsten keinen Externen Druck.
      Das Vorgehen der Swisscom hier ist einfach unterste Schublade und zeigt nur auf, dass diese ihre Macht schonungslos ausnutzen.
      Ich wollte eigentlich alles zur Swisscom zügeln bei der Umstellung, schaue mir aber nun auch andere Kombiangebote an.
      35 54 Melden
    • Madison Pierce 08.07.2017 08:21
      Highlight Highlight Swisscom muss nicht umstellen. Es war ihre Entscheidung, das analoge Netz abzuschalten, um Kosten zu sparen.
      45 21 Melden
    • hifish 08.07.2017 11:07
      Highlight Highlight So selbstgewählt ist der Termin nicht. Der Grund ist eigentlich das viele Netzausrüster wie Cisco ende 2027 den Verkauf von Analog-Geräten für Netzbetreiber einstellen.
      16 6 Melden
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  • Alju 07.07.2017 23:00
    Highlight Highlight Der Service von Swisscom und Co. ist sowieso miserabel im Vergleich zum Service von Anbietern in anderen Ländern. In China Beispielsweise...
    18 83 Melden
    • Ökonometriker 07.07.2017 23:20
      Highlight Highlight Warst Du schon mal in China? Das Internet ist grottenschlecht, das Bezahlen der Rechnungen mühsam, alles ist extrem bürokratisch.
      Auch um mein Handyabo abzuschliessen brauchte die Schalterdame 1 Stunde bei der China Telekom. In den anderen Vertretungen dieses Anbieters war das Personal mangels Ausbildung nicht einmal in der Lage mir zu helfen.
      Das 4G war dann auch etwa so schnell wie das 3G in der Schweiz. Durch die grosse Bevölkerungsdichte in der Innenstadt war das Netz auch oft überlastet... und das im Jahr 2017.
      Hab' in der Schweiz weniger Probleme, zahle aber 3 mal mehr...
      41 7 Melden
    • sambeat 07.07.2017 23:24
      Highlight Highlight Sowieso, hä?
      4 5 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 01:05
      Highlight Highlight Was ist denn in China besser?
      16 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sambeat 07.07.2017 22:55
    Highlight Highlight Ich denke, das Hauptproblem für diese Vorfälle (und diese Vorfälle sind wirklich recht selten, wenn man die Summe aller Swisscom-Anschlüsse beachtet) ist die interne Struktur der Swisscom, sprich: Sehr viel ist automatisiert durch Computersysteme. Logisch, dass da auch Fehler passieren können! Ich halte die Swisscom immer noch für den besten Anbieter, allerdings müsste sie sich mehr Mühe geben bei der Kundenbetreuung. VORALLEM bei älteren Stammkunden!
    69 25 Melden
    • Töfflifahrer 08.07.2017 07:43
      Highlight Highlight Über die Anzahl kann ich nichts sagen, aber was mir auffällt ist, dass ältere Leute, die nun wirklich nur ein Telefon haben wollen, mit der Situation komplett überfordert sind. Diese werden nach eigener Erfahrung durch die Swisscom einfach nur abgekanzelt und im Stich gelassen.
      Sicher die Swisscom steht bei der Umstellung unter Druck, aber diesen Druck haben dies sich selbst gemacht.
      Bei den so hochgelobten Prozessen bei der Swisscom scheint wohl einiges, was Kundenfreundlichkeit betrifft, im Argen zu liegen.
      30 10 Melden
    • Madison Pierce 08.07.2017 08:23
      Highlight Highlight Je grösser die Firma, desto weniger Kompetenz hat ein Supporter. Deshalb mag ich kleinere Anbieter. Wobei zu klein auch ein Nachteil ist, weil das Know-How häufig fehlt und der Support nur zu Bürozeiten erreichbar ist.
      11 3 Melden
    • hifish 08.07.2017 11:19
      Highlight Highlight Ich mache für die Swisscom Privatkundensupport über Mila und habe schon einige Hausanschlüsse problemlos von ISDN oder Analog auf All-IP umgestellt.
      Meistens dauert die Umstellung bloss 5-20 Minuten. Aber die Diskusion warum der Kunde nun übers Internet telefonieren soll dauert 1-2 Stunden.
      An alle da drausen die sich "gezwungen" fühlen. Fragt danach ob ein "Techniker" die Umstellung durchführen kann. Dieser kann vor Ort auch die Fragen des Kunden beantworten.
      Dieser Service kostet ca. 250 Franken, da er vom externen erbracht wird.
      9 7 Melden
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  • Rockabilly 07.07.2017 22:22
    Highlight Highlight Als Swisscommitarbeiter kann ich sagen, dass hier die Faulheit der Kunden schuld ist. Solche Briefe gehen sehr früh raus und wenn der Kunde 2-3 Tage zuvor reagiert dann selber schuld. Und es ist seit mindst. 2-3 Jahren bekannt, dass Ende 2017 analog nicht mehr angeboten wird (bei Swisscom).
    56 92 Melden
    • killah_priest86 07.07.2017 23:05
      Highlight Highlight Ebenfalls swisscom mitarbeiter. Muss sagen, solch eine artikel hätte ich von watson nicht erwartet. Eher von blick oder 20 min. Leider sehen der schreiber und die zeitung nicht hi ein, das wir jedem Kunden 2 Briefe schicken und zusätzlich noch telefonisch versuchen zu erreichen. Hauptsache man kann nur eine seite zeifen und einen " grossen" in den dreck ziehen.... typisch
      62 63 Melden
    • lucasm 07.07.2017 23:17
      Highlight Highlight Vielen senioren könnt ihr noch 10 briefe schicken und sie werden es noch immer nicht begriffen haben. Hat einiges an erklärungsarbeit gebraucht, meiner 90 jährigen grossmutter zu erläutern wieso ihr wandtelefon bald nicht mehr funktioniert.
      37 8 Melden
    • hifish 07.07.2017 23:27
      Highlight Highlight Das Analoge Netz hat keine Zukunft! Auch ISDN ist ein alter Zoopf! Die Umstellung erhöht die Flexibilität des Hausanschlusses!
      26 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 07.07.2017 20:53
    Highlight Highlight Ganz blöde Frage: was bringt es, einen analogen Anschluss zu behalten? Hat man irgendwelche Vorteile?


    Dennoch: So vorzugehen, geht gar nicht. Aber eben. Swisscom halt. Servicewüste par excellence. Haben jahrelang von der wechselfaulheit von Leuten profitiert , die mit Technik wenig an Hut haben, insbesondere älteren Leuten, haben die quasi abgezockt. Es sollte selbstverständlich sein, dass das analoge Angebot ohne wenn und aber und Reklamation bis Ende 2017 bestehen bleibt.

    Ich bin froh, hab ich mit denen nix zu tun.

    49 32 Melden
    • Jabaduu 07.07.2017 22:11
      Highlight Highlight Ja, lass mich dir die Unterschiede erklären.
      1. Wir hatten etwa 5-6 analoge Telefonanschlüsse, mit 3 Telefonen und 1 Modem. Die Telefone musste ich ersetzten da nach Umstellung kein Anschluss funktioniert.
      2. Ich kann nicht mehr ohne Internet telefonieren.
      3. Man wird gezwungen auf ein aktuelleres Abo zu wechseln. (Möchte ich dieselben Konditionen wärens c.a. +30.-)
      4. Ich kann nicht mehr ohne Strom telefonieren.
      5. (Für die paranoiden) Telefon und Internet ist zu 100% voneinander getrennt.

      Der einzige Vorteil ist neu 60Mbit/s statt 40Mbit/s.
      38 16 Melden
    • Aglaya 07.07.2017 22:17
      Highlight Highlight Ein analoger Anschluss bietet einige Vorteile (natürlich nur, solange das Netz bestehen bleibt). Man kann beispielsweise auch bei Internet- und sogar Stromausfall weiter telefonieren. Zudem kann man auch alte Telefone nutzen, was mit einem IP-Anschluss unter Umständen nicht mehr geht.
      47 4 Melden
    • killah_priest86 07.07.2017 23:08
      Highlight Highlight @ jabaduu nur das kannst du bei jedem anderen anbieter auch nicht mehr. Wenn du bezahlst, kannst du alle analogen anschlüsse weiter nutzen. Scheint es dir aber nicht wert zu sein xD zudem hat nicht die böse, böse swisscom dies entschieden. Hauptsache auf der swisscom rumhacjen, weil es ja hipstermässig cool ist
      13 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • gbfa 07.07.2017 20:41
    Highlight Highlight mein wechsel hat super geklappt... aber ich wehre mich ja auch nicht gegen neue technik... mein drehscheibentelefon dekoriert trotzdem noch meine wand:)
    46 23 Melden
    • killah_priest86 07.07.2017 23:10
      Highlight Highlight Und sogar das kannst du wieder funktionstüchtig machen
      14 2 Melden
  • atomschlaf 07.07.2017 20:34
    Highlight Highlight Meine Mutter war jahrzehntelang treue Swisscom-Kundin und lehnte einen Wechsel ab, obschon sie schon seit Jahren zu viel bezahlte.
    Nachdem ich ihr vor einigen Monaten erklärte, dass sie künftig ohnehin nur noch via VoIP telefonieren könne, hat sie sich dann für den Wechsel entschieden.
    Jetzt spart sie ca. 30 Franken pro Monat und die Internetverbindung ist erst noch mehr als doppelt so schnell wie vorher.
    74 22 Melden
    • Töfflifahrer 10.07.2017 08:52
      Highlight Highlight @atomschlaf: darf ich fragen wohin sie gewechselt hat? Ich überlege mir das neuerdings auch.
      0 0 Melden

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