Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Sunrise zeigte am Montag während einer Live-Demo, wie «Tomb Raider» über 5G auf den TV oder Smartphones gestreamt wird. bild: watson

Sunrise kündigt «weltweit ersten» Cloud-Gaming-Dienst über das 5G-Netz an – in 4K-Grafik



Sunrise stellt laut Eigenaussage als erster Anbieter weltweit «die nächste Generation von Smartphone-Gaming vor». Aufwändige Spiele, die bislang primär auf dem PC oder Konsolen zu finden waren, können über das neue 5G-Netz in 4K-Grafik auf Smartphones und andere Geräte wie Tablets, Laptops, PCs oder TVs gestreamt werden. Das soll möglich werden, da 5G im Gegensatz zu 4G deutlich kürzere Verzögerungszeiten hat.

Mit einem Controller für Smartphones können Konsolenspiele auf dem Handy wie auf einem grossen TV-Bildschirm gespielt werden.

Bild

Bei Cloud-Gaming-Diensten laufen Spiele in Rechenzentren. Nutzer streamen nur Bild und Ton auf ihr Tablet, das Smartphone oder den Fernseher. bild: watson

Zusammen mit dem Partner Gamestream werde die «Sunrise Game Cloud 5G App» im November dieses Jahres starten, hiess es am Montag an einem gemeinsamen 5G-Event von Sunrise und Huawei in Zürich. «Besonders freue ich mich, dass wir weltweit der erste Anbieter sind, der einen Cloud-Gaming-Service mit 4K-Auflösung über 5G auf den Markt bringt», sagt Olaf Swantee, CEO von Sunrise.

Die «Sunrise Game Cloud App» bietet zum Start 50 Konsolenspiele, darunter Titel wie «Tomb Raider», «DiRT Rally» oder «Roland Garros Tennis World Tour 2019». Der Dienst wird als Flatrate für Smartphones zum Monatspreis von 9.90 Franken angeboten. Die App soll im November für Sunrise-Kunden mit einer 5G-Option im Google Play Store verfügbar sein. Um den Dienst nutzen zu können, braucht man natürlich auch ein 5G-fähiges Smartphone – iPhone-Nutzer bleiben somit zunächst aussen vor.

Die fünf ersten 5G-Smartphones im Überblick

Viel Konkurrenz für Sunrise

Nebst Sunrise plant auch Google einen eigenen Gamestreaming-Dienst. Googles Stadia soll im November in den USA an den Start gehen. Wann der Dienst zu uns kommt, ist noch nicht bekannt. Microsoft entwickelt unter dem Namen Project xCloud ebenfalls einen Gamestreaming-Dienst. Auch der Konsolen-Platzhirsch Sony sowie unter anderem Nvidia und die Deutsche Telekom arbeiten an ähnlichen Angeboten.

abspielen

Microsofts Project xCloud. Video: YouTube/Microsoft

Spielkonsolen oder teure Gamer-PCs sind so theoretisch nicht mehr nötig. Ob das 5G-Netz, etwa in vollen Zügen, tatsächlich das verzögerungsfreie Streamen von Games in 4K ermöglichen wird, muss die Praxis aber erst noch zeigen.

(oli)

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lord Grizzly 15.10.2019 20:12
    Highlight Highlight Bei allen Spielen abhängig sein von störungsfrei laufendem Internet? Nein Danke :)
    Da reichen mir die paar online only Titel die ich schon spiele, will keinesfalls alles online haben.
  • Val Boralis 15.10.2019 12:23
    Highlight Highlight Streaming schön und gut... Nur was bringt mir das, wenn mal das Internet nicht geht? Passiert mir besonders mit Sunrise erstaunlich oft. Nee nee, ich kaufe meine Games immer noch lieber auf Discs.
    • bebby 15.10.2019 19:39
      Highlight Highlight Bin damit einverstanden, dass real time streaming lag issues haben wird, aber viele Gamer laden unterdessen die Games runter anstatt Discjockey zu spielen. Steam etc sind schneller als mancher DVD-Player. Da die Games auch auf Disc zusehends mit einem Konto fest verknüpft werden, macht eine Disc nicht mehr viel Sinn.
  • DerZürcher 15.10.2019 08:58
    Highlight Highlight Ich nutze seit einigen Monaten erfolgreich das Cloud Gaming Angebot von Shadow.tech und bin begeistert. Auch z.b. das neue Ghost Recon funktioniert, allerdings würde ich es natürlich nicht für Turniere empfehlen...
  • NumeIch 14.10.2019 21:53
    Highlight Highlight Eines ist sicher. Die unzähligen Streamingdienste werden die Verkaufszahlen der nächsten Konsolengeneration beeinflussen und das nicht zum Guten für die Hersteller.
    Denn viele werden sich sagen. Warum rund 500 Franken für Hardware ausgeben, wenn ich mir für viel weniger einen Monat lang mehrere Spiele streamen und spielen kann und wenn ich mal keine Lust oder Zeit habe, kündige ich den Dienst und schliesse diesen zu einem späteren Zeitpunkt wieder ab.
    • bebby 15.10.2019 19:41
      Highlight Highlight Das hat man schon nach dem Erfolg der Smartphones und Tablets behauptet, ist dann aber nicht so gekommen. Streaming ist wie das Smartphones eine Einstiegsdroge.
  • Basswow 14.10.2019 16:53
    Highlight Highlight Mit den Abokosten runter. Das wäre mal was 🤷🏽‍♂️
  • MStgr 14.10.2019 16:04
    Highlight Highlight Ähm es gab bereits einen streaming dienst für Games der aber mangelndem Interesse wieder verschwand. Auch google wird demnächst ein solchen dienst anbieten (9fr/m).
    Grundsätzlich ist dieses Angebot nicht mal so verkehrt wenn man nicht alle 4-6 jahre einen neuen schnellen Gamerpc kaufen will/ kann.
    Für ältere gamergenerationen (wie mich zB.) die keine shooters gamen, sondern eher strategie und aufbau mögen ist die Sache mit der höheren Latenz eh kein problem.
    • Bruno S.1988 14.10.2019 16:59
      Highlight Highlight Welchen Dienst meinst du, den es mangels Interesse nicht mehr gibt?
    • Pascal Scherrer 14.10.2019 17:00
      Highlight Highlight Ja, aber hier ist ja die Rede des ersten Gaming-Streaming-Dienstes über ein 5G-Netz. ;)
    • Madison Pierce 14.10.2019 17:40
      Highlight Highlight Es gibt andere Streamingdienste und die kann man auch über 5G betreiben.

      Der Unterschied ist, dass hier ein Netzbetreiber den Dienst als Reseller verkauft und mit dem Betrieb über 5G wirbt. Sie müssen sich also ziemlich sicher sein, dass es funktioniert, denn sie können nicht die Ausrede "schlechtes Netz, liegt am Provider" bringen.
  • Typu 14.10.2019 14:24
    Highlight Highlight Uff das wird nix. Zu früh, zu teuer, zu starke Konkurrenz, zu geringe Nachfrage. Würde mich interessieren, wieviel Geld hier Sunrise verpulvert.
  • B. Bakker 14.10.2019 13:58
    Highlight Highlight Ds werden sich die 5 Personen mit einem Sunrise 5G Abo aber freuen.

    Nein, mal ehrlich: Ich glaube beim besten Willen nicht an einen Erfolg von Cloud-Gaming. Bei gemütlichen Spielen wie Anno oder Civilization mag dies ja funktionieren. Bei Sportspielen und Shootern kann ich mir nicht vorstellen, dass dies mit der zu erwartenden Latenz Spass macht.
    • Rolf Meyer 14.10.2019 14:25
      Highlight Highlight Falsch. Probier mal GeForce NOW aus, ich spüre da keine Latenz in Shooter-Games. Ausserdem hier: https://www.pcwelt.de/news/Stadia-Google-strebt-negative-Latenz-an-10682971.html
    • Kunibert der Fiese 14.10.2019 16:20
      Highlight Highlight Für offline spiele wie tomb raider oder dergleichen mags ja was sein, aber nicht für online multiplayer
    • Tomi1111 14.10.2019 17:22
      Highlight Highlight @Kunibert
      Genau umgekehrt, denn bei Online-Spielen läuft das Spiel ja jetzt schon auf Servern, somit wird die Latenz nicht schlechter!
      Wenn nun neu auch noch auf den Servern gerendert wird, sind auch Spiele mit deutlich mehr Spielern möglich als jetzt.
    Weitere Antworten anzeigen

Das steckt hinter den merkwürdigen Paket-SMS, die gerade Tausende Schweizer erhalten

SMS, die über den Lieferstatus bestellter Waren informieren, sind praktisch. Doch aktuell versenden Betrüger massenhaft Fake-SMS im Namen von Paketdiensten. Sie haben es auf Kreditkartennummern abgesehen – und locken die Opfer in eine Abofalle.

Schweizer Smartphone-Nutzer werden von einer neuen Phishing-Welle heimgesucht: Kriminelle versenden grossflächig betrügerische Fake-SMS im Namen von Paketlieferdiensten wie DHL oder FedEx. In den Kurznachrichten ist von einem unzustellbaren Paket die Rede. Die Sendung sei im Verteilzentrum angehalten worden. Am Ende der Nachricht folgt ein Link, mit dem man den Sendestatus verfolgen könne.

Der genaue Wortlaut und der Kurzlink, also die abgekürzte Internetadresse in der Phishing-SMS, können von …

Artikel lesen
Link zum Artikel