Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Sunrise verspricht beim Mobilfunk-Roaming «mehr Länder, mehr Leistung und vor allem mehr Flexibilität». bild: pexels

Sunrise kontert Swisscom – und schafft das Roaming NICHT ab 🧐



Der zweitgrösste Schweizer Mobilfunk-Provider reagiert auf die jüngste Roaming-Offensive der Marktführerin Swisscom. Per Medienmitteilung informierte Sunrise am Montagmorgen, dass die Kunden «mit neuen Sunrise Freedom Abos» ab sofort «unlimitiert surfen» könnten im Ausland.

Als erste Anbieterin in der Schweiz lanciere Sunrise zudem eine vom Handy-Abo losgelöste «unlimitierte Datenoption für EU-Roaming» für 19.90 Franken (30 Tage), schreibt der Vergleichsdienst Dschungelkompass via Twitter.

Die EU-Datenpakete im Vergleich

Bild

screenshot: dschungelkompass.ch

Der CEO von Sunrise, Olaf Swantee, lässt sich in der aktuellen Medienmitteilung mit einem scharfen Seitenhieb an die Konkurrenz zitieren:

«Wir verkaufen keine Mogelpackungen: Wir behaupten nicht, wir schaffen Roaming ab, wenn’s gar nicht stimmt. Mit Sunrise Freedom bieten wir aber immer ein bisschen mehr: mehr Länder, mehr Leistung und vor allem mehr Flexibilität. Bei uns müssen sich die Kunden nicht an ein bestimmtes Mobil-Abo mit Roaming binden.»

quelle: sunrise medienmitteilungen

Ab sofort stehe Sunrise-Kunden mit den Freedom-Abos beim Roaming im Ausland statt wie bisher maximal 4 Gigabyte (GB) neu ein «unlimitiertes» Datenvolumen zur Verfügung. Ab einem Verbrauch von über 40 GB pro Monat wird allerdings das Surftempo auf (langsame) 256 Kbit/s gedrosselt.

Und weiter: Sunrise-Freedom-Abonnenten hätten jederzeit die Möglichkeit, das Abo zu wechseln – auch vor und nach einer Reise. Und es folgt noch ein Seitenhieb: «Sunrise-Kunden müssen nicht für etwas zahlen, das sie nicht brauchen.»

Die wichtigsten Änderungen für Sunrise-Kunden

In der Medienmitteilung heisst es:

(dsc)

Zu viel am Handy? Dr. Watson weiss, woran du leidest

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobs 05.03.2019 16:52
    Highlight Highlight Ich nutze Wingo!
    25.- für 1G CH flat und 1G Europa
    Das reicht fast immer und sonst kommt noch der eine oder andere Fünfliber drauf.
  • Damo Lokmic 04.03.2019 15:28
    Highlight Highlight Redet was von Mogelpackungen, aber die eigene Firma wimmelt nur von Mogelpackungen und kostenpflichtigen Optionen, die zuerst gratis sind und dann 5-10 CHF pro Monat auf der Rechnung erscheinen, bis der Kunde nach etwa 12 Monaten das erste Mal die Rechnung kontrolliert, weil er wissen wollte, wie teuer seine Ballermann-Ferien waren.

    Ob das Roaming jetzt "kostenlos" oder "x GB und danach gedrosselt" ist, ist Hans wie Heiri. Natürlich gibt Sunrise das Roaming kostenlos an den Kunden weiter - suscht gahts guet? Die schaffed sicher gern gratis. Aber who am I to judge the people?
  • DerRaucher 04.03.2019 14:16
    Highlight Highlight Mir stossen diese Abos, wo es angeblich kein Roaming mehr gibt, sauer auf. Solange nicht jedes Abo und jeder Prepaid-Kunde sein Datenvolumen in der EU nicht wie in der CH nutzen kann, ist es weiterhin Roaming. Es ist schon arg wie man sich in der Schweiz an etwas klammert, solange es Geld bringt. Wird wohl noch weitere 10 Jahre dauern bis man das ganze mal wirklich abgeschafft hat.
  • Schönbächler 04.03.2019 13:44
    Highlight Highlight Es gibt nichts zu diskutieren. Gebühren für Roaming gehört abgeschafft. Was die Telekomkonzerne in der Schweiz machen, ist nur noch eine Ausnutzung ihrer gesetzlichen Monopolstellung.
  • Mayo 04.03.2019 13:08
    Highlight Highlight Die Jugendorganisation yes hat letzte Woche eine Petition für die Roamingabschaffung lanciert: www.stop-roaming.ch
  • Töfflifahrer 04.03.2019 12:37
    Highlight Highlight Ich bin letztes Jahr während 3 Wochen auf einer Motorradtour nach Portugal und zurück unterwegs. Während den Fahrten habe ich öfters mal ein Foto verschickt, was gegoogelt und auch mal in Pausen Watson gelesen. An Abend jeweils im Hotel eine nächste Übernachtung gesucht, die Strecke definiert und ans Navi übertragen. Im Hotel hatte ich überall WiFi und der Datenverbrauch während der 3 Wochen war knapp über 1 GB. Auch wenn ich öfters in Österreich oder Italien rumkurve, die 3 GB, die ich im Abo pro Jahr drin habe, habe ich noch nie aufgebraucht.
  • Redback 04.03.2019 12:16
    Highlight Highlight oder einfach mal 2 Wochen auf Facebook und Co verzichten schadet auch nicht
    • sleeper 04.03.2019 14:09
      Highlight Highlight ABER was ist mit Google-Maps? Wie soll ich denn ohne Roaming wissen, wo ich im Ausland am besten im Stau stehen kann?!
    • Lörrlee 04.03.2019 14:14
      Highlight Highlight Aber dann kriegen doch all die Freunde, Bekannte, Bekannte von Freunden, Freunde von Bekannten, Bekannte von Bekannten, Bekannte von Bekannten Freunden und Freunde von Bekannten von Freunden der Bekannten Freundesbekannten gar nicht mehr jeden einzelnen meiner ach so spannenden Lebenssituationen mit (und die sind absolut so wichtig, dass ALLE es wissen müssen, immer und überall!)?
    • El Vals del Obrero 04.03.2019 18:34
      Highlight Highlight Es gibt auch Leute, die nicht nur für 2 Wochen Ferien pro Jahr im Ausland sind und dort nur Selfies machen wollen. Zum Beispiel Bewohner von Grenzregionen oder Geschäftsreisende.

      Aber die haben eh schon lange Dual SIM und auch eine EU-Prepaid-Karte.
  • Blitzsammler 04.03.2019 11:24
    Highlight Highlight Konkurrenz-Bashing als Marketingstrategie? Sympathiepunkte bekommt man auch anders...

    Klar gehört Swisscom zum teuersten, doch gibt es durchaus Leute, die nicht nur im Urlaub im Ausland sind und denen die Abschaffung des Roamings einen Mehrwert bietet (zB ich). Man vergleiche hier schon nur die Preise vom alten Swisscom Infinty M zum neuen In One Mobile Go)

    Für alle anderen gibt es immer noch die günstigeren Abso. Egal, ob on den Marktleadern oder anderen Anbietern.
    • Lörrlee 04.03.2019 14:15
      Highlight Highlight Also meinen Sympathiepunkt haben sie. Hat zumindest bei einer Person somit geklappt, ist somit unentschieden soweit.
    • Blitzsammler 04.03.2019 14:26
      Highlight Highlight Dito. Sehe aber aufgrund der Blitze, dass die Meinungen grad mächtig divergieren :-) Die Meinungen zu den Blitzen wären schon noch interessant
  • Beardman 04.03.2019 11:07
    Highlight Highlight Hahaha... 95.- für Swiss Neighbors oder 130 für Europe&US... Kauft jemand so was?

    In den meisten Fällen braucht man ja eh nur Mobile Daten. Da lohnt es sich doch viel mehr im Ausland für die paar Wochen Ferien eine PrePaid-Karte zu kaufen. Heute hat doch eh fast jedes Handy Dual Sim. Einfacher gehts nicht mehr.

    Aber Herr und Frau Schweizer sind leider immer noch bereit, viel zu viel für Abos zu bezahlen.
    • Michael Heldner 04.03.2019 12:29
      Highlight Highlight nun QoQa lanciert jährlich zum Geburtstag das Qoqa Sunrise Europe & US für 55CHF statt 130 ein lebenlang :) die gleichen Konditionen und Upgrades wie das reguläre EU&US nur halt 75CHF im Monat billiger. Und da kann Preis Leistungs Technisch niemand mithalten ;)
    • lucasm 04.03.2019 13:00
      Highlight Highlight Ich zahle 42 für europe&us, preis/leistung empfinde ich als hervorragend.
    • p4trick 04.03.2019 13:02
      Highlight Highlight Die Frage ist nur, wer es wirklich braucht. CHF 32.50/Monat für CH unlimited ist für die meisten günstiger mit dem neuen CHF19/30 Tage unlimited als jeden Monat 55 zu zahlen und nicht brauchen.
      Aber Sunrise ist meist nur mit Aktionen günstiger.

Apple.sucks, Microsoft.sucks und Swisscom.sucks: Wer sich nicht blamieren will, muss jetzt handeln

Durch die neuen Top-Level-Domains wird das Internet überschwemmt mit zahlreichen kuriosen Endungen. Eine davon ist «.sucks». Wenig überraschend versuchen viele Unternehmen und Promis zu verhindern, dass Websiten mit der unrühmlichen Bezeichnung aufgeschaltet werden und kaufen sich die Adressen gleich selber.

Microsoft, Apple, Swisscom, sie alle haben sich ihre «.sucks»-Adressen prophylaktisch gesichert. Nicht als Eingeständnis irgendwelcher Fehlleistungen, sondern um zu verhindern, dass sich ein Spassvogel einen Scherz mit ihnen erlaubt. Für mindestens 200 Franken pro Jahr kann man sich die neue Top-Level-Domain auf der Website get.sucks registrieren lassen.

Das Geld fliesst unter anderem an das kanadische Unternehmen Vox Populi, das sich von der offiziellen amerikanischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel