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Swisscom hat Spam-Attacke noch nicht abgewehrt, aber Bluewin-E-mail funktioniert wieder

25.10.2017, 13:2925.10.2017, 13:48

Swisscom hat die seit Tagen anhaltende Spam-Attacke auf Bluewin und Bluemail noch nicht abwehren können. Die Flut an Werbemails werde mittlerweile abgefangen, so dass die E-Mail-Accounts wieder uneingeschränkt funktionierten, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Dank zusätzlichen Filtermassnahmen würden die Spammails direkt im Spamordner der Kunden landen, so dass sie diese nicht mehr bemerkten, sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Attacke läuft weiter

Die Attacke läuft aber weiter. Man habe immer noch ein erhöhtes Spamvolumen. Die Spammails kämen von mit Maleware und Trojanern infizierten Computern weltweit, sie liessen sich nicht auf ein Land beschränken, was die Bekämpfung zusätzlich erschwere.

Wie viele Kunden von der Flut an Werbemails tatsächlich betroffen sind, kann die Swisscom nicht beziffern. Auch ob Nutzer durch die Spam-Attacke geschädigt wurden, ist bisher nicht bekannt.

Angefangen hatte die Cyberattacke am Sonntagabend. Wer einen E-Mail-Account bei Bluewin oder Bluemail hat, wurde mit einer Flut von Werbemails eingedeckt. Wegen der Mailflut war der E-Mail-Service einschliesslich Webmailzugang für einige Kunden beeinträchtigt. 

Bluewin gibt die folgenden Spamschutz-Tipps:

Mach von der Funktion «Spam melden» Gebrauch, wenn du Webmail verwendest.
Mach von der Funktion «Spam melden» Gebrauch, wenn du Webmail verwendest.
  • Eröffne eine zweite E-Mail-Adresse für alle Korrespondenzen, die du nicht mit Bekannten führst.
  • Hinterlasse gegenüber unbekannten Personen oder in Gästebüchern, Foren etc. nur deine zweite E-Mail-Adresse.
  • Ergänze deine E-Mail-Adresse beispielsweise mit Zahlen, wenn du einen sehr gebräuchlichen Vor- und Nachnamen hast.
  • Vermeide es, eine E-Mail-Adresse zu verwenden, die nur aus drei oder vier Buchstaben besteht (z. B. xyz@bluewin.ch).
  • Verwende beim Versenden von E-Mails an mehrere Empfänger Verteilerlisten oder trage die Empfänger ins Feld «BCC» ein.
  • Stelle deine E-Mail-Adresse nicht offen auf deine Homepage. Verwende die Schreibweise [at]bluewin.ch oder richte ein Kontaktformular ein.
  • Nutze für all deine E-Mail-Adressen von Bluewin (oder von anderen Providern) den Spamfilter. Falls kein Filter verfügbar ist, installiere eine entsprechende Software auf deinem Computer.
  • Den Benutzern von Windows XP mit Service Pack 2 (SP2) steht im E-Mail-Programm Outlook kostenlos ein weiterer anti-Spam- und Phishingfilter zur Verfügung.
  • Hier kannst du bereits als Spam markierte E-Mails, welche trotzdem nicht im Spamordner landen, melden: spamreport@bluewin.ch

(whr/oli/sda)

Betrüger kopieren Facebook-Accounts und kassieren ab

Video: srf
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