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Musk will Twitter-Deal stoppen – jetzt legt er ein neues Argument nach

Musk will den Twitter-Deal weiter stoppen – jetzt legt er ein neues Argument nach

30.08.2022, 15:23

Elon Musk legt mit neuen Argumenten beim Versuch nach, seine rund 44 Milliarden Dollar teure Übernahme des Online-Dienstes Twitter abzublasen. Dabei bringt der Tesla-Chef die jüngst bekanntgewordenen Anschuldigungen eines Whistleblowers ins Spiel, der Twitter unter anderem mangelnden Schutz von Nutzerdaten und andere Sicherheitsschwächen vorwirft.

FILE - Tesla CEO Elon Musk speaks before unveiling the Model Y at Tesla's design studio in Hawthorne, Calif., March 14, 2019. Musk's legal team is demanding to hear from a whistleblowing former Twitte ...
Elon Musk wollte Twitter erst kaufen, krebste dann aber zurück. Bild: keystone

Aufgrund dieser «ungeheuerlichen» Mängel sei Musks Kaufangebot für Twitter als ungültig einzustufen, schrieben seine Anwälte in einem am Dienstag per Börsenmitteilung veröffentlichten Brief an das Unternehmen.

Musk erweitert damit seine zentralen Argumente beim Bemühen, aus der im April vereinbarten Twitter-Übernahme auszusteigen. Bislang stützte der Tech-Milliardär sich auf angebliche Falschangaben des Unternehmens zur Anzahl von Fake-Accounts. Musk und Twitter liegen im Rechtsstreit, der Konzern will den Deal vor Gericht durchsetzen.

Im Oktober soll bei einem Prozess in Delaware geklärt werden, wie es weitergeht. Bei dem Whistleblower handelt es sich um Peiter Zatko, den Ex-Sicherheitschef von Twitter. Er war im Januar gefeuert worden und reichte später eine Beschwerde bei der US-Börsenaufsicht ein. (sda/awp/dpa)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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insert_brain_here
30.08.2022 15:47registriert Oktober 2019
Nur damit das klar ist: Es geht hier nicht darum ob Musk Twitter kaufen wird oder nicht, sondern lediglich darum ob er sich ohne massive Strafzahlungen aus dem Deal zurückziehen kann oder nicht.
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Rethinking
30.08.2022 17:34registriert Oktober 2018
Musk ist einfach ein Betrüger…
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Musk hat gerade Zehntausende der schlimmsten Leute im Internet zurück zu Twitter gebracht
Elon Musk erlaubt Zehntausenden gesperrten Twitter-Usern die Rückkehr und zettelt einen Privatkrieg mit Apple an. Zu seinem grössten Albtraum könnte aber bald das neue Digitalgesetz der EU werden.

Vergangene Woche kündigte Tech-Milliardär Elon Musk an, von Twitter verbannte Accounts wieder freischalten zu wollen. Zuvor hatte er einen Bruchteil der User darüber abstimmen lassen, ob es für gesperrte Konten eine «Generalamnestie» geben soll, wenn diese nicht gegen Gesetze verstossen oder Spam-Nachrichten verbreitet haben. 72,4 Prozent sagten Ja. Wie viele Stimmen von Bots, sprich automatisierten Accounts, abgegeben wurden, ist unklar. Das US-Techportal The Verge titelte süffisant: «Elon Musk hat soeben beschlossen, die schlimmsten Leute im Internet zurück zu Twitter zu bringen».

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