DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: EPA/EPA

WhatsApp legt Pläne für Werbung auf Eis

17.01.2020, 16:20

WhatsApp rückt vorerst von seit Jahren schwelenden Plänen zur Einführung von Werbung in dem Chatdienst ab. Zuletzt wurde daran gearbeitet, Anzeigen im sogenannten «Status»-Bereich unterzubringen, in dem Nutzer für einen Tag Fotos und Videos mit ihren WhatsApp-Kontakten teilen können. Nun erklärte ein Sprecher am Freitag, man sehe darin zwar weiterhin eine langfristige Chance - aber es gebe keinen detaillierten Zeitplan dafür.

Zuvor berichtete das «Wall Street Journal», das Team, das die Anzeigenpläne ausarbeiten sollte, sei aufgelöst worden.

Bei WhatsApp wird schon lange um das richtige Geschäftsmodell gerungen. Die WhatsApp-Gründer erteilten jeglicher Werbung ursprünglich eine kategorische Absage und wollten den Chatdienst ursprünglich über eine Abo-Gebühr von einem Dollar pro Jahr finanzieren. Dann verkauften sie die Firma aber 2014 an Facebook in einem am Ende rund 22 Milliarden Dollar schweren Deal. Das Online-Netzwerk - das sich fast ausschliesslich mit Werbung finanziert - setzte auf ein kostenloses WhatsApp und liess sich Zeit mit Überlegungen, wie mit dem Chatdienst Geld verdient werden kann.

Zu den aktuell verfolgten Plänen gehört, Unternehmen für zusätzliche Funktionen zur Kasse zu bitten, wenn sie über WhatsApp mit ihren Kunden kommunizieren. Zudem wird an der Einführung einer Bezahlfunktion in mehreren Ländern gearbeitet.

Interner Streit um die Anzeigenpläne gilt als ein zentraler Auslöser für den Abgang der beiden WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton, die nach der Übernahme durch Facebook zunächst an Bord geblieben waren. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Werbeslogans, die so schlecht sind, dass sie fast gut sind

1 / 23
Werbeslogans, die so schlecht sind, dass sie fast gut sind
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schleichwerbung oder nicht? Das ist hier die Frage

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
«Unglücklicher Start» von Sunrise bei Swiss-Ski – mehrere Stars wollen zurück zu Swisscom
Sunrise UPC ist seit 1. Mai neuer Hauptsponsor von Swiss-Ski. Der Start verlief jedoch unglücklich. Nun hat sich Sunrise-CEO André Krause bei Swiss-Ski entschuldigt.

Der nächste Ski-Winter ist noch weit entfernt. Doch der Grundstein für eine erfolgreiche Weltcup-Saison wird in diesen Wochen gelegt. Die Athletinnen und Athleten feilen derzeit an ihrer Fitness, um die nächste Wettkampf-Phase unverletzt und erfolgreich absolvieren zu können.

Zur Story