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epa07568740 epa07306542 (FILE) - A smart phone screen shows the logo of WhatsApp application in Berlin, Germany, 31 December 2017 (reissued 14 May 2019). Facebook's messenger service WhatsApp has been the target of hackers, with remotely installed surveillance software developed Israeli security firm NSO Group, according to media reports.  EPA/HAYOUNG JEON

Bild: EPA/EPA

WhatsApp legt Pläne für Werbung auf Eis



WhatsApp rückt vorerst von seit Jahren schwelenden Plänen zur Einführung von Werbung in dem Chatdienst ab. Zuletzt wurde daran gearbeitet, Anzeigen im sogenannten «Status»-Bereich unterzubringen, in dem Nutzer für einen Tag Fotos und Videos mit ihren WhatsApp-Kontakten teilen können. Nun erklärte ein Sprecher am Freitag, man sehe darin zwar weiterhin eine langfristige Chance - aber es gebe keinen detaillierten Zeitplan dafür.

Zuvor berichtete das «Wall Street Journal», das Team, das die Anzeigenpläne ausarbeiten sollte, sei aufgelöst worden.

Bei WhatsApp wird schon lange um das richtige Geschäftsmodell gerungen. Die WhatsApp-Gründer erteilten jeglicher Werbung ursprünglich eine kategorische Absage und wollten den Chatdienst ursprünglich über eine Abo-Gebühr von einem Dollar pro Jahr finanzieren. Dann verkauften sie die Firma aber 2014 an Facebook in einem am Ende rund 22 Milliarden Dollar schweren Deal. Das Online-Netzwerk - das sich fast ausschliesslich mit Werbung finanziert - setzte auf ein kostenloses WhatsApp und liess sich Zeit mit Überlegungen, wie mit dem Chatdienst Geld verdient werden kann.

Zu den aktuell verfolgten Plänen gehört, Unternehmen für zusätzliche Funktionen zur Kasse zu bitten, wenn sie über WhatsApp mit ihren Kunden kommunizieren. Zudem wird an der Einführung einer Bezahlfunktion in mehreren Ländern gearbeitet.

Interner Streit um die Anzeigenpläne gilt als ein zentraler Auslöser für den Abgang der beiden WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton, die nach der Übernahme durch Facebook zunächst an Bord geblieben waren. (sda/awp/dpa)

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