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NEW YORK, NY - JANUARY 21:  A pedestrian types on her smartphone during a snowstorm on January 21, 2014 in New York City. Areas of the Northeast are predicted to receive up to a foot of snow in what may be the biggest snowfall of the season so far.  (Photo by John Moore/Getty Images)

Bild: Getty Images North America

Tipps & Apps für den Winter

Mit diesen Tricks wird Ihr Handy winterfest. Zum Beispiel das Display mit smarten Handschuhen bedienen



Minustemperaturen und Schnee sind besondere Herausforderungen für die moderne Technik. So reduziert sich beispielsweise die Leistung des Akkus massiv, wenn er kalt ist. Wer einen Zusatzakku mitführt, kann in der Hüttenpause auch den Hunger der Elektronik stillen.

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Der externe Akku Ultrapak Go Portable liefert nach 15 Minuten an der Steckdose genug Energie, um ein Smartphone aufzuladen. bild: unu 

Sein Smartphone für einen warmen Akku einfach am Körper zu tragen, birgt Risiken. Denn beim Wandern oder Skifahren wird heftig geschwitzt. Empfindliche Smartphones sollten deshalb vor Schweiss und Kondenswasser geschützt werden.

Unproblematisch sind Handys, die wasser- und staubgeschützt sind. Sie überstehen auch, dass sie aus dem Tiefschnee ausgebuddelt werden müssen. Wer rasante Abfahrten plant, sollte sein Handy sicher verstauen. Die massiven Gehäuse können zu Verletzungen führen, wenn sie sich bei einem Sturz «quer stellen».

HTC

Viele Smartphones von Sony, aber auch das HTC Desire Eye (Foto) sind wasserdicht. Bild: watson

Trick gegen kalte Finger

Die meisten Smartphones lassen sich nicht mit normalen Handschuhen bedienen. Nur nackte Fingerspitzen leiten elektrischen Strom, was für die Touch-Erkennung benötigt wird. Im Sporthandel gibt es spezielle Handschuhe (Smartgloves), die touch-tauglich sind. Deren Fingerspitzen sind meist mit einer leitenden Kunststoffbeschichtung überzogen.

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Mit Smartgloves lassen sich Touchdisplays bedienen.  bild: tumblr

Wer den Umgang mit Nadel und Faden beherrscht, kann aber auch seine alten Lieblings-Fingerwärmer nachträglich digitaltauglich machen. Dazu wird einfach ein elektrisch leitender Faden an den Handschuhspitzen so vernäht, dass er aussen das Touch-Display und im Innern die Fingerspitzen berühren kann.

Die besten Winter-Apps

Letztlich will man sein Smartphone natürlich auch mit passenden Apps wintertauglich machen. Wer Bergtouren macht oder abseits von Pisten fährt, sollte unbedingt die kostenlose App Uepaa installieren. Diese kann in Notfällen alarmieren und Freunde lokalisieren.

Weil sich alle Handys mit Uepaa untereinander per WLAN vernetzten können, können im Optimalfall so auch Personen gefunden werden, die sich ausserhalb des Handynetzes (GSM) befinden. Auch von der Rega gibt es eine spezielle App, die vor allem die Alarmierung mit Übermittlung des Standortes vereinfacht.

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bild: uepaa

Mehr Sicherheit und Infos

Für mehr Sicherheit sorgt auch die App White Risk, die über die Lawinengefahr und aktuelle Schnee- und Wetterdaten informiert. Mit Mammut Safety lässt sich einfach die Hangneigung bestimmen.

Die App Bergfex Ski bietet viele Informationen zu Wintersportgebieten in In- und Ausland inklusive Live-Bilder von Webcams. 

Unter skimap.org finden sich hunderte Karten von Skigebieten, die man als Fotodatei auf das Smartphone laden kann. Ortovox bietet viele Karten und Infos für Schneewanderer. Swiss Snow ist die offizielle Tourismus-App von Schweiz Tourismus.

Informativ ist auch Suva Slope Track. Sie bietet Informationen zu Skigebieten, Anleitungen für Aufwärmübungen und eine Aufzeichnungsfunktion. Gefahrene Strecken können so nachträglich mit Höhen- und Zeitprofilen visualisiert werden. 

Runtastic Wintersport (nur iOS) berechnet sogar noch den Kalorienverbrauch. AlpineReplay Ski & Snowboard protokolliert sogar Sprünge.

Letztlich finden sich auch für Stubenhocker passende Apps. Mit Top Ski Racing 2014 kann man rasante Abfahrten auf dem Handy simulieren, mit passender 3D-Brille (Oculus) taucht man sogar in seine rasante Abfahrt ein. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DigitalHedonist 08.12.2014 14:08
    Highlight Highlight Wieso wird nicht erwähnt, dass man mit den Microsoft Lumias das Display mit Handschuhen bedienen kann ohne Aufpreis... Könnte man dies mit dem IPhone würde es sicher herborgehoben (wie man hervorhebt, dass runtastic Winter nur auf iOs verfügbar ist). Bald folgt dann wieder ein Artikel darüber, wie schwer es Windows Phone doch am Markt hat... Kein Wunder bei dieser Presse...
    • DigitalHedonist 09.12.2014 20:00
      Highlight Highlight @ Jaing: Klar, aber wenn es kein IPhone ist wird es von der Redaktion nicht erwähnt... Finde diese einseitige Presse langsam eine Zumutung... Immer ganz subtil, aber immer spürbar...

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