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Google feuert Entwickler wegen sexistischem Manifest



Die Digital-News im Überblick:

Google feuert Entwickler wegen sexistischem Manifest

Der Google-Entwickler, der mit einem sexistischen Schreiben über den geringen Anteil von Frauen in der Tech-Branche für Aufregung gesorgt hatte, ist laut Medienberichten entlassen worden. Er hatte die Situation mit «biologischen» Unterschieden der Geschlechter erklärt.

Der Ingenieur habe selbst seinen Rauswurf bestätigt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag (Ortszeit). Google äusserte sich zunächst nicht zu den Berichten.

So berichtet Bloomberg

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Video: YouTube/BNO News

Der Entwickler, dessen Namen nun mit James Damore angegeben wurde, erklärte in dem Schriftstück von rund 3000 Wörtern, die Vorlieben und Fähigkeiten von Männern und Frauen unterschieden sich teils aus biologischen Gründen. Diese Unterschiede könnten erklären, warum Frauen in der Technologiebranche und in Führungspositionen unterrepräsentiert seien.

Frauen seien «offener gegenüber Gefühlen und gegenüber Ästhetik», sie zögen daher die Arbeit in sozialen oder künstlerischen Branchen vor. Männer hingegen verfügten über «natürliche Fähigkeiten», die sie zu besseren Programmierern machten.

Google CEO Sundar Pichai delivers the keynote address of the Google I/O conference, Wednesday, May 17, 2017, in Mountain View, Calif. Google provided the latest peek at the digital services and gadgets that it has assembled in the high-tech tussle to become an even more influential force in people's lives. (AP Photo/Eric Risberg)

Google-Chef Sundar Pichai zog die Notbremse. Bild: AP/AP

Der «New York Times» sagte Damore, er sei zu unrecht gefeuert worden und habe vor, Google zu verklagen.

Das interne Schriftstück war am Sonntag an die Öffentlichkeit gelangt. Danielle Brown, die neue Google-Managerin für Diversität, zuständig also für die Vielfalt der Belegschaft auch im Hinblick auf die Geschlechter, wies die Ansichten unverzüglich zurück: In einer E-Mail an die Angestellten erklärte sie, diese Äusserungen würden weder von ihr noch vom Konzern «unterstützt, gefördert oder ermutigt».

Die US-Technologiebranche ist von Männern dominiert. In letzter Zeit sind vermehrt Frauen an die Öffentlichkeit gegangen, die sich wegen Diskriminierung beschwerten.

(dsc/sda/afp)

Wegen Handybildern aus fremdem Schlafzimmer verurteilt

Eine ehemalige Hausangestellte in einem noblen Saanenländer Haushalt ist am Montag vom Gericht wegen des Besitzes von Handybildern aus Ankleide und Schlafzimmer ihrer Arbeitgeber verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Hausangestellte die Fotos zwar nicht gemacht, aber von einer Arbeitskollegin zugeschickt erhalten und bei sich auf dem Mobiltelefon gespeichert hatte. Bereits mit der Aufbewahrung habe sie Privatsphäre ihrer Arbeitgeber verletzt, urteilte das Regionalgericht Berner Oberland.

Die Urheberin der Bilder, die Babysitterin der Familie, war bereits zuvor per Strafbefehl rechtskräftig verurteilt worden. Die Hausangestellte hingegen hatte ihren Strafbefehl angefochten, weshalb es am Montag in Thun zur Gerichtsverhandlung kam.

Schriftzug des Regionalgerichts Berner Oberland, aufgenommen vor der Urteilseroeffnung gegen drei ehemalige Spieler des FC Thun, am Freitag, 22. Januar 2016 in Thun. Seit Mittwoch laeuft am Regionalgericht Oberland ein Verfahren wegen Vergewaltigung. Laut TeleBaern soll es sich bei den Angeschuldigten um drei ehemalige Spieler des FC Thun handeln. Der Fall geht auf das Jahr 2005 zurueck. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Das Regionalgericht Berner Oberland verurteilte die Frau am Montagabend zu einer bedingten Geldstrafe von vier Tagessätzen zu 90 Franken und einer Busse von 100 Franken. Dazu muss die Frau die Verfahrenskosten berappen. Eine Genugtuung für die Privatklägerin von 500 Franken lehnte das Gericht hingegen ab.

Vor Gericht wurde klar, dass die Bediensteten offenbar zwischen die Fronten eines wüsten Rosenkriegs der Ehegatten geraten waren, bei denen sie in Dienst standen.

Der Vorfall zeige, nicht zuletzt auch, dass es in Gstaad und anderen Nobelorten offenbar unter Hausangestellten gang und gäbe sei, zur Belustigung Bilder aus den Wohnungen ihrer Arbeitgeber herumzubieten, machte der Anwalt der Klägerin deutlich. Mit dem Prozess komme das Thema nun auf den Tisch und habe so möglicherweise ein abschreckende Wirkung.

(dsc/sda)

82-jährige sorgt als App-Entwicklerin für Furore

Mit einer iPhone-App für Senioren hat eine 82-jährige Japanerin die Aufmerksamkeit von Apple-Chef Tim Cook auf sich gezogen. Masako Wakamiya ist eine der betagtesten App-Entwicklerinnen der Welt – in einer Branche, in der das Durchschnittsalter in hippen Start-Ups kaum über 30 hinausgeht.

Im Juni reiste sie sogar als älteste Teilnehmerin zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC nach Kalifornien. «Im Zeitalter des Internets hat es Auswirkungen auf das tägliche Leben, wenn man mit dem Lernen aufhört», sagt Wakamiya im Interview.

Die frühere Bankangestellte begann nach ihrer Pensionierung in den 90er Jahren, sich für Computer zu interessieren und sich Programmierkenntnisse anzueignen. Nach eigenem Bekunden störte sie, dass Softwareentwickler kaum Programme für Senioren auf den Markt brachten.

Wakamiya nahm die Sache selbst in die Hand und schuf «Hinadan» – eine Spiele-App für Ältere, bei der Nutzer Zierpuppen in traditionellen japanischen Kostümen in einer bestimmten Reihenfolge ordnen müssen. Inspiriert ist das Spiel vom japanischen Puppenfest Hina-Matsuri, das jedes Jahr im März gefeiert wird.

Die Beliebtheit ihrer bislang nur auf Japanisch erhältlichen App drang bis zu Apple-Chef Cook durch, mit dem Wakamiya eine kurze Begegnung hatte. «Er hat mich gefragt, wie ich sichergestellt habe, dass auch ältere Leute die App nutzen können», erzählte sie stolz.

«Ich habe erklärt, dass ich beim Programmieren berücksichtigt habe, dass ältere Leute ihr Hör- und Sehvermögen verlieren, und dass sie ihre Finger womöglich nicht so gut bewegen können.» Cook habe sie beglückwünscht und als «Inspirationsquelle» gelobt.

(dsc/sda)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stabiler 08.08.2017 14:26
    Highlight Highlight Dass dem Entwickler gekündigt wurde, bestätigt doch gerade seinen Hauptkritikpunkt.

    Er schrieb: Bzgl. gewisser Themen scheinen Denkverbote zu existieren.

    Reaktion der Google-Diversity-Chefin: Auf sein Memo verlinke ich erst gar nicht...

    Im Resultat sorgt die Reaktion von Google/mediale Hetze dafür, dass eine Minderheit in Furcht unter uns lebt, und sich nicht traut, zu sagen, was sie gerne sagen würde, aus Angst vor Unterdrückung und Repressalien. War es nicht gerade das, was mit dieser ganzen linken Bewegung abgebaut werden sollte?
    17 3 Melden
  • flugsteig 08.08.2017 12:22
    Highlight Highlight Nehmt euch die halbe Stunde und schaut euch doch das mal an. Ich weiss es wurde schon öfters gepostet, finde dennoch dass es die Zeit wert ist.
    Ich verstehe nicht wie man sagen kann dass Männer und Frauen gleich sind. Wir sollten alle die gleichen Möglichkeiten haben, den gleichen Lohn für die gleiche Leistung usw. aber, man kann kein Gleichsein erzwingen. Mann kann nur Chancengleichheit schaffen.
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    24 5 Melden
  • Ökonometriker 08.08.2017 11:01
    Highlight Highlight Statistisch wissen wir: Frauen haben im Schnitt einen leicht tieferen IQ. Wir wissen aber auch, dass die Varianz des IQs unter Frauen kleiner ist als unter Männer - es gibt also mehr "sehr dumme" Männer.

    Wir wissen NICHT, ab welchem IQ man professionell programmieren lernen kann. Der Wert dürfte um die 90 liegen. Damit dürfte es mehr Frauen als Männer geben, die es lernen könnten.

    Warum gibt es aber mehr männliche Programmierer? Offenbar nicht wegen der Biologie. Aber vielleicht weil nicht viele Frauen in einem Umfeld arbeiten wollen, wo sie wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden?
    7 15 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 14:09
      Highlight Highlight Deine Rede ist nicht schlüssig.
      Wenn die Intelligenz der Männer breiter streut, und wenn die Intelligenz der Frauen tiefer ist, dann kann es sein, dass mehr Frauen als Männer über einem IQ von 90 liegen. Aber das muss nicht sein.
      Der IQ der Frauen könnte so tief liegen, dass mehr Frauen als Männer einen IQ unter 90 haben.
      Oder aber die Verteilung des IQ der Männer hat eine ganz ander Verteilcharakteristik und ist geprägt von seltenen aber extremen Ausreissern nach unten, so dass trotz breitere Streuung mehr Männer als Frauen über 90 liegen.
      9 6 Melden
    • Arthur Sunil 08.08.2017 15:20
      Highlight Highlight 1. Entwickler sind gewiss nicht unterdurchschnittlich intelligent.

      2. Höchstwahrscheinlich ist die Intelligenz normalverteilt. Hätten also Frauen eine geringere durchschnittliche Intelligenz wäre auch die Anzahl der überdurchschnittlich Intelligenten kleiner (bei gleicher Anzahl Männer und Frauen).
      7 1 Melden
    • huck 08.08.2017 15:28
      Highlight Highlight Na na, programmieren ist dann imfall nicht so einfach wie beispielsweise Wirtschaft studieren, da braucht's schon einen IQ von mindestens 110.
      10 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 08.08.2017 10:31
    Highlight Highlight Bin immer wieder perplex, dass auch halbwegs gescheite Leute nicht begreifen wollen, dass die Unterschiede (aka. Standardabweichung) zwischen den Geschlechtern kleiner ist als die Standardabweichung zwischen 2 Individuen. Als Mutter eines Sohnes und einer Tochter kriege ich täglich mit, dass der gesellschaftliche Druck, was erstrebenswert für einen Jungen und was erstrebenswert für ein Mädchen ist, doch noch massiv ist. 'Du Meitli' ist also weiterhin eine beliebte Beleidigung. Auch wird Jungs grundsätzlich von Anfang an weniger zugetraut, dass sie sich fürsorglich um Kleinere kümmern können.
    23 33 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 12:05
      Highlight Highlight Hier geht es nicht um Unterschiede um gleich eine Standardabweichung. Es geht um sehr kleine Unterschiede mit grossen Auswirkungen.
      Es gibt festgestellte kleine geschlechterabhängige Unterschiede in der Funktionsweise des menschl. Gehirns. Diese haben bisweilen grosse Auswirkungen. Z.B. gibt es sehr viel mehr männliche wie weibliche Autisten.
      Kleine genetische Unterschiede können grosse, auch geschlechterabhängige, Verhaltensunterschiede verursachen. Die Berufswahl könnte daher beeinflusst sein vom Geschlechtschromosom.
      Jedenfalls gibt es keinen Gegenbeweis zu dieser Hypothese.
      5 6 Melden
    • flugsteig 08.08.2017 12:39
      Highlight Highlight Bin immer wieder perplex, dass auch halbwegs gescheit Leute nicht begreifen wollen, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern viele Ursachen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass Erziehung, sowie gesellschaftlicher Druck einen grossen Einfluss hat. Dass allerdings die Biologie, Evolution, überhaupt keinen Einfluss haben soll, scheint mir unwahrscheinlich. Warum sollten sich Körpermerkmale über Jahrtausende geschlechterspezifisch entwickeln, unser Gehirn aber nicht?
      Chancengleichheit, Gleichberechtigung, uneingeschränkt ja. Erzwungene Gleichheit, nein.
      13 1 Melden
    • Oberlehrer 08.08.2017 13:41
      Highlight Highlight Die Standardabweichung welcher Variablen meinen Sie? Und warum sollte man die Standardabweichung für n=2 (zwei Individuen) berechnen? Und warum soll diese Standardabweichung stets grösser sein als diejenige zwischen Geschlechtern?
      8 2 Melden
  • neutrino 08.08.2017 10:03
    Highlight Highlight Klar gibt es freie Meinungsäusserung, aber Google ist ein privates Unternehmen.

    Ich habe auch lange daran geglaubt, dass Frauen und Männer anders determiniert sind biologisch - aber ja, die Studien sagen halt alle etwas anderes.

    5 27 Melden
    • Mutzli 08.08.2017 10:45
      Highlight Highlight Welche Studien sollen denn das sein? Ich kann gratis schon mal verraten, dass sie mit biologischem Determinismus an einer anthro- oder biologischen Bakultät nicht gerade weit kommen würden. Ausser sie definieren Geschlecht und die Unterschiede sehr präzise und haben die Daten zur Untermauerung handfest parat.
      5 1 Melden
  • Maracuja 08.08.2017 09:39
    Highlight Highlight 2) Hier noch den Link: http://mod.iig.uni-freiburg.de/cms/fileadmin/publikationen/online-publikationen/Frauenanteil.Informatik.International.pdf

    Der tiefe Quote von Frauen in den Industrieländern lässt sich evtl. weniger durch Biologie erklären, sondern durch Lebensumstände.
    10 10 Melden
  • Maracuja 08.08.2017 09:35
    Highlight Highlight 1) Interessant ist, dass der Anteil der Frauen in der Informatik gerade in den Ländern tief ist, in denen man entsprechende Förderung betreibt. Anderswo ist der Anteil höher: <Hingegen ist in so genannten industriell halbentwickelten Ländern wie in Südamerika, Namibia, in den reichen arabischen Ländern wie Kuweit, Saudiarabien oder den Arabischen Emiraten, den Tigerstaaten oder in Indien, noch in allen so genannten industriellen Entwicklungsländern, wie Burundi, Iran, Ägypten und früher Irak, die Frauenbeteiligung viel höher, oft auch größer als der Anteil männlicher Studierender>
    13 1 Melden
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 08.08.2017 09:25
    Highlight Highlight Ich kapiere nicht, was an diesem Text sexistisch sein sollte. In meinem Leben, habe ich villeicht 2-3 Frauen getroffen, welche sich für Technik oder Informatik interessiert haben. Umgekehrt trifft dies auf Männer bei sozialen Themen zu.
    Ich denke in diesem Thema gibt es einen klaren Geschlechterunterschied und dies hat nichts mit Diskriminierung zu tun.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
    44 10 Melden
    • Mutzli 08.08.2017 10:52
      Highlight Highlight Nr. 1: Die mehrzahl von persönlichen Anekdoten ist nicht gleich wissenschaftliche Erkenntniss. In meinem Fall z.b. gibt es mehr frauen die an technischen themen interessiert sind und sehr viel mehr männer die das “soziale“ was such immer das genau ist, interessiert bzw. Dort arbeiten. Nr.2 Es hat bis jetzt noch nie eine seriöse Untersuchung gegeben, die signifikante kognitive Unterschiede zwischen Geschlechtern erhärtet hätte. Nr.3 schlagen Sie mal amazing grace hopper nach oder die Mathematikerinnen der Nasa. Vor 70 Jahren war programmieren Frauensache, faszinierende Geschichte!
      4 8 Melden
    • aglio e olio 08.08.2017 12:28
      Highlight Highlight Damit liegst du falsch.
      Der so genannte Geschlechterunterschied den du meinst, ist lediglich gesellschaftlich konstruiert. Mit biologischen Ursachen hat das nichts zu tun. Sonst gäbe es gar keine Frauen, die z.B. Software entwickeln, Mathematikerinnen, Physikerinnen etc.

      Es ist diskriminierend, einer Person aufgrund ihres Geschlechts kognitive Fähigkeiten abzusprechen.
      Ob dir das gefällt oder nicht, es bleibt sexistische Kackscheisse!
      7 14 Melden
    • SuicidalSheep 08.08.2017 18:59
      Highlight Highlight @Aglio e oglio;

      Bullshit. Das kannst du nicht der Gesellschaft und den Geschlechterrollen in die Schuhe schieben.

      Ich z.B. wurde "mädchenhaft" erzogen, trotzdem liegen meine Interessen in männerdominierten Bereichen. In meinem Freundeskreis ist es sehr ähnlich.

      Viel eher würde ich die Höhe des Testosteronwertes im Körper zuschieben. Je nach Mensch individuell.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 08.08.2017 09:11
    Highlight Highlight Finde den Rausschmiss nicht okay. Natürlich gibt es Frauen, die lieber mit Maschinen oder Technik arbeiten, und Männer die in soziale Berufe gehen oder Künstler sind.

    Aber es ist so, dass die Verteilung der Geschlechter in einigen Berufen nicht von irgendwo kommt.

    Es passiert leider immer noch, dass Frauen übergangen werden können bei Beförderung - aber genau so sollten sie die Beförderung nicht geschenkt bekommen, nur weil sie eine Frau ist.

    Lustig finde ich ja, dass nie jemand sich echauffiert, dass es keine Frauen auf Bohrinseln gibt.
    40 7 Melden
  • Kronrod 08.08.2017 07:47
    Highlight Highlight Google gewichtet Diversität bei Geschlecht und Hautfarbe höher als Diversität politischer Meinungen. Dass sie den Autor des Memos nun feuern, bestätigt dessen Vorwurf, dass es kaum möglich ist Googles Diversitätspolitik zu kritisieren. Dabei legt er nämlich einen wunden Punkt auf die Sexismusdebatte: biologische Ursachen von Ungleichheit werden kategorisch ausgeschlossen, und zwar nicht aus wissenschaftlichen, sondern aus ideologischen Gründen.
    121 22 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 08:07
      Highlight Highlight Und die «biologischen Ursachen von Ungleichheit» rechtfertigen sicher auch die Diskriminierung weiblicher Angestellter bezüglich Lohn... *Ironie off*

      Quelle: The Guardian
      http://bit.ly/2o70Z2U

      Als Vater einer Technik-interessierten Tochter kann ich nur sagen: Geschlechterstereotype gilt es zu bekämpfen, nicht zu bestärken!
      38 99 Melden
    • reaper54 08.08.2017 08:16
      Highlight Highlight @schurt3r:
      Das ist schön wenn sich Ihre Tochter für Technik interessiert und natürlich soll sie die gleichen Chancen haben wie ein Mann, das steht ausser Debatte. Jedoch interessiert sich ein Grossteil der Frauen und Mädchen nicht dafür, aus welchen Gründen auch immer. Das ist, wenn es politisch korrekt formuliert wird, überhaupt nicht sexistisch, sondern eine Tatsache. Genauso gibt es Bereiche, gerade im Sozialen, in denen Frauen einfach stärker sind als Männer.
      Und ja, jemanden feuern weil seine Meinung einem nicht passt, ist schon eine sehr fragwürdige Praxis...
      108 18 Melden
    • blablup 08.08.2017 08:21
      Highlight Highlight Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, andere Meinungen zuzulassen, auch wenn sie falsch sind, ansonsten versagen wir als Demokratie und Gemeinschaft. Zu behaupten, dass wir alle biologisch gleich sind, wäre schliesslich auch Unsinn. Wenn wir Mitarbeiter wegen interner Diskussionen rausschmeissen, sind wir die Unterdrücker.
      84 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rolf.iller 08.08.2017 07:43
    Highlight Highlight Was ist denn da mit der freien Meinungsäusserung passiert? Dar Mann darf doch eine Meinung haben! Das Paper war sehr durchdacht und abwägend formuliert.
    84 17 Melden
  • Slavoj Žižek 08.08.2017 07:30
    Highlight Highlight Zu Google: Was bitte ist falsch an dem Text? Der Text entspricht dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung.
    87 31 Melden
    • @schurt3r 08.08.2017 07:37
      Highlight Highlight Deine Behauptung kannst du sicher mit ein paar (vertrauenswürdigen) Links belegen, oder?
      31 72 Melden
    • walsi 08.08.2017 07:51
      Highlight Highlight @schurt3r: Die aktuelle Bundesratswahl zeigt, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben muss, sonst wäre es ja egal ob eine Frau oder ein Mann gewählt wird.
      67 9 Melden
    • blablup 08.08.2017 08:32
      Highlight Highlight @walsi:
      Lustiger Vergleich, aber der Kontext stimmt nicht ganz. Es wird nämlich suggeriert, dass Frauen schlechter sind in technischen Berufen. Wenn du das beim Bundesrat behauptest... uh oh :-)
      Es geht nicht darum, dass Mädels weniger interessiert an technischen Berufen sind, was nämlich an den Stereotypen der Eltern liegen könnte (warum sind rosa Kleider = Mädchen?)
      11 28 Melden
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