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An Apple logo hangs above the entrance to the Apple store on 5th Avenue in the Manhattan borough of New York City, July 21, 2015. REUTERS/Mike Segar/File Photo

2016 ist das erste Jahr seit 2001, das Apple mit einem Umsatzrückgang abschliesst.  Bild: Mike Segar/REUTERS

Die Talfahrt hält an: Erneut starker Umsatzrückgang bei Apple



Apple hat im Schlussquartal weniger umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Erlöse fielen um neun Prozent auf 46,85 Milliarden Dollar, wie der US-Technologiekonzern am Dienstagabend mitteilte. Das war der dritte Rückgang in Folge.

In China brachen die Umsätze sogar um 29,8 Prozent ein. Der Nettogewinn des Unternehmens aus dem Silicon Valley stürzte in dem Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um rund 19 Prozent auf 9.01 Milliarden Dollar von 11.12 Milliarden Dollar im Vorjahr ab.

Apple verkaufte zudem abermals weniger iPhones: 45,51 Millionen Smartphones schlug das Unternehmen los nach 48,05 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl übertraf aber die Erwartungen der Analysten von 44,8 Millionen Geräten. Apple ist seit Jahren stark abhängig vom iPhone. Es steht für etwa zwei Drittel der gesamten Erlöse.

Der iPhone-Umsatz sank um 13 Prozent auf 28.16 Milliarden Dollar. Damit dürfte sich das günstigere Modell iPhone SE bemerkbar machen. Beim neuen iPhone 7 übertreffe die Nachfrage immer noch das verfügbare Angebot, sagte Konzernchef Tim Cook in der Telefonkonferenz nach Vorlage der Zahlen.

A woman walks past an Apple store in Beijing, China July 28, 2016.  REUTERS/Thomas Peter

Apple-Store in Peking: Im Reich der Mitte läuft das Geschäft besonders schlecht. Bild: THOMAS PETER/REUTERS

237.6 Milliarden Dollar Reserven

Mit dem iPhone 7 will Apple im Weihnachtsgeschäft den seit Jahresbeginn andauernden Geschäftsrückgang stoppen. Der Konzern prognostizierte für das laufende Vierteljahr einen Umsatz zwischen 76 und 78 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal war Apple auf Erlöse von 75.9 Milliarden Dollar gekommen.

Es ist das erste Geschäftsjahr seit 2001, das Apple mit einem Umsatzrückgang abschliesst. Die Erlöse sanken um 7,7 Prozent auf 215.64 Milliarden Dollar. Der Jahresgewinn fiel um gut 14 Prozent auf knapp 45.7 Milliarden Dollar.

Die Geldreserven von Apple wuchsen unterdessen auf 237.6 Milliarden Dollar an – 6.1 Milliarden Dollar mehr als vor einem Jahr. Davon lagern 91 Prozent ausserhalb der USA.

Service-Geschäft im Fokus

Beim Absatz der iPad-Tablets ging der Rückgang weiter – im vergangenen Quartal war es ein Minus von sechs Prozent auf 9,27 Millionen Geräte. Dank der teureren Modelle der iPad-Pro-Reihe blieb der Umsatz aber stabil bei 4.25 Milliarden Dollar.

Bei den Mac-Computern sackten die Verkäufe kurz vor der erwarteten Aktualisierung der Modellpalette um 14 Prozent auf rund 4,89 Millionen Geräte ab.

Das Service-Geschäft, auf das der Konzern angesichts der sinkenden Hardware-Erlöse einen stärkeren Fokus setzt, wuchs um fast ein Viertel auf 6,32 Milliarden Dollar. Dazu gehören Erlöse etwa aus dem Streaming-Dienst Apple Music, dem Verkauf von Apps oder Speicherplatz in der iCloud.

Im Bereich «andere Produkte» brach der Umsatz um 22 Prozent auf 2.37 Milliarden Dollar ein. Das dürfte eine Folge des Absatzrückgangs bei der Apple Watch sein. (cma/sda/dpa/reu)

Mit dem iPhone 7 ins Meer

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    Alle Leser-Kommentare
  • jamesjames 27.10.2016 09:49
    Highlight Highlight Somit hat apple der Peak erreicht. Da die neue Generationen keinen echten mehr wert bringen kaufen die meisten ein Occasion iPhone. Was ökologisch auch mehr sinn macht.
  • D(r)ummer 26.10.2016 11:35
    Highlight Highlight Die werden schon irgendwie herausfinden...

    Wie steht's eigentlich mit der Steueraffäre (EU-Irland-Apple)?

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