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Albatrosse können eine Flügelspannweite von über 3,5 Meter erreichen.  bild: wikimedia

So sollen Albatrosse in Zukunft den illegalen Fischfang stoppen



 

Der zukünftige Gegner der Piratenfischerei ist nicht ein Mensch, sondern ein Tier. Bis zum kommenden März sollen 150 Albatrosse mit einem Sender ausgestattet werden. Damit sollen sie die weitere Umgebung der Kerguelen und der Amsterdam- und Crozet-Inseln im Indischen Ozean überwachen. 

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Mit einem Sender am Fuss sollen Albatrosse in Zukunft illegale Fischkutter aufspüren.  Bild: pixabay

Der 70 Gramm leichte Sender ist in der Lage, Radargeräte von Schiffen aufzuspüren und deren Standort via Satellit an die Basis des Biologischen Forschungszentrums CEBC zu übermitteln. Die übermittelten Informationen gleicht das Forschungszentrum dann mit einem Datensystem ab, das alle registrierten Schiffe anzeigt. 

Weil die Albatrosse auf der Suche nach Nahrung nahe an die Fischfangkutter heran fliegen, ist die Chance gross, auch nicht registrierte Boote zu entdecken. 

Der Spionage-Dienst hilft auch den Albatrossen weiter. 18 der 22 bekannten Albatros-Arten sind vom Aussterben bedroht. Denn viele der Seevögel verheddern sich in den langen Angelschnüren der Fischerkutter. Besonders gefährlich sind die Kutter der Piratenfischer. Können die Albatrosse ihnen das Handwerk legen, besteht auch die Hoffnung, dass sich der Bestand einiger Vogelarten wieder erholt. (ohe) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 22.11.2018 14:05
    Highlight Highlight Ein Fall für Bernhard und Bianca 😜
  • zoobee1980 22.11.2018 11:37
    Highlight Highlight Hm... Frage mich gerade, ob die illegalen Fischer dann nicht auch anfangen werden, die eh schon gefährdeten Albatrosse als unfreiwillige Spione abzuknallen...?
    • Bynaus @final-frontier.ch 22.11.2018 11:56
      Highlight Highlight So wie der Mensch eben tickt...
  • Capoditutticapi 22.11.2018 09:32
    Highlight Highlight Daumen hoch!

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