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Zahl der Toten bei Moschee-Anschlag in Kabul auf 56 gestiegen



epa06279644 A view of Imam Zaman, a Shi'ite Muslim mosque, after a suicide bomb attack that targeted a Shi'ite Muslims Mosque in Kabul, Afghanistan, 21 October 2017. Nearly 70 people were killed on 20 October, in a pair of suicide attacks on mosques in Afghanistan's capital Kabul and in the western province of Ghor while more than 100 were wounded. A suicide bomber detonated explosives inside a mosque in a neighborhood of Kabul predominantly populated by the Shiite Hazara minority, a ethnic group thought to be of Mongolian origin, the second-largest branch of Islam. The vast majority of Afghans are Sunni Muslims.  EPA/HEDAYATULLAH AMID

Der Tatort: Eine Moschee in Kabul. Bild: EPA/EPA

Nach dem Anschlag auf eine Moschee in Kabul am Freitag ist die Zahl der Toten auf 56 gestiegen. Unter den Opfern seien auch Frauen und Kinder, teilte ein Sprecher des Innenministeriums am Samstag in der afghanischen Hauptstadt mit. Weitere 55 Menschen seien verletzt worden.

Während des Freitagsgebets hatte sich ein Selbstmordattentäter in der schiitischen Moschee in die Luft gesprengt. Zu der Tat bekannte sich die sunnitische Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS).

Bei einem weiteren Attentat auf eine sunnitische Moschee im Zentrum des Landes wurden am Freitag mindestens 20 Menschen getötet. Die Tat im Bezirk Dolaina der Provinz Ghor wurde ebenfalls von einem Selbstmordattentäter verübt. Unter den Todesopfern war ein Polizeikommandant, dem der Anschlag mutmasslich galt. (sda/afp)

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