Hochnebel
DE | FR
1
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Afrika

UN-Blauhelm im Norden Malis von Sprengsatz getötet – vier Verletzte

UN-Blauhelm im Norden Malis von Sprengsatz getötet – vier Verletzte

02.10.2021, 21:40

Im westafrikanischen Krisenstaat Mali ist ein Blauhelmsoldat der UN-Friedensmission Minusma bei einer Explosion getötet worden. Vier weitere Soldaten seien am Samstag schwer verletzt worden, als ihr Fahrzeug in der nördlichen Stadt Tessalit auf einen Sprengsatz gefahren sei, sagte Minusma-Sprecher Olivier Salgado der Deutschen Presse-Agentur. Die Nationalität der betroffenen Soldaten war zunächst unklar.

In Mali sowie anderen Staaten der Sahelzone – einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt – sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

Erst vergangene Woche war ein Soldat der französischen Operation «Barkhane», die in Mali bis zu 5100 Soldaten umfasst, getötet worden. Die Bundeswehr ist mit derzeit etwa 1200 Bundeswehrsoldaten Teil der UN-Mission und einer EU-Ausbildungsmission in Mali. Der Einsatz gilt als einer der gefährlichsten seit dem in Afghanistan. Mali wird nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Putschen von einer Übergangsregierung geführt.

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander»

Eigentlich wollte sie um Zusammenhalt werben. Doch was die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock am Dienstag im Europarat in Strassburg sagte, sorgt inzwischen international für Irritation.

Zur Story