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Forscher finden 22 tote Elefanten in Simbabwe – und rätseln über Ursache

Forscher finden 22 tote Elefanten in Simbabwe – und rätseln über die Todesursache

03.09.2020, 12:3803.09.2020, 13:31
Wildlife vets take samples from dead elephants found in Hwange National park, Zimbabwe, Saturday, Aug. 29, 2020. A spokesman for Zimbabwe's national parks said on Wednesday, Sept. 2 the number of ...
Bild: keystone

In Simbabwe sind inzwischen 22 Elefanten tot in der Nähe der berühmten Viktoria-Wasserfälle gefunden worden. Die Todesursache der Tiere aus dem Pandamasue-Wald ist weiter unklar, man wartet noch immer auf die Laborergebnisse.

Das sagte Tinashe Farawo, ein Sprecher der nationalen Wildparkbehörde, am Donnerstag. Vor einigen Tagen hatte der Stand noch bei zwölf toten Elefanten gelegen.

Wilderei wird weiterhin als Todesursache ausgeschlossen, da die Stosszähne der Elefanten nicht fehlen. Zunächst vermuteten die Behörden eine Vergiftung durch Anthrax-Bakterien. Anthrax, auch Milzbrand genannt, wird durch Bakterien verursacht, die natürlich in der Erde vorkommen. Allerdings schlössen Wissenschaftler nun Anthrax auch aus, hatte Umweltminister Mangaliso Ndlovu am Dienstag gesagt. Die Forscher vermuten derzeit, dass andere Bakterien die Elefanten getötet haben könnten – welche genau, ist unklar.

Der Pandamasue-Wald liegt im Westen des Landes zwischen den Viktoria-Wasserfällen und dem Hwange-Nationalpark. Simbabwe im südlichen Afrika ist wegen seiner reichhaltigen Natur und wilden Tiere weltweit ein beliebtes Zeil für Safari-Reisen.

Auch im Nachbarland Botsuana kam es jüngst zum mysteriösen Tod von nach Behördenangaben rund 280 Elefanten. Die Todesursache wird auch dort noch untersucht. Das Umweltministerium schloss inzwischen Pestizide aus, eine Vergiftung durch natürlich vorkommende Toxine gilt weiterhin als mögliche Ursache. (sda/dpa)

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