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Biden und die schweizer Parteien: Welche passt am besten zu ihm? Bild: watson/shutterstock/keystone

Analyse

Wie links ist Joe Biden wirklich? In der Schweiz wäre er in dieser Partei

Der Demokrat Joe Biden will US-Präsident werden. In welcher Partei wäre er in der Schweiz Zuhause? Eine Analyse.



FDP, GLP, SP, Grüne, BDP oder vielleicht doch die SVP? Während bei uns in der Schweiz das Parteien-Spektrum weit grösser ist, besteht die Politik in den USA aus zwei Lagern: Den Republikanern und den Demokraten. Dabei sind die Republikaner das Schweizer Pendant zum rechten bis rechtsextremen Ende, die Demokraten eher Mitte bis Mitte-Links. Auch unter ihnen finden sich jedoch diverse Flügel: So gibt es bei beiden Parteien verschiedene Strömungen, die von konservativ bis liberal reichen.

Wo würde sich der Präsidentschaftskandidat Joe Biden in der Schweiz ansiedeln? Welcher Partei würde er zugehörig sein? Wir haben seine politische Einstellung anhand von fünf Kernpunkten analysiert und sind zu einem Ergebnis gekommen.

Was denkst du:

In welche Schweizer Partei würde Joe Biden am Besten passen?

Das Klima

Der ehemalige Vizepräsident nimmt den Klimawandel ernst. Er will in den USA bis spätestens 2050 eine saubere Energiewirtschaft und eine Netto-Null-Emission erreichen. Biden erkenne an, dass die USA «weiter, schneller und aggressiver als je zuvor» vorangehen müssen – so steht es zumindest auf seiner Wahlkampfseite. Er plant dafür 400 Milliarden US-Dollar Investitionen innerhalb von 10 Jahren in Energy Research zu stecken.

Sein Plan sieht folgende Massnahmen vor:

Desweiteren sieht ein Teil des Biden-Plans vor, dem Pariser Abkommen wieder beizutreten – dieses hatte Trump zuvor gekündigt. Das Pariser Abkommen ist eine Vereinbarung von 195 Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Die Schweiz ist auch Teil davon.

Die USA würde also unter Biden dem Klimawandel den Kampf ansagen. Dieser Plan passt zu einer Schweizer Partei, in der das Klima einen grossen Platz einnimmt – so etwa bei den Grünen oder Grünliberalen.

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden and his running mate Sen. Kamala Harris, D-Calif., watch fireworks during the fourth day of the Democratic National Convention, Thursday, Aug. 20, 2020, at the Chase Center in Wilmington, Del. (AP Photo/Andrew Harnik)
Joe Biden,Kamala Harris

Kamala Harris, die Vizepräsidentschaftskandidatin Bidens, unterstützt ihn bei seinem Kampf gegen den Klimawandel. Bild: keystone

Die Wirtschaft

Die Positionierung Bidens beim Thema Wirtschaft ist nicht ganz so einfach wie beim Klima, denn die Strukturen der Wirtschaft ist in den USA fast nicht zu vergleichen mit der in der Schweiz. In der Schweiz sind Minimallöhne Normalität, Versicherungen und gesetzliche Grundlagen Standard. Nicht so in den USA.

Wenn man Biden auf dem Links-Rechts Schema positionieren müsste, dann wäre er in der Schweiz wohl eher mittig anzusiedeln. Denn Biden will eine Wirtschaft, die grundsätzlich frei ist, aber dennoch durch Regulierungen die Schwächeren schützt. So setzt sich Biden beispielsweise für einen Mindestlohn von 15 US-Dollar ein.

Biden greift beim Thema Wirtschaft Trump frontal an. Dessen Steuersenkungen für die Reichen wird der Konkurrent wieder rückgängig machen – und so eine «faire Verteilung» anstreben. Durch das Geld, welches dann wieder in die Staatskassen fliesst, will Biden 1,3 Billionen US-Dollar in die Infrastruktur stecken.

Grundsätzlich kann man bei Biden in Wirtschaftsfragen eine gewisse liberale Tendenz erkennen.

LGBTQ+ Community

Biden setzte sich schon als Vizepräsident unter Barack Obama für die LGBTQ+ Community ein. Die Gleichstellung deren ist fester Bestandteil seines Wahlkampfprogrammes. Biden selbst äusserte sich mehrmals zu diesem Thema:

«Niemand sollte seinen Job oder sein Zuhause verlieren oder eine Dienstleistung verweigert bekommen, nur weil jemand so ist wie er ist oder aufgrund dessen, wen er liebt.»

Die Verabschiedung von Gleichstellungsgesetzen hat Biden sogar als oberste Priorität seiner ersten 100 Tage im Amt gemacht.

Sein Plan sieht folgende Ziele vor:

Biden hatte ausserdem einen grossen Einfluss bei der Legalisierung von Homo-Ehen und möchte als Präsident auch die Familienplanung für LGBTQ+-Paare erleichtern.

Highlights von Bidens kämpferischer Rede gegen Trump beim Parteitag der Demokratischen Partei

Video: watson/een

Dieses Denken wird in der Schweiz besonders von den linken Parteien unterstützt – so findet sich das Thema LGBTQ+ etwa bei der SP immer wieder. Bei den Grünliberalen gibt es sogar eine «queer glp».

Der Sozialstaat

Wenn es nach Biden ginge, wären die amerikanischen Colleges zumindest in den ersten zwei Jahren ohne Studiengebühren.

Auch seine Meinung zur Krankenversicherung hat sich seit seiner Kandidatur geändert: Obwohl er erst kritisch war, ist er nun für eine Erhaltung der obligatorischen Krankenversicherung. Er stand bereits 2010 an der Seite Obamas, als dieser den «Affordable Care Act» – besser bekannt als Obamacare – in die amerikanische Verfassung aufgenommen hatte. In seinem Wahlversprechen steht, er würde dieses Gesetz schützen und noch weiter ausbauen.

Biden setzt sich für einen Sozialstaat ein. In sozialen Fragen tendiert er sogar zur SP, wie hier durch sein Fordern von geringen Studiengebühren und einer Krankenversicherung für alle deutlich wird.

Die Einwanderung

«Sie verdienen es, angehört zu werden» – das sagte Biden bei einer seiner Reden über Asylsuchende. «Wir sind eine Nation, die sagt: Wenn du fliehen willst und das aufgrund von Unterdrückung tust, bist du bei uns willkommen.»

Präsident Trump hat die Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika mittels Gesetzen erschwert. So können beispielsweise Frauen, die geschlagen und missbraucht werden, das nicht mehr als Asylgrund angeben. Biden will dies rückgängig machen und so den Familienmitgliedern von bereits anerkannten Flüchtlingen erleichtern, in den Staaten aufgenommen zu werden.

Er verurteilt Trumps Mauer und bezeichnete seine Migrationspolitik als «grausam, sinnlos und unamerikanisch». Sein Plan sieht vor, mittels besserer Infrastruktur an den Grenzen und besserer Zusammenarbeit der amerikanischen und mexikanischen Behörden die illegale Einwanderung zu minimieren. Er unterstützt die Entkriminalisierung illegaler Einwanderer nicht, aber er will sich auf die Abschiebung von Personen konzentrieren, die in den USA straffällig wurden, anstatt Menschen zu bestrafen, die seit Jahrzehnten in den Staaten integriert sind und ehrliche Arbeit verrichten.

Welche Partei ist es nun?

Nach der Analyse seiner Einstellung zu diesen wichtigen Kernpunkten lässt dich Biden als mittig mit einer Tendenz zu links und eher als liberal bezeichnen. Er ist progressiv in gesellschaftlichen und ökologischen Fragen, liberal bei der Wirtschaft – und in sozialen Fragen sogar eher links.

Der politische Kompass der Schweiz

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bild: watson/shutterstock/parteienkompass.ch

Nach unserer Analyse kristallisiert sich eine bestimmte Partei heraus, die seiner Position am nächsten kommt und in die der eventuell zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika am ehesten passen würde: die Grünliberalen!

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screentshot: glp

Würde eine Portion Grünliberalismus den USA guttun?

Quellen:

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171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Schwarz 30.08.2020 19:47
    Highlight Highlight Zuerst sollte man klären, was Links und Rechts eigentlich ist. Es wird oft behauptet, das eine sei national das andere international oder konservativ resp. progressiv. Nur , das ist keine politische Botschaft. Und es gab beides sowohl links als rechts. Nein, der Begriff "Links" entstammt der Sitzordnung nach der franz. Rev. im Parlament. Links die Republikaner, sie standen für die Werte der Aufklärung Freiheit (des Denkens/Handelns des Wortes), Gleichheit (Staat/Gesetz) und Zusammenhalt. Rechts Verfechter totalitärer Staatsformen. Der Fehler, auch die Sozialismen gelten als totalitär.
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 00:33
      Highlight Highlight rechts: totalitär, konservativ, autokratisch, autoritär, top-down;

      links: sozial, progressiv, demokratisch, liberal, bottom-up.
    • swisskiss 31.08.2020 08:26
      Highlight Highlight Ueli der Knecht: Zu einfach und grundsätzlich falsch! Nicht ein Staatsystem funktioniert Bottom Up. Die Schweiz kommt diesem Prinzip am Nächsten, ohne links zu sein.
      Genausowenig sind linke Systeme des Staatssozialismus, demokratisch oder liberal. Die Definition rechter Systeme per se als totalitär ist genau so falsch, wie diese als autokratisch zu bezeichnen.

      Wenn Du mal etwas länger nachdenkst, merkst Du vielleicht, dass ALLE Staatsformen mit extremer ideologischer Ausrichtung, egal ob links, rechts, religiös oder monarchistisch, immer autoritär, autokratisch und oft totalitär geprägt sind
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 08:58
      Highlight Highlight "Nicht ein Staatsystem funktioniert Bottom Up"

      Es geht weniger um das Staatssystem (das ist per se immer top-down), sondern um ein Führungsprinzip und ein Menschenbild.

      Staaten, Eltern oder Chefs, die vom positiven Menschenbild, ausgehehn, dass jeder Mensch von Natur aus gut ist, und eigenverantwortlich richtig handelt, die führen nach dem antiautoritären Prinzip: Laisser-Faire.

      Staaten, Eltern oder Chefs, die vom negativen Menschenbild ausgehen, wonach jeder Mensch von Natur aus schlecht ist, und zum Guten umerzogen werden muss, führen nach dem autokratischen Prinzip: Zucker und Peitsche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • patitomio 30.08.2020 19:08
    Highlight Highlight "There is only one party in the United States, the Property Party … and it has two right wings: Republican and Democrat." - Gore Vidal
  • Sergeant Pepper 30.08.2020 18:31
    Highlight Highlight Zu welcher Partei Trump passt ist sonnenklar.
    • Das Auge des Argus 30.08.2020 22:47
      Highlight Highlight Bin mir da nicht so sicher. Aber Du meinst sicher, wie ich, die PNOS, oder? Denn die SVP wäre für Frump zu links, denn die sind ja (immer noch) auch für eine obligatorische Krankenversicherung (ähnlich Obama-Care) ...
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 00:34
      Highlight Highlight PNOS ?
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.08.2020 17:20
    Highlight Highlight Die Antwort in der Umfrage müsste lauten:

    "DIe USA *sind* sowieso schon verloren."

    United States* of America (States = 3. Person Plural)
    Vereinigte Staaten* von Amerika (Staaten = 3. Person Plural)

    • Ueli der Knecht 31.08.2020 01:06
      Highlight Highlight Im Englisch geht beides:
      https://www.bbc.co.uk/worldservice/learningenglish/radio/specials/1535_questionanswer/page51.shtml

      singular: “The United States is a big country.”

      plural: “The United States are a major power in the World.”

      Deutsch:

      singular: “USA ist eine Abkürzung.” - “Die USA ist das Zentrum der Pandemie.” - “Die USA ist keine Weltmacht mehr.” - “Die USA wird das Virus nicht los.”

      analog wie: “Die AGB ist rechtswidrig.” - nicht: "Die AGB sind rechtswidrig."

      plural: “Die USA bestehen aus 50 Bundesstaaten" - - “Die USA wählen Trump ab.”
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 31.08.2020 07:43
      Highlight Highlight @Ueli: https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/USA-UN-und-SBB#:~:text=Auf%20den%20ersten%20Blick%20sieht,America%20(Vereinigte%20Staaten%20von%20Amerika)

      Im Deutschen sind die USA immer im Plural. Singular ist an sich falsch, wird aber häuftig umgangssprachlich so verwendet. Das macht es aber nicht automatisch korrekt.

      https://www.duden.de/rechtschreibung/USA
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 08:50
      Highlight Highlight "Singular ist an sich falsch, wird aber häufig umgangssprachlich so verwendet. Das macht es aber nicht automatisch korrekt."

      Ich meine schon. Einzig die Umgangssprache bestimmt letztlich, was zur korrekten Sprache wird.

      Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass der Singular im Deutschen NOCH nicht korrekt ist, aber bald mal korrekt wird. So wie das im Englischen schon passiert ist.

      Ich stimme aber zu, dass "die USA" in der Regel schriftlich mit Plural verwendet werden soll. Ausser wenn es blöd tont, oder den Lesefluss stört; dann doch besser Singular. ;)

      Wie hälst du es mit AGB?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminaughty 30.08.2020 16:51
    Highlight Highlight Das Problem an dieser Analyse ist, dass Biden noch keines der Dinge nur annähernd umgesetzt gekriegt hat in den 40 Jahren als Politiker und 4 als Vizepräsident. Um seine Position zu analysieren hättet ihr besser auf die bisher durch Biden eingebrachten Vorstösse und Gesetze angeschaut. Der 1994er Crime Bill würde ihn z.B. viel näher an die SVP/FDP bringen.
    • Levi Vodica 31.08.2020 01:00
      Highlight Highlight *8 Jahre Vize. Glaubs.
    • Illuminaughty 31.08.2020 08:51
      Highlight Highlight Du hast natürlich recht, es waren 8 Jahre.
  • Dory. 30.08.2020 16:46
    Highlight Highlight Biden ist in etwa so links wie mein rechter Fuss.
    Hier mal zwei progressive linke Amerikaner. (Ja, die gibts... noch)

    Play Icon
  • Randy Orton 30.08.2020 16:39
    Highlight Highlight GLP. Also hatten alle Recht, welche FDP gestimmt haben ;)
  • Pool 30.08.2020 15:49
    Highlight Highlight Die sollten lieber eine Altersbeschränkung für US -Präsidenten einführen.
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 01:09
      Highlight Highlight Es gibt immerhin ein Minimal-Alter (>35-jährig).

      Zwar kann in den USA jedes Kind Präsident werden (was Trump beweist), aber es muss erst mal uralt werden (was Trump auch beweist).
  • Matti_St 30.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Die SP ist grüner als die Grünliberalen.
    • Ueli der Knecht 31.08.2020 01:11
      Highlight Highlight Die SP ist auch freisinniger/liberaler als GLP und FDP zusammen.

      Das F in FDP und das GL in GLP sind reinste Etikettenschwindel.
  • Träumer 30.08.2020 15:14
    Highlight Highlight Biden ist der Inbegriff von Establishment in den USA. Die Zentristen wie Biden, wollen kein M4A, was die Bevölkerung vorallem in Zeiten Coronas dringend bräuchte. Obwohl M4A landesweit bis zu 70% Zustimmung geniesst, beim GND sogar noch mehr.

    Aber die Dems haben seit Hillary Clinton leider nichts dazu gelernt. Nur nicht Trump sein, reicht halt doch nicht. Schaut auf Michigan..
    Benutzer Bild
    • Ludwig van 30.08.2020 17:07
      Highlight Highlight Biden ist ganz klar links der Mitte.
    • xeceyoy 30.08.2020 18:57
      Highlight Highlight @Ludwig van: Sicher nicht. Die Demokratische Partei ist mitte-rechts. Also FDP.
      Die Republikaner sind einfach rechtsextrem. Darum fällt es nicht sofort auf.

      https://www.politicalcompass.org/uselection2020
    • swisskiss 30.08.2020 19:00
      Highlight Highlight Träumer: Vor 2 Monaten habe ich geschrieben, dass man die Umfrageergebnisse von Trafalgar nicht ernst nehmen kann, da diese durch das Wahlkampfteam von Trump und RNC finanziert sind und Trafalgar ein "Beratungsvertrag" mit der Reps hat. Alte Wählergruppen stark übergewichten, Junge stark untergewichten und schon sieht Trump gut aus. Wurde in Florida, Arizona, Texas schon so gemacht.

      So siehts in Michigan wirklich aus:

      https://projects.fivethirtyeight.com/polls/president-general/michigan/

      und:
      https://www.realclearpolitics.com/epolls/2020/president/mi/michigan_trump_vs_biden-6761.html#polls
    Weitere Antworten anzeigen
  • baumi92 30.08.2020 14:56
    Highlight Highlight Es stimmt, dass man in den USA allergisch gegenüber richtiger linker Politik ist und da sofort Kommunismus riecht. Da haben Nixon und Co. ganze Arbeit geleistet, das den Leuten ins Ohr zu setzen.
    Ein US-Amerikaner aus Chicago und ein Kanadier (beide leben in der CH), haben mir bestätigt, dass Republikaner und Demokraten eher mit SVP und FDP zu vergleichen sind. Es gibt dort keine linken Positionen links der gesellschaftlichen Liberalität. Und wirtschaftsliberal ist eh nicht links.
    • Peter Schwarz 31.08.2020 02:26
      Highlight Highlight Links stand aber einst für die Verkörperung von liberalen Werten ( Aufklärung ) und Demokratie.
      Ebenso für die Freiheit des Handelns, also sehr wohl für eine freie Wirtschaft. Auch wenn diese Werte heutzutage eher von den Bürgerlichen sowie den Sozialdemokraten vertreten werden. Sozialismus ist nicht wirklich Links, da totalitär, genau so wenig wie der aus dem Marxismus entstandene Faschismus. Oder waren Mao, Stalin, Polpot, Hitler, Mussolini usw. liberale linke Demokraten oder doch eher Diktatoren ? Darum: Lechts und Rinks kann man nicht velwechsern werch ein llltum ;)
  • John Henry Eden 30.08.2020 14:29
    Highlight Highlight Ein Lügner wie Biden, der rotzfrech eine Verhaftung durch das Apartheid-Regime erfindet, um bei Afroamerikanern zu punkten, würde hierzulande aus jeder Partei ausgeschlossen.

    Genau wie Trump auch.
  • Andre Buchheim 30.08.2020 14:15
    Highlight Highlight Er ist wohl Mitte mit einigen linken Positionen bei bestimmten Themen. In jedem Fall wäre er besser als Trump. Denn ein wesentlicher Unterschied kristallisiert sich heraus: Im Gegensatz zum amtierenden Präsidenten ist Biden lernfähig. Das ist schon viel wert....
    Gute Analyse, Frau Kienzi!
  • Locutus70 30.08.2020 13:54
    Highlight Highlight Wie links sie sind, wird sich nach der Wahl von Joe Biden herausstellen.
    Letztens eine Rede von Alexandria Ocasio-Cortez gehört. Wenn es nach der geht, dann wird es lustig werden: Sie meint der Bürger müssen für ihr Geld arbeiten, der Regierung kann Geld drucken, ihr geht das Geld nie aus.
  • derEchteElch 30.08.2020 13:52
    Highlight Highlight Sprich; Der Biden ist ultra-links. Fast schon ein waschechter Kommunist und ein Lenin.

    (Also... für US-Verhältnisse)

    Das widerum wird ihm das Genick brechen. Die USA bräuchten ein politisches System, wie wir es haben..
    • Ueli der Knecht 30.08.2020 15:02
      Highlight Highlight Es ist umgekehrt. Wir haben ein politisches System, wie die USA es haben. Unser politisches Zweikammer-System seit 1848 wurde praktisch eins zu eins vom Vorbild USA übernommen, die das schon 1776 etablierten.
    • El Vals del Obrero 30.08.2020 15:16
      Highlight Highlight Jein. Das Zweikammersystem wurde tatsächlich fast überall von den USA übernommen, da hast du völlig recht.

      Aber wir haben keine Majorzwahlen und dadurch kein Zweiparteiensystem. Ganz ursprünglich war das bei uns auch mal der Fall (da gab es 7 FDP-Bundesräte).

      Im Gegensatz zu den USA wurde das System aber mit der Zeit angepasst und verbessert, während bei ihnen der Ursprungszustand der Verfassung so "heilig" ist, dass es kaum Verbesserungen gab und eher für die Wildwestzeiten passen würde (Wahlmänner etc.).
    • Ueli der Knecht 30.08.2020 15:30
      Highlight Highlight "Aber wir haben keine Majorzwahlen und dadurch kein Zweiparteiensystem."

      Der Proporz wurde von linken Bolschewisten erkämpft, die seither auch ein bisschen bei den Bürgerlichen mitregieren dürfen.

      Tatsächlich ist das schweizer System etwas anpassungsfähiger als das starre US-System. Trotzdem sind beide (pseudo-demokratische) Systeme aus dem letzten Jahrtausend, und zumindest aus chinesischer Sicht inzwischen längst überholt.

      In Corona-Zeiten macht das Electoral College wieder Sinn. Nur sollten die Bundesstaaten die Wahlmänner im Proporz-Verfahren bestimmen. Wir machen das ja auch so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 30.08.2020 13:44
    Highlight Highlight Die FDP ist bei euch ja sehr weit nach rechts positioniert.
    • Sharkdiver 30.08.2020 14:18
      Highlight Highlight Sie wohl auch mitte-rechts
    • Bibilieli 30.08.2020 14:31
      Highlight Highlight Dachte ich mir auch. Und die EVP ist nur ein klein bisschen konservativ. Der Artikel sagt mehr darüber aus, wie die Watson Redakteure die Schweizer Parteien sehen, als darüber, wie Biden wirklich tickt :)
    • Herr Ole 30.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Die Positionierung der Parteien in der Grafik wurde nicht von der Watson-Redaktion erstellt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Josef K 30.08.2020 13:19
    Highlight Highlight Mit Verlaub, aber seine Unterstützung des 'affordable care acts' macht aus Joe Biden nicht ein Sympathisant der Sozialdemokratie.
    Jedes europäische Land kennt eine Grundversicherung, und meines Wissens ist diese in Europa überall auch obligatorisch, nicht bloss 'affordable'. Und weder die SVP, noch die FPÖ, AfD oder FN stellen die in Frage.
    Das politische Spektrum zwischen Amerika und Europa ist so verschoben, die Frage stellt sich diesseits des Atlantiks gar nicht.
  • E7#9 30.08.2020 13:12
    Highlight Highlight Biden ist nicht links. Ich habe mich zwischen FDP und GLP nicht entscheiden können. Mit so einer Mitte-Positionierung hat er in den USA ja gute Chancen. Anders sähe die Präsidentschaft aus, wenn Vize Kamala Harris übernehmen würde (Biden ist echt nicht mehr der Jüngste und bezeichnet sich ja selber als Übergangspräsidenten). Sie ist weitaus sozialistischer als er. Das mögen viele Amerikaner nicht so. Ich vermute deshalb, dass ihre Nominierung zur vermeintlichen Vizepräsidentin für ihn nicht sehr vorteilhaft ist.
    • Fairness 30.08.2020 14:26
      Highlight Highlight Dafür wissen, im Gegensatz zu hier, noch viel mehr Amis, auch mancher Arbeitgeber (wenn auch immer weniger) noch wie sozialer Kapitalismus funktioniert.
    • Steibocktschingg 30.08.2020 15:09
      Highlight Highlight "Sozialer Kapitalismus" = Umwelt zerstören, Hungerlohn zahlen, keine oder wenige Arbeitsrechte, kaum Alters- und Gesundheitsvorsorge? Na, dann verzichte ich darauf und nehme lieber gleich den Anarchokapitalismus. Der macht wenigstens keinen Hehl daraus, menschenverachtend und umweltzerstörend zu sein.
    • Mijasma 30.08.2020 16:40
      Highlight Highlight Die USA haben ja auch keinen sozialen Kapitalismus.
      Die Schweiz hat einen sozilaen Kapitalismus. Da ist auch nicht alles Gold was glänzt. Es funktioniert aber einigermassen für alle.

      Die USA haben einen Neoliberalen Raubtierkapitalismus.
  • Skyrim Tourist 30.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Den Kompass finde ich interessant. Ich hatte die smartmap anders in Erinnerung, also ging ich auf smartvote die dortige smartmap anschauen, und die ist tatsächlich anders. Teilweise sehr markant. Weiss jemand wie das sein kann?
  • banda69 30.08.2020 13:03
    Highlight Highlight In welcher Partei der Rechtspopulist Donald Trump wäre, ist ja eh klar.
    • Hierundjetzt 30.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Schweizer Demokraten oder PNOS
    • banda69 30.08.2020 17:14
      Highlight Highlight @hier

      Nice try. Wetten Sie können die Aussagen von Trump von denen der SVP nicht unterscheiden?
    • Turbokapitalist 30.08.2020 18:04
      Highlight Highlight @banda69 Vermutlich in der Lega dei Ticinesi. Die SVP ist zu wenig populistisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 30.08.2020 13:02
    Highlight Highlight Komisch: In den USA sind linke Positionen weitgehend verpönt. Soziale Ansichten haben einen eher schweren Stand in weiten Teilen der Gesellschaft. Ist euch schon aufgefallen, dass es in Deutschland gerade andersrum ist?
    • SJ_California 30.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Ist halt eine andere Kultur und Mentalität („me first“ lässt in den USA nunmal nicht viel sozialistisches zu)
    • Steibocktschingg 30.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Möglicherweise, weil da mal was war mit einem gewissen Regime? Und in den USA, weil da unter anderem mal ein gewisser McCarthy wütete?
  • BetterTrap 30.08.2020 13:00
    Highlight Highlight hey @watson, zwischen Worte und schlussendlich Politik liegt ein meilenweiter Unterschied.

    Aber um die faktische Politik Biden's anzusprechen:
    - Biden war maßgeblich am Violent Crime Control and Law Enforcement Act beteiligt.
    - Forciert eine gewaltsame Aussenpolitik - Afghanistan, Irak, Jugoslawien.
    - Seine Sozialpolitik der letzten Jahre war lächerlich und sicher nicht links.

    Ein Establishment Politiker überhaupt der GLP beizuordnen - lächerlich.
    Das ist kompletter Revisionismus und entspricht gar nicht der Wahrheit. Beschämend.
  • Skeptischer Optimist 30.08.2020 12:52
    Highlight Highlight Biden bei den Grünliberalen zu verorten ist sicher nicht abwegig.

    Zeigt aber vor allem die Schwäche unserer Grünliberalen.
  • rüpelpilzchen 30.08.2020 12:52
    Highlight Highlight Biden=SVP
    Trump=SVP+PNOS
    • Max Dick 30.08.2020 14:44
      Highlight Highlight rüpelpilzchen=Keine Ahnung
  • smoking gun 30.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Joe Biden ist weder rechts noch links. Er ist immer das, was das Establishment gerade von ihm wünscht. Ein klassischer Opportunist halt ...
  • Walter Sahli 30.08.2020 12:48
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel dafür, wie man von vornherein das Resultat einer Analyse durch Auswahl der Themen, die diskutiert werden, bestimmen kann.
    Wäre es, gerade bei einem Amerikaner, nicht angebrachter, nach den Haltungen zu Militär, Aussenpolitik, Abtreibungsrecht, Waffenerwerb und Kirche zu fragen, statt nach derjenigen zu LGBTQ+-?
    Ich denke, Biden würde eher zur BDP passen - langweilig und bürgerlich im grünlichen Mäntelchen.
    • Mijasma 30.08.2020 16:48
      Highlight Highlight Mir scheint Langweilig würde den USA ganz gut tun. Anstelle der immer stärker spaltenden Polemik.
    • Walter Sahli 30.08.2020 17:32
      Highlight Highlight Absolut, Mijasma!
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.08.2020 12:47
    Highlight Highlight Der politische Kompass der Schweiz ist so falsch. SP und Grüne sind extrem illiberal. Die ganze Zeit werden neue Vorschriften und mehr Umverteilung verlangt. Die SP fordert sogar die Abschaffung des Kapitalismus!
    • Waseli 30.08.2020 13:01
      Highlight Highlight Kommt darauf an was unter "konservativ" und "liberal" verstanden wird.
      Das Festhalten am bestehenden = konservativ und liberal das Gegenteil, oder liberal = Reduktion des Staatsapparates (Vorschriften) und konservativ das Gegenteil....
    • FrancoL 30.08.2020 13:03
      Highlight Highlight Liberal heisst eben nicht einfach ohne Vorschriften, sondern Vorschriften zu haben, dass ein grosser Teil in Freiheit leben kann.
      Keine Vorschriften ist eben genau das Gegenteil von Freiheit, es ist die reinste Unfreiheit, bzw die Freiheit nur der Mächtigen.
      Viele Vorschriften sind der Tatsache geschuldet, dass wir mit Freiheit nicht umgehen können oder sie nur egoistisch für eine Gruppe fordern.
      Also bitte aufhören zu behaupten die SP oder Linke seien gegen die Freiheit.
      Auch den Passus der Abschaffung des Kapitalismus sollte man richtige deuten; die Auswüchse des Kapitalismus sind gemeint.
    • marmuel 30.08.2020 13:06
      Highlight Highlight Ich gebe dir Recht, dass SP und Grüne zu illiberal sind. Deshalb wird die GLP weiterhin zulegen. Das mit der Abschaffung des Kapitalismus stimmt so nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJ_California 30.08.2020 12:43
    Highlight Highlight Schwache Analyse, sorry! Der Mann hat bereits 77 Jahre gelebt und ihr konzentriert auch lediglich auf seinen „Plan“ (das ist Wahlkampfgerede und heisst noch lange nicht, dass er sich dafür einsetzt), anstatt darauf, was er bereits geleistet hat!?!

    Beispiel Klima: selbst die Punkte auf seinem Plan würden Amerika nicht grün machen, und ihn schon gar nicht. Da bräuchte es schon etwas mehr —> Partei deshalb def. nicht Grüne, sondern eher FDP

    Beispiel Sozialstaat: die ersten zwei Jahre keine Schulgebühren = Kompromisslösung. Krankenversicherung = sehr komplex in den USA —> Partei def. nicht SP
  • Sir Konterbier 30.08.2020 12:39
    Highlight Highlight Ja genau. Die SP und die Grünen sind liberaler als die FDP.

    Diese Parteien sind Gesellschaftsliberal, sie stehen entsprechend für LBGT, Schwangerschaftsabbruch etc. Aber für das steht die FDP im Prinzip ja auch. Diese zwei Parteien sind aber ganz sicher nicht Wirtschaftsliberal. Sie fordern ja aus unterschiedlichsten Gründen eine Regulierung der Wirtschaft.

    Also keine Ahnung wer dieses links-rechts / liberal-konservativ -Schema gezeichnet hat aber ganz verstanden hat er/sie das ganze sicher nicht.
    • FrancoL 30.08.2020 13:06
      Highlight Highlight Die Gründe dass man die Wirtschaft regulieren will liegen am Versagen der Eigenregulation der Wirtschaft. Eine liberale Wirtschaft ist nicht eine Wirtschaft ohne Regeln, sondern eine Wirtschaft die Ganzheitlich die Freiheit im Handeln im Auge hat.

      Ich glaube dass man heute durch die Auswüchse des Kapitalismus durchaus davon sprechen kann, dass Liberal da nicht mehr zutrifft.
    • DrBill 30.08.2020 13:09
      Highlight Highlight Ich musste lachen als ich gesehen habe das die CVP rechts der Mitte steheb soll 😂
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.08.2020 13:09
      Highlight Highlight Die SP geht weiter. Sie will kostenlose Kitas und nicht einfach einen Abzug beim steuerbaren Einkommen. Sie wollen also auch nicht die freie Wahl bei der Kinderbetreuung. Sie will einfach das Gegenteil der Konservativen, aber das ist nicht gleich liberal. Für einen Liberalen wären beide Formen der Kinderbetreuung (durch Mutter oder Kita) okay. Also weder mit einer Subvention noch einer Steuer zu lenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 30.08.2020 12:36
    Highlight Highlight Wahlkampfreden sind das eine, der konkrete Leistungsausweis ist ganz was anderes. Es braucht schon ein ziemlich verschobenes Koordinatensystem, um die Demokratische Partei mitte-links zu verorten. Ausserdem fehlt in obiger «Analyse» die sogenannte «Geopolitik» völlig.
  • Quo Vadis 30.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Die Analyse konnte auch so gelesen werden:

    Wie weit hat sich das Schweizer Parteien Spektrum nach links verlagert um sagen zu können, dass Biden 'FDP' sei.
  • Heidi Weston 30.08.2020 12:17
    Highlight Highlight In der USA gibt es mehr als nur zwei Parteien. So gibt es „third parties“ wie Green Party, Constitution Party, Libertarian Party und 30 weitere kleine Parteien.
    Die USA wählt nach dem relativen Mehrheitswahlrecht. Pro Wahlkreis gewinnt derjenige mit den meisten Stimmen, alle anderen Stimmen verfallen.. Das führt dazu, das im Gegensatz zum Verhältniswahlrecht, kleine Parteien keine Chancen haben in die Regierung gewählt zu werden.
    Als 1787 die Verfassung geschrieben wurde, wollten die Gründer der USA mit ihrem Wahlsystem Parteien und Gruppierungen bewusst aus dem Staatswesen fernhalten.
  • Kunibert der Fiese 30.08.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich habe auf fdp getippt. Das ist das weiteste links das die usa zulässt, ohne dass alle gleich sozialismus schreien.
    • rudolf_k 30.08.2020 12:25
      Highlight Highlight Dito. Die Mainstream Democrats sind so neoliberal wie sie kommen.
    • Ludwig van 30.08.2020 12:45
      Highlight Highlight Bei Joe Biden wird ja ständig sozialismus geschrien, deshalb ist er wohl etwas links der FDP.
    • PC Principal 30.08.2020 12:46
      Highlight Highlight @rudolf_k: und das ist auch gut so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tiny Rick 30.08.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich habe schon bevor ich den Artikel gelesen habe auf Grünliberale getippt und war erstaunt das so viele bei der Umfrage FDP gewählt haben. Wie kommt man bei Biden auf FDP??
  • Hillary Clinton 30.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Die richtigen Fragen wären:

    Welche Kriegstreiber beruft er in den NSC ?
    &
    Welches Land wird zuerst "demokratisiert"?
    • swisskiss 30.08.2020 12:47
      Highlight Highlight Hillary Clinton: Und Du meinst, dass diese Fragen für einen arbeitslosen oder wenig verdienenden US Amerikaner wichtig sind? Oder klammerst Du Dich an den ideologischen Strohhalm, der durch den Fakt gegeben ist, dass Trump keinen Krieg begonnen hat? Da solltest Du schon bessere Beispiele bringen, als ein solch simples Beispiel, dass nicht mal berücksichtigt, dass es in der Regel republikanische Präsidenten sind, die Kriege beginnen ohne völkerrechtliche Zustimmung durch ein UNO Resolution (Irak, Afghanistan)
    • Levi Vodica 31.08.2020 01:13
      Highlight Highlight Swisskiss es gibt keine "Regel" welche Präsidenten lieber Kriege anzetteln. Da sind Dems und Reps sich sehr ähnlich, wie bei fast allem eigentlich.
  • egemek 30.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Macht doch bitte als Vergleich noch den Trump, vielleicht reicht ja ein einzelner Abschnitt, wo er mit Glarner gleichgesetzt wird. 🤔
    • Suchlicht 30.08.2020 12:47
      Highlight Highlight Gegen Trump wäre Glarner wohl eher im liberalen Flügel der SP beheimatet...
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Joe Biden kenne ich zu wenig, aber Trump ist ganz klar SVP. Protektionist, Steuern gesenkt, Regulierung zurückgefahren.
    • Max Dick 30.08.2020 13:38
      Highlight Highlight Bei Trump ist es wohl recht eindeutig, welcher Partei er hierzulande entspricht.
  • yoh 30.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Warum das greenwashing von Joe Biden?

    Es hat wohl der letzte begriffen, dass er die bessere Wahl neben Trump ist.

    Ich verstehe nur nicht warum man seine vergangenen +/- 40 Jahre als Senator nicht kritischer kommentieren kann?

    Biden als links zu verordnen ist nichts anderes als Revisionismus.
    • sdv520 30.08.2020 12:20
      Highlight Highlight ok, mach ich. dann darfst du die letzten 40 jahre von trump aufarbeiten.
    • yoh 30.08.2020 12:34
      Highlight Highlight *augenrollen*

      Jemand der Biden nicht für den perfekten Präsidenten hält muss ein Trump befürworter sein...
    • felixJongleur 30.08.2020 12:46
      Highlight Highlight Yoh, so läuft das momentan. Und beide Parteien nutzen diese Polarisierung schamlos sus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cool zurich boy 30.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Spannend, aber problematisch. Bei dem Ganzen muss natürlich berücksichtigt werden, dass die USA in vielen Bereichen (Sozialstaat, Rechte der Arbeitnehmenden, Gefängniswesen, Justiz) im Vergleich zur Schweiz ein sehr rechter Staat ist, der über das hinausgeht, was die SVP verlangt. Clinton wurde von vielen Schweizer Liberalen und Linksliberalen verherrlicht. Aber in Sachen Sozialstaat oder Gefängniswesen war er eher ein Rechter. Man würde Clinton intuitiv zwischen SP und FDP verorten. Aber gewisse Aspekte seiner Amtszeit haben eher SVP-Charakter. Siehe hierzu die Schriften des Soiologen Dixon.
  • Heini Hemmi 30.08.2020 12:07
    Highlight Highlight Sofort wählen!
  • rerbef 30.08.2020 12:06
    Highlight Highlight So ein Mist!

    "Biden setzt sich für einen Sozialstaat ein. In sozialen Fragen tendiert er sogar zur SP, wie hier durch sein Fordern von geringen Studiengebühren und einer Krankenversicherung für alle deutlich wird."

    Eine minimale Senkung der Studiengebühren führt immernoch zu jahrelanger Verschuldung der Studenten. Zudem ist er nicht Unterstützer von Medicare for all.
    Das hat in keinster Weise mit linker Politik zu tun. Die restlichen "Analysen" kommentiere ich gar nicht erst...

    Biden ist neoliberal und ganz sicher kein SPler, auch nicht beim Sozialstaat.
  • Swisslord 30.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Ähm, er ist gegen eine Krankenversicherung für alle. Er würde sein Veto dagegen einlegen. Obamacare ist ein auf privatewirtschaftliche Versicherungen aufbauendes System in welches man keine mehr hat, wenn man arbeitslos wird. Das heisst alle Macht dem Arbeitgeber. Er ist ultraprowirtschaft. Irgendwo zwischen FDP und SVP, wenn man Spuhlers-SVP nimmt.
    • HabbyHab 30.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Obamacare kommt ja auch eigentlich von Mitt Romney und stiess bei Republikanern nur so stark auf Ablehnung, weil Obama dafür war (und die nannten es dann auch Obamacare)
    • Gar Ma Nar Nar 30.08.2020 14:48
      Highlight Highlight Swisslord: Einverstanden. Finde es bedenklich, dass langsam mit solchen Artikeln das simplifizierte Ami-System übernommen wird wo alles, was nicht Reps = Sozialismus ist.

      Die Dems sind für europäische Verhältnisse (wo gewisse Errungenschaften von niemandem wirklich mehr angefochten werden [Krankenversicherung, etc.] bei den Amis aber hochkontrovers sind) grössenteils immernoch rechts einzuordnen.
  • Antichrist 30.08.2020 12:03
    Highlight Highlight In einem Zweiparteiensystem können nicht die Republikaner die bösen Rechtsextremen sein und die Demokraten die lieben mittig-links-anghauchten Grünliberalen. Biden sammelt alles auf, was links der Republikaner ist.
    • Skeptischer Optimist 30.08.2020 12:59
      Highlight Highlight Biden wird kaum einen Nichtwähler vom Fernseher weglocken können.

      Da gibt es nicht viel Neues zu sammeln.
  • Morv 30.08.2020 12:03
    Highlight Highlight In der Parteiplattform der Demokraten ist Kernenergie als Lösung für den Klimawandel aufgeführt. Die Grünliberalen fallen also weg:

    https://democrats.org/where-we-stand/party-platform/combating-the-climate-crisis-and-pursuing-environmental-justice/
    • Max Dick 30.08.2020 13:42
      Highlight Highlight Wow das ist genau ein Unterschied in einer Detailfrage. Es geht ums ganze. Und ja, wenn die Wahl zwischen AKW und Kohleenergie*Schiefergas besteht, würde wohl mancher Grünliberaler das AKW bevorzugen. Abgesehen davon, dass sich der Bau eines AKW in den USA nicht mit einem in der CH vergleichen lässt.
    • Steibocktschingg 30.08.2020 15:19
      Highlight Highlight AKWs sind, trotz allem, CO2-mässig immer noch das kleinere Übel als Gaskraftwerke, Kohlekraftwerke und andere Dreckschleudern. Wenn, sind sie wegen der ungelösten Entsorgungsfrage sowie der enormen potentiellen Zerstörungskraft ein Problem.
  • Peter Vogel 30.08.2020 12:01
    Highlight Highlight Eigentlich eine gute Position. Nicht zu links und somit auch für mitte-rechts Wähler eine Option.
  • Druna 30.08.2020 11:58
    Highlight Highlight Der Biden ist jetzt über 30 Jahre in Washington. Wir kennen ihn. Der ist stramm rechts.
  • MORGLUM 30.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Etwas überrascht wie links der steht. Dachte eher er teilt FDP und CVP positionen
  • Scott 30.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Der Wolf im Schafspelz also.
  • _zauberlehrling 30.08.2020 11:44
    Highlight Highlight na ja, man darf darüber streiten, ob das nun wirklich seine überzeugungen sind oder einfach seine taktischen positionen, um die wahl zu gewinnen.
    • René Obi (1) 30.08.2020 16:25
      Highlight Highlight Das ist mehr oder weniger sein politisches Programm. Wie viel er davon wirklich umsetzen will und kann wird sich, hoffentlich, zeigen.
  • du_bist_du 30.08.2020 11:42
    Highlight Highlight Interessante Analyse, danke.
  • René Obi (1) 30.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Eigentlich ziemlich genau dort wo ich mich sehe. Da wo im menschlichen Körper das Herz ist. Zwischen Mitte und Halblinks. Und das näher neim Hirn als beim Arsch. :-)
  • Pümpernüssler 30.08.2020 11:35
    Highlight Highlight FDP ist aber nicht links 🤣

Kampfjet-Deal: Warum die marode Luftwaffe Österreichs kein Vorbild ist

Mit ihren Eurofighter-Kampfjets kann unser Nachbarland den Luftpolizeidienst mehr schlecht als recht aufrechterhalten. Schweizer Experten sollen nun bei den maroden österreichischen Luftstreitkräften «Entwicklungshilfe» leisten.

Am 27. September stimmen wir in der Schweiz darüber ab, ob die Luftwaffe für sechs Milliarden Franken 30 bis 40 neue Kampfflieger beschaffen kann. In eine ganz andere Richtung gehen die Diskussionen im Nachbarland Österreich.

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