International

Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr als der ganze Rest

Oxfam hat gerechnet

Ein Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr als der ganze Rest

19.01.2015, 10:5519.01.2015, 11:11

Die reichsten ein Prozent der Weltbevölkerung werden im Jahr 2016 mehr Vermögen angehäuft haben, als die restlichen 99 Prozent zusammen. 

Darauf wies am Montag die britische Hilfsorganisation aus Anlass des am Mittwoch in Davos beginnenden 45. Weltwirtschaftforums hin. Die ungleiche Vermögensverteilung behindere den Kampf gegen die weltweite Armut, sagte Oxfam-Exekutiv-Direktorin Winnie Byanyima. 

Einer von neun Menschen auf der Erde habe nicht genug zu essen.

Auch dieser Fakt zeigt das gravierende Ungleichgewicht: 

Eine Milliarde Menschen müssten mit weniger als 1.25 US-Dollar pro Tag zurechtkommen.

Um eine weitere Zunahme der Ungleichheit zu stoppen, fordert Oxfam von den Staaten mehrere Massnahmen: Die Bekämpfung von Steuervermeidung und Steuerflucht; die Besteuerung von Kapital anstelle von Arbeit; die Einführung von Mindestlöhnen sowie die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen. 

Die Regierungen müssten sich gegen Interessengruppen durchsetzen, «die einer faireren und gedeihlicheren Welt im Wege stehen», forderte Byanyima. (sda/dpa/afp)

Die reichsten Schweizerinnen und Schweizer

1 / 13
Die Reichsten in der Schweiz
1. Platz: Die Familie des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Der Clan besitzt 44-45 Milliarden Franken und führt die Liste zum 14. Mal an.
quelle: epa / thord nilsson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ölpreise geben deutlich nach
Die Ölpreise haben zum Wochenauftakt nach dem am Freitag erreichten Fünf-Monats-Hoch deutlich nachgegeben.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember fiel im frühen Handel um knapp zwei Prozent auf 107.83 Dollar. Am Freitag war der Brent-Preis bis auf 110 Dollar geklettert und hatte damit den höchsten Stand seit Mai erreicht.
Zur Story