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Bolivia's President Evo Morales arrives for a press conference at the government palace in La Paz, Bolivia Wednesday, Sept. 15, 2016. During the conference Morales appealed to Chile for a bilateral dialogue to resolve Bolivia's access to the sea territorial dispute, before the International Court of Justice in the Hague gives its decision. (AP Photo/Juan Karita)

Wenn nur noch tanzen hilft: Vor einer Woche hat Evo Morales einen Dürrenotstand ausgerufen. Bild: Juan Karita/AP/KEYSTONE

Boliviens Staatschef nimmt an Regentanz teil



Angesichts der anhaltenden Dürre hat Boliviens Staatschef Evo Morales an einem Bittgebet für Regen teilgenommen. Bei dem Ritual in der Nähe des Regierungssitzes in La Paz und der Nachbarstadt El Alto baten Aymara-Indigene am Sonntag ihre Götter um Niederschläge.

Water recedes due to a drought leaving the dry bed of the Hampaturi reservoir exposed in the outskirts of La Paz, Bolivia, Wednesday, Nov. 16, 2016. Bolivia's President Evo Morales asks for forgiveness to La Paz residents for the water shortages caused by the worst drought in 25 years and acknowledged that there will be no immediate solutions. (AP Photo/Juan Karita)

Bolivien erlebt die schlimmste Wasserknappheit seit 25 Jahren. Bild: Juan Karita/AP/KEYSTONE

Die beiden Städte mit insgesamt zwei Millionen Einwohnern leiden seit 20 Tagen an grosser Wasserknappheit, die zu Unterbrechungen der Versorgung geführt hat. Nach dem Bittgebet fiel tatsächlich leichter Regen, der aber auch vom Wetterdienst vorausgesagt worden war.

Erst ab Mitte Dezember werden grössere Regenfälle erwartet. In mehreren Städten wurde zu Protestmärschen am 9. Dezember aufgerufen, um von der Regierung stärkere Investitionen für die Wasserversorgung zu fordern.

People line up to collect water, distributed by the military police on a street in La Paz, Bolivia, Monday, Nov. 21, 2016. Bolivian President Evo Morales has declared a national emergency over a lack of water caused by a severe and prolonged drought. (AP Photo/Juan Karita)

Die Menschen stehen Schlange, um Wasser von der Militärpolizei bei La Paz zu erhalten. Bild: Juan Karita/AP/KEYSTONE

Der Wasserspiegel der drei Stauseen um La Paz ist im Laufe der Trockenperiode auf ein Drittel des normalen Niveaus gefallen. Zwei Seen sind bereits ausgetrocknet. Morales erklärte vor einer Woche einen Dürrenotstand, um den Folgen der grössten Trockenheit seit 1980 entgegenzuwirken. In La Paz und El Alto werden täglich drei Millionen Liter Wasser mithilfe von Tankwagen verteilt. (sda/dpa)

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