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epa05857465 Filipino President Rodrigo Duterte speaks during his departure ceremony before a visit to Myanmar at Davao city international airport, in Davao, Philippines, 19 March 2017. President Duterte leaves for a four-day official visit to Myanmar and Thailand.  EPA/CERILO EBRANO

Rodrigo Duterte hat wieder einmal alles andere als diplomatische Worte gewählt.  Bild: CERILO EBRANO/EPA/KEYSTONE

Duterte beschimpft EU-Politiker als «Hurensöhne» – und droht ihnen mit Erhängen



Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat EU-Politikern mit dem Erhängen gedroht. Die Politiker hatten Kritik an der geplanten Wiedereinführung der Todesstrafe in den Philippinen geübt.

Der philippinische Präsident beschimpfte die EU-Politiker bei einem Auftritt in Manila am Donnerstag als «Verrückte» und «Hurensöhne». Er forderte sie auf sich nicht in die Angelegenheiten seines Landes einzumischen. Duterte sagte wörtlich: «Ich wäre glücklich, Euch aufhängen zu können! Wenn es nach mir ginge, würde ich Euch alle aufhängen!»

Duterte, der seit Juni vergangenen Jahres in dem südostasiatischen Inselstaat an der Macht ist, hatte schon mehrfach mit wüsten Beschimpfungen und Drohungen gegen ausländische Politiker Schlagzeilen gemacht.

Wiedereinführung der Todesstrafe

In seiner neuesten Schimpftirade nannte er keine europäischen Politiker mit Namen. Auslöser war offenbar eine Entschliessung des Europaparlaments, das die Philippinen vor der Wiedereinführung der Todesstrafe gewarnt hatte.

Duterte verwies darauf, dass die meisten Mitgliedsländer des südostasiatischen Staatenbundes Asean die Todesstrafe im Gesetz haben. Nur Kambodscha und die Philippinen hatten sie abgeschafft.

Nach Dutertes Machtübernahme gibt es nun aber Bestrebungen, die Todesstrafe wieder einzuführen. Der Präsident steht auch wegen einer brutalen Anti-Drogen-Kampagne in der Kritik, bei der mehr als 7000 Menschen getötet wurden. (sda/dpa)

So brutal greift Duterte durch: 

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bronko 23.03.2017 11:13
    Highlight Highlight Alte, psychisch geschädigte Männer sollte man einfach nicht regieren lassen. Auf dem Höhepunkt ihrere Karriere setzen sie nochmals alles auf eine Karte, im Sinne von "nach mir die Sintflut". Die letzte Gelegenheit Volksheldenstatus zu erlangen. Da kommen mir immer die üblen, durchgeknallten James Bond Bösewichte in den Sinn...
  • nilson80 23.03.2017 11:08
    Highlight Highlight Ich hätte da einen Tip für das Cover der nächsten Weltwoche :). Köppel arbeitet sicher schon an einer Huldigung.
    • pamayer 23.03.2017 16:01
      Highlight Highlight "Duerte, Volksheld oder Kammerjäger", eine kritische Würdigung.
  • Capslock 23.03.2017 09:10
    Highlight Highlight Nun hat also der Philippino seinen Bruder Erdorgan doch noch gefunden.
  • Fabio74 23.03.2017 08:37
    Highlight Highlight Passt zu Erdogan
  • Wehrli 23.03.2017 08:18
    Highlight Highlight Die kleine Wurst Duerte? Wer gibt schon eine Feuchen bezüglich der Phillipinen? Ist in etwa wie Friesland ,...
    • Donald 23.03.2017 11:52
      Highlight Highlight Wer gibt schon eine Feuchen bezüglich Wehrli? Ist in etwa wie eine Fliege, ...
  • rodolofo 23.03.2017 06:33
    Highlight Highlight Ach ja, da gibt es ja noch diesen Killer-Präsidenten auf den Philippinen, Duterte!
    Verglichen mit dem ist ja unser Europa-nahe "Ziegen-Erdi" ein lahmes Weichei!
    Aber Duterte kam nicht über Nacht!
    Seit der Kolonialismus sich des Tropischen Insel-Paradieses angenommen hat, geht dort die Entwicklung immer mehr in Richtung Katastrophe, eine soziale- und eine ökologische Katastrophe.
    Die Wirtschaft ist eine einzige Ausplünderung durch Multinationale Konzerne und den Einheimischen Staats-Klüngel-Kapitalismus mit feudalen Zügen.
    Für die verelendeten Massen spendet eine fette Katholische Kirche Trost.
    • «Shippi» 23.03.2017 07:55
      Highlight Highlight Ach so, und gilt diese Rechtfertigung nicht auch für Syrien, Afghanistan, Somalia, den Jemen, den Irak und viele andere muslimische postkoloniale Gebiete? Und spenden extremistische Gruppen dort vielleicht nicht auch Akzeptanz und Trost? 🤔 Oder ist dort eher der Koran «schuld»? http://le an
    • manhunt 23.03.2017 08:37
      Highlight Highlight ich glaube treffender kann man das ganze nicht beschreiben.
    • Ursus ZH 23.03.2017 09:58
      Highlight Highlight Ich stimme deinem Kommentar in vielen Punkten zu. Aber gerade deswegen brauchen die Philippinen eine Regierung, die die Situation nicht noch schlimmer macht. Die in der Vergangenheit und auch heute noch gemachten Fehler rechtfertigen keinen Despoten wie Duterte. Der steuert das Land eher zurück als in eine gute Zukunft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • «Shippi» 23.03.2017 06:16
    Highlight Highlight Ein ganz harter Siech...
  • Mesuax 23.03.2017 06:07
    Highlight Highlight Naja, der einzige HuSo den ich hier sehe ist Duterte...
    • rodolofo 23.03.2017 07:51
      Highlight Highlight Ich glaube, Duterte ist auch der Sohn eines Zuhälters...

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