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Die Insel Padar ist Teil des Komodo-Nationalparks.

Warum Indonesiens «Dracheninsel» für ein Jahr geschlossen werden muss



Bittere Nachrichten für Touristen – Good News für die Naturschützer: Die «Dracheninsel» Komodo wird wohl ein Jahr lang dicht machen. Sie ist eine der beliebtesten Destinationen Indonesiens.

So sehen die Tiere aus. Niedlich, nicht?

komodo komododrachen komodowaran

Die zwei Süssen umarmen sich übrigens nicht liebevoll, sondern kämpfen gerade miteinander. Bild: shutterstock

Die Tiere werden bis zu drei Meter lang und mehr als 70 Kilogramm schwer. Wegen ihres finsteren Erscheinungsbilds werden sie auch Komodo-Drachen genannt. Insgesamt sind auf der Insel etwa 5000 Warane zu Hause. Sie haben den Ruf, ziemlich aggressiv zu sein. Angriffe auf Menschen sind jedoch selten.

In den letzten Jahren wurde die Insel zunehmend beliebter. Unter anderem deshalb, weil der Komodo-Nationalpark in die Liste der UNESCO-Kulturgüter aufgenommen wurde. In der Folge flogen mehr Flugzeuge die Insel an. Ausserdem verbesserte man die Hotelanlagen. Mittlerweile kommen pro Monat etwa 10'000 Besucher auf die Insel. Die Schliessung soll unter anderem dazu genutzt werden, neue Bäume anzupflanzen.

(pb/jaw)

Unser (ehemalige) Nachtredaktor besuchte auch schon die Dracheninsel

Diese Strandtiere laufen von selbst mit der Kraft des Windes

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Makatitom 02.04.2019 12:39
    Highlight Highlight Hoffentlich werden die Indonesier diese Zeit nützen um ein Konzept für nachhaltigen Tourismus auf dieser Insel auszuarbeiten
  • Hiker 02.04.2019 12:36
    Highlight Highlight Das ist sehr mutig und macht ein wenig Hoffnung. Dieser ganze Instagram Wahnsinn macht nachdenklich. Man kann Schönheit nicht steigern indem man hingeht und noch ein Foto schiesst. Im Gegenteil man zerstört sie.
  • Coffeetime 02.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Diese UNESCO Bewertungen haben immer etwas positives und etwas negatives.... viele möchten es gesehen haben und das bringt andere Probleme wie der Schutz der Location, Kanalisation der Menschen, Erhalt der Kulturstätte, Abfall, etc.
  • Tolot 02.04.2019 11:50
    Highlight Highlight Sehr guter Entscheid. Und danach sollte die jährliche Besucherzahl auf 1000 beschränkt werden!
    • Loe 03.04.2019 03:06
      Highlight Highlight @ban
      Beim ersten Teil kann ich dir ja noch zustimmen. Beim Zweiten gar nicht - hab da schon ganz andere Dinge erlebt , vor allem beim Reisen!
  • [CH-Bürger] 02.04.2019 11:41
    Highlight Highlight coole Sache, danke!!

    nur schade, dass die Touristenströme nun halt an andere Destinationen "umgeleitet" werden - dort gibts dann dafür unso grössere Schäden... aber das wird wohl kaum vermeidbar sein!

    das einzige, was man tun kann: JEDER soll Verantwortung übernehmen und sich so umsichtig wie möglich verhalten. Naturschutz beginnt beim Individuum...

    what else can we do?
  • ralck 02.04.2019 11:39
    Highlight Highlight Wir sehen auf Instagram ein Foto einer schönen Insel, reisen an jenen Ort um das fast gleiche Foto zu schiessen, damit wir dieses dann auf Instagram teilen können.

    Und dann schreiben wir irgendwelche philosophischen Sätze darunter wie: «Sei du selbst, alles andere gibt es schon!».

    Ich finde dieses Verhalten irgendwie schizophren.
  • öpfeli 02.04.2019 11:21
    Highlight Highlight 41 Tiere wollte man von dort weg bringen .. warum 🤷‍♀️ einfach die Tiere und Natur mal sein lassen.
    Ich finds hut kommt Bewegung in den Naturschutz.
    Man dürfte aber auch anfangen die eigene Bevölkerung an der Nase zu nehmen.. bezüglich Abfall ins Meer und so 😏
    • Eric Lang 02.04.2019 12:11
      Highlight Highlight Sehr naiv, warum wohl will man seltene Tiere stehlen, weil man damit viel Geld verdient.
    • hoffmann_15@hotmail.com 02.04.2019 13:14
      Highlight Highlight Noch nicht gehört? Zerriebene Komodowaranschuppen machen den Penis 150% grösser, härter und länger.
    • öpfeli 02.04.2019 14:04
      Highlight Highlight Das "warum" meinte ich rhetorisch 😌
  • The Real Deadpool 02.04.2019 11:19
    Highlight Highlight Und ich wette, ein Grossteil davon sind User, die wegen Instagram-Fotos dort sind.

Immer mehr Touris betteln in Asien um Geld – auf Bali schreiten jetzt die Behörden ein

Auf Twitter kursieren derzeit zahlreiche Bilder von Backpackern, die in asiatischen Ländern wie Vietnam, Thailand und Indonesien um Geld betteln. Nun gehen die balinesischen Behörden gegen die unbeliebten Bettler vor.

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«In einem Land, in dem 220 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze leben, bettelt dieser junge Herr mit einer Wasserflasche um Geld, damit er um die Welt reisen kann», empörte sich …

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