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Spannungen mit USA: Venezuela rekrutiert weitere Milizionäre

Spannungen mit USA: Venezuela rekrutiert weitere Milizionäre

23.08.2025, 20:0223.08.2025, 20:02

Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela will die autoritäre Regierung des südamerikanischen Landes zusätzliche Milizionäre rekrutieren. In zahlreichen Kasernen und auf öffentlichen Plätzen im ganzen Land schrieben sich Freiwillige bei der paramilitärischen Truppe ein, wie der Fernsehsender Telesur berichtete.

«Wir rufen das ganze Volk dazu auf, die Reihen zu schliessen und der Miliz beizutreten», sagte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro. «Wir sagen dem Imperialismus: Schluss mit deinen Drohungen. Venezuela lehnt dich ab. Venezuela will Frieden.»

A member of the presidential guard shows weapons to people who signed up to join the civil militias during a national enlistment campaign called by the government of President Nicolas Maduro at the mi ...
Ein Mitglied der venezolanischen Präsidentengarde zeigt angehenden Milizionären Waffen im Militärmuseum von Caracas.Bild: keystone

Die Miliz verfügt derzeit nach eigenen Angaben über rund 4,5 Millionen Mitglieder. Zu ihr gehören neben Reservisten auch zahlreiche Mitglieder der sozialistischen Regierungspartei, Mitarbeiter von staatlichen Unternehmen und Rentner. Sicherheitsexperten bezweifeln die militärische Schlagkraft der Miliz.

Zuletzt hatte sich der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela wieder verschärft. Medienberichten zufolge wurden zwei US-Kriegsschiffe vor die venezolanische Karibikküste verlegt, um dort Drogenschmuggler abzufangen. Zudem verdoppelte die US-Regierung die Belohnung für Informationen, die zur Festnahme von Maduro führen, auf bis zu 50 Millionen Dollar (etwa 43 Millionen Euro). Die US-Justiz wirft dem venezolanischen Staatschef vor, in den internationalen Drogenhandel verwickelt zu sein. (sda/dpa)

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«Starre Ziele»: Die deutsche Wirtschaftsministerin macht bei Öl-Treffen brisante Aussagen
Die von der EU angestrebte Klimaneutralität bis 2050 sei womöglich nicht zu schaffen, meint Katherina Reiche (CDU). Reiche tätigte ihre Aussagen an einem Treffen der Öl- und Gasbranche in Texas – und sie kommen nicht von ungefähr.
Eigentlich ist sich Deutschland einig, ebenso die EU-Staaten: Bis spätestens 2050 will man klimaneutral sein. Im letzten Jahr kam ein Zwischenziel hinzu: Im Jahr 2040 sollen die Emissionen der EU bereits um 90 Prozent gesenkt werden. Und Deutschland selbst hat sich gar ein noch strengeres Ziel gesetzt: Klimaneutralität per 2045.
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