DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Buschbrände in Australien: Schlimmer Verdacht gegen Feuerwehrmann



Australische Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen zahlreicher Buschbrände. Nun steht ein junger Feuerwehrmann unter dem Verdacht,  Feuer gelegt zu haben. (Foto: Dean Lewins/EPA Keystone)

Die Waldbrände in Australien haben verheerende Schäden angerichtet. Bild: EPA AAP

Australische Ermittler haben einen jungen Feuerwehrmann festgenommen, der die Buschbrände im Osten des Landes bewusst verschlimmert haben soll.

Der 19-Jährige stehe im Verdacht, seit Oktober in mindestens sieben Fällen gezielt Feuer gelegt zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

epaselect epa07986030 A firefighter works to contain a bushfire near Taree, New South Wales, Australia, 10 November 2019. Three people have reportedly been killed, five are missing and 150 homes have been destroyed as more than 80 bushfires are burning uncontained around the state.  EPA/DARREN PATEMAN AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Ein Feuerwehrmann arbeitet daran, den Waldbrand einzudämmen. Bild: EPA

Zuletzt war er demnach dabei beobachtet worden, wie er etwa 500 Kilometer südlich von Sydney im Bundesstaat New South Wales Buschland in Brand setzte - und sich danach als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr an den Löscharbeiten beteiligte. Die Motive des Teenagers waren zunächst unklar.

Wald- und Buschbrände sind in Australien ein wiederkehrendes Problem, vor allem in den deutschen Wintermonaten, wenn der zeitversetzte australische Sommer mit seiner sengenden Hitze und Regenknappheit ganze Landstriche ausdörrt.

Allein in New South Wales wüten zurzeit rund 130 Brände, deren Rauchschwaden zuletzt selbst die Küstenmetropole Sydney einhüllten. Bisher sind vier Menschen den Flammen zum Opfer gefallen und Hunderte Häuser zerstört worden.

Auch für die Tierwelt haben die Brände gravierende Folgen. Schätzungen zufolge sind schon mehr als 350 Koalas infolge der Brände verendet. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So schlimm hat das Feuer noch nie in Kalifornien gewütet

1 / 36
So schlimm hat das Feuer noch nie in Kalifornien gewütet
quelle: epa/epa / peter dasilva
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

New South Wales hat den Notstand ausgerufen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Raumschiff-Friedhof» – Ausgedientes russisches ISS-Modul im Pazifik versenkt

Ein ausgedientes Forschungsmodul der Internationalen Raumstation ISS ist im Pazifischen Ozean versenkt worden. Der bereits am Wochenende abgedockte russische Teil «Pirs» (Anlegestelle) sei am Montag gemeinsam mit einem Frachtraumschiff ins Meer gestürzt, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Der mehr als 3000 Kilometer von der neuseeländischen Hauptstadt Wellington entfernte «Raumschiff-Friedhof» sei ein Teil des Pazifiks, der von Schiffen nicht befahren werde, hiess es.

«Pirs» …

Artikel lesen
Link zum Artikel