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Wegen Buschbränden: Greta knöpft sich Politiker vor – Premier reagiert stoisch



Seit Oktober haben hunderte Buschbrände in Australien nach Angaben der Behörden bereits mehrere Millionen Hektar Land vernichtet. Mehr als 1000 Häuser wurden zerstört.

Australien leidet seit etwa zwei bis drei Jahren unter starker Dürre, die ausgetrocknete Vegetation entzündet sich also besonders leicht. In dieser Woche hatte Australien nach Angaben des Wetteramts seine heissesten Tage seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt, am Mittwoch lag die landesweite Durchschnittstemperatur bei 41.9 Grad.

Swedish environmental activist Greta Thunberg attends a climate strike arranged by the organization

Greta Thunberg am Freitag in Stockholm. Bild: AP

Nun hat sich am Sonntagmorgen Greta Thunberg zu Wort gemeldet. Die 16-Jährige zeigt sich fassungslos:

«Nicht einmal Katastrophen wie diese scheinen Politiker zum Handeln zu bewegen. Wie ist das möglich?
Wir begreifen den Zusammenhang zwischen der Klimakrise und der Zunahme von extremen Wetterereignissen und Naturkatastrophen wie den #AustraliaFires noch immer nicht.
Das muss sich ändern.
Und zwar sofort.»

Der australische Premierminister Scott Morrison zeigt sich davon unbeeindruckt:

«Wir werden uns nicht auf unbesonnene (Klima-)Ziele einlassen und traditionelle Industrien aufgeben, wodurch australische Arbeitsplätze gefährdet würden.»

Dies schrieb er in einem am Montag veröffentlichten Beitrag in der in Sydney erscheinenden Zeitung «Daily Telegraph» (nicht frei zugänglich).

Er räumte ein, es gebe auf allen Ebenen einen Bedarf für «echte Massnahmen gegen den Klimawandel». Aber die Vermutung, dass eine Erhöhung der australischen Klimaziele die derzeit tobenden Buschfeuer oder extreme Wetterereignisse verhindert hätte, «ist einfach falsch», erklärte Morrison.

In this image made from video, Australia's Prime Minister Scott Morrison looks at fire damage from helicopter near Gospers Mountain, New South Wales Monday, Dec. 23, 2019. Around 200 wildfires were burning in four states, with New South Wales accounting for more than half of them, including 60 fires not contained.  (Australian Pool via AP)

Premier Scott Morrison über dem Krisengebiet. Bild: AP

Zuvor hatte sein Stellvertreter Michael McCormack gefordert, mehr im Kampf gegen den Klimawandel zu tun. Morrison wies das im Sender Channel 9 als «politisch motiviert» zurück.

Morrison ist seit langem Unterstützer der Kohleindustrie. Drei Viertel der Kohleproduktion wird exportiert – bei einem Volumen von jährlich rund 67 Milliarden australischen Dollar.

Seit dem aussergewöhnlich frühen Beginn der diesjährigen Buschbrand-Saison im September brannten bereits mindestens drei Millionen Hektar Land nieder – das entspricht in etwa zwei Dritteln der Fläche der Schweiz. Bislang kamen landesweit mindestens zehn Menschen in Folge der Feuer ums Leben. Mehr als 1000 Häuser wurden zerstört. (sda/dpa/afp/mlu)

«Ich entschuldige mich»

Australiens Premierminister Scott Morrison hat Fehler im Umgang mit den verheerenden Buschbränden in seinem Land eingeräumt. «Ich entschuldige mich», sagte Morrison am Sonntag bei einem Besuch im Hauptquartier der Feuerwehr des Bundesstaats New South Wales in Sydney.

Der Regierungschef war unter Druck geraten, weil er trotz der Brände Urlaub auf Hawaii machte. Als Reaktion auf die massive Kritik brach er seinen Familienurlaub am Freitag ab und kehrte nach Australien zurück.

Rückblickend betrachtet habe er sich falsch verhalten, sagte Morrison. Er habe daraus seine Lehren gezogen. Zugleich warb er um Verständnis dafür, dass er mit dem Urlaub ein Versprechen gegenüber seinen Kindern habe einhalten wollen. Als Premierminister habe er aber andere Pflichten, räumte er ein. (sda)

Die Buschbrände in Australien

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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hiob 23.12.2019 17:03
    Highlight Highlight „lachend geht die welt zugrunde“
  • Auric 23.12.2019 15:36
    Highlight Highlight Fakest Day on Record
    Play Icon
  • TheRealSnakePlissken 23.12.2019 14:47
    Highlight Highlight Der australische Premier ist Endzeit-Christ wie Bolsonaro und viele Trump-Fans😳. Was sich viele in der Europa nicht vorstellen können, ist, wie diese Fundis ticken: eine (Klima-)Katastrophe aufzuhalten würde aus Ihrer Sicht heissen, den göttlichen Heilsplan zu durchkreuzen. Zu diesem Heilsplan gehört ZWINGEND, dass am Ende alles erst mal schlimmer werden muss, damit dann die Wiederkunft Christi umso gewaltiger daherkommen kann. Sie werden dann auf der Gewinnerseite und wir Ungläubigen auf der Verliererseite sein. DAS zählt und nicht wieviele Feuerwehrleute, Koalas und Kängurus verbrannt sind
    • Auric 23.12.2019 17:56
      Highlight Highlight Die GLAUBEN halt nicht an die Klimakatastrophe, Ja sie sind ungläubige und als solche müssten sie natürlich auf den Scheiterhau.... shit da wird ja wieder tödliches weil unnatürliches CO2...

      Nein ist schlicht so dass 95% der Menschheit den Quatsch, als Wohlstandsquatsch ansehen und euch Gläubige nur milde belächeln.
  • wolge 23.12.2019 13:55
    Highlight Highlight Es ist schlimm das 10 Menschen starben, die Katastrophe aber sind die drei Millionen Hektar Land die niederbrannten und wohl Millionen von Tieren Und Insekten das Leben kostete...
    • Auric 23.12.2019 17:57
      Highlight Highlight Richtig, als Misanthrop sind die Tiere und vor allem die Insekten zu betrauern.
    • wolge 24.12.2019 06:09
      Highlight Highlight @ Auric: Seien Sie realistisch. Die Weltbevölkerung wächst exponentionell während dem immer Mehr Tier-, Insekten- und Pflanzenarten komplett aussterben...
  • Nik G. 23.12.2019 13:03
    Highlight Highlight Wenn wir uns immer an traditionellen Berufen halten würden hätten wir noch Köhler in den Lokomotiven. Ah warte die braucht es nicht mehr. Blöd für die französischen Lokführer. Oder Fuhrmann. Nein warte der wurde eliminiert wegen dem Auto. Henker könnte man auch noch werden, zum Beispiel in Saudi Arabien. Hexentöter (?) vielleicht noch in Afrika. Dieser alte weisse Mann sollte mal weiter denken.
  • BaDWolF 23.12.2019 12:38
    Highlight Highlight Frei nach dem K. und seinem M. U.

    "Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern."

    Prapsschnaliene?
  • murrayB 23.12.2019 12:27
    Highlight Highlight Ein Politiker mit Rückgrat!
    • Enzasa 23.12.2019 14:23
      Highlight Highlight Ja, einfach stur geradeaus.
      Gab es früher nicht, gibt es heute nicht, wird es sich in Zukunft nicht geben.
  • malu 64 23.12.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Menschen werden erst ewtas Ändern wenn keine andere Möglichkeit besteht. Konsum und Geld regiert die Welt. Wir konsumieren uns wortwörtlich zu Tode.
  • x4253 23.12.2019 09:39
    Highlight Highlight Australien betreibt Mikado-Politik. Wer sich bewegt hat verloren.
  • Aurum 23.12.2019 09:34
    Highlight Highlight Scheiss aufs Klima, denk doch einer an mal sm die Wirtschaft! Und um den vieleicht nicht mehr so stetig wachsende Geldbeutel! Was ist schon der eigene Lebensraum verglichen mit der armen Wirtschaft :(
  • Kay Hug (1) 23.12.2019 09:32
    Highlight Highlight Gott sein Dank hat Australien einen Premier der ganz genau weiss, dass die Buschbrände durch den Klimawandel NICHT begünstigt worden ist. Phu, da bin ich ka beruhigt.
    • Cédric Wermutstropfen 23.12.2019 10:46
      Highlight Highlight Das hat er überhaupt nicht gesagt. Er hat lediglich geäussert, dass eine Erhöhung der australischen Klimaziele die derzeitigen Buschfeuer nicht verhindert hätte.
    • Enzasa 23.12.2019 14:25
      Highlight Highlight Stimmt ja auch.
      Die diesjährigen Buschbrände kann man mit Einhaltung der Klimaziele nicht ändern.

    • Enzasa 23.12.2019 14:26
      Highlight Highlight

      Aber vielleicht die in 3, 5 oder 7 Jahren.
  • Thorium 23.12.2019 09:30
    Highlight Highlight Bei einer Körpertemperatur von über 41.5C werden körpereigene Proteine zerstört. Bei so hohem Fieber wird es also lebensgefährlich. Und nun ist die durchschnittliche Temperatur schon darüber. d.h. Der Körper kann sich durch Schwitzen nicht mehr selber abkühlen, wenn er diesen Bedingungen lange Zeit ausgesetzt ist.
    Wie stellen sich die Politiker das vor? Überall Klimaanlage aufstellen? Und wo soll dann die Abwärme hin?
    Ich bin genauso fassungslos wie Greta.
    • Kay Hug (1) 23.12.2019 10:44
      Highlight Highlight Wenn interessiert das schon? Die Quartalszahlen müssen stimmen!

      Weisst du, einfach zu behaupten der Klimawandel sei unwichtig, zeugt nur von zwei Dingen: Gier und dem daraus resultierenden Gotteskomplex und/oder echte/gestellte Dummheit. So kann man weiterhin sich den Geldbeutel füllen und einfach weiter machen. Wenn dann die Konsequenzen eintreten, kann man dann schön behaupten, man hätte die Tragweite schlichtweg nicht verstanden (obs stimmt oder nicht) und ist aus dem Schneider. Heutzutage ist das auf jeden Fall so wenn man sich anschaut was gewisse Leute sich erlauben können.
    • Cédric Wermutstropfen 23.12.2019 10:49
      Highlight Highlight Der Mensch würde ohne Hilfsmittel in den meisten Regionen den Löffel abgeben, das war schon immer so. Unsere Fähigkeit ist es zu adaptieren.
    • Ohniznachtisbett 23.12.2019 11:24
      Highlight Highlight Wtf. Der Körper kühlt sich durch schwitzen ab. Klar sind solche heissen Temperaturen nicht gesund, aber du kriegst kein Fieber wenn es heisser als 36 grad ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 23.12.2019 09:24
    Highlight Highlight "Ja, ich nehme den Klimawandel sehr ernst und möchte etwas dagegen Unternehmen.

    Ach nee, diese Massnahme bringt nichts, nur wir allein nützt ja nicht viel, Arbeitsplätze sind so gefährdet, Gesetze und Verbote bringen nichts...

    Aber hey, Klimaschutz finde ich voll wichtig."

    Gefühlte 80% der konservativen Politiker in der westlichen Welt. Die restlichen 20% leugnen den Klimawandel noch.
    • Pümpernüssler 23.12.2019 09:36
      Highlight Highlight Kannst du dir vorstellen, dass es grössere Probleme gibt, als den Klimawandel? Klimawandel oder Obdachlose ernähren? CO2 Steuer oder working poors aus der misere leiten?
    • bebby 23.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Politiker wollen wiedergewählt werden. Grosse Ziele setzen geht nur in einer Diktatur. Eine Demokratie verlangt nach kleineren Schritten zum Ziel. Und die Rohstoffindustrie ist tatsächlich ein wichtiger Pfeiler der australischen Wirtschaft. Je nach Zählung zwischen 200t und 40t Stellen alleine für die Kohle. Mehr als3% des BIP. Immerhin nicht ganz so zentral wie für Norwegen.
    • Kay Hug (1) 23.12.2019 10:46
      Highlight Highlight @Pümpernüssler: Man kann den Klimawandel gern ignorieren und die Obdachlosen ernähren und in 20-30 Jahren sitzen wir alle gemeinsam auf der Strasse und prügeln uns um Mahlzeiten. Let's go full circle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Azrat 23.12.2019 09:04
    Highlight Highlight Arbeitsplätze und Wirtschaft über allem.....
  • walsi 23.12.2019 09:02
    Highlight Highlight Dieter Nuhr hat das in seinem Jahresrückblick gut erklärt. Wenn man sofort auf die Forderungen der FFF Aktivisten eingeht bedeutet das ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Dies wiederum hat die Folge, dass Milliarden Menschen Arbeit und damit Wohlstand verlieren. Die werden sich das nicht einfach so gefallen lassen.

    Man kann nicht nur die Klimawissenschaft berücksichtigen, man muss auch die Wirtschaftswissenschaft, Volkswirtschaftswissenschaft und Sozialwissenschaft berücksichtigen.
    • Hans Franz 23.12.2019 11:20
      Highlight Highlight wie kann Gretchen dies verstehen wenn sie nicht zur Schule geht!?
      Dieter Nuhr hat vollkommen, man kann nicht von Heute auf morge alles umstellen. Dies muss in kleinen Etappen geschehen.
    • ingmarbergman 23.12.2019 12:42
      Highlight Highlight Dieter Nuhr? 🤣🤣🤣🤣🤣
    • TJ Müller 23.12.2019 15:01
      Highlight Highlight Wow, dieter Nuhr ist ja mal ein wirklich kompetenter Mensch, wenn er das sagt, muss es wohl stimmen. Egal was all die Wissenschaftler, welche sich mit dem Klimawandel und der Ökonomie beruflich beschäftigen, sagen. Da ist wohl ein "Komiker" wohl kompetenter, gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oigen 23.12.2019 09:01
    Highlight Highlight Geld, Geld, Geld....

    ...wird unser untergang sein
    • Adumdum 23.12.2019 12:35
      Highlight Highlight Geld ist ein Segen ohne den wir noch im Tauschhandel gefangen wären, keine Investitionen in Forschung tätigen könnten, und alle mit 40 an banalsten Krankheiten sterben würden. Steinzeitmenschen waren nicht glücklicher - die hatten nur keine Zeit (und keine Schrift) sich ständig über alles beklagen zu können.
    • Oigen 23.12.2019 15:52
      Highlight Highlight Mag ja alles stimmen was du sagst,dennoch werden wir daran zu grunde gehen
    • Spooky 24.12.2019 05:13
      Highlight Highlight @Oigen

      "Geld, Geld, Geld...wird unser untergang sein"

      Meiner nicht! Könnte noch ein bisschen gebrauchen. Lebe mit Existenzminimum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 23.12.2019 08:57
    Highlight Highlight Die Indianer wussten schon, dass man Geld nicht essen kann. Da nützen all die Arbeitsplätze dann auch nichts mehr.
    • Adumdum 23.12.2019 12:40
      Highlight Highlight Jaja, die edlen Wilden, so weise. Hätten wir bloss die Schrift, Demokratie, Gleichberechtigung, Penicillin, Krankenversicherung, Arbeitslosengeld und all den anderen unnützen Kram nicht erfunden - dann würden wir alle noch in Frieden mit Mitte dreissig an Lungenentzündung oder Wundkrampf sterben.
    • DerHans 23.12.2019 13:27
      Highlight Highlight Und trotzdem kann man Geld nicht essen. Was bringen uns all unsere tollen Errungenschaften, wenn wir nicht überleben?

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