International
Belgien

Schweizer DJ Odymel wegen sexuellem Missbrauch in Belgien konfrontiert

Während Schlafwandeln: Missbrauchsvorwurf gegen diesen Schweizer DJ

25.02.2026, 10:2525.02.2026, 10:25

Er soll im Schlaf eine andere Person missbraucht haben. Gegen den Schweizer Techno-DJ Odymel wurden Voruntersuchungen wegen entsprechender Vorwürfe eingeleitet. Auf Instagram nimmt der Künstler in einem Statement dazu Stellung.

Der Schweizer DJ-Odymel lebt in Belgien.
Der Schweizer DJ-Odymel lebt in Belgien. bild: instagram

Der in Brüssel lebende DJ Odymel sieht sich in Belgien mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs konfrontiert. Am Montag teilte er auf Instagram mit, dass gegen ihn Voruntersuchungen eingeleitet wurden. In dem Beitrag nimmt er zudem ausführlich zu den erhobenen Anschuldigungen Stellung.

In seinem Statement räumt er ein, mit der Person, von der die Anschuldigungen ausgehen, am betreffenden Abend einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. An das, was danach geschehen sein soll, könne er sich jedoch nicht erinnern, da er eingeschlafen sei.

Die betroffene Person habe ihm zu einem späteren Zeitpunkt geschildert, was sich ereignet habe. Demnach soll Odymel zunächst allein sexuelle Handlungen vorgenommen und anschliessend versucht haben, «einen erneuten, nicht einvernehmlichen Geschlechtsverkehr zu initiieren».

Sexsomnie als Grund

In seinem Statement beteuert der DJ, er könne sich an nichts erinnern. Während der erwähnten sexuellen Handlungen sei er nicht er selbst gewesen, sondern habe sich in einer sogenannten Sexsomnie-Episode befunden. Konsultierte Ärzte hätten den geschilderten Zustand als mit einer Episode sexuell geprägten Schlafwandelns beschrieben.

Der Schweizer erklärt zudem, ihm sei bewusst, dass Schlafwandeln als Ursache wie eine einfache Erklärung wirken könne – auch er selbst wäre einer solchen Aussage mit grosser Skepsis begegnet. Er sage jedoch die Wahrheit.

Weiter schreibt er auf Instagram, er sei bereits zweimal einvernommen worden und bereit, sich jeder angeforderten fachärztlichen Begutachtung zu unterziehen. (fak)

Was dich auch noch interessieren könnte:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Probleme mit Halbtax Plus der SBB
1 / 5
Probleme mit Halbtax Plus der SBB

Wer sein SBB-Halbtax-Plus zu früh zahlt, zahlt zwei Abos.

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Donald Trump spricht bei der «State of the Union»-Rede über Kriege
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
23 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Tapatio
25.02.2026 12:38registriert August 2017
Die zwei hatten einvernehmlichen Sex. Er schläft ein. Befriedigt sich später selbst und versucht nochmals Sex zu initieren (Zitat). Als sie abblockt hört er sofort auf, bestätigt ja auch die Frau gem seinen Postings. Also auch wenn er nicht schlafgewandelt ist.. wäre das strafbar? 🤔
398
Melden
Zum Kommentar
avatar
Squawk 7700
25.02.2026 11:23registriert Mai 2025
Und Bill Gates gibt seine Affären einfach zu. Er hätte doch sagen können, dass er die Affären beim Schlafwandeln hatte und sich nicht erinnern könnte.

Auch Trum kann sich an dieser Ausrede bedienen, wenn seine Präsidentschaft vorbei ist und das Land an die Wand gefahren ist. Beweisfotos wie er an Sitzungen schläft gibt es ja genug.
2919
Melden
Zum Kommentar
23
Hier hat Donald Trump in seiner Rede gelogen
Die Rede des US-Präsidenten an die Nation war rekordlang. Nicht alles, was Trump dabei erwähnte, entspricht der Wahrheit. Ein Faktencheck.
Fast zwei Stunden dauerte Trumps «State of the Union», die Rede an die Nation, am Dienstag. Das ist Rekord. Doch wer den US-Präsidenten kennt, weiss, dass er es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt. Eine kleine Auswahl aus seiner neuesten Rede.
Zur Story