Der Wettbewerb «Travel Photographer of the Year 2024» bringt eindrückliche Fotografien aus der ganzen Welt hervor. Piper Mackay aus den USA gewann mit ihren beeindruckenden Infrarotaufnahmen afrikanischer Frauen in der Savanne Mackay den Wettbewerb. Mackay lebt in Kenia und erkundet seit 2004 die Wildnis Afrikas, wobei sie sich auf die Dokumentation von Kulturen, Wildtieren und Landschaften spezialisiert hat.
Die Jury entschied sich für Mackays Werke, weil sie eine aussergewöhnliche Kombination aus fotografischem Können und technischer Finesse zeigten. «Die Aufnahmen sind mit einer Kamera aufgenommen worden, die für Infrarotfotografie umgerüstet wurde – eine Technik, die nicht so einfach ist», so die Jury.
Die weiteren Gewinner:
In der Kategorie «Young Travel Photographer of the Year» wurde der 14-jährige Raymond Zhang aus China für seine ausdrucksstarken Bilder von Arbeitern und Zügen in einer chinesischen Kohlemine ausgezeichnet.
In der Alterskategorie bis 14 Jahre gewann der 12-jährige Australier Leonardo Murray mit seinen Aufnahmen der Dünen in der Namib-Wüste.
In der Altersgruppe von 15 bis 18 Jahren wurde der 17-jährige Pole Maksymilian Paczkowski für seine lebendigen Vogelaufnahmen ausgezeichnet.
Die mexikanische Fotografin Maricruz Sainz de Aja gewann mit ihren eindrücklichen Bildern des Wauga-Stammes in Papua-Neuguinea in der Kategorie «Gesichter, Menschen und Kulturen». Sie sagt: «Fotografie ist ein Werkzeug für Verbindungen und Storytelling. Jedes Foto ist ein Spiegelbild der Komplexität der Welt und der Emotionen, die uns verbinden.»
Partha Pratim Roy aus Indien wurde in der Kategorie «Bestes Einzelbild» ausgezeichnet. Sein Foto zeigt einen indonesischen Reiter am Mount Bromo der indonesischen Insel Java.
Roie Galitz aus Israel setzt sich als Greenpeace-Botschafter für den Erhalt fragiler Ökosysteme ein und nutzt seine Bilder, um das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels zu schärfen.
Alain Schroeder aus Belgien fängt mit seinem Bild die Auswirkungen von Überschwemmungen in Indonesien ein.
Die Jury schreibt zu dem Bild von Jenny Stock aus Grossbritannien: «Kein Kameraobjektiv ist so lang, dass es jemanden dazu bringen würde, ins Wasser zu gehen, um diese gefährlichen kubanischen Krokodile zu fotografieren.»
Aleš Krivec aus Slowenien sticht mit seinen Schwarz-Weiss-Fotografien der Dolomiten hervor.
Mauro De Bettio aus Italien wurde mit dem «People's Choice Award» ausgezeichnet. Sein Bild zeigt ein vom Aussterben bedrohtes Schuppentier, das aus dem illegalen Wildtierhandel in Nigeria gerettet wurde.
Weitere eindrückliche Bilder, die für die Auszeichnungen eingereicht wurden, findest du hier.
(cst)