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A woman cries as her partner comforts her outside the Colectiv nightclub, during a mourning march joined by thousands in Bucharest, Romania, Sunday, Nov. 1, 2015. As the nation entered its second day of mourning, thousands paid their respects at the Colectiv nightclub in Bucharest’s 4th district, scene of mayhem and tragedy Friday night when a fire engulfed the venue, causing a panic that killed tens of people and injured many others, raising serious questions about fire regulations and safety procedures in Romania. (AP Photo/Vadim Ghirda)

Zwei der Überlebenden beim Trauermarsch durch Bukarest
Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE

Zahl der Todesopfer nach Disco-Brand in Rumänien steigt auf 31



Nach dem verheerenden Brand in einem Bukarester Nachtclub ist die Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen. 27 Menschen waren unmittelbar nach dem Unglück vom Freitagabend gestorben, die übrigen erlagen später ihren schweren Verletzungen, wie die Regierung bekannt gab.

Dutzende weitere Verletzte schwebten auch am Montag weiterhin in Lebensgefahr.

Unterdessen wurde der Haupteigentümer des Clubs «Colectiv» für 24 Stunden festgenommen. Die oberste Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung und Körperverletzung vor. Zwei Co-Eigentümer stehen unter dem gleichen Verdacht, blieben aber zunächst auf freiem Fuss.

War die Feuerwerksshow die Ursache?

Als wahrscheinliche Ursache des Unglücks gilt eine Feuerwerksshow während des Konzerts einer Bukarester Band, bei der in Sekundenschnelle Wände und Decke des Raums in Brand gerieten. Für die Pyrotechnik in dem Keller-Club hatte es den bisherigen Ermittlungen zufolge keine behördliche Genehmigung gegeben.

Zudem war das Lokal überfüllt, es gab im entscheidenden Moment Augenzeugen zufolge nur einen einzigen schmalen Ausgang. Eine Massenpanik erschwerte die Flucht der Besucher.

Im ganzen Land begannen die Behörden zu kontrollieren, ob Lokale den Feuerschutz einhalten. Etliche Club-Besitzer – davon allein drei in Bukarest – schlossen ihre Betriebe aus eigenem Antrieb und räumten ein, dass dort die Sicherheit der Gäste gefährdet sei. (jas/sda/dpa)

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