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FILE - In this Friday, June 24, 2016 file photo, Vote Leave campaigner Boris Johnson arrives for a press conference at Vote Leave headquarters in London. (Mary Turner/Pool via AP, File)

Bild: AP

Johnson will Brexit-Vertrag am Freitag dem Parlament vorlegen



Der britische Premierminister Boris Johnson will das von ihm mit Brüssel ausgehandelte Abkommen zum Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union am Freitag dem Parlament in London vorlegen. Das teilte sein Sprecher am Montag mit.

«Wir wollen den Prozess vor Weihnachten beginnen», sagte er. Dies solle entsprechend der Verfassung in Abstimmung mit dem Parlamentspräsidenten geschehen.

Das Parlament muss dem Austrittsabkommen noch zustimmen, damit Grossbritannien wie von Johnson geplant zum 31. Januar die EU verlassen kann. Seine konservativen Tories haben seit der vorgezogenen Parlamentswahl in der vergangenen Woche die absolute Mehrheit im Unterhaus. Sie sicherten sich 365 von 650 Sitze.

Das neu gewählte Parlament tritt am Dienstag erstmals zusammen. Dann soll auch der neue Parlamentspräsident gewählt werden. (sda/afp)

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Das sagt Boris Johnson zu seinem Brexit-Deal

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    Alle Leser-Kommentare
  • LaPalomaOhe 16.12.2019 18:37
    Highlight Highlight Wie war das noch: Johnson ein Schaumschläger, der blufft nur, die Briten wurden belogen, die Mainstream-Presse berichtet die Wahrheit, die Alten haben den Jungen (Briten) die Zukunft gestohlen... Ha ha ha, jetzt wo es ernst wird zeigen euch die Briten den Mittelfinger: Weg mit dem Dummbräuhaus in Brüssel, weg mit der Bevormundung, runter von der sinkenden Titanic. Was beneide ich die Briten.
    Ihr werdet belogen, merkt es.
  • Locutus70 16.12.2019 17:26
    Highlight Highlight Im Interesse aller sollte das nun zügig über die Bühne gehen.
    Bei den Verhandlungen über die künftigen Beziehungen muss sich halt Deutschland und Frankreich überlegen, ob sie Großbritannien als größten Kunden behalten wollen oder nicht.
    Ich bin mir sicher die Franzosen sind da pragmatischer als die Deutschen.
  • mätschli 16.12.2019 15:44
    Highlight Highlight Endlich kann Boris Johnson den Brexit gegen das Establishment durchziehen. Die Französischen und vor allem die Deutschen Politiker sind plötzlich so so lieb und nett in ihren Aussagen über Boris Johnson. Die German Politiker haben gemerkt, dass Grossbritannien der grösste Importeur deuscher Ware ist. Zudem arbeiten ca. eine Million Deutsche in England.

    Bundesrat Parmelin sollte jetzt über die EFTA, die Zukunftsweichen zu Grossbritannien neu stellen.


    • Papa Swappa 16.12.2019 17:12
      Highlight Highlight You're a dreamer, a dreamer are you...
    • DemonCore 16.12.2019 17:30
      Highlight Highlight Das 2017 demokratisch gewählte britische Parlament mit eine konservativen Mehrheit hat den Brexit verschiedentlich abgelehnt und die Regierung gezwungen Verlängerungen zu beantragen. Auch Bojo de Pfeffel hat dagegen gestimmt. Seine grossartige "Verbesserung" war, dass jetzt zwischen Nordirland und GB eine Zollgrenze eingeführt wird.

      Erstaunlich, wie schlecht das Kurzzeitgedächtnis rechter Populisten ist :)
    • max julen 16.12.2019 18:15
      Highlight Highlight mätschli, welches establishment? unglaublch wie populisten und ihre jünger schlagwörter einsetzten!
      bitte mätschli, erklähr uns doch mal wer das establishment ist!?

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