International
China

Trümmer von chinesischer Rakete fallen in den Pazifischen Ozean

second stage of the Chinese ZQ 3 R/B launch vehicle
Teleskop-Aufnahme der chinesischen Rakete.Bild: INAF-OAS

Trümmer von chinesischer Rakete fallen in den Pazifischen Ozean

31.01.2026, 08:2431.01.2026, 13:12

Am 30. Januar kam es zum unkontrollierten Wiedereintritt der zweiten Stufe der chinesischen Trägerrakete ZQ-3 R/B.

Die Rakete ist am 3. Dezember 2025 gestartet. Die zweite Stufe ist rund 13 Meter lang und ca. 11 Tonnen schwer. Nun ist die chinesische Rakete im südlichen Pazifik ins Meer gestürzt.

Mehrere Länder hatten zuvor gewarnt, dass die Trümmerteile möglicherweise über bewohnten Gebieten in Nordamerika oder Europa abstürzen könnten. So hatte zum Beispiel die britische Regierung die Mobilfunkbetreiber gebeten, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems sicherzustellen, um auf einen möglichen Einschlag vorbereitet zu sein.

Die Rakete ist nun jedoch im Meer gelandet, etwa 2000 Kilometer südöstlich von Neuseeland.

(lak)

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61 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MarGo
30.01.2026 10:42registriert Juni 2015
Aber eine Punktlandung in den Kreml wäre auch möglich, oder?
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Laborant
30.01.2026 10:34registriert November 2019
Ich hoffe, die EU hat im Fall, dass die Kiste hier runterkommt, die Eier einen deutlichen Rüffel nach Peking zu senden.
Jede andere Weltraumfahrende Nation kontrolliert den Wiedereintritt ihrer Raketen... nur China ist das komplett wurscht.
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PD Dr.med.
30.01.2026 11:30registriert November 2022
„Das Risiko ist relativ klein, denn die Chance, dass das Objekt über unbewohntem Gebiet abstürzt, ist sehr gross.“ Aha? Es ist nicht bekannt wann und wo und kann nicht gesteuert werden. Aber dennoch ist alles sicher..?
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«Die Schweiz könnte sehr viel zur Sicherheit des Westens beitragen»
Wie sollten die Europäer auf Trumps aggressive Politik reagieren? Brendan Simms empfiehlt ihnen, zusammenzurücken. Ausserdem erklärt der Historiker, warum die Gefahr auf dem Kontinent durch ein Ende des Ukraine-Kriegs sogar noch grösser werden könnte.
Herr Simms, sind Sie von Donald Trumps bisheriger zweiter Amtszeit überrascht? In der ersten rühmte er sich, keine Kriege begonnen zu haben; nun intervenierte er in Venezuela und drohte selbst NATO-Verbündeten mit Gewalt.
Brendan Simms: Ich bin überrascht und auch wieder nicht. Trump war nie ein Isolationist. In seiner ersten Amtszeit hat er oder zumindest seine Regierung Europas Position gegenüber Russland gestärkt, im Sinne einer verstärkten Abschreckung durch die NATO. Und er hat eine harte Linie gegenüber China verfolgt. Dieses unilaterale Element hat sich nun eher noch verstärkt, verbunden mit einem dominanten Bild von der Rolle Amerikas auf der Welt. Überrascht hat mich seine Politik hinsichtlich Grönlands und Kanadas. Dass er Grönland übernehmen wolle, sagte er zwar auch schon in seiner ersten Amtszeit, aber eine grosse Rolle spielte das Thema noch nicht. Wie er nun mit Kanada umgeht, hat wohl keiner vorhergesehen.
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