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16.03.2020, Berlin: Zwei übrig gebliebene Rollen Toilettenpapier stehen in einem ansonsten leeren Regal in einem Supermarkt im Berliner Stadtteil Friedenau. Neue Ware soll hier im Verlaufe des Tages geliefert werden. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zwei übrig gebliebene Rollen Toilettenpapier stehen in einem ansonsten leeren Regal in einem Supermarkt im Berliner Stadtteil Friedenau. Bild: dpa

Dänemark: Supermarkt verhindert Hamsterkäufe mit einem Kniff – und wird dafür gefeiert



Nicht nur in der Schweiz hat die Coronavirus-Pandemie Hamsterkäufe ausgelöst. In ganz Europa stehen Menschen in den Supermärkten derzeit teilweise vor leeren Regalen. Es fehlt Pasta, Klopapier – und vor allem auch Desinfektionsmittel.

Ein Supermarkt im dänischen Hellerup hat daher zu einer List gegriffen, um Hamsterkäufern das Handwerk zu legen. Auf Twitter verbreitet sich seit Tagen das Foto eines Regals aus dem Laden mit Desinfektionsmittel.

>> Coronavirus: Hier geht's zum Liveticker mit den News

Mittel gegen Hamsterkäufe

Am Regal hängt ein Zettel: So kostet eine Flasche 40 Dänische Kronen in diesem Supermarkt der Kette Meny. Umgerechnet sind das circa 5.60 Franken.

Doch dann steigt der Preis rasant an. Wer mehr als eine Flasche kaufen will, muss für jede Flasche 1000 Dänische Kronen zahlen, was etwa 140 Franken entspricht.

Twitter-Nutzer feiern die Aktion in grossem Stil. «Brillant», liest man immer wieder in den Kommentaren.

Bis Mittwoch wurden in Dänemark 1092 Infektionsfälle und vier Todesfälle gemeldet.
(ll/watson.de)

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48
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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 20.03.2020 14:50
    Highlight Highlight Diese Maskenfanatiker finde ich auch gut... Heute morgens war ich in der Apotheke, Medi-Vorrat holen, da kam so eine Frau rein und fragte nach Masken. Die Apothekerin so: Tut mir Leid, keine da.
    Da habe ich der Dame mal empfohlen, wenn sie schon nen Tröpfchenschutz will, mal ihren Schal um Mund und Nase zu binden, geht doch genau so gut. Nur... DAS wollte sie dann doch nicht.

    (Notabene: Die Apothekerin hat auf den Backenzähnen gegrinst ;) )
  • John Henry Eden 20.03.2020 13:17
    Highlight Highlight Wodka ist perfekt zum Desinfizieren.

    Wer totale Panik hat und das Zeug literweise verbraucht, kann auch Benzin nehmen. Fünf Liter Super kosten nicht mal zehn Franken.
  • swisskiss 20.03.2020 12:43
    Highlight Highlight Manche Kommentare sind echt grenzwertig! Da zeigt sich die so vielbeschworene Toleranz Anderen gegenüber.

    Wenn die Lager voll sind, ist es mir als Kunden freigestellt, soviel zu kaufen wie ich will. Egal ob Toilettenpapier, Weisswein oder Ueberraschungseier. Wenn Produkte knapp sind, ist es am Laden, für eine ausreichende Verfügbarkeit durch Mengenbeschränkung beim Verkauf zu sorgen.

    Aber hier den Empörten zu geben und Menschen zu verurteilen, die soviel kaufen, dass sie nicht jeden dritten das Haus verlassen müssen, ist ein anderer trauriger Aspekt dieser Krise, der ans Licht kommt.
    • Blutgrätscher 20.03.2020 13:19
      Highlight Highlight Leute kaufen 2000 rollen klopapier weil sie sonst jeden dritten Tag zum Laden rennen müssten?
    • Kalsarikännit 20.03.2020 13:20
      Highlight Highlight Sehr geehrte Damen und Herren, darf ich vorstellen: 1 Egoist.
    • Waldorf 20.03.2020 13:34
      Highlight Highlight Niemand, echt nie-mand, frisst, scheisst und desinfiziert sich die Hände so viel, dass es deratiges Horten rechtferigen würde. Von wegen jeden dritten Tag raus müssen! Glaubst du ja selber nicht.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 20.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Wer nicht mehr an Desinfektionsmittel gekommen ist, für den gibt es noch diese Notfallösung: Drei Teile Brennspiritus (Ethanol) oder Isopropanol mit einem Teil Wasser mischen und in eine Sprühflasche füllen. Reiner Alkohol desinfiziert natürlich auch, verdunstet aber zu schnell und ist darum nicht effizient genug.
  • Sarkasmusdetektor 20.03.2020 12:09
    Highlight Highlight Wetten, dass es dann ein paar Schlaumeier gibt, die einfach zehn Mal durch den Laden rennen und jedes Mal eine Flasche kaufen? Aber zumindest werden sie damit gebremst...
  • lus 20.03.2020 11:42
    Highlight Highlight cool, wenn ich also für meine Eltern miteinkaufen will/muss, muss ich 2 runden machen. Super Idee - NOT...
  • Sam1984 20.03.2020 10:57
    Highlight Highlight Hamstern wird also in Dänemark ein Privileg für reiche Leute. So kann man auch eine Zweiklassengesellschaft schaffen.

    Zum Glück habe ich meinen normale Vorräte aufgestockt, eine Woche bevor Panik ausbrach.

    Bald wird Tauschhandel wieder "in" sein.
    • Troubadour 20.03.2020 11:22
      Highlight Highlight Anhand deiner Aussage folgere ich, dass du Teil des Problems bist.

      Die Versorgung ist gesichert. Unser System wird nich zusammenbrechen. Es gibt kein Grund seine Vorräte aufzustocken.

      Don't Panic!
    • Sam1984 20.03.2020 13:57
      Highlight Highlight @Troubadour: Mein Kommentar enthält die Worte "normale Vorräte". Das bedeutet, dass ich die Sachen gekauft habe die man immer zuhause haben sollte (auch wenn es nicht gerade eine Pandemie gibt), da dies wieder einmal fällig geworden war. Ich hätte dieselben Einkäufe auch ohne Pandemie gemacht und bin froh, dass ich dies getan habe bevor alle angefangen haben zu hamstern.

      Aber viele scheinen den Kommentar nicht zu verstehen.
  • Quacksalber 20.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Ich würde ja einfach die Einkaufswägeli wegräumen, dann wird das Hamstern auch schwieriger.
    • swisskiss 20.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage: Es reicht ein grosses Schild an den Einkaufswägeli anzubringen, dass die Desinfektion der Handgriffe wegen Ueberlastung des Verkaufspersonals leider nicht mehr möglich ist...
  • Therealmonti 20.03.2020 10:25
    Highlight Highlight
    «Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.» Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben, obwohl nicht sicher ist, dass er das tatsächlich so gesagt hat. Wenn man liest, was im Moment so alles abgeht in Sachen Corona-Virus, kommt man zum Schluss: Das Zitat stimmt zumindest im zweiten Teil zu 100%.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Nö, im Gegenteil. Ich nehme nie dagewesene Solidarität & Hilfsbereitschaft war.
  • leed 20.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Die Ironie dahinter. Zu häufige Anwendung von Desinfektionsmittel schadet der Haut und macht sie anfälliger als Eingangstor für Erkrankungen.

    So Mittel sind nur im gesunden Masse schützend, wofür eine Flasche sehr lange hilft.
    • Wawi 20.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Verstehe sowieso nicht wieso alle Desinfektionsmittel wollen. Eine handelsübliche Seife reicht vollkommen aus wenn man sich die Hände für 20 Sekunden putzt. Desinfektionsmittel braucht es nur wenn man nicht die Möglichkeit hat sich die Hände zu waschen.
  • murrayB 20.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Gut, das gilt dann als Referenzwert für den Schwarzmarkt! Man kann die Hamsterkäufe verteufeln, aber eine Alternative gibt es im legalen Bereich kaum.
  • Jaklar 20.03.2020 09:31
    Highlight Highlight Seife oder handabwaschmittel sind gemäss virologen genau so effizient und teilweise sogar effizienter, wenn man sie mind 20 sekunden einwirken lässt.
    Schöne deppen die hamsterer!
    Definfektionsmittel brauchts höchstens unterwegs wenn man die hände nicht waschen kann.
    • Lolita 20.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Vor allem ist es wichtig die Hände sorgfältig zu putzen, sonst bringt es gar nichts.
  • Der Buchstabe I 20.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Da können sich die Schweizer Inspiration holen.
  • NotWhatYouExpect 20.03.2020 08:53
    Highlight Highlight Man sollte einfach verbieten bei gewissen Produkten mehr als 1, 2 zu kaufen.

    Ich musste letztens sogar WC Papier von der Arbeit mitnehmen da ich in den Läden nichts mehr gefunden hab.

    Und das mit dem Desinfizier Mittel kapier ich echt nicht. Verstehen diese Leute nicht, dass auch die anderen Leute die Hände desinfizieren müssen damit
    • lily.mcclean 20.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Ich die im Verkauf arbeite und bei dieser hysterie nicht mitmachen wollte muss mit jetzt mit Oberflächendesinfektion die Hände desinfizieren (wir hatten zum Glück noch einen Kanister im Lager).

      Meine Hände sehen aus..... danke an all die gierigen Echsenmenschen.
    • Lolita 20.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Das kannst du nicht auf 1 beschränken. Erstens gibt es sehr grosse Hausgemeinschaften oder jemand kauft zb für verschiedene Senioren ein und zweitens sollte man für mindestens einen Monat einkaufen um das raus gehen zu vermindern und damit die Ansteckungsgefahr.
      Aber eine Beschränkung macht Sinn, zumindest reden sollte man mit den Leuten und Fragen. Mit der Zeit kennt man sie ja.
      ausserdem ist es besser Vorräte zu Hause anzu legen, und die Läden stetig aufzufüllen.
    • felixJongleur 20.03.2020 10:08
      Highlight Highlight Immer auf die Echsenmenschen😔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schon gegangen 20.03.2020 08:36
    Highlight Highlight Das ist eine super Idee, die funktionieren wird, mit den Kassensystemen sollte das ja kein Problem sein.
    Ich wollte eine Büchse Pelati kaufen in einer grossen Migros, alles war leergekauft ausser die teureren Biobüchsen. Hamstern ja, aber nur wenn es wenig kostet...
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 20.03.2020 13:33
      Highlight Highlight Hatte gestern meine letzte Rolle WC-Papier auf die Halterung getan. Gab nur noch die super teuren aus der Tanke. Haushaltspapier ist nicht so toll.
  • Matti_St 20.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Das würde es nicht mal brauchen, wenn der Laden kommunizieren würde, mehr wie eine Packung (was auch immer) darf nicht gekauft werden. Im schlimmsten Fall eine Sammelstelle dir die zuviel Produkte im Warten Korb. Macht man mit Medis inzwischen auch.
  • Kant 20.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Brilliant? Nur so lange, bis man erkennt, was man mit einem durchschnittlichen Einkommen macht und was zb eine Familie Blocher macht. Genauso wie z. B. bei Park- oder Geschwindigkeitsbussen.
  • felixJongleur 20.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Schon faszinierend, da sitzen nun Menschen mit Bergen von Desinfektionsmitteln o.ä. in ihrer Wohnung die sie eh fast nicht mehr verlassen.
  • Boston5 20.03.2020 08:07
    Highlight Highlight Bitte auch bei uns einführen. Es wäre so einfach.
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 20.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Über den Bedarf Einkäufer sind grundsätzlich der letzte Abschaum und gehörten richtigerweise zusammen mit ihrem Klopapier/Spaghetti lebenslang in geschlossene Anstalten.
    • Leslie Now 20.03.2020 07:41
      Highlight Highlight Kann absolut nicht verstehen warum die Politiker sowas nicht als Gesetz einführen. Die Idee ist einfach Super und einfach Umsetzbar. Ausserdem gibt es auf alle Seiten nur Gewinner!
    • roadster101 20.03.2020 08:20
      Highlight Highlight Genau, ich suche nun seit bald einer Woche Klopapier und finde keines!! Hab bald die letzten Rollen aufgebraucht und da ich noch Arbeiten gehen muss, kann ich nicht um 8i vor den Shops stehen um welches kaufen zu können. Auch freunde und familie kriegen keine Rollen mehr ab.

      WTF???!!!!
    • Demetria 20.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Es gibt auch Risikopatienten (halbe Lunge von Geburt an plus Atemkrankheiten) . Ich lebe mit einem Zusammen, daher haben wir uns in Quarantäne begeben. Seit Ende Januar haben wir in kleinen Portionen aufgestockt. Verhaftet gehören alle Idioten die gesagt haben es sei harmlos oder jetz immer noch draussen rum laufen und jeden Tag in die Migros gehen. Ihr gefährdet Menschenleben und es ist euch nur recht wenn die Schwächsten sterben, weil es euch ja nicht trifft. Hätte jeder schön langsam Vorräte aufgestockt gäbe es nun keine Panik. Aber klar, natürlich bin ich seit Wochen der böse böse Hamster.
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