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Diese 8 Punkte zeigen, was gerade in Indien abgeht

Am 25. März verhängte Indiens Regierungschef eine Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Menschen. Wie sich der grösste Lockdown der Welt auf die indische Nation auswirkt und welche Rolle Armut, Gewalt und Religion dabei spielen – eine Übersicht in 8 Punkten.
28.04.2020, 13:5429.04.2020, 12:32
Ein indischer Junge wartet in der Schlange auf die kostenlose Nahrungsmittelabgabe.
Ein indischer Junge wartet in der Schlange auf die kostenlose Nahrungsmittelabgabe.Bild: EPA

Obwohl die Statistik noch verhältnismässig tiefe Werte anzeigt, steht Indien am Rande der Krise: Während die indische Polizei auf fragwürdige Bestrafungen von Regelbrechern setzt, steigt die Not in den Slums rasant an, und Ministerpräsident Modi unterdrückt kritische Stimmen.

Die folgenden acht Punkte verdeutlichen, wie das Coronavirus die Schwachpunkte der bevölkerungsreichsten Demokratie zu Tage fördert und das Leid vieler Menschen vermehrt.

Erstaunlich tiefe Zahlen

Indiens erster bestätigter Corona-Fall ist auf den 30. Januar 2020 datiert – mit direkter Verbindung nach China. Am 14. März verzeichnete das Land seinen 100. Fall und sechs Wochen später, am 26. April, haben sich offiziell 27'977 Personen im Land infiziert und 884 Menschen sind am neuartigen Virus gestorben.

Absolute Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Indien (Stand: 26. April 2020).
Absolute Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Indien (Stand: 26. April 2020).quelle: worldometers

Mit diesen Zahlen steht das Land, das von über 1,36 Milliarden Menschen bevölkert wird, statistisch sehr gut da. Zum Vergleich: Gemäss der Datenbank Worldometers ist die Wahrscheinlichkeit, in der Schweiz am Coronavirus zu sterben, 310-mal höher als in Indien. Gegenüberstellungen dieser Art spiegeln allerdings nur bedingt die Realität wider: Nach wachsender Kritik an der passiven Testpraxis wurde die Zahl Mitte April auf knapp 450'000 Tests pro Tag erhöht.

Stand: 26. April 2020.
Stand: 26. April 2020.

Indien steht an einem gänzlich anderen Punkt des Pandemie-Verlaufs als die Schweiz. Sowohl die Infizierten- als auch die Todesfälle steigen noch immer stark exponentiell und an eine baldige Abflachung der Kurve ist nicht zu denken.

Dem Obersten Gerichtshof Indiens zufolge sollen sich künftig alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos gegen Corona testen lassen können. Ein Grossteil der ärmeren Bevölkerung ist auf gebührenfreie Tests angewiesen, da sie sich diese schlicht nicht leisten können. Die Verordnung droht nun die Kapazität der privaten Labore zu sprengen.

Auch die Kapazitäten des nationalen Gesundheitssystems bereiten Sorgen. In Indien fliessen nur rund 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in das öffentliche Gesundheitssystem. Das ist einer der niedrigsten Werte weltweit. Und die Kapazitäten der Spitäler sind begrenzt.

Deshalb hat die indische Regierung den am 25. März verhängten Lockdown um weitere Wochen bis und mit 3. Mai verlängert. Es ist die grösste Ausgangssperre der Welt.

Stigmatisierung infizierter Personen

Ein Mann wird beim Verlassen eines Slums bei Mumbai mit Desinfektionsmittel besprüht, 25. April 2020.
Ein Mann wird beim Verlassen eines Slums bei Mumbai mit Desinfektionsmittel besprüht, 25. April 2020.Bild: AP

Laut der Times of India sorgt sich die Regierung des Landes zunehmend um die Stigmatisierung infizierter Personen durch andere, sowie die steigenden Gewaltverbrechen gegenüber positiv Getesteten. Die Ächtung würde Menschen davon abhalten, sich bei auffälligen Symptomen testen zu lassen.

Die Diskriminierungen haben einen Rückgang von fast 5% verdächtiger Patienten zur Folge. Das schlägt sich in der Statistik nieder: Nur 482 Menschen pro eine Million Einwohner lassen sich testen. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es 28'343 pro eine Million Einwohner – ähnlich wie in Spanien und Italien. Deshalb muss angenommen werden, dass die Dunkelziffer in Indien extrem hoch ist.

Die Stigmatisierungen gingen teils so weit, dass mehrere Ärzte und Krankenpflegende in Indien von Vermietern aus ihren Wohnungen geworfen wurden – die Eigentümer befürchteten, das medizinische Personal sei einem zu grossen Risiko ausgesetzt und könne das Virus verbreiten.

Polizeigewalt mit dubiosen Methoden

In den vergangenen Wochen haben immer wieder Meldungen über die indische Polizei für Schlagzeilen gesorgt. Mit auffälligen Corona-Hüten wollten die Beamten beispielsweise für die Gefahr des Virus und die Ausgangssperre sensibilisieren.

Der Polizist Rajesh Babu trägt einen der erwähnten Helme und macht damit auf den Lockdown aufmerksam.
Der Polizist Rajesh Babu trägt einen der erwähnten Helme und macht damit auf den Lockdown aufmerksam.Bild: AP

Um Regelbrecher der Ausgangssperre zu bestrafen, griff die Polizei teils auf sehr kontroverse Methoden zurück. Regelbrecher, die sich nicht an die Corona-Vorschriften hielten, wurden mit Stöcken geschlagen oder mussten mitten auf der Strasse Turnübungen verrichten. Touristen bilden derweil keine Ausnahme. Wegen eines Spaziergangs mussten zehn Touristen 500 Mal schreiben: «Ich habe mich nicht an die Ausgangssperre-Regeln gehalten und das tut mir sehr leid.»

Zu Kniebeugen verdonnert: Regelbrecher müssen in der Stadt Bangalore Sportübungen zur Bestrafung machen.
Zu Kniebeugen verdonnert: Regelbrecher müssen in der Stadt Bangalore Sportübungen zur Bestrafung machen.Bild: EPA

Medienberichten zufolge drohten Beamte, Regelbrecher in einen Raum einzusperren und dort ununterbrochen Bollywood-Filmmusik spielen zu lassen. Für ein noch grösseres Medienecho sorgte ein Video, das zeigt, wie Polizisten mehrere junge Männer in einen Sanitätswagen sperren. In dem Wagen befindet sich ein Mann, der vorgibt, infiziert zu sein. Die Männer drücken sich panisch in die Ecken des Autos, während ihnen der angebliche Patient immer näher kommt. Am Schluss des Videos sagt eine Polizistin: «Wenn du herumläufst, könnte jeder das neuartige Coronavirus haben und du weisst es vielleicht nicht.»

In den sozialen Netzwerken fanden viele das Präventionsvideo der Polizei im südindischen Tiruppur gut.Video: YouTube/ABP NEWS

Lockdown verstärkt Armut und Hunger

Die Konsequenzen des Lockdowns treffen die ärmsten Bevölkerungsschichten besonders stark. Im Slum Dharavi bei Mumbai – stellvertretend für alle armen Regionen des Landes – leben rund eine Million Menschen auf zwei Quadratkilometer zusammengepfercht.

Weniger als ein Prozent hat eine eigene Toilette, der Grossteil ist auf Gemeinschaftsanlagen angewiesen. Gemäss dem Guardian kommen auf eine öffentliche Toilette rund 50 bis 60 Menschen, was der Verbreitung des Virus sehr zuträglich ist.

Hier leben 500'000 Menschen pro Quadratkilometer. Auf ganz Indien verteilt sind es lediglich 460 Menschen, in der Schweiz nur 214 Menschen pro Quadratkilometer.
Hier leben 500'000 Menschen pro Quadratkilometer. Auf ganz Indien verteilt sind es lediglich 460 Menschen, in der Schweiz nur 214 Menschen pro Quadratkilometer.Bild: EPA

Die Enge, die mangelhafte medizinische Versorgung und der schwierige Zugang zu Nahrungsmitteln wird mit der nationalen Ausgangssperre noch verschärft. Anfang April löste die Bekanntgabe der ersten infizierten Person im Slum Panik aus – der Kranke, ein 56-jähriger Mann, starb nur wenige Tage nach seinem Testergebnis. Distanzierung und Desinfektion sind an einem Ort wie diesem unmöglich. Mit der steigenden Anzahl Infektionen mutiert der Slum zu einer tickenden Bombe.

Nebst Corona fürchten die Menschen in Dharavi, einem der grössten Slums im asiatischen Raum, auch weitere Krankheitsausbrüche sowie einen allgemeinen Anstieg von Hunger, Gewalt und Armut. Nicht nach draussen und arbeiten gehen zu können, bedeutet für viele die existentielle Bedrohung. Die Lebensmittelknappheit im Land entwickelt sich unter Corona in eine Lebensmittelkrise.

Kinder und Erwachsene warten auf die Abgabe von Nahrungsmitteln im Slum bei Mumbai.
Kinder und Erwachsene warten auf die Abgabe von Nahrungsmitteln im Slum bei Mumbai.Bild: AP

Tausende Wanderarbeiter auf der Strasse

Der Lockdown traf auch die Millionen indischen Wanderarbeiterinnen und -arbeiter hart. Kurz nach dem abrupten Ausruf der Sperre begaben sich Abertausende auf die beschwerliche Heimreise in ihre meist hunderte Kilometer entfernten Heimatdörfer – Züge fahren keine mehr.

Die Ärmsten sind besonders betroffen: Ein Viertel von Indiens Bevölkerung gilt als arm, rund 1,8 Millionen sind obdachlos.
Die Ärmsten sind besonders betroffen: Ein Viertel von Indiens Bevölkerung gilt als arm, rund 1,8 Millionen sind obdachlos.Bild: AP

Bilder von überfüllten Busstationen und Strassen voller Menschen lassen erahnen, welch drastische Auswirkungen der Lockdown auf das Leben vieler Arbeiterinnen und Arbeiter und somit die Wirtschaft Indiens haben wird. Längst nicht alle finden einen Platz im Bus oder können sich ein Ticket leisten. Viele sind wochenlang zu Fuss unterwegs. Einige sterben an Hunger oder Erschöpfung.

Auch zum heutigen Zeitpunkt wurden kaum Busse aufgeboten, um die Menschen zu transportieren. Viele sind gestrandet oder befinden sich nach wie vor auf ihrem Weg nach Hause. Die Arbeitslosenquote steigt indes rasant an – allein in den urbanen Regionen ist sie auf 31 Prozent angewachsen.

Die indischen Wanderarbeiterinnen und -arbeiter sind die billigsten Arbeitskräfte des Landes. Die meisten arbeiten als Tagelöhner, ohne jegliches finanzielles Polster. Sie kommen aus ländlichen Gebieten in Städte wie Mumbai oder Neu-Delhi, um beispielsweise in der Bauwirtschaft etwas Geld zu verdienen und an die zurückgeblieben Verwandten schicken zu können.

Am 14. April kam es zu Massenprotesten gegen die Verlängerung des Lockdowns: Viele Wanderarbeiter und Slumbewohnerinnen fühlen sich allein gelassen.
Am 14. April kam es zu Massenprotesten gegen die Verlängerung des Lockdowns: Viele Wanderarbeiter und Slumbewohnerinnen fühlen sich allein gelassen.Bild: AP

Gewalt gegen Frauen steigt weiter

Anfang Dezember letzten Jahres, als die ersten Coronavirus-Fälle bekannt wurden, protestierten in Indien Tausende nach einer erneuten Vergewaltigung und Tötung einer jungen Frau. Sie forderten ein gerechtes Justizsystem, Lynchmord und Zwangskastrationen. Der Fall bildet jedoch keine Ausnahme.

Die Sicherheit von Frauen ist in Indien im internationalen Vergleich extrem schlecht gewährleistet. Laut den Behörden werden jährlich rund 40'000 Vergewaltigungen angezeigt, die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen: Eine Vergewaltigung gilt in Indien nicht als Schande des Täters, sondern als die des Opfers.

Ein indisches Sprichwort lautet: «Eine Tochter grosszuziehen, ist wie die Blumen deines Nachbarn zu giessen.»
Ein indisches Sprichwort lautet: «Eine Tochter grosszuziehen, ist wie die Blumen deines Nachbarn zu giessen.» Bild: AP

Gründe für die massive Gewalt gegen Frauen wurzelt in den Tiefen der kulturellen Traditionen: In der Jahrhunderte alten Sozialordnung des Kastenwesens ist eine Frau weniger wert als ein Mann. Grund dafür ist die Mitgift, die Eltern ihrer Tochter bei der Hochzeit mitgeben – trotz offiziellem Verbot. Viele weibliche Föten werden deshalb abgetrieben.

Laut UN-Daten kommen 2019 mehr als 108 Männer auf 100 Frauen. Dieses Missverhältnis führt zu weiteren Spannungen zwischen den Geschlechtern. In Zeiten der Pandemie berichten Medien von steigender häuslicher Gewalt und von Frauen, die auf ihrem Weg ins Spital vergewaltigt wurden.

Religion als Katalysator

Der erste Infizierte aus dem Slum Dharavi ist selbst nie im Ausland gewesen, doch er beherbergte einige Männer bei sich, die zuvor an einem religiösen Fest teilgenommen hatten. An diesem Fest haben sich laut Behörden zahlreiche Menschen angesteckt. Religiöse Feste oder auch Beerdigungen von Geistlichen ziehen trotz Lockdown Zigtausende Anhänger an – und fungieren somit als Katalysatoren der Virusausbreitung.

Eine indische Frau trägt zur traditionellen Kleidung eine Atemschutzmaske.
Eine indische Frau trägt zur traditionellen Kleidung eine Atemschutzmaske.Bild: EPA

Drei Religionen sind in Indien hauptsächlich vertreten: Die Hindus stellen mit über 80 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung im Land dar, gefolgt von den Muslimen mit 13,4 Prozent. Die christliche Gemeinde zählt 2,3 Prozent.

Der Glaube hat im alltäglichen Leben in Indien eine wichtige Bedeutung inne, weshalb viele Menschen trotz der Ausgangssperre an ihrer religiösen Praxis festhalten. Ein Beispiel aus dem belebten Einkaufsviertel Chandni Chowk zeigt, dass die Menschen die Abstandsregeln im grossen Stil nicht einhalten – zu wichtig sind die Einkäufe für das kommende Ramadan-Fest.

Chandni Chowk liegt in Alt-Delhi und gilt als beliebtes Einkaufsviertel, 24. April 2020.Video: YouTube/IndiaTV

Modis Regierung unterdrückt statt zu beruhigen

Das Vorgehen des indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in der Coronakrise erntet sowohl Lob als auch Kritik. Seine wirtschaftsliberale Politik hat in den letzten Jahren zu umfangreichen Kürzungen des Sozialstaates und der Gesundheitsvorsorge geführt. Um die Konsequenzen dessen abzufedern, hofft Modi, die Coronakrise zur Stärkung der indischen Exportwirtschaft nutzen zu können.

Knapp 90 Prozent der Inderinnen und Inder arbeiten in der informellen Wirtschaft, ohne Verträge oder Versicherung. Die grassierende Lebensmittelknappheit und die Rezession machen dem Land zusätzlich zu schaffen. Die von Modi abrupt verkündete Ausgangssperre verstärkt diese Probleme zusätzlich. Am Tag der Ankündigung verloren rund 50 Millionen Inderinnen und Inder ihre Arbeit.

Der indische Premierminister Narendra Modi.
Der indische Premierminister Narendra Modi. Bild: AP

Doch statt der Bevölkerung die Angst zu nehmen und sich kritischen Fragen der Medien zu stellen, schweigt der Premierminister. Kritischen Journalisten wird der Zugang zu Informationen gar komplett verweigert. Die Presse sieht sich in Indien schon einige Zeit steigendem Druck ausgesetzt, nun scheint die Regierung die Coronakrise dahingehend zu nutzen, die Pressefreiheit weiter einzuschränken.

Mehrere ausländische Medienhäuser, darunter der Guardian, berichten von zunehmenden Verfolgungen und Verhaftungen regierungskritischer Journalisten, Schriftsteller und Intellektueller durch Modis Regierung während der Pandemie. Die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt kann kaum noch Pressefreiheit vorweisen.

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Indien versinkt im Plastik

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57 Kommentare
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28.04.2020 14:24registriert März 2020
Vielen Dank Watson für den ausfürlichen Bericht zur momentalen Lage in Indien.
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Balfur
28.04.2020 14:22registriert April 2017
"Das Vorgehen des indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in der Coronakrise erntet sowohl Lob als auch Kritik."

Die Kritik habe ich gesehen, aber wo blieb das Lob?
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Varanasi
28.04.2020 14:19registriert August 2017
Auch der Faktor Luftverschmutzung sollte nicht übersehen werden.
Wenn es wirklich einen Zusammenhang gibt, zwischen der hohen Sterblichkeitsrate Covid Erkrankter und schlechter Luft, dann sieht es für die Menschen in den Grossstädten von Indien schlimm aus.
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