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Dänemark

Grönland-Konflikt: Dänen bestätigen Treffen mit US-Aussenminister Rubio

Grönland-Konflikt: Dänen bestätigen Treffen mit Rubio

11.01.2026, 15:3316.01.2026, 09:18

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hat das Treffen ihres Aussenministers Lars Løkke Rasmussen mit dessen US-Kollegen Marco Rubio in der kommenden Woche bestätigt. Einen Ort und eine genaue Zeit für den Termin im Konflikt um Grönland nannte Frederiksen während einer Parteikonferenz am Mittag nicht. «Wir stehen an einem Scheideweg», sagte die Regierungschefin der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge.

Denmark's Prime Minister Mette Frederiksen speaks during a media conference at the EU Summit in Brussels, Friday, Dec. 19, 2025. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)
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Die dänische Regierungschefin hat am Sonntag einen Termin mit Marco Rubio bestätigt.Bild: keystone

US-Präsident Donald Trump und dessen Regierung hatten in den vergangenen Tagen immer wieder bekräftigt, Grönland übernehmen zu wollen. Die Regierung in Washington schloss einen militärischen Einsatz für diesen Zweck nicht aus, Trump begründet das mit Sicherheitsinteressen und einer mutmasslichen Bedrohung durch China und Russland in der Region.

Grönland ist Teil des Königreichs Dänemark und damit auch der Nato. Wenn man der Nato-Zusammenarbeit den Rücken kehre, indem man einem Verbündeten droht, «dann hört alles auf», sagte Frederiksen. Sie betonte aber auch, dass die USA der wichtigste Verbündete seien. (hkl/sda/dpa)

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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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