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Nach Autoattacke: Kind und weitere Person schweben in Lebensgefahr

München Tatort
Ein 24 Jahre alter Mann war während einer Demonstration der Gewerkschaft Verdi in eine Gruppe von Menschen gefahren.

Nach Autoattacke in München: Kind und weitere Person schweben in Lebensgefahr

14.02.2025, 15:5114.02.2025, 15:51

Nach der Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in München ringen die Ärzte weiter um das Leben eines Kindes und einer weiteren schwerst verletzten Person.

Ein zweijähriges Mädchen im zum LMU Klinikum gehörenden Haunerschen Kinderspital liegt in kritischem Zustand auf der Intensivstation. «Nach einer Notfall-Operation gestern liegt das Kind in stabilem, aber kritischem Zustand weiter auf der Intensivstation», sagt Oliver Muensterer, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie. «Eine Prognose über den weiteren Verlauf können wir derzeit nicht abgeben.»

Auch am TUM Klinikum rechts der Isar behandeln die Ärztinnen und Ärzte weiter eine schwerst verletzte Person. «Ihr Zustand ist weiterhin als äusserst kritisch einzustufen», sagte eine Sprecherin des TUM Klinikums rechts der Isar. Dort waren fünf Menschen behandelt worden, vier wurden bereits entlassen.

Am LMU Klinikum wurden an den beiden Standorten Grosshadern und Innenstadt insgesamt 14 Verletzte behandelt. Einige Patienten waren schwer verletzt, vier mussten den Angaben zufolge umgehend operiert werden.

Sechs Personen waren in Notfallzentren der München Klinik in Schwabing und Bogenhausen gebracht worden. Die Verletzungen reichten von leicht bis schwer, sagte ein Sprecher. Drei weitere Verletzte wurden laut einer Sprecherin am Klinikum Dritter Orden behandelt, vier am Rotkreuzklinikum München. Diese vier Patienten wurden inzwischen entlassen, wie eine Sprecherin mitteilte.

Ein 24 Jahre alter Mann war während einer Demonstration der Gewerkschaft Verdi in eine Gruppe von Menschen gefahren.

An der Demonstration hatten auch Kolleginnen und Kollegen der München Klinik teilgenommen, wie der Sprecher weiter mitteilte. Sie seien aber nicht verletzt worden. Sie seien alle sofort in die Kliniken zurückgekehrt, um bei der Behandlung der Verletzten zu helfen. (sda/dpa)

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