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«Dann wurde mir Schwarz vor Augen»: Mutter schildert den Flixbus-Unfall

17.08.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Linstow: Feuerwehrmaenner stehen an einem Flixbus, der im Strassengraben der Autobahn A19 Rostock-Berlin liegt. Der Fernbus ist aus ungeklaerter Ursache nach rechts ...
Der verunfallte Flixbus. Fünf Personen sind ums Leben gekommen.Bild: dpa-Zentralbild

«Dann wurde mir Schwarz vor Augen»: Mutter schildert den Flixbus-Unfall

Sadaf B. wollte mit ihren Kindern die Verwandtschaft in Zürich besuchen – dann verunfallte ihr Flixbus auf der deutschen A9. Gegenüber der «Leipziger Volkszeitung» schildert die Berlinerin den Horror-Unfall.
27.03.2024, 19:3527.03.2024, 19:35

Schon zu Beginn sei die Fahrt holprig gewesen, erklärt die dreifache Mutter. So habe sich der Busfahrer verfahren und eine Vollbremse einlegen müssen. Auch habe er sich während der ganzen Zeit mit dem zweiten Fahrer gestritten.

Dann, kurz nach 09.45 Uhr, kam dann der Schockmoment:

«Plötzlich wurden wir hin- und her geschleudert, dann wurde mir schwarz vor Augen.»

B. erinnert sich an die Szenen, nachdem sie wieder aufwachte: Der Bus sei bereits auf der Seite gelegen, ihr kleiner Sohn sei neben ihr gewesen. Panisch habe sie nach den ihren anderen Kindern gesucht und diese dann kopfüber in ihren Sitzen hängend erblickt: «Wir waren alle angeschnallt, vielleicht war das unser Glück.»

Tatsächlich wurden B. und ihre Kinder nur leicht verletzt. Nach dem Unfall wurde die Familie in eine nahegelegene Klinik gefahren: «Wir haben hier schnelle Hilfe erhalten, die Schwestern und Ärzte haben sich auch gut um meine Kinder gekümmert.»

Bereits am Nachmittag hätten sie die Klinik wieder per Taxi verlassen können. Das Flixbus-Unternehmen, habe ihnen anschliessend angeboten, sie entweder an ihr eigentliches Reiseziel, Zürich, zu bringen, oder wieder zurück nach Berlin. Doch so einfach sei das nicht, sagt B.: «Wir haben ja derzeit auch keine Sachen, unsere Koffer sind alle noch im Bus.»

(cpf)

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