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epa07364493 German Chancellor Angela Merkel (L) and the chairwoman of the Christian Democratic Union (CDU) Annegret Kramp-Karrenbauer talk prior to the start of a CDU/CSU faction meeting at the German 'Bundestag' parliament in Berlin, Germany, 12 February 2019.  EPA/ALEXANDER BECHER

Angela Merkel und ihre mögliche Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK). Bild: EPA/EPA

«Zum Fremdschämen»: CDU-Chefin macht einen «Witz» und die Kritik reisst nicht ab

Ein plumper Scherz an der Fasnacht gegen Intersexuelle: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt.

Christoph Reichmuth / ch media



Humor ist Geschmacksache. Man kann es lustig oder einfach nur doof finden, wenn jemand als «Putzfrau Gretel» verkleidet auf der Bühne steht und plumpe Witze reisst. Wenn gegen Minderheiten getreten wird, ist das schon fraglicher. Wenn Annegret Kramp-Karrenbauer gegen Minderheiten tritt, ist der mediale Aufschrei perfekt.

Die 56-Jährige ist seit Dezember CDU-Chefin und als solche in der Position, mögliche nächste Kanzlerin Deutschlands zu werden. AKK hat bei einem Fasnachtsanlass am Bodensee nun einen Spruch gegen Intersexuelle fallen lassen, der plump und – ganz nüchtern betrachtet – auch recht peinlich, weil einfach nicht lustig ist.

Sie leitete ihren Scherz mit einer Bemerkung über die im Rest des Landes oft mit Argwohn betrachtete Hauptstadt Berlin ein, die fast alles toleriert – dabei das Klischee der durch eine linksliberale Elite geprägten Stadt bemühend: «Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin?», fragte sie in die Runde.

«Da seht ihr doch die Latte-macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen», fuhr die CDU-Chefin fort. Um dann zur Pointe anzusetzen: «Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist diese Toilette.» Johlen und Applaus im Saal.

Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr folgenreiche Aufrtitt am Bodensee.

AKK empört nicht zum ersten Mal

Nun ist die Frage, ob peinliche Fasnachtsauftritte jedem zustehen und an Karneval ohnehin andere Gesetze gelten, was gesagt werden darf und was nicht. Dass die «political correctness» einfach mal beiseitegeschoben werden darf. Oder ob hier eine rote Linie überschritten worden ist, welche die doch recht heftig aufgekommene Empörung in Medien und Politik rechtfertigt.

Seit Januar des letzten Jahres ist neben «männlich» und «weiblich» im deutschen Geburtenregister auch der Eintrag «divers» möglich. Seither gibt es in mehreren Bundesländern Vorschläge, in öffentlichen Gebäuden oder Restaurants etwa Toiletten für Intersexuelle bereitzustellen. Dass AKK – und mit ihr viele Konservative im Land – dieser gesellschaftlichen Öffnung kritisch gegenüber steht, ist kein Geheimnis.

In gesellschaftspolitischen Fragen positioniert sich Merkels Nachfolgerin an der CDU-Spitze deutlich konservativer als die seit 2005 amtierende Bundeskanzlerin. Die Saarländerin machte schon vor längerer Zeit deutlich, dass sie auch der vom Bundestag im letzten Sommer beschlossenen Möglichkeit für die Ehe für alle nichts abgewinnen kann.

Wie sie dagegen argumentiert hatte, sorgte indes selbst in den eigenen Parteireihen für manchen Kopfschüttler. AKK sagte:

«Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschliessen. Etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen.»

Homosexuellen-Verbände waren empört. AKK setze damit die gleichgeschlechtliche Ehe mit Inzest und Vielehe gleich.

Entschuldigung gefordert

Und nun ihr Spruch gegen Intersexuelle – der eigentlich ein satirisches Statement gegen die Liberalisierungstendenzen in der Gesellschaft sein sollte. «Wahnsinnig peinlich» sei der «billige Kalauer» auf Kosten von Minderheiten, twitterte der Grünen-Politiker Sven Lehmann.

Es dürfe vermutet werden, meinte Ralf Stegner vom CDU-Koalitionspartner SPD, dass nicht nur der Witz danebenging, «sondern dass sie Positionen hat, die wir überhaupt nicht teilen.» Der Bundesverband der Lesben und Schwulen in der Union forderte eine Entschuldigung der CDU-Chefin. «Man macht ja auch über andere Minderheiten keine Witze mehr», sagte der Verbandsvorsitzende Alexander Vogt. Ein FDP-Abgeordneter sprach von einem «Tag zum Fremdschämen».

Einige Parteifreunde eilten AKK indes zu Hilfe. Die Aufregung über den Fasnachtsspruch sei «völlig gaga», sagte der CDU-Politiker Kai Whittaker und forderte:

«Alle mal tief durchatmen und die Kamelle flachhalten!»

Rechtsrutsch der CDU dürfte SPD freuen

Die Wogen werden sich wohl bald glätten. Selbst SPD-Vize Ralf Stegner meinte: «Eine Staatsaffäre ist das nicht.» AKK dürfte mit ihrem missglückten Fasnachtsscherz aber zumindest in jenen CDU-Kreisen gepunktet haben, die sich die letzten Jahre unter Angela Merkel an den Rand gedrängt gefühlt haben.

So oder so versucht Annegret Kramp-Karrenbauer, die Konservativen in der Partei wieder etwas mehr einzubinden. So hat sie als Parteichefin bereits eine Aufarbeitung von Merkels Flüchtlingspolitik 2015 initiiert, um die Konservativen milde zu stimmen.

epa07216236 Newly elected chairwoman Annegret Kramp-Karrenbauer delivers her speech on the second day of the 31st Party Congress of the Christian Democratic Union (CDU) in Hamburg, Germany, 08 December 2018. Former General-Secretary Annegret Kramp-Karrenbauer was elected as the new CDU chairwoman on 07 December with the debate going on over the fundamental political orientation of the CDU after Chancellor Merkel will no longer hold this office.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Kramp-Karrenbauer will den konservativen Flügel der CDU wieder an Bord holen. Bild: EPA/EPA

Medienberichten zufolge geht liberalen CDU-Mitgliedern AKKs Werben um die Konservativen schon wieder zu weit. Denn die CDU hat ihre Erfolge der letzten Jahre nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass sie sich als weit in die Mitte gerückte Kraft positioniert hatte.

Die SPD indes hätte kaum etwas dagegen, wenn AKK ihre Partei wieder etwas weiter rechts verschiebt und den Sozialdemokraten damit Raum zur Profilierung lässt. Auch wenn es nur ein Schenkelklopfer an einem Fasnachtsanlass der CDU-Chefin war. Vielleicht haben die Genossen dank AKK bald schon wieder etwas mehr zu lachen.

Diese Witze sind so flach, deine Akne wirkt dagegen wie D-Körbchen

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Rückbauer 06.03.2019 07:50
    Highlight Highlight Extreme Randgruppen versuchen je länger, je mehr, Mehrheiten zu gängeln, zu dominieren, ja zu terrorisieren. So werden dann Mehrheiten zu drangsalierten Minderheiten, in welchen der Unmit und die Verdrossenheit wächst, was sich wiederum radikal auswirkt und auf die extremen Randgruppen zurückfallen könnte und auch heute teilweise schon zurückfällt.
    Zum Beispiel AKK: Sie denkt wie die grosse Mehrheit, sie darf ihre Meinung jedoch nicht mehr sagen, selbst am Karneval nicht.
  • Enzasa 06.03.2019 00:41
    Highlight Highlight Man schlägt niemanden der schwächer ist als man selber ist.

    Man lacht über niemanden, der in einer schwachen Stellung ist.

    Hat für mich was mit Respekt den anderen gegenüber zu tun und mit Ehre wenn ich in den Spiegel schau. Nur Feiglinge greifen Schwache an
  • AngelitosHE 05.03.2019 21:27
    Highlight Highlight CDU ist eh ein Witz
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.03.2019 20:56
    Highlight Highlight Der Witz war scheisse, sie musste Kritik einstecken. Irgendwann muss es auch mal wieder gut sein.
    So lange es nicht systematisches Hass verbreiten ist, wie es gewisse religiöse Gruppen tun, sollte es mittlerweile echt mal gut sein.
  • Zuttli 05.03.2019 18:52
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach die Geschlechter Trennung aufheben?
    In Männer WC's fehlt oft ein Wickeltisch und Frauentoiletten haben den Ruf oft überlastet zu sein.
    Möglich wär doch ein Pissoirraum und ein Raum mit Kabinen mit Schüssel.
  • Le Tintin 05.03.2019 18:44
    Highlight Highlight Nun ja. Gute Satire will gekonnt sein. Auch an der Fasnacht. Sonst einfach bleiben lassen. Helau, Allaf & Brüeleee
  • dmark 05.03.2019 18:40
    Highlight Highlight "...mit ihrem missglückten Fasnachtsscherz ..."
    Wieso missglückt? Der Saal hatte doch applaudiert, oder?
    • RandyRant 05.03.2019 20:52
      Highlight Highlight Dass niemand auf die Bühne gegangen ist, zeigt dass es viel weniger Menschen vom dritten Geschlecht als Menschen mit Doppelnamen gibt ;)
  • Heinz Schmid 05.03.2019 18:34
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach:

    Die Kunst ist frei.
    Die Politik vertritt die Bevölkerung.
    Somit ist eine Politikerin bei einem künstlerischen Auftritt, noch immer an die öffentliche Meinung gebunden.
    In der Konsequenz, werden Medien und Öffentlichkeit, deren Aufgabe es nun mal ist, demokratischen Prozesse zu überwachen und zu kommentieren, auch an einer Fasnacht Ihre Inhalte auf Aussage und Motivation prüfen.
    Das sollte Sie nicht einschränken, sofern Ihre Politik nicht aus Feindbilder und Prügelknaben besteht. Und tut Sie es, werden Ihre Inhalte zu Recht hinterfragt.
    Was soll nicht in Ordnung sein?
  • Tapatio 05.03.2019 18:01
    Highlight Highlight doofe männerwitze sind ok, doofe frauenwitze sind auch ok..aber doofe witze über das offiziell 3. geschlecht sind nicht ok? aha..
    • Majoras Maske 05.03.2019 22:50
      Highlight Highlight Falsche Frage. Interessanter wäre: Warum kann jemand sämtliche Zweifel an der Eignung für ihre politischen Ambitionen einfach mit "Ach, das ist aber despektierlich! Das fragen Sie nur, weil ich eine Frau bin" unbeantwortet wegwischen, aber später dann Sprüche a la "Ach unsere verweichlichten Männer mit ihren Milchkaffees brauchen eine Toilette für das dritte Geschlecht, weil sie nicht mehr wissen, ob sie darin sitzen oder stehen sollen!" rauslassen. So lange Political Correctness ihr nützt, findet sie es scheinbar okay, ansonsten darf man lachen weil man das wohl noch wird machen dürfen.
  • Juliet Bravo 05.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Immerhin kann man das Niveau der Dame gut einschätzen und sie wählen oder eben nicht.
  • TanookiStormtrooper 05.03.2019 17:49
    Highlight Highlight https://www.der-postillon.com/2019/03/toilette-akk.html
    • pamayer 06.03.2019 07:30
      Highlight Highlight Danke. Postillion, immer treffend.
  • G. Samsa 05.03.2019 17:47
    Highlight Highlight Es erstaunt mich immer wieder dass Menschen mit fragwürdigen Gesinnungen so viel Macht zugesprochen bekommen.
    Funktioniert also nicht nur in den USA, auch bei uns ist das möglich.
  • trichie 05.03.2019 17:38
    Highlight Highlight Wie wäre es denn wenn wir alle mal die nach der Fasnacht kommende Fastenzeit für ein Empörungs-Detox nutzen?

    Einfach mal 6 Wochen lang akzeptieren und - noch viel wichtiger - in sozialen Medien für sich behalten dass nicht alles was geäussert wird immer 100% "politisch korrekt" ist täte uns allen glaub ich gut.
    • just sayin' 06.03.2019 09:02
      Highlight Highlight "Empörungs-Detox"

      you just made my day!!!!!
  • malina2 05.03.2019 17:37
    Highlight Highlight Dass Intersex-Toiletten für Männer sind, welche nicht mehr wissen ob sie noch im Stehen pinkeln dürfen, ist im Kontext der Männlichkeitskrise, in der die armen Männer stecken, eigentlich ein ziemlich intelligenter Witz. Kann man oder frau oder es drüber lachen wenn man will.
  • Rabbi Jussuf 05.03.2019 17:26
    Highlight Highlight Bei aller Peinlichkeit des Auftritts (davor blieben auch viele andere Politiker nicht verschont), der Witz von AKK ging auf Kosten verweichlichter grün-linker Männer.
    Aber eben, wenn man keinen Humor hat, wie dieser Lemann, oder wie er immer heissen mag (ist er ein Mann? und warum hat er/sie/es keinen Doppelnamen?), dann versteht man eben so ziemlich vieles falsch. Gilt auch für die vielen Medien, die sich jetzt darüber aufregen.
    • Enzasa 05.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Nein, er ging auf Kosten von etwa 20.000 Menschen, die ein Problem mit gewissen körperlichen Merkmalen haben und daher unter enormen Druck von außen stehen. Es handelt sich zunächst um Neugeborene plus Eltern. Letztes Jahr Hatfield Politik ein Gesetz zu Ihren Gunsten verabschiedet und dieses Jahr werden die Probleme dieser Menschen als Joke missbraucht
    • Enzasa 05.03.2019 17:47
      Highlight Highlight - Verweichlichter grün- linker Männer-
      Ich verstehe, Männer die kommunizieren können, die Kinder erziehen, die Haushält machen, die sich um Schulbelange kümmern, denen das Klima nicht egal ist, die Frauenprobleme erkennen, die nicht gegen Frauenquote wettern......

      Einfach Männer die mit Frauen auf Augenhöhe sind

      Schön, dass es sie gibt
    • Rabbi Jussuf 05.03.2019 18:11
      Highlight Highlight Enzasa
      Auch schon so indoktriniert, dass du den Inhalt eines simplen Satzes nicht mehr verstehst? Hätte dich anders eingeschätzt.
      Ein sehr guter Freund von mir, den ich seit der Schule kenne, war der erste Kindergärtner der Schweiz. Also erzähl mir nichts von Männereigenschaften!
      Und Frauenquoten gehören nicht in die Politik, auch nicht in die Wirtschaft.
      Aber darum geht es hier nicht, sondern um einen Witz und die humorbefreiten Reaktionen darauf. Nichts anderes! Schon gar nicht um gewisse Menschen mit besonderen Geschlechtsmerkmalen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • what's on? 05.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Entschuldigung, dass es noch eine Fasnacht gibt. Und sorry, dass gewisse Aussagen nach aussen getragen wurden. Bitte verzeihen sie die Humorlosigkeit unserer Zeitgenossen.
  • Scaros_2 05.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Ach komm schon. über dem Teich hat man Trump zum Präsidenten gemacht also schafft das Deutschland auch mit dieser pietätlosen CDU Politikerin weil mangelnde Alternativen.
    • Max Dick 05.03.2019 18:15
      Highlight Highlight Wieso pietätslos? Wer ist gestorben?
    • bebby 05.03.2019 21:24
      Highlight Highlight @Max Dick: der ist gut:-) Es war meine Hoffnung, dass hier noch etwas Fasnachtsstimmung aufkommt!
      Der Humor, der ist gestorben :-)

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