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epa07462018 (L-R) Christian Democratic Union (CDU) Secretary General Paul Ziemiak, CDU party chairwoman Annegret Kramp-Karrenbauer, German Chancellor Angela Merkel, European People's Party (EPP) chairman Manfred Weber, Christian Social Union (CSU) chairman Markus Soeder and Secretary General of the Christian Social Union (CSU) party Markus Blume during the beginning of a party board meeting in Berlin, Germany, 25 March 2019. The CDU and CSU gathered for a joint board meeting on the occasion of the passage of an electoral program for the European elections 2019.  EPA/CLEMENS BILAN

Die CDU/CSU-Parteispitze: Paul Ziemiak, Annegret Kramp-Karrenbauer, Angela Merkel, Manfred Weber, Markus Söder und Markus Blume. Bild: EPA/EPA

Schlechte Verlierer – so reagiert die CDU auf das Wahldebakel

Max Biederbeck / watson.de



Es ist ein schwieriger Moment für die Christdemokraten. Ihre Spitzenleute werden nach misslungener Wahl massenhaft zu Interviews eingeladen, und alle wollen es eben wissen: Was lief da eigentlich schief, wer war schuld, was ist mit dem Klima, was ist mit Rezo und YouTube? Something, something, junge Leute ...

Und das ist schwierig, weil sich die Partei intern jetzt mit einer Niederlage befassen muss, die gerade bei den jüngeren Wählerinnen und Wählern hoch emotional und auch mit viel Häme diskutiert wird. Behutsames Schweigen wäre da wohl angebracht. Oder ein: Wir haben einen Plan und werden den in gemeinsamen Bemühungen ausarbeiten, so wie es Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf einer Pressekonferenz am Montag sagte.

Aber genau das scheint im Moment eben nicht zu klappen. Stattdessen kommt gerade eine öffentliche Aussage nach der anderen, die die Social-Media-Gemüter immer wieder erhitzt. Mal stammt sie vom Führungskader der Partei, manchmal kommt sie aus den hinteren Rängen.

Zur Wahrheit gehört: Viele dieser Aussagen haben einen wahren Kern. Aber nach dieser Wahlnacht gehen die Zusammenhänge von Talk-Show-Gesprächen und Interviews schnell verloren. Deswegen müssen folgende Sätze für sich alleine betrachtet werden, und dann wundert es einen kaum noch, dass es gerade so knallt für die Christdemokraten.

Hier die aktuell schwierigsten Zitate der CDU:

Staatssekretär vs. Jungwähler

Geradezu diffamierend kam bei vielen Wählerinnen und Wählern offenbar der Tweet von Thomas Bareiss an, der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium ist.

Er schrieb:

Zuvor hatte sich Bareiss eigentlich nur zur CO2-Steuer geäussert, sich dann aber zu dieser Aussage hinreissen lassen. Mit Vernunft hat sie einen Tag nach dem Wahl-Debakel wohl kaum etwas zu tun. Die Quittung kam sofort.

Bareiss kassierte einen Shitstorm, mehr als 2000 Kommentare haben sich mittlerweile unter seinem Tweet angehäuft.

Abgehobenheit ...

... und Arroganz wird dem Staatssekretär in Massen vorgeworfen.

Nicht nur Erstwähler schütteln den Kopf.

Der Angstwahlkampf der Grünen?

Burkhard Dregger ist Vorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Er erklärte: «Den Grünen ist das Geschäft mit der Angst am besten gelungen.»

Seht hier die gesamte Aussage:

Die Sache, die an dieser Stelle durchaus stimmt: Den Grünen haben die Wählerinnen und Wähler eine Kernkompetenz beim Thema «Klima» zugestanden. Und in einer gewissen Weise hatte das auch mit Angst zu tun.

Daraus allerdings einen Angstwahlkampf zu machen und mit diesem auch noch das eigene Wahlergebnis zu erklären, hätte Dregger sich besser sparen sollen. Zumal viele Kritiker der CDU/CSU selbst eben genau solch einen Angst-Wahlkampf bei den Themen Migration, Sicherheit und Terrorismus vorwerfen.

Keine Ressourcen für YouTube?

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte die Kurve eigentlich schon bekommen. Anstatt, wie vergangene Woche immer wieder geschehen, gegen den YouTuber Rezo auszuteilen und ihn als Faktenverdreher darzustellen, hatte Ziemiak ihn zu einem Gespräch eingeladen.

Jetzt sagte Ziemiak

«Wir haben zu langsam auf dieses Video reagiert, aber die Ressourcen, die wir in der Online-Kommunikation haben, sind viel zu gering, um mit jungen Menschen in Kontakt zu treten.»

BILD

Wer sich beide Interviews, erst im «Morgenmagazin» und dann bei der «Bild», angesehen hat, der weiss: Diese Aussagen waren vor allem als interne Kritik gedacht. Wer den obigen Satz aber für sich liest, kann nur ins Kopfschütteln kommen. Eine grosse Volkspartei hat zu wenige Ressourcen, um mit «jungen Menschen in Kontakt zu treten»?

Man fragt sich: Welche Ressourcen braucht es denn dazu? Und was soll dieser Satz überhaupt heissen? Zumal er vom ehemaligen Chef der Jugendorganisation der CDU stammt, der eigentlich ein sehr gutes Gespür für den Nachwuchs haben sollte.

Das Hype-Thema Klima?

Armin Laschet kam am Wahlabend als NRW-Ministerpräsident und politisches Schwergewicht in der CDU zu Anne Will ins Studio.

Dort erklärte er ausschweifend, wo die Fehler gelegen hätten:

Auch Laschet sprach etwas Wahres an: Es ist noch gar nicht lange her, da sahen die Wahlergebnisse der Grünen noch anders aus. Es ist auch noch nicht lange her, da gab es noch keine Klimaproteste und die öffentliche Agenda wurde von anderen Themen bestimmt. Beispiele: Asyldebatte, Armut, Terrorismus. Und im Grunde sagt Laschet nichts anderes: «Das Thema Klima gibt es schon seit 20 Jahren und noch vor zwei Jahren hat es der Wähler gar nicht so wichtig genommen, indem er die Grünen zur kleinsten Fraktion im Bundestag machte».

Aber aus diesem Kontext gerissen, steht da eben nur noch: «Aus irgendeinem Grund ist das Klimathema plötzlich zu einem weltweiten Thema geworden» und «Wir sind ja nur 2 Prozent des weltweiten Klimaschutzes» – das nimmt auf diese Weise weder den Willen der Wählerinnen und Wähler ernst noch die Dringlichkeit, beim Klima etwas zu tun. Ergo: Der nächste Aufreger ist geboren.

Klimaschutz als «Art Ersatzreligion»?

Der CDU-Wirtschaftspolitiker Joachim Pfeiffer wollte offenbar gänzlich auf Offensive schalten. Er hat die Klimadebatte in Deutschland als «nur noch schwer erträglich» bezeichnet.

«Für viele ist der vermeintliche Klimaschutz offenbar zu einer Art Ersatzreligion geworden», sagte er der DPA.

Die Diskussion sei «alarmistisch und Fakten werden weitgehend durch Emotionen ersetzt», erklärte er weiter. Nach einer dermassen gestiegenen Wahlbeteiligung samt dem schlechtesten Ergebnis der eigenen Partei bei einer bundesweiten Wahl so eine Aussage öffentlich zu machen, dürfte für viele Wählerinnen und Wähler an Unverschämtheit grenzen.

Fazit

Es hilft bei all diesen Aussagen kaum mehr, dass der neue Chef der Jungen Union heftige Kritik an genau diesem Verhalten seiner eigenen Partei geübt hat. Kuban sagte gegenüber der «Welt»: «Das eigene Haus hat in der letzten Woche völlig versagt, und jetzt sollen andere schuld sein?» Und: «Wer auf YouTuber mit einer elfseitigen Hausarbeit antwortet, sollte lieber vor der eigenen Haustür kehren als seinen Nachwuchs zu beschimpfen.»

Es hilft auch nicht, dass aus der Zentrale Töne kommen, die ein geordnetes Aufarbeiten der Niederlage versprechen. Manchmal, so sollte die Ansage aus dem Konrad-Adenauer-Haus gegenüber den eigenen Leuten lauten, hilft einfach mal schweigen. Stattdessen macht seit einigen Minuten dieser Tweet die nächste Runde, diesmal kein direktes Zitat, aber wir lassen das einfach mal so stehen:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raber 28.05.2019 15:41
    Highlight Highlight Für die CDU/CSU sowie den meisten bürgerlichen Parteien sind dafür Geld respektive Gewinn eine Ersatzreligion. Denke mit viel schlimmeren Auswirkungen.
  • rodolofo 28.05.2019 07:06
    Highlight Highlight Die Christ-Demokraten und die Sozial-Demokraten kommen mir so vor, wie die Grossverteiler Migros und COOP.
    Das waren und sind auch noch sehr erfolgreiche Konzepte für die Grundversorgung der Massen mit preisgünstigen Lebensmitteln und Gütern des alltäglichen Gebrauchs, oder (in der Politik) mit praktischen Allrounder-Mitte-Ideologien des "Sowohl, als auch" für alle Fälle.
    Doch diese Grossverteiler und Volks-Parteien haben auch Nachteile: "Das Persönliche" kann auch mit viel Werbung nicht mehr herbeigezaubert werden.
    Für Alle etwas haben wollen bedeutet halt auch Profil- und Charakterlosigkeit.
  • Beat-Galli 28.05.2019 03:45
    Highlight Highlight Wenns eine Ersatzreligion ist, ist mir dies sehr willkommen.
    Mann könnte da ja den Vatikan zu Geld machen und damit Solarzellen bauen.

  • Neruda 28.05.2019 01:07
    Highlight Highlight Haha bitte so weitermachen, dann sind wir diese Pfeifen in ein paar Jahren, wenn all ihre Wähler verstorben sind, los.
  • So en Ueli 27.05.2019 23:53
    Highlight Highlight Hach die Deutsche Politik da kommt der Schweizer Zirkus nicht mit. Lustig sind beide allemal. Wo ist das Popcorn, wenn man es einmal braucht.
  • MacB 27.05.2019 23:25
    Highlight Highlight Manchen sollte man einfach twitter wegnehmen.
  • Sarkasmusdetektor 27.05.2019 23:21
    Highlight Highlight Ja, dieses Youtube ist halt für uns alle noch Neuland. Vielleicht müsste mal jemand prüfen, ob man da nicht eine Kommission einsetzen könnte, die Vorschläge ausarbeitet, wie man damit möglicherweise umgehen könnte.
  • Th. Dörnbach 27.05.2019 23:12
    Highlight Highlight Mein Tweet des Tages
    Benutzer Bild
  • Wombat94 27.05.2019 22:50
    Highlight Highlight Was die akk da rauslässt ist ja absolut unter aller Sau
    https://twitter.com/akk/status/1133057501111496709?s=03
  • Amateurschreiber 27.05.2019 22:40
    Highlight Highlight Vor etwa 30 Jahren ging der Kalte Krieg zu ende. Bis dann galt (sehr vereinfacht): Wir müssen die Wirtschaft fördern, koste es was es wolle. Denn wirschaftliche Stärke bedeutet (auch) militärische Stärke, die uns dann den Russen vom Leibe hält. Was nützen uns Gesundheit und Umweltschutz, wenn schon morgen ein Atomkrieg alles auslöscht?
    Der Kalte Krieg ist aber vorbei. Nur scheinen das einige Politiker höheren Alters nicht realisiert zu haben. Darum begreifen sie auch nicht, wieso etwas so Nebensächliches wie der Umweltschutz plötzlich wichtiger ist als eine auf Hochtouren laufende Wirtschaft.
  • Nero1342 27.05.2019 22:28
    Highlight Highlight Schon nur der Slogan beim Titelbild ist mir ein Dorn im Auge.
    Wie soll Sicherheit und Frieden mit Wohlstand zusammen funktionieren?
  • goschi 27.05.2019 22:27
    Highlight Highlight 2/5 mal lese ich sowas:

    "Diese Aussagen waren vor allem als interne Kritik gedacht. Wer den obigen Satz aber für sich liest, kann nur ins Kopfschütteln kommen."

    Also.. ihr reisst die Sätze bewusst aus dem kontext um einen Skandal zu kreiieren?
    Das ist billig und stumpf

    nicht dass die CDU nicht gerade genug bietet um darauf zu zeigen, ihr krisenmanagement ist katastrophal und ihr Umgang mit neuen Medien problematisch.

    Aber sowas, etas bewusst aus dem kontext reissen 8und das auch noch zugeben) ist kein Journalismus.
    • Rabbi Jussuf 27.05.2019 23:20
      Highlight Highlight genau. Ist nicht das erste Mal, dass vor lauter "Haltung" die Fakten unter die Räder kommen, oder verdreht werden.
      Jemand sollte watson.de an die Kandare nehmen.
    • ands 28.05.2019 00:02
      Highlight Highlight "Zur Wahrheit gehört: Viele dieser Aussagen haben einen wahren Kern. Aber nach dieser Wahlnacht gehen die Zusammenhänge von Talk-Show-Gesprächen und Interviews schnell verloren. Deswegen müssen folgende Sätze für sich alleine betrachtet werden, und dann wundert es einen kaum noch, dass es gerade so knallt für die Christdemokraten."
      Der Artikel kreiert keinen Skandal. Er handelt davon, dass die Union schlecht kommuniziert. Dies wird mit Beispielen illustriert. Wenn dies für den Leser einen Skandal darstellt, bestätigt dies lediglich die These der schlechten Kommunikation.
    • sowhat 28.05.2019 07:07
      Highlight Highlight Es ist Unsinn, Sätze aus dem Zusammenhang zu lösen. So kann man jedem das Gegenteil von dem untestellen, was er gesagt hat. V. a. Ist das mMn bei der CDU nicht nötig, da gibts genug Leute,. Die auch zusammenhängend dummes Zeug reden.
  • AngelitosHE 27.05.2019 22:09
    Highlight Highlight No comment
    Benutzer Bild
  • Th. Dörnbach 27.05.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich bin entsetzt über diesen Tweet.
    Benutzer Bild
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 27.05.2019 23:08
      Highlight Highlight Ohje. Sie reitet sich immer tiefer in die Sch... und ist die Einzige, die es nicht merkt.

      So sad.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.05.2019 21:54
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die völlig absurde und gefährlich Forderung, die Meinungsfreiheit im Internet einzuschränken, und das von der Chefin der grössten Deutschen Partei.
    Meinungsfreiheit mal wieder unter beschuss, weil die anderen so gemein sind und seine Gefühle verletzt werden.
  • Blizzard_Sloth 27.05.2019 21:53
    Highlight Highlight Die CDU so.
    Benutzer Bild
  • El Tirador 27.05.2019 21:09
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist keine Ersatzreligion, sondern eine von über 99% der Wissenschaftlern bestättigte Krise, welche uns und vorallem gerade die junge Generation vor enorme Herausforderungen stellt.
    Wieso hören die Politiker nicht auf die Profis?!
    • Sandro Lightwood 27.05.2019 21:28
      Highlight Highlight Frag mal Wasserfallen...
    • m. benedetti 27.05.2019 22:59
      Highlight Highlight Der Klimawandel ist real, da gebe ich dir recht, den gibt es übrigens auch auf dem Mars. Kein Witz! Dass der Mensch seinen Anteil daran hat ist meines Erachtens auch korrekt. Trotzdem hat der Klimawahn religiöse Züge angenommen, die mit der Realität nicht zu tun hat, denn die globale Erwärmung (wurde mit dem Begriff Klimawandel neu geframt) hat durchaus auch sehr viele positive Effekte. Wer ein Problem mit dem letzten trockenen Sommer hat, der google mal nach 1540 Dürre. Allen Apokalyptischer empfehle ich Keep Cool und lese was der Club of Rome 1970 so alles prophezeit hat.
    • Nonkonformist 28.05.2019 00:01
      Highlight Highlight Auch wenn man diese Lüge tausend Mal wiederholt, wird sie nicht wahr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 27.05.2019 20:53
    Highlight Highlight Also zumindest das mit dem Einschränken der Meinungsfreiheit im Internet von AKK müsste hier auch noch vorkommen...
    • corsin.manser 27.05.2019 21:18
      Highlight Highlight Hier AKKs Aussage: «Lassen Sie mich an dieser Stelle einmal sagen: Als die Nachricht kam, dass sich eine ganze Reihe von Youtubern zusammengeschlossen haben, um einen Wahlaufruf gegen CDU und SPD zu starten, habe ich mich gefragt, was wäre eigentlich in diesem Land los, wenn eine Reihe von, sagen wir mal, 70 Zeitungsredaktionen erklärt hätten, wir machen einen gemeinsamen Aufruf, wählt bitte nicht CDU und SPD. Das wäre klare Meinungsmache vor der Wahl gewesen. Ich glaube, das hätte eine muntere Diskussion in diesem Land ausgelöst. (1/2)
    • corsin.manser 27.05.2019 21:19
      Highlight Highlight Und ich glaube, die Frage stellt sich schon mit Blick auf das Thema Meinungsmache, was sind eigentlich Regeln aus dem analogen Bereich und welche Regeln gelten eigentlich für den digitalen Bereich, ja oder nein. Das ist eine sehr grundlegende Frage, über die wir uns unterhalten werden, und zwar nicht nur in der CDU, sondern auch, ich bin mir ganz sicher, in der gesamten medienpolitischen und demokratietheoretischen Diskussion der nächsten Zeit wird das eine Rolle spielen.» (2/2)
    • Warumdennnicht? 27.05.2019 21:44
      Highlight Highlight Fadnincx meint wohl eher diesen Tweet

      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 27.05.2019 20:40
    Highlight Highlight Das mit der Angstmacherei und der Ersatzreligion hat tatsächlich etwas. Man hat schnell die Nase voll davon. Bestes Beispiel ist Gretas Heimatland Schweden, welche klar ein Zeichen gesetzt haben und Greta ordentlich ins Staunen gebracht hat.
    • Amboss 27.05.2019 21:01
      Highlight Highlight Greta = "die Grünen"??
      Hääa, ist das dein Ernst?
      Kann es sein, dass da da was verwechselst?
    • Wander Kern 27.05.2019 21:05
      Highlight Highlight Ersatz für Religion ist richtig. Wissenschaftliche Fakten erstetzen ideologische Dogmen.
      Und die Rechten werfen den Grünen bzgl. Angstmacherei vor, erfolgreich kopiert worden zu sein. ☺
    • Azrael 27.05.2019 22:35
      Highlight Highlight Also erstens: es gibt in Schweden zwei grüne Parteien. Die Verluste der grünen Partei gingen fast vollständig an die Zentrumspartei (so was wie grüne Liberale).

      Zweitens: Greta ist Schwedin. Deshalb sind nicht alle 10 Millionen Schweden Greta. 🙄

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