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Konzerte gegen Rassismus in Chemnitz: 65'000 Zuschauer bei #wirsindmehr

felix huesmann, ralph steiner

Gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Gewalt haben gut 65'000 Menschen am Montag bei einem Konzert in Chemnitz protestiert. Bands wie die Toten Hosen, Kraftklub, Marteria oder Feine Sahne Fischfilet spielten unter dem Motto «#wirsindmehr» gratis in der drittgrössten sächsischen Stadt.



Die Veranstaltung war eine Reaktion auf den gewaltsamen Tod eines 35-jährigen Deutschen vor gut einer Woche sowie die folgende Vereinnahmung der Bluttat durch rechtspopulistische Kräfte wie Pro Chemnitz beziehungsweise AfD und Pegida.

AfD-Frau Beatrix von Storch hatte am Aufmarsch nicht so viel Freude.

Am Abend war die Lage rund um das Konzert störungsfrei, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Polizei in Chemnitz wurde nach den Angaben aus sechs Bundesländern und der Bundespolizei unterstützt. Eine genaue Anzahl der eingesetzten Beamten nannte sie nicht.

Lautes Zeichen setzen

Mit dem Konzert wollten die beteiligten Musiker ein lautes Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. «Wir sind nicht naiv. Wir geben uns nicht der Illusion hin, dass man ein Konzert macht und dann ist die Welt gerettet», sagte Kraftklub-Sänger Felix Brummer, der aus Chemnitz stammt, vor Beginn des Open Airs. «Aber manchmal ist es wichtig, zu zeigen, dass man nicht allein ist.»

Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der Kraftklub vor Monaten noch als «unmögliche linke Band» bezeichnet hatte, dankte der Band für ihr Engagement.

03.09.2018, Sachsen, Chemnitz: Saenger Campino von der Rockband

Campino und Die Toten Hosen gaben Vollgas. Bild: dpa

Der Rapper Marteria fühlte sich durch die Vorkommnisse in Chemnitz an die fremdenfeindlichen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen erinnert. Er habe damals 1992 in Rostock gewohnt und jahrelang damit zu kämpfen gehabt, dass Rostock als «Nazi-Stadt» abgestempelt gewesen sei. «Mir geht es darum, dass die Leute, die aus Sachsen, aus Chemnitz sind, auch sagen können: «Hey, ich bin aus Chemnitz», ohne dass gesagt wird: «Ah, musst du also ein Nazi sein.»

Am Rande des Konzertes sollten Spendengelder gesammelt werden. Nach Angaben der Organisatoren soll die Hälfte des Geldes der Familie des Getöteten zugute kommen, die andere Hälfte ist für antifaschistische, antirassistische und zivilgesellschaftliche Initiativen in Sachsen vorgesehen.

Steinmeier unterstützt Konzert

Vor dem Open-Air-Konzert kritisierten CDU-Politiker die Unterstützung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für die Veranstaltung. «Ich halte das für sehr kritisch», sagte Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer der «Welt» (Montag). Wie zuvor ihr Parteikollege Philipp Amthor monierte sie, dass Steinmeier die Ankündigung der Veranstaltung auf seinem Facebook-Account geteilt hatte.

Das Fazit unseres Reporters.

Der Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern hatte die teilnehmende Punkband Feine Sahne Fischfilet zeitweise wegen «linksextremistischer Bestrebungen» im Blick, seit längerem jedoch nicht mehr. In einem früheren Lied hatte sie Gewalt gegen Polizisten besungen.

«Wenn man sich gegen Faschismus ausspricht und gegen Rassismus auf die Strasse geht, ist man nicht gleich ein Linksextremist», sagte Felix Monchi von Feine Sahne Fischfilet vor Konzertbeginn. Ohnehin gebe er nicht viel auf den Verfassungsschutz. «Das ist doch die Behörde, die den NSU mit ermöglicht hat.»

epa06994916 Concert-goers enjoy a concert in Chemnitz, Germany, 03 September 2018. German music groups give a free concert to support the civil society in Chemnitz. After two refugees from Syria and Iraq were arrested on suspicion of stabbing a 35-year-old man at a city festival in the East German city Chemnitz, several right-wing organizations called for demonstrations on 31 August 2018. The police said 8,000 people attended the rallies while 3,000 people protested against the right-wing gathering.  EPA/FILIP SINGER

Ausgelassene Stimmung in Chemnitz. Bild: EPA/EPA

Vor dem Konzert hatte die Stadt Chemnitz zwei Kundgebungen gegen das Konzert untersagt. Die fremden- und muslimfeindliche Thügida wollte sich in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsgelände unter dem Motto »Gegen antideutsche Kommerzhetze« versammeln. Begründet wurde die Absage damit, dass die Veranstaltungsfläche bereits belegt sei. Mit dem gleichen Argument wurde auch eine Kundgebung von Pro Chemnitz erneut vor dem Karl-Marx-Monument untersagt.

51 Ermittlungsverfahren

Im Zusammenhang mit den Protesten und Demonstrationen in Chemnitz gibt es bisher 51 Ermittlungsverfahren. In den meisten Fällen sind die Tatverdächtigen vom 26. und 27. August unbekannt, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte.

Es gehe um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wie den Hitlergruss, Körperverletzung und versuchte gefährliche Körperverletzung, Verdacht des Landfriedensbruchs, Beleidigung sowie gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr durch Blendung der Piloten von Polizeihelikoptern mit Laser-Pointern.

Politiker, darunter Kanzlerin Angela Merkel, hatten nach den Auseinandersetzungen vor «Hetzjagden» gewarnt. Bei den Auseinandersetzungen hatte es am Montag vergangener Woche mindestens 20 Verletzte gegeben. (sda/dpa)

Hier gibt's den Liverticker zum Nachlesen:

Ticker: Gratis-Konzerte gegen Rassismus in Chemnitz

#RespectAriana – So fasst man keine Frau an!

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • wickedmovies 04.09.2018 13:01
    Highlight Highlight Finde die Aktion genial und sie war überfällig um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Da braucht man nicht abzuwägen oder kleinkariert irgendwas meckern zu wollen. Ich war besorgt und bestürzt, als 4‘500 Menschen mit der AfD, Pegida und "Pro Chemnitz" demonstrierten, Reporter angriffen, Hitlergruss zeigten, und fragte mich schon, wo das wohl enden wird... Endlich eine grossartige Gegenbewegung für ein friedliches Zusammensein. Und, wir sind wirklich mehr!
  • Domino 03.09.2018 23:49
    Highlight Highlight Zum glück gab es eine Demo zum Mord, sonst hätte das Konzert nie stattgefunden und die Tat wäre in den Lokalnachrichten untergegangen...
    • Valon Gut-Behrami 04.09.2018 18:50
      Highlight Highlight Nein, aber dir gefiel die Demonstration wohl gut...
  • Jacky Treehorn 03.09.2018 22:56
    Highlight Highlight Wie kommentierte Serdar Sumuncu diesen Anlass in der gestrigen Ausgabe von Anne Will:

    „Jetzt werden wieder Festivals von irgendwelchen Anti-Rechts-Künstlern, die einmal in zehn Jahren in den Osten fahren, veranstaltet. Dann rülpst Udo Lindenberg nochmal ein ‚Nazis raus’ ins Mikrofon und dann haben wir das Gefühl, wir haben das Problem gelöst. Wir haben aber ein strukturelles Problem mit Nazis.“

    • pun 04.09.2018 08:28
      Highlight Highlight Ich mag Somuncu sehr und natürlich hat er Recht mit dem strukturellen Problem. Die Bands Feine Sahne Fischfilet und Kraftklub engagieren sich jedoch schon seit Jahren im Osten gegen rechts und an der "Noch nicht komplett im Arsch"-Tour von FSF sind mehrfach Acts wie Campino, Marteria und andere aufgetreten.
    • Jacky Treehorn 04.09.2018 17:21
      Highlight Highlight Je nachdem welchen Jahrgang du hast magst du dich evtl. an Live Aid for Africa erinnern. Da traten Acts von ganz anderem Kaliber auf als in Chemnitz. David Bowie, Queen, U2, Sting, Elton John etc.
      Und was hats gebracht? In Afrika läufts wie es eben läuft aber die Musiker profitierten im Endeffekt wohl am meisten. Na auch egal.
    • Echo der Zeit 04.09.2018 19:11
      Highlight Highlight Na ja - Es waren alles Deutsche Musiker - und denen geht das nicht einfach am Hintern vorbei - es ist ein Bisschen gar einfach sowas zu Behaupten - und auch die Musiker haben genau dazu etwas gesagt - das man nicht einfach an ein Konzert kommen soll und danach hat sichs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phipsli 03.09.2018 21:57
    Highlight Highlight Gute Nachrichten aus Chemnitz, schön ✌️
  • eBart! 03.09.2018 21:51
    Highlight Highlight Grosses Kino! Dankeschön!

    Blanker/blinder Hass hat noch niemandem wirklich was gebracht.
    • honesty_is_the_key 04.09.2018 16:59
      Highlight Highlight Ich möchte dir dafür 1000 Herzen vergeben eBart !
    • eBart! 06.09.2018 09:05
      Highlight Highlight Danke honesty!
  • Roterriese 03.09.2018 21:50
    Highlight Highlight Naja das letzte tote hosen konzert in luzern hatte ja 50'000 besucher. Fraglich wieviele der 65'000 aus politischen gründen da sind oder nicht eher einfach ein gratis konzert geniesen wollen. Ich wäre übrigens auch ans gratis konzert gegangen 😂
    • Echo der Zeit 03.09.2018 22:23
      Highlight Highlight «Alerta, alerta Antifascista» an. Das Publikum macht begeistert mit - He, So Schön!
    • aglio e olio 03.09.2018 22:27
      Highlight Highlight Bleibt nur, dass das Konzert nicht monatelang im Voraus geplant war.
      😙
    • Barracuda 03.09.2018 22:29
      Highlight Highlight Hat was :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 03.09.2018 21:43
    Highlight Highlight Kritische frage aus den uSA

    Wie viele Leute gehen wegen der Thematik hin und wie viele wegen dem gratis Konzert und haben 0 ahnung von der thematik drum herum
    • Freilos 03.09.2018 21:50
      Highlight Highlight Es gab keine Umfrage.
    • Hochen 03.09.2018 21:55
      Highlight Highlight Da jede Band die da gespielt hat doch sehr links ist gibt es da eine grosse Schnittmenge! Die Frage ist eher vievie wohl da waren obwohl die Bands ihnen nicht gefallen!
    • Roterriese 03.09.2018 22:12
      Highlight Highlight In luzern waren 50'000 am toten hosen konzert (danach gabs ja noch ein zusatzkonzert). Die antwort auf deine Frage kannst du dir also denken
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 03.09.2018 21:06
    Highlight Highlight Ich verurteile jede Form von Gewalt, ob links, rechts, islamistisch oder sonst irgendwie sinnlos. Was mich jedoch an dieser Diskussion hier stört, ist, dass man nun nur über die rechte Gewalt herzieht und nicht auch die grausame Tat durch den Syrer, Iraker aufs Schärfste verurteilt. Warum schweigt man sich dazu aus?
    • Ueli der Knecht 03.09.2018 21:21
      Highlight Highlight Vergil: Es ist Sache des Rechtsstaates, diese Tat zu untersuchen, und erst recht, diese Tat zu verurteilen.

      Du hättest vermutlich lieber Lynchjustiz durch die Medien oder durch den Pöbel, aber das gehört eben nicht in einen Rechtsstaat.
    • Fabio74 03.09.2018 21:28
      Highlight Highlight Was du tust, ist Nazis zu verherrlichen und zu verharmlosen und zum gefühlt 100. Mal hier mit Whatabotuismus kommen und deine Lügen drüber zu verbreiten, dass man Gewalt von Ausländer gutheissen würde!
      Noch einmal: KEIN Mensch schweigt zu diesen Taten. Diese werden durch die Medien geschleppt und verurteilt.
      Für die Verutrteilung der Täter haben wir Demokraten einen REchtsstaat der diese Sache behandelt und keinen braunen Mob der Jagd auf Ausländer macht und diese als kriminell, ZEcken etc diffamiert!
    • Laut_bis_10 03.09.2018 21:29
      Highlight Highlight Es gab eine Schweigeminute für Daniel H. und der Frontmann von Feine Sahne Fischfilet hat den Mord an ihm klar verurteilt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 03.09.2018 20:59
    Highlight Highlight Habe mir die Veranstaltung eine halbe Stunde angetan. Kein einziges Problem der vor allem stummschweigenden, billigenden Bevölkerung wird dadurch gelöst, kann mir eher noch vorstellen das einige noch wütender werden. Wäre aber schön wenn es anders kommen würde, aber ich befürchte im Osten-DE stehen dunkle Zeiten bevor!
    • cal1ban 03.09.2018 21:24
      Highlight Highlight Eher umgekehrt, die Gewalt und Verbrechen in westdeutschen werden jährlich immer mehr werden. 8 Jahre 6 Monate für einen heimtükischen Messermord an einer 15-Jährigen, solche Strafen sind ein Witz, auch wenn es nach Jugendstrafrecht geht.
    • Pasch 03.09.2018 21:38
      Highlight Highlight Ja das wäre natürlich das grössere Übel wenn das rüberschwappt, selbst im Süddeutschen Raum denen es doch relativ gut geht, sind viele noch lange nicht auf dem Friede, Freude, Eierkuchen Trip. Ich vermute das ein Grossteil der Besucher aus dem Multi-Kulti Berlin angefahren sind oder hingekarrt wurden. Morgen vielleicht noch nicht aber übermorgen oder bald, wenn die letzten nach Hause sind wird eine Gegenreaktion folgen... (ich befürchte)
    • Hinkypunk 03.09.2018 22:26
      Highlight Highlight Pasch, du hast von den Bands die da gespielt haben keine Ahnung. Da müssen nicht Leute aus Berlin hingekarrt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 03.09.2018 20:50
    Highlight Highlight Coole Aktion!
  • Luca Regnipuzz 03.09.2018 20:49
    Highlight Highlight Es ist wichtig, gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Noch wichtiger fände ich, nachhaltig Pläne zu schmieden, wie wir unsere gespaltene Gesellschaft wieder annähern können. Es bringt nix, immer die Schuld auf die anderen zu schieben, wir brauchen neue Lösungen.
    • Fabio74 03.09.2018 21:00
      Highlight Highlight dazu braucht es aber ein Minimum an Gemeinsamkeiten, die da wären Rechtstaat, Demokratie, Menschenrechte zu achten
      Und auf demokratischem Weg zu diskutieren und die Ideen auf diesem Weg einzubringen,
    • xlt 03.09.2018 21:36
      Highlight Highlight Dir ist aber schin klar, wer diese Spaltung voran treibt, oder?
    • Juliet Bravo 04.09.2018 00:20
      Highlight Highlight In den wir alle gemeinsam eine Änderung im demokratischen Rahmen unterstützen, vielleicht? Den Neoliberalismus, der zu dieser absurden Ungleichvertilung entschieden beigetragen hat, auf dem Scheiterhaufen der Geschichte zu verbrennen?
  • Garp 03.09.2018 20:45
    Highlight Highlight Find die Aktion super, fänd es noch schöner, wenn es kein Gratiskonzert braucht, um so viele Leute gegen Hass zu mobilisieren. Sonst bekommt das ganze ein Gschmäckle.
    • äti 03.09.2018 23:10
      Highlight Highlight .. ich glaube, das kannst du ruhig den Musiker überlassen. Die wissen schon wozu und für was sie ihre Zeit einsetzen.
    • Garp 03.09.2018 23:34
      Highlight Highlight Ich dachte weniger an die Musiker, sondern ans Publikum.
  • Don Alejandro 03.09.2018 20:16
    Highlight Highlight Tolle Aktion und äusserst notwendig. Dennoch sollte man die Sorgen aller Bürger ernst nehmen, solange diese der Verfassung, Moral und des menschlichen Anstandes entsprechen.
    • Fabio74 03.09.2018 20:22
      Highlight Highlight Wer aber Hass gegen Minderheiten sät, hat keine Moral und keinen Anstand. Und respektiert auch die Verfassung nicht
    • Don Alejandro 03.09.2018 21:14
      Highlight Highlight Genau das meine ich damit. Es gibt aber sehr viele die einfach ihren Unmut mit der Situation in Bezug auf die Flüchtlinge (Zuwendung des Staates) zeigen wollen. Ich selbst habe eine Ex, wo der Vater in der DDR Physiker und später Universitätsdozent war. Er kriegt pro Monat EUR 350 Rente ausbezahlt, lebt von der Hand in den Mund und von Essenstafeln. Für die Flüchtlinge werden oft keine Mühen und Gelder gescheut. Das verbittert. Klar sind diese nicht das Problem, sondern die Politik. Um die geht es ja auch schlussendlich.
    • Kane88 03.09.2018 21:15
      Highlight Highlight Was aber wenn in Deutschland in 30 Jahren der Deutsche in der Minderheit ist?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 03.09.2018 19:54
    Highlight Highlight FM4 (102.1MHz) und DasDing (DAB) übertragen das Konzert live.
  • Fabian Studer 03.09.2018 19:50
    Highlight Highlight Klingt ja nett aber dazu bleibt anzumerken: wie zb am imagine gegen Rassismus in Basel gehen viele wie ich für Freunde Bier und Musik - Rassismus hin oder het ist dabei nicht wirklich ein Faktor

    Es ist nicht verwunderlich wenn mehr Leute kommen wenn es etwas gratis gibt.
  • N.F. 03.09.2018 19:46
    Highlight Highlight Ganz toll!
  • grünezecke #fcksvpafd 03.09.2018 19:41
    Highlight Highlight Ganz gross! Danke, schön zu wissen dass wir mehr sind! Krass die comments im arte livestream, wie kann man nur so von hass zerfressen sein🤷🏻‍♂️
    Und feine sahne ich freu mich wenn ihr demnächst in bern ein zeichen setzt und die reithalle zum brennen bringt!✊🏽✊🏽✊🏽✊🏽
  • Bene86 03.09.2018 19:28
    Highlight Highlight Einfach nur "Schneeball zerfetzen", #wirsindmehr brüllen und von der anderen Problematik wegschauen wird nicht reichen.

    Ich prognostiziere, dass die AFD (WENN an der Migrationspolitik nichts geändert wird) in wenigen Jahren die treibende Kraft in Deutschland darstellen wird. Viel Spass dann.

    Wers nicht glaubt, darf gerne ein Screenshot machen und sich mit mir in 2 Jahren darüber unterhalten.
    • Mia_san_mia 03.09.2018 19:46
      Highlight Highlight Da hast Du leider recht.
    • Fabio74 03.09.2018 20:08
      Highlight Highlight Warum sollte sie?
      Der braune Bodensatz wird zum Glück nicht mehr. Er ist nur wandern von DVU, zur NPD, zur AfD.
      Daneben gibt es Protestwähler die auch gehen werden.
      Dann gibts die Simplen für die alle anderen fürs eigene Scheitern verantwortlich machen. Bzw die Ausländer.
      Was es braucht sind klare Statements der Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat und ein klares Signal der Justiz, gegen Nazis vorzugehen.
    • Bene86 03.09.2018 20:22
      Highlight Highlight Ihr habt da was falsch verstanden, Leute. Ich schrieb "Screenshot machen", nicht blitzen! :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferdinend 03.09.2018 19:14
    Highlight Highlight Und wo ist das konzert für den 35-jährigen deutschen der getötet wurde?
    • Ludwig van 03.09.2018 19:45
      Highlight Highlight Wenn du schon die Nationalität erwähnst: es war ein linker deutsch-Kubaner. Es gab eine Schweigeminute am Anfang des Konzerts.
    • kettcar #lina4weindoch 03.09.2018 20:06
      Highlight Highlight Das haben wohl die pegida-Jungs vergessen zu organisieren. Bei dem Konzert hier fand immerhin ne Schweigeminute für ihn statt. Und was man so liest, wär er wohl selber auch Gast an diesem Konzert, so er denn könnte.
    • sheimers 03.09.2018 20:10
      Highlight Highlight Das Konzert ist für ihn und seine Familie, informier dich mal bevor Du drauf los plapperst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siro97 03.09.2018 19:14
    Highlight Highlight Starkes Zeichen gegen Rechtsextremisten ❤️
  • Fastlane 03.09.2018 19:07
    Highlight Highlight Gratis Konzerte, wo man sonst bis zu 100 Euro zahlt....na klar sind das mehr. Ist auch einfacher, als eine politische Meinung zu äussern und zu vertreten. Respekt den rechten Demonstranten, welche für eine wirklich wichtige Sache einstehen. Keine Eventtouristen, die einfach mal ein bisschen gegen Nazis sind. Gegen Nazis sein ist einfach, eine pointierte politische Meinung vertreten nicht.
    • keplan 03.09.2018 19:41
      Highlight Highlight Gegen Ausländer zu sein, und andersdenkende zu verunglimpfen ist keine pointierte Meinung....
    • sheimers 03.09.2018 20:14
      Highlight Highlight @Fastlane: Musik machen ist einiges aufwendiger als den Arm heben und "Heil Hitler" brüllen. Ich nehme nicht an, dass Du ein Instrument spielst.
    • grünezecke #fcksvpafd 03.09.2018 20:14
      Highlight Highlight Fastlane, erzähl mal von deiner pointierten meinung, würd mich wirklich intressieren
  • #Technium# 03.09.2018 19:05
    Highlight Highlight Noch als Nachtrag:

    Also, es wird nun so getan, als gebe es nur rechtsextreme Gewalt. Währenddessen existiert Gewalt durch Flüchtlinge gar nicht. Das bilden wir uns alle nur ein. Und wenn jemand darüber spricht, ist er definitiv ein Nazi. Soviel zur Aufarbeitung dieses Vorfalls. Bravo!
    • Scott 03.09.2018 19:45
      Highlight Highlight Die Social Master Race gibt die richtige Meinung vor...
    • Ichiban 03.09.2018 19:50
      Highlight Highlight Ich habe noch niemanden sagen gehört, dass die mörder und andere verbrecher nicht bestraft werden sollen.
    • Echo der Zeit 03.09.2018 20:15
      Highlight Highlight Nee - Dieses Konzert wird nur gemacht weil Rechtsextreme denn Tod eines Deutschen Missbraucht haben für ihre unsägliche Hetze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hochen 03.09.2018 19:03
    Highlight Highlight Sehr geil!
  • Snowy 03.09.2018 18:55
    Highlight Highlight Ganz gross!

    Fettes Dankeschön an die Musiker!
  • Chääschueche 03.09.2018 18:54
    Highlight Highlight Eine Party gegen Rassismus bei der eine Regierungsfeindliche Musikgruppe auftritt. Genau kein Humor.

    Feine Sahne Fischfillet gilt übrigens als Linksextreme gruppe.

    Rechtsextreme
    Mit Linksextremen Regierungsfeinden bekämpfen?

    http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?doc.id=MWRE130002201&st=ent&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint

    Genau mein Humor...

    • sheimers 03.09.2018 20:18
      Highlight Highlight Zumindest kann keiner behaupten es seinen nur "Systembands" aufgetreten. Das ist ein geschickter Schachzug der Veranstalter.
    • Chääschueche 03.09.2018 20:38
      Highlight Highlight Es gibt auch normale nicht Systembands ohne Linksextremes Gedankengut.
    • Ueli der Knecht 03.09.2018 22:37
      Highlight Highlight Chääschueche: Du kolportierst alter Chabis.

      Die Band hat sich von vielen ihrer Werke distanziert und führt sie schon lange nicht mehr auf.

      Dieses Jahr schaffte es die Band mit dem Album "Sturm&Dreck" auf Platz 3 der deutschen Album-Charts. Sie bedient demnach nicht mehr nur ein linksextremes Publikum sondern auch viele Musikfreunde aus der politischen Mitte oder gar Rechte.

      Die Band bekam mehrere Preise, und wird auch vom Verfassungsschutz nicht mehr kritisiert.

      "Seit dem Verfassungsschutzbericht 2015 wird die Band nicht mehr erwähnt."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Feine_Sahne_Fischfilet
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 03.09.2018 18:45
    Highlight Highlight Und genau hier liegt wieder das Problem in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland und auch der Schweiz. Hätte ein Deutscher einen Migranten mit 25 Messerstichen massakriert, würde alle nur von dem sprechen. Dass der Täter in diesem Fall ein Flüchtling war, wird gar nicht mehr thematisiert. Viel einfacher und bequemer ist es doch da, alle Bürger pauschal als Nazis zu diffarmieren und vom wahren Problem ablenken. Könnte ja sein, dass man sich kritisch mit dem Tabuthema Migration auseinandersetzen müsste...
    • xlt 03.09.2018 19:49
      Highlight Highlight Für ein "Tabuthema" erhält die Migration aber ganz schön viel Aufmerksamkeit.
    • Laborchef Dr. Klenk 03.09.2018 19:51
      Highlight Highlight Man müsste sich nicht derart mit Migration auseinandersetzen, wenn man sich stärker mit Themen wie Waffenexporten, Rohstoffhandel, Fake News, Nahrungsmittelindustrie oder Frontex auseinandersetzen würde.

      Aber dann lieber auf Flüchtlingen rumhacken, denn die eigentlichen Tabuthemen könnten am Ende auf einen selber zeigen.
    • Echo der Zeit 03.09.2018 20:20
      Highlight Highlight Genau diese Opferhaltung Nährt diese Frustrierten. Ziemlich einfach sich so zu Positionieren, doch eigentlich habens die Abgehängten nicht Nötig nach unten zu Treten - Die Rechtsextremen habens zu einfach - Schad.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFisch 03.09.2018 18:42
    Highlight Highlight Die Idee und die Veranstaltung an sich sind ja ganz lobenswert. Die Kommunikation ist allerdings fragwürdig. Parolen wie #wirsindmehr begünstigen doch genau diese Spaltung, gegen die demonstriert wird, nur noch mehr. Gegenseitiges Säbelrasseln hat selten zu guten Ergebnissen geführt. Ich hätte mir das Ganze unter einem Motto à la 'Gemeinsam für die Menschlichkeit' oder so gewünscht...
    • Echo der Zeit 03.09.2018 20:22
      Highlight Highlight Jo genau - und aussagen von so - "Jooo schön keine Deutschen Flaggen zu sehen" vor Publikum Bringens nicht gerade.
    • Fabio74 03.09.2018 20:32
      Highlight Highlight warum ? Klare STatements sind dringendst notwending. Appeasement und Glatzen kuscheln bringt hier sehr wenig.
      Wer Ausländer hetzt, wer diese jagt, wer diese hasst, der hat sowieso keine Menschlichkeit!
      Zudem grenzt diese Veranstaltung keinen aus, der gegen Braun aufsteht und Flagge zeigt.
  • Lowend 03.09.2018 18:33
    Highlight Highlight Wer gegen Faschisten und Rechtsextreme demonstriert ist nicht links, sondern ganz einfach ein Demokrat!
    • Scott 03.09.2018 20:31
      Highlight Highlight Und bleibt der Bezug zur SVP?
    • Fabio74 03.09.2018 20:33
      Highlight Highlight Klares Statement. Danke!
    • Fabio74 03.09.2018 21:09
      Highlight Highlight @scott:
      Wo bleiben die Statements gegen Nazis?
      Reicht es nur zum blitzen und Opfer spielen?
      Die SVP spielt auf der Klaviatur des Ausländerhasses ein gefährliches Spiel.
      Es ist an der Zeit, dass der Herrliberg klar Stellung gegen den Faschismus bezieht
      Betrifft dann halt gewissen Sektionen der JSVP wie jene im Unterwallis
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hinkypunk 03.09.2018 18:26
    Highlight Highlight Ganz viel Liebe für die Künstler und ein grosses Dankeschön dass man gemeinsam gegen Rechtsextreme einsteht und ein Zeichen setzt
    • Chääschueche 03.09.2018 18:54
      Highlight Highlight Informier dich mal über gewisse Gruppen die da auftreten bevor du sowas schreibst...
    • #Technium# 03.09.2018 19:08
      Highlight Highlight Sagst das auch den Angehörigen des Opfers? Ganz viel Liebe und wir reden nur über Nazis, ja nicht über Migrationsgewalt. Dieses verlogene Getue...
    • Hinkypunk 03.09.2018 19:44
      Highlight Highlight Ich kenne alle Gruppen und habe auch schon alle Live gesehen. Und die bringen viel mehr, anstatt Stumpf durch die Stadt zu wandern, stumpf "Wir sind das Volk" zu schreien, den Hitlergruss zu zeigen und auf Menschen losgehen die wie Ausländer aussehen. Und jeder der das verteidigt oder relativiert, ist in meinen Augen selbst ein Nazi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 03.09.2018 18:25
    Highlight Highlight Das ist gut, gegen Rassismus und Hetze, aber auch gegen Asylmissbrauch. Dieser Spagat muss möglich sein. Wenn ich eine Party organisiere, dann schmeisse ich den auch raus, der sich nicht an die Regeln hält. So einfach ist das.
    • Fabio74 03.09.2018 21:40
      Highlight Highlight gegen Asylmissbrauch hat der Demokrat den Rechtsstaat.
      Und dieser handelt die Fälle ab und fällt Urteile. In einem Rechtsstaat hat ein Verurteilter Rekursrechte. Und wenn diese ausgeschöpft sind, kann man das Urteil vollstrecken. Ausschaffen geht aber nur wenn das entsprechende Land diesen zurück nimmt und ihm dort keine Gefahr an Leib und LEben droht.
      2. In einem Rechtsstaat ist es NICHT der Mob, der Selbstjustiz übt und auch kein Volkgserichtshoft der handelt.
    • Toni.Stark 03.09.2018 23:02
      Highlight Highlight Wer redet denn vom Mob? Haben Sie meinen Text nicht verstanden? Alle diese Rekurse und Gerichte dürfen und sollen in einem Rechtsstaat entsprechend gehandhabt werden. Das Problem ist aber, dass es im negativen Fall (Also bei Ausschaffung) nicht gehandhabt wird, auch wenn es möglich wäre.
    • Fabio74 04.09.2018 07:33
      Highlight Highlight Lies meinen Kommentar warum man nicht ausschaffen kann.
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 03.09.2018 18:12
    Highlight Highlight Gibts nur in 🇩🇪 das man auf die Einheimischen scheisst und völlig Wildfremde die zum Teil kriminell sind vor Kritik beschützt und jeden Denunziert, der diese Asylpolitik mies findet. Schlimmer man veranstaltet Konzerte für diese, Menschen die gegen die Asylpolitik protestieren werden Nazis gennant, Medien drehen durch und senden was von „Pogromstimmung“, „Hetzjagd“ obwohl die Polizei sagte, das dies nie geschah. Für ein dutzend Rechtsextreme gibts gleich Sondersendungen, Kriminelle Taten begangen von Migranten werden so hingenommen als wäre es normal.

    • Fabio74 03.09.2018 20:37
      Highlight Highlight Faschistische Lügen ohne Ende hier. Was für grauenhafte Storys du hier bringst.
      Wer gegen Minderheiten hetzt, wer Nazilieder grölt, wer den rechten ARm hebt, der ist Nazi. Wer sich mit bekannten Neonazis umgibt, ist Nazi
      Deine Relativierungen sind ekelhaft und plump
      Eure Lügen, dass man Verbrechen hinnimmt, ist ebenso falsch! Es gibt einen Rechtsstaat der sich darum kümmert und diese Fälle vor Gericht bringt und die Täter verurteilt. Punkt
      Demokraten verteidigen diesen Rechtsstaat gegen den braunen Bodensatz!
    • Fabio74 03.09.2018 20:39
      Highlight Highlight Teil 2
      MEnschen mit Anstand und Respekt vor der Demokratie und dem REchtsstaat bringen ihre Ideen und Kritik auf den dafür vorgesehenen Kanälen ein.
      Wer hingegen generell gegen Ausländer Stimmung macht, wer diese pauschal als kriminell und Schmarotzer, Zecken etc bezeichnet, der ist kein Demokrat.
      80 Jahre nach der Reichsprogromnacht wäre es Zeit dran zu denken wohin der Weg damals führte.
      Falls dies nicht reicht, es gibt Gedenkstätten. Natzweiler oder Dachau sind nahe von hier.
      Es lohnt sich mal dort ein paar Minuten zu schweigen und nachzudenken.
    • Flexon 03.09.2018 20:57
      Highlight Highlight @Stalin
      Dass Deutschland sensibel auf Rechtsextreme reagiert wundert dich? Tip für dich: recherchier mal, was während Stalins Diktatur in Europa so los war.
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  • elco 03.09.2018 18:09
    Highlight Highlight Schönes Zeichen gegen die Nazis! Danke Deutschland!
  • dr. flöckli 03.09.2018 18:06
    Highlight Highlight 😍👏
  • Flughund 03.09.2018 18:01
    Highlight Highlight Toll eine Band die zu Gewalt an der Polizei aufruft. Ob so was deeskalierend wirkt mag jeder selber beurteilen.

    ://www.nzz.ch/international/das-deutsche-staatsoberhaupt-wirbt-fuer-die-band-feine-sahne-fischfilet-eine-instinktlosigkeit-ld.1416765
  • w'ever 03.09.2018 17:58
    Highlight Highlight wieviele sind wohl einfach nur dort, weil es ein gratiskonzert ist? #derzweckistegal
    • Laborchef Dr. Klenk 03.09.2018 18:23
      Highlight Highlight Besucher und Fans von Konzerten der auftretenden Bands/Künstlern haben idR eine eindeutige Einstellung zu den behandelten Themen.
    • zwan33 03.09.2018 18:27
      Highlight Highlight Wieviele sind nur dort, weil sie ein Statement gegen Nazis abgeben wollen? #daskonzertistegal
    • You will not be able to use your remote control. 03.09.2018 18:32
      Highlight Highlight Du denkst also letzte woche war der Zweck nicht egal, d.h. du sagst die haben um einen Linken Deutsch-Kubaner getrauert?
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