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epa07621602 A poster of police officers saluting are seen at a bust stop  in the Central Business District (CBD) of Beijing, China, 27 May 2019 (issued 03 June 2019). This year, 04 June 2019 marks the 30th anniversary of the 1989 Tiananmen Square protests. Between 15 April and 04 June 1989, students, intellectuals, and activists engaged in a series of demonstrations against the Chinese Communist Party where the subsequent military crackdown by authorities caused a vast number of civilians' deaths and injuries. China's Defence Minister Wei Fenghe defended the crackdown saying on 02 June 2019 at the Shangri-la Dialogue in Singapore that it was necessary to ensure the country's stability and development. While the rapid development of the economy has radically changed Chinese society and improved the standard of living for the majority of population since 1989, it comes at a price of increasing government surveillance, censorship and control in the name of 'maintaining stability'.  EPA/HOW HWEE YOUNG  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Die Staatsmacht grüsst von der Plakatwand: Strassenszene in Beijing. Bild: EPA/EPA

Interview

«Wer auf Pornoseiten surft, hat keinen guten Stand»: China erzieht das Volk via Smartphone

China überwacht seine Bürger, wie kein anderer Staat das jemals zuvor gemacht hat. Sebastian Heilmann beobachtet das System im bevölkerungsreichsten Land der Welt seit Jahren. Viele Europäer, sagt er, würden die Entwicklung in China sträflich ignorieren. Dabei könnte sie uns bald schon selber betreffen.

Samuel Schumacher / ch media



Die chinesische Firma Hikvision hat eine Videokamera vorgestellt, die automatisch erkennt, ob jemand zur muslimischen Minderheit der Uiguren gehört. Das ist der jüngste Schritt in der Entwicklung eines gewaltigen Gesellschaftsexperiments im Riesenreich: Die chinesische Regierung will die Bevölkerung nicht nur überwachen, sondern das Verhalten der 1,4 Milliarden Bürger konkret steuern, sagt der Sinologe Sebastian Heilmann.

Sebastian Heilmann

Sebastian Heilmann. Bild: CH Media

Führender China-Experte

Sebastian Heilmann, 54, hat den Lehrstuhl für Politik und Wirtschaft Chinas an der Universität Trier inne und gilt als einer der führenden China-Experten in Europa. Heilmann hat das Mercator Institute for China Studies in Berlin mitgegründet und das Buch «Das Politische System der Volksrepublik China» herausgegeben. Er studierte Politikwissenschaften und Sinologie in China und Deutschland und war als Forscher in Peking tätig. Am Dienstag, 19. November um 18:30 Uhr hält Heilmann an der Universität Zürich einen Vortrag zum chinesischen Sozialkreditsystem (Raum KOL-F-101). (sas)

Der Mauerfall vor 30 Jahren besiegelte das Ende der DDR. Ist die Überwachung in China schon so schlimm wie damals bei der Stasi?
Sebastian Heilmann:
Von dem System, das Chinas Regierung gegenwärtig aufbaut, konnte die Stasi nur träumen. In China wird nicht nur überwacht, dort soll das menschliche Verhalten bis ins Detail erfasst und dann auch noch gesteuert werden. Das gab es in der Menschheitsgeschichte so noch nie. Überwachung war immer lückenhaft, selbst in den düstersten Stasi-Zeiten.

Was ist denn so schlimm am chinesischen System?
Dank digitaler Technologien schafft es China, eine lückenlose Überwachung aller Verhaltensdetails zu realisieren. Die Regierungsstellen nutzen die Daten, die sie von Internetfirmen wie Tencent oder Alibaba erhalten. Personen, die dem Überwachungsstaat auffallen, werden konkret sanktioniert.

Wie denn?
Bislang gab es schwarze Listen, auf denen vermeintlich fehlbare Personen angeprangert wurden. Ab Ende 2020 soll es ein einheitliches Einstufungs- oder Punktesystem geben – das sogenannte Sozialkreditsystem –, das die Vertrauenswürdigkeit von Personen und von Unternehmen bewertet. Die Integration der Daten, die China seit längerem sammelt, ist in vollem Gang.

Und was macht China mit dieser immensen Datenmenge?
Interessant sind primär Menschen, die vom gängigen Verhaltensmuster abweichen. Wenn jemand zum Beispiel plötzlich anfängt, regelmässig sehr viel Alkohol zu kaufen: Könnte es sein, dass diese Person auf dem Weg dazu ist, ein Risiko für die Gesellschaft zu werden?

Daten werden auch bei uns erhoben. Google weiss, wofür ich mich interessiere und schlägt mir entsprechende Inhalte vor.
Zwischen dem chinesischen und unseren System gibt es fundamentale Unterschiede. Erstens haben wir in unserer Gesellschaft Alternativen: Wir müssen nicht auf Google surfen, wir können jederzeit aus- und umsteigen. Zweitens strebt der Staat in unserer Gesellschaft keine Verhaltenssteuerung an. Selbst der dank Edward Snowdens Enthüllungen in Verruf geratene US-Geheimdienst NSA hat nur einen Überwachungsauftrag. Das chinesische Sozialkreditsystem geht weit darüber hinaus und will ganz konkret das Verhalten der Menschen steuern.

2020 soll das System im ganzen Land funktionieren. Schafft China das?
Daran habe ich keinen Zweifel.

Wie soll die dazu nötige Überwachung in diesem riesigen Land funktionieren?
Fast alle Chinesen haben ein Smartphone und nutzen die Dienste von Internetfirmen wie Alibaba oder Tencent. Diese Unternehmen sammeln massenhaft Daten und müssen sie auf eine übergeordnete Plattform laden, wo sie von der Regierung ausgewertet werden können. China baut zudem die elektronische Verwaltung rasch aus und verfügt dadurch zusätzlich über eigene Daten. Chinas Datennetz ist so gut ausgebaut, dass das System selbst in entlegenen Gegenden greifen wird.

Wird es in China in Zukunft noch erlaubt sein, kein Handy zu haben?
Das wird kaum noch möglich sein. Das Smartphone dient in China als Erweiterung des zentralen Nervensystems und als ID. Bereits heute hat man ohne aktiven Tencent-Account keinen Zugang mehr zu bestimmten Dienstleistungen. Wer in China in keinem sozialen Netzwerk aktiv ist, erscheint verdächtig. Wer persönliche Daten in den sozialen Medien preisgibt, ist für die Überwachungsorgane jederzeit sichtbar. Man kann sich in China nicht mehr verstecken.

Werden chinesische Touristen auch im Ausland überwacht?
Praktisch alle Chinesen nutzen für die persönliche Kommunikation das chinesische Whatsapp-Pendant WeChat der Internetfirma Tencent. Damit chatten sie und gehen Online shoppen: Auf all diese Informationen hat die chinesische Regierung Zugriff. Die Systeme sind global aktiv, die Überwachung konzentriert sich nicht mehr nur auf China.

Was raten Sie einem Schweizer, der von chinesischen Bekannten aufgefordert wird, WeChat zu installieren, um in Kontakt zu bleiben?
Ich rate dazu, chinesische Apps wie WeChat am besten nur auf einer separaten Hardware zu nutzen. Wer Apps installiert, die für die Datengewinnung auf chinesischer Seite eine zentrale Rolle spielen, sollte das nur auf Geräten tun, auf denen keine wichtigen persönlichen Informationen gespeichert sind.

Bis 2020 will China 600 Millionen Kameras mit Gesichtserkennungsfunktion installieren. Reicht es, sich eine Sonnenbrille aufzusetzen, damit einem diese Kameras nicht mehr erkennen können?
Die Kameras messen jedes Gesicht aus, gleichen es mit Millionen von Fotos ab und erkennen, wen sie gerade filmen. Darüber hinaus befassen sich die Überwachungsspezialisten in China mit der Ganganalyse. Aufgrund der Art, wie sich jemand bewegt, kann das System in Zukunft erkennen, wer die Person ist. Die Kombination von Gesichtserkennung und Ganganalyse ergibt eine Art digitalen Fingerabdruck und taugt zu 100 Prozent zur Identifikation einer Person.

Das System weiss also, wer wann wo ist. Welches Verhalten wird denn bestraft?
Grundsätzlich werden Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit belohnt, alle Regelbrüche sanktioniert. Der Ehrliche darf nie mehr der Dumme sein. Wer also seine Rechnungen immer pünktlich bezahlt oder sich freiwillig in der Altenbetreuung engagiert, wird vom System belohnt – zum Beispiel mit günstigeren Bankkrediten oder mit kautionsfreien Wohnungsmieten. Besonders an diesem System ist: Was als erwünschtes Verhalten gilt und was nicht, ist variabel. Wer vor sechs Jahren amerikanische Filme schaute, galt als weltoffen. Unter dem Eindruck des Handelskrieges hat sich die chinesische Haltung gegenüber den USA verändert. Wer heute bestimmte Hollywood-Blockbuster schaut oder regelmässig US-Medien konsumiert, gilt als empfänglich für amerikanische Propaganda und riskiert, als politisch unzuverlässig eingestuft zu werden.

Was passiert, wenn ich mich in China positiv über die Proteste in Hongkong äussere?
Ein kritischer Kommentar zur Situation in Hongkong oder Tibet hat unmittelbar Sanktionen zur Folge. Die Algorithmen, die solche Kommentare erkennen, werden immer besser. Ich kenne Fälle von Ausländern in China, die kritische Kommentare zu Hongkong gepostet haben und denen dann ihre Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert wurde.

Müssen – ähnlich wie in Russland oder im Iran – auch Homosexuelle Verfolgung fürchten?
Was die sexuelle Orientierung angeht, ist Chinas Regierung seit zwei Jahrzehnten ziemlich tolerant. Homosexuelle werden nicht politisch verfolgt. Das kann sich aber jederzeit ändern. Was bekämpft wird, ist die Pornoindustrie. Wer auf Pornoseiten surft, hat keinen guten Stand im Sozialkreditsystem. Die Verhaltenssteuerung geht also bis weit hinein in das, was wir bei uns als Privatsphäre erachten würden.

Wer entscheidet denn, welche Personen bestraft werden sollen?
Es gibt Nachbarschaftskomitees, die sozusagen in «Handarbeit» Beobachtungen in das System eintragen können. Primär aber basiert das Sozialkreditsystem auf der automatischen Einspeisung digitaler Daten von Onlineplattformen wie Alibaba oder Tencent, anderen Unternehmen, Banken, Gerichten und natürlich allen möglichen Behörden.

Ist das Sozialkreditsystem ein Zeichen der Überforderung des Staates, der keine andere Möglichkeit mehr sieht, seine 1.4 Milliarden Bürger unter Kontrolle zu halten?
Diese Frage betrifft letztlich alle Länder, in denen es keine funktionsfähigen Rechtssysteme gibt. China offeriert solchen Ländern mit seinen Überwachungs- und Steuerungssystemen technologische Lösungen, die das westliche Modell nicht bieten kann. Der Einfluss westlicher Leitbilder könnte dadurch weltweit geschmälert werden.

Wo passiert das denn bereits?
In Ruanda und in Uganda kommen chinesische Überwachungssysteme zum Einsatz. In Serbien gibt es ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technologieunternehmen Huawei. Das läuft unter dem Stichwort «Smart City»: Letztlich geht es auch bei «Smart Cities» um Überwachung, ergänzt mit neuen Energie- und Mobilitätssystemen. Die Frage lautet überall: Wer bietet Lösungen für wild wuchernde Ballungszentren, die sozusagen unregierbar geworden sind? Die Antwort derzeit lautet: die Chinesen. Der Westen hat in vielen Teilen der Welt seit der Finanzkrise ein Glaubwürdigkeitsproblem. China ist blitzschnell in diese Lücke vorgedrungen. Wenn demokratische Gesellschaften international eine Leitbildfunktion einnehmen wollen, dann müssen wir technologische und infrastrukturelle Optionen für die Probleme in den Mega-Citys von Entwicklungs- und Schwellenländern bieten.

Müssten wir versuchen, den Einfluss Chinas mit wirtschaftlichen Massnahmen einzudämmen?
China ist ein extrem attraktiver und unverzichtbarer Wirtschaftspartner, auch wenn auf politischer Ebene Dinge passieren, die aus unserer Sicht bedrohlich sind. Ich bezweifle, dass wir Chinas globale Expansion durch wirtschaftliche Sanktionen aufhalten könnten. Aber dem Vordringen digitaler Überwachung und Verhaltenskonditionierung in unseren eigenen Gesellschaften müssen wir entschieden entgegentreten. Und wir müssen dafür sorgen, dass unsere eigenen Systeme gegenüber China wettbewerbsfähig bleiben. Der globale Systemwettbewerb mit China ist in vollem Gange, auch wenn viele Europäer das immer noch sträflich ignorieren.

Gibt es in China selber Widerstand gegen dieses System?
Bislang nicht. Die Chinesen sind sehr technologiebegeistert und erachten das System als fortschrittlich. In Chinas sozialen Medien wird allerdings diskutiert, wie man sich gegen Fehlentscheide des Systems wehren kann: Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn Sie etwa wegen einer fehlgeleiteten Zahlung plötzlich bestraft werden. Für viele Chinesen ist klar, dass es in jeder Familie mindestens eine Person braucht, die einen fantastischen Sozialkredit-Score und damit Zugang zu den wichtigen Dienstleistungen hat. Irgendwann wird das System aber auch in der Lage sein, ganze Haushalte zu bewerten und Familien nötigenfalls in Sippenhaftung zu nehmen.

Stört es die Chinesen wirklich nicht, wenn ihnen jemand die ganze Zeit über die Schulter schaut?
In China gibt es keine Tradition individueller Freiheits- und Abwehrrechte. Überwachungstechnologien werden bejaht, weil sie modern scheinen und das Leben – wenn man sich an die Regeln hält – bequemer machen. Dass dahinter staatliche Kontrolle und Steuerung stecken, halten die meisten für normal. In der chinesischen Kaiserzeit oder unter Mao fand die Überwachung einfach in anderer Form statt. Die aktuelle chinesische Regierung ist allerdings sehr interessiert an Datenschutzordnungen.

Das ist doch ein Widerspruch.
Nicht unbedingt. Es ist nicht im Interesse der Regierung, dass Firmen wie Alibaba oder Tencent zu mächtig werden. Die Regierung hat Tencent kürzlich zurecht gewiesen, weil das Unternehmen Millionen Chinesen zu Gamesüchtigen gemacht habe. Tencent darf bestimmte Spiele für bestimmte Altersgruppen jetzt nur noch für begrenzte Zeit am Tag zugänglich machen. Anders als bislang in westlichen Demokratien sind die Onlinegiganten in China ganz klar politisch eingehegt und untergeordnet.

Gilt das auch für ausländische Unternehmen, die in China ansässig werden wollen?
Die werden ohne Abstriche in die politische Steuerung einbezogen. Darüber hinaus ist klar, dass auch ausländische Unternehmen in China Teil der staatlichen Industriepolitik sind. Wenn Chinas Regierung festlegt, dass nur noch Firmen mit hohen Forschungsinvestitionen im chinesischen Markt zugelassen werden, dann werden alle in China tätigen Unternehmen einen substanziellen Teil ihrer Forschung nach China verlagern müssen, selbst wenn das geistige Eigentum dort schwer zu schützen ist.

Könnte das chinesische Modell nicht auch positive Effekte haben und etwa die Klimaproblematik lösen, indem es umweltschädliche Firmen konsequent bestraft?
Unter Umständen schon. Bei uns kann man versuchen, mit steuerlichen Anreizen und technischen Grenzwerten Unternehmen zu umweltfreundlichem Verhalten zu motivieren. Viel effizienter ist es, wenn Sie ein Unternehmen überwachen und sofort einschreiten können, wenn es sich nicht korrekt verhält.

China, der Luftverschmutzer, als Vorbild im Klimakampf: wirklich?
Ich bin da skeptisch. Aber es gibt die These, dass individuelle Entscheidungsfreiheit mit Blick auf die Klimafrage nicht mehr akzeptabel ist. Umweltschädliches Verhalten – zum Beispiel Langstreckenferienflüge – wären dann nicht mehr zulässig. Diese Überlegung würde genau der chinesischen Idee entsprechen. China sagt: Das Klimaproblem ist ein kollektives Thema, an dem eure westlichen Modelle scheitern, weil sie individuelle Freiheit bieten, die zu unverantwortlichem Verhalten in grosser Zahl führen kann. Klimaschutz ist im Interesse aller und muss deshalb vom Staat durchgesetzt werden.

Existiert die Klimadebatte in China überhaupt?
Ja. Das fängt schon bei der Mülltrennung an. Ob sie den Abfall trennen oder nicht, das soll direkt in ihre Sozialkreditbewertung einfliessen. In China werden in Zukunft Millionen Mülltonnen mit Kameras und Sensoren ausgestattet sein, die registrieren, ob Sie konsequent recyceln oder nicht.
(aargauerzeitung.ch)​

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 17.11.2019 23:27
    Highlight Highlight "Wer auf Pornoseiten surft, hat keinen guten Stand." Aber hoffentlich einen guten Ständer...
    • TheRealSchnauz 18.11.2019 06:15
      Highlight Highlight Made my Day.
  • The_Doctor 17.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Und da gibt’s doch tatsächlich noch Leute die sagen, die USA seien genauso schlimm. Unglaublich wie uninformiert und blauäugig manche sind. Jeder sollte so gut wie möglich China und seine Unternehmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen meiden. Ich weiss, dass dies im Alltag so gut wie unmöglich ist. Aber jede Tat in diese Richtung ist ein Zeichen gegen diesen unmenschlichen, widerwärtigen Unrechtsstaat.
    • Liselote Meier 18.11.2019 15:52
      Highlight Highlight Der Einzige unterschied zum Osten liegt daran, dass bei uns die Kontrolle verschachtelter abläuft

      Wenn du bei WhatsApp eine Nachricht schreibst, bringe dir heute 1 kilo hasch vorbei, wird diese Nachricht genau so gefiltert und die Polizei klopft an

      Ohne Wohnung findest du schlecht eine Arbeit, ohne Arbeit schlecht eine Wohnung. Als schlechter Rechungszahler finde da mal eine Wohnung =>Betreibungsregister

      Vorratsdatenspeicherung, Fichen gibt es bei uns alles auch.

      Du bist so angepasst wie es der loyale Chinese ist. Die Fesseln spürt man erst wenn man sich bewegt

  • Thatotherwhitegirl 17.11.2019 16:36
    Highlight Highlight Black Mirror hat zu den Folgen solcher sozialer Creditscores eine spannende Episode, Nosedive. Unglaublich, dass dieser Albtraum jetzt real wird.

  • papperlapapp 17.11.2019 15:23
    Highlight Highlight Hohoho, man Stelle sich vor, Watson und 20m und Blick müssten die Userdaten abgeben. Das halbe Land wäre offengelegt.. 🥶🥶🙈🙈
    • rodolofo 18.11.2019 08:09
      Highlight Highlight Und was wäre, wenn das schon längst passiert ist?
      Toooingng! Daaas Schreckckmümpfeliiii...
  • sowhat 17.11.2019 14:36
    Highlight Highlight Liebe Leute, wir sollten aufhören von unserer Mitbestimmungsdemokratie zu schwärmen. Die Meinungen werden auch hierzulande von Propaganda und Marketingstrategien beeinflusst. Sich wirklich eine eigene Meinung zu bilden wird immer schwieriger und v. a. aufwändiger und zeitintensiver. Aus der eigenen Bubble auszubrechen ist ein Kraftakt, den viele scheuen oder nicht leisten können. Es ist ja nicht einmal in Diskussionen möglich eine andere Sicht durchzudenken, ohne niedergeschrien zu werden bevor man den Gedankenkreis beendet hat. Also nix mit freier Meinungsbldung.
    • Saraina 17.11.2019 15:27
      Highlight Highlight Was hat das damit zu tun, dass ein Staat jeden Schritt, jede Meinungsäusserung, jede Bekanntschaft seiner Bürger überwacht, und diejenigen, die nicht konform sind, bestraft? Im besten Fall mit leichten Beschwernissen oder der Verweigerung einer Reiseerlaubnis, im schlechtesten Fall mit „Umerziehung“ in einem Lager?
    • sowhat 17.11.2019 23:18
      Highlight Highlight @Saraina, mein Kommentar bezog sich auf viele hier, die meinen, bei UNS kann sowas nicht passieren, weil wir ja direkte Demokratie haben und alles entsprechend unserer freien Meinung beeinflussen können. Hier habe ich meine Zweifel angebracht -in der Hoffnung, dass ein paar bei jeder folgenden Abstimmung doch nochmal nachdenken, ob sie denn wirklich ihre ureigenste Meinung äussern -oder doch die, die sie in der Zeit vor der Abstimmung vermehrt gehört oder gelesen haben.
    • Saraina 18.11.2019 00:08
      Highlight Highlight Ah, jetzt verstehe ich. Da hast du recht. Die Menschen werden manipuliert was das Zeug hält, und wissen nicht von wem und zu welchem Zweck.
  • Todesstern 17.11.2019 14:03
    Highlight Highlight "Wer in China in keinem sozialen Netzwerk aktiv ist, erscheint verdächtig."

    Uuuu dann bin ich verdächtig 🤫😂
    • mukeleven 17.11.2019 16:35
      Highlight Highlight du hast dich mindestens hier bei watson registriert @todesstern. somit wuesste die chin regierung mind deine themenpräferenzen anhand deiner lesegewohnheiten und deinen vergebenen like’s or dislikes.
    • Todesstern 17.11.2019 19:43
      Highlight Highlight Mist, ich wurde erwischt 😁😁
  • Ichsagstrotzdem 17.11.2019 13:45
    Highlight Highlight „Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten!“
    Abgelutschter Slogan von Hochkonformisten, welche die Errungenschaften der 68er Bewegung zur Makulatur verkommen lässt.
  • Don Garibaldi 17.11.2019 12:19
    Highlight Highlight Bin zurzeit in Kambodscha unterwegs, dass derzeit insbesondere im Süden des Landes an der Küste, seit ein paar Jahren von den Chinesen regelrecht aufgekauft wird. Die Thematik, wie im Bericht beschrieben, passt den Chinesen, insb. bei den Jüngeren überhaupt nicht. Ich denke der chinesische Staat hat die Rechnung nicht gründlich gemacht - die jetzige und die auch die nächste Generationen ticken überhaupt nicht so wie im Bericht beschrieben.
  • rodolofo 17.11.2019 11:45
    Highlight Highlight Solche autoritäre Erziehungsmethoden führen dazu, dass sich die ChinesInnen oberflächliche "Vorzeige-Identitäten" zulegen, die dann in so streberhaft übertriebener Form uraufgeführt werden, dass die Überwacher und Kontrolleure arg verunsichert werden, ob sie solchermassen übertriebene Künstlichkeit jetzt lohnen, oder als eine Form von codiertem Protest bestrafen sollten.
    Mir kommt dazu die hysterisch jubelnde Fan-Truppe für Nordkorea an der Winter-Olympiade in Südkorea in den Sinn: Der Begleiter des Staats stand sichtlich irritiert daneben und war darum sofort als Stasi-Überwacher erkennbar.;)
  • rodolofo 17.11.2019 11:26
    Highlight Highlight Und wer kein Smartphone hätte, wäre noch verdächtiger und würde sofort verhaftet...
  • mikel 17.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Die chinesische Öffentlichkeit wird früher oder später zurückschlagen, davon bin ich überzeugt. Die demokratischen Kräfte, 1989 niedergeschlagen, haben sich nicht einfach in Luft aufgelöst. Ich wage gar zu sagen, dass China sein blaues Wunder erleben wird, wie einst der Ostblock.
    • ingmarbergman 17.11.2019 11:27
      Highlight Highlight Das ist die Hoffnung. Und
      Auch realistisch, solange an der Spitze der KP Menschen stehen.
      Nur, China ist drauf und dran, sein totalitäres System einer KI zu übergeben. Eine allmächtige KI wird spätestens zum Zeitpunkt der Singularität die Menschen so weit kontrollieren, dass keine Revolution passieren kann.
      Davor sollte man Angst haben, nicht vor den Faschisten in Peking.
    • The Destiny // Team Telegram 17.11.2019 12:02
      Highlight Highlight Hahaha, nein.

      Wenn du siehst wie die Leute da denken...
    • who cares? 17.11.2019 12:43
      Highlight Highlight Eher nicht, siehe mein Kommentar weiter unten. Chinesen wachsen mit diesem System auf und finden es normal, bzw. unterstützen es, da es für Ordnung sorgt. Gleichzeitig wird die Verfolgung von Minderheiten toleriert, ignoriert oder als US-Propaganda abgetan. Und das von den jungen, im Ausland studierenden Chinesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 17.11.2019 11:10
    Highlight Highlight DDR, China, Nordkorea etc., sind/war alles sozialistische/kommunistische Länder. Noch fragen? Werden wir Dank den Gutmenschen auch bald haben.
    • Snowy 17.11.2019 11:53
      Highlight Highlight In der Schweiz (und generell im Westen) spricht sich die Linke gegen mehr Überwachung aus und die Rechte möchte die Überwachung erhöhen.

    • Triumvir 17.11.2019 12:36
      Highlight Highlight Stichwort Gestapo...NSA etc...noch Fragen...
  • Noah Archer 17.11.2019 11:07
    Highlight Highlight Auf der Seite der Überwachenden ist das kein Problem. ...wer genau soll das denn sein?
    Es ist wie in der DDR damals, Dein Nachbar bespitzelt dich und narzistische Verwalter schicken dummgezüchtete Polizisten.
    Das das auch in China nicht klappt, ist vorhersehbar.
    Chinesen sind völlig unfähig, neues zu entwickeln oder gar inovativ zu Handeln. Alles gekauft oder abgekupfert.
    Wir brauchen bloss den gierigen Westfirmen den Handel mit Technik zu verbieten mit Asiaten und die sind schneller in der Steinzeit als sie Mao sagen können..
    • Saraina 17.11.2019 15:32
      Highlight Highlight Wann hast du das letztemal ein Produkt gekauft, das nicht zumindest teilweise in Asien gefertigt wurde? Ich boykottiere chinesische Produkte, und nur schon der Kauf einer Schere ist nicht unkompliziert.

      Den Computer oder das Tablet auf dem du schreibst hast du selbst geschnitzt, nehme ich an?
  • mbr72 17.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Black Mirror on steroids!!
  • Triumvir 17.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Der reinste Horror! Da bekommt der gute alte Spruch "nicht am Telefon" abermals seine absolute Berechtigung und Notwendigkeit...
  • Evan 17.11.2019 10:49
    Highlight Highlight Wir ignorieren die Situation nicht nur aktiv, wir ermöglichen sie sogar aktiv hier im Westen, denn wer ja nichts zu verbergen hat...
    Das Traurige ist ja, dass wir in der Schweiz so ziemlich die einzigen sind, wo das Volk direkt einen Einfluss darauf hat, und gerade hier scheint es, als hätten es hier solche Dinge am einfachsten, da man so viel Vertrauen hat. Siehe Volksabstimmungen.
  • Mcapple 17.11.2019 10:49
    Highlight Highlight Wäre ein solches System in der Schweiz so schlecht?
    Wir sind ein demokratischer Staat und könnten mitentscheiden, welche Gesetze in einem Bonus-Malus-System überwacht werden sollen.
    Im Endeffekt würde es um die Durchsetzung von definierten Spielregeln gehen (Hinweis: ich beziehe mich nur auf die Schweiz, keine Diktaturen wie China!)
    Als Beispiel: Motor aufheulen lassen in bewohntem Gebiet = Minuspunkt; Müll Dritter auflesen = Pluspunkt; eigenen Müll wegwerfen = neutral.
    Ein Staat ist ein Willensgebilde mit gemeinsamer Moral + Ethik, dies wäre ein Weg diese durchzusetzen
    • ingmarbergman 17.11.2019 11:30
      Highlight Highlight Das ist, was sich SVP und weite Teile von FDP/CVP wünschen.

      Ich wünsche mir einen schlanken Staat, der für Gerechtigkeit sorgt und die Schwachen mit einem sozialen Netz unterstützt, aber sonst sollen die Menschen möglichst viel Freiheit haben, selber ihr Glück zu finden.

      Und für Müllsünder zu bestrafen, brauchen wir keine Totalitären Überwachungsstaat. Das geht mit den heutigen Mitteln auch schon.
    • Snowy 17.11.2019 13:37
      Highlight Highlight Der Staat verteilt Plus-und Minuspunkte und es gibt tatsächlich Menschen hier, welche diese Aussage hier „liken“...?!

      Das macht mir richtig Sorgen.
    • Beba 17.11.2019 20:36
      Highlight Highlight @ Snowy
      In deiner Vorstellung vom perfekten System sollte auch diese Meinung möglich sein.

      Oder doch nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 17.11.2019 10:43
    Highlight Highlight Anstatt auf die Chinesen zu zeigen, sollten wir lieber für Offenheit kämpfen. Die ganze Entwicklung mit Überwachung lässt sich sowieso nicht verhindern, die ist auch bei uns in vollem Gange. Einfach nach wirtschaftlichen Kriterien.
    Die Entscheidungsträger gehören genauso überwacht und Kriterien transparent gemacht werden.
    • Snowy 17.11.2019 11:34
      Highlight Highlight Natürlich liesse sich strukturelle Überwachung verhindern...! Wir leben noch immer in einer Demokratie.

      Nur leider muss man im Westen nur das Wort „Sicherheit“ oder „Arbeitsplätze“ ausrufen, und man gewinnt beinahe jede Abstimmung ...

      Siehe als Negativ-Bsp die unsägliche Annahme des Nachrichtendienstgesetzes in der CH!
  • In vino veritas 17.11.2019 10:41
    Highlight Highlight George Orwell würde sich im Grab umdrehen, wenn er das wüsste! Echt schlimm, was in China abgeht. Noch schlimmer ist aber, dass den Chinesen in Europa Tür und Tor geöffnet werden. Ich mache mir Sorgen, da immer mehr den Chinesen gehört, z. B. Häfen, Autobahnen, Airports oder Firmen. Besonders in Südosteuropa, und in dem Ländern, an der die neue Seidenstrasse vorbeiführt. In die gleiche Richtung geht das Aufschütten von künstlichen Inseln. Auch wir bewegen uns in diese Richtung, jedoch werden wir all unsere Werte verlieren...

    "Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren."
  • cptn 17.11.2019 10:14
    Highlight Highlight dreckiges china, aber wir sind alle zu bequem die produkte dieses landes zu meiden. also trifft uns eine mitschuld an deren aufstieg. aber das kann unsere generation noch verkraften, und danach? was solls oder... ?
  • Saffret 17.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Und hier finden so viele Menschen Smart City grossartig und denken, sie wären damit gut dran...
  • Snowy 17.11.2019 09:52
    Highlight Highlight In your face!!!

    ... allen, die jeweils „aber wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!“ proklamierten!

    Wehret den Anfängen (auch in der Schweiz) sind wir mit dem Nachrichtengesetz bereits auf falschen Weg!

    • Krise 17.11.2019 10:07
      Highlight Highlight Bitte nicht Nazisprech verwenden, danke.
    • Team Insomnia 17.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Richtig👍.
      Wir leben in einem Polizeistaat, leider wollen das sehr viele nicht wahrhaben.
    • rodolofo 17.11.2019 11:53
      Highlight Highlight In der Schweiz haben wir wenigstens noch eine demokratische Möglichkeit, auf zentrale Steuerungen einzuwirken!
      Wenn die Steuerung eines Gesamtsystems zuerst von unten nach oben und erst dann wieder von oben nach unten passiert, kann sich das Gesamtsystem "organisch" und darum "gesund" weiter entwickeln.
      Der Chinesische Zentralismus aber passiert zuerst von oben nach unten, also Kopf-lastig zu Ungunsten des Körpers.
      Und das kann langfristig nicht gut gehen, weil die körperlichen und gefühlsmässigen Grundbedürfnisse ignoriert, gering geschätzt werden und sich deshalb unbefriedigt anstauen...
  • True_P 17.11.2019 09:41
    Highlight Highlight So krass es ist, aber vielleicht sind solche Systeme die Rettung der Welt!

    Auf Freiwilligkeit kann man in Bezug auf Klima- und Umweltschutz vergeblich hoffen.

    • ingmarbergman 17.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Freiwilligkeit funktioniert nicht. Aber es reichen demokratisch legitimierte Regeln.
      Dafür braucht es keinen faschistischen Überwachungsstaat.
    • Saraina 17.11.2019 15:35
      Highlight Highlight Das zeigt wieder einmal, dass eine totalitäre Haltung Teil der neuen Klimabewegung ist.
    • True_P 17.11.2019 21:14
      Highlight Highlight Es braucht radikale Ideen für diese unbequeme Wahrheit.
      Demokratische Systeme sind zu träge für dieses fundamentale Problem.
      Zudem sind alle demokratischen Systeme von Lobbysten unterwandert und Politiker zu risikoscheu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 17.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Gerade mit Chinesen gesprochen, die im Westen mit mir studieren. Hongkong? Gewaltbereite Demonstranten, China will nur die Gewalt stoppen. Tibet? Natürlich möchten die tibetischen Flüchtlinge in der Schweiz wohnen, die Schweiz ist doch schön. Uiguren? Existieren entweder gar nicht oder sind ungebildet und China will ihnen einfach nur Bildung ermöglichen, aber die Uiguren wollen nicht. Sie dürfen auch ein- und ausreisen ohne Probleme. Polizeigewalt in Hongkong und Uigurencamps sind reine US Propaganda wegen des Handelskriegs.

    Da lief es mir schon kalt den Rücken hinunter.
    • Snowy 17.11.2019 11:29
      Highlight Highlight Und Deine Freunde sind wohl eher der gebildeten und „progressiven“ Oberschicht zuzuordnen!
      Kannst Dir also ausmalen wie der grosse Rest erst recht unwissend ist.

      Schier unglaublich.
    • who cares? 17.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Gebildete und progressive Oberschicht und ausserdem seit mehreren Jahren in Deutschland und den USA am studieren. Kann ja verstehen, wenn man in China gefangen ist, dass man der Propaganda erliegt, aber nach einiger Zeit im Ausland sollte man sich doch etwas kritisches Denken aneignen. Aber absolut Fehlanzeige. Ähnlich wie Türken in Deutschland, die für die Erdogan-Diktatur stimmen.
  • Uno 17.11.2019 08:47
    Highlight Highlight Was die Chinesen aber noch nicht verstehen mit diesem Überwachungssystem, sie übergeben ihre Regierung langfristig an eine Künstliche Intelligenz. China wird vielleicht das erste Land sein, das von einem "Computer" regiert wird.
    • ingmarbergman 17.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Black Mirror
    • das hani ghört 17.11.2019 10:52
      Highlight Highlight Besser eine Computer-Regierung als eine Trump-Regierung
  • Sapientia et Virtus 17.11.2019 08:35
    Highlight Highlight Deshalb ist es wichtig, dass sich politische Parteien für den Erhalt des Bargelds einsetzen, wie z. B. die AfD in Deutschland.
    • ingmarbergman 17.11.2019 08:57
      Highlight Highlight Die AfD wäre die erste Partei die ein solches Überwachungssystem einrichten möchte.
      Jeder der nur einen Millimeter von der faschistischen Ideologie abweichen will, muss bestraft werden.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:17
      Highlight Highlight Für die Erhaltung des Bargelds sind weder die Affen für Deutschland (AfD) noch sonst irgendeine unfähige Politikergemeinschaft verantwortlich.
      WIR sind dafür verantwortlich, mit unserem Verhalten.
    • trio 17.11.2019 10:27
      Highlight Highlight 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucas29 17.11.2019 07:59
    Highlight Highlight Es wird immer wie schlimmer mit China, wenn Sanktionen keine Wirkung mehr zeigen, gibt es bald nur noch eine Lösung. Krieg... irgendwann wird es soweit kommen.
    • redeye70 17.11.2019 08:51
      Highlight Highlight China holt sich die Weltherrschaft ohne Krieg. Sie machen uns einfach abhängig von ihren Produkten und noch vielem mehr (IT-Dienstleistungen zum Beispiel). In Zukunft wird das auch der Rohstoffhandel sein. Das Belt & Road-Projekt dient genau diesem. Die Rohstoffe der Welt gehen nach China, ihre Produkte zurück in die ganze Welt. Dafür bauen sie «gratis» diese gigantischen Infrastrukturprojekte. China denkt strategisch und plant weit in die Zukunft voraus, während wir über die Benennung von Mohrenköpfen diskutieren.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Mir ist friedliche Intelligenz lieber als weltweites, kriegsgeiles, auf Lügen basiertes Totschlagen (USA). 12.5 Millionen gekillte Leute NACH dem 2. WK.
      Sicher, in China ist auch nicht alles ok. Aber vieles.
    • trio 17.11.2019 10:31
      Highlight Highlight Das System ist nicht grundsätzlich falsch. Bei uns findet genau das gleiche statt, nur mit dem kapitalistischem Hintergrund. So viel schlechter oder gefährlicher ist das chinesische System nicht.
      Wichtig ist einfach das die Bevölkerung immer noch eine Mitsprache hat und man Einsprache gegen gewisse Entscheide erheben kann.
      Dafür braucht es keinen Krieg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altruide 17.11.2019 07:22
    Highlight Highlight Die einen führen solche Systeme ein aufgrund Angstmacherei bzw. mit dem Hinweis auf die innere Sicherheit des Landes, die anderen machen es etwas unverblümter.
    In jedem Fall wirken solche Systeme nicht nur mit positiven Effekten auf unser Leben, genauer unserer individuellen Freiheit.
    Jeder der sagt, ich habe ja nichts zu verbergen, der sieht die möglichen Konsequenzen der darauffolgenden Konditionierung des einzelnen Individuums nicht (man bemerke den Widerspruch: Konditionierung und Individuum) - fertig mit der Individualität des Einzelnen.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Wer sind die einen?
    • Altruide 17.11.2019 15:05
      Highlight Highlight @toerpe zwerg: ich denke, diese Frage kannst Du Dir gut selber beantworten - ansonsten hätte ich Dich wohl unterschätzt.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 17:33
      Highlight Highlight Ich komme nicht drauf, wo es "solche Systeme" sonst noch geben soll, aber Sie werden ja sowieso nur einen völlig untauglichen Vergleich ziehen, wenn Sie nun gleich Stellung nehmen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Krise 17.11.2019 05:59
    Highlight Highlight Zwei Fragen wurden nicht beantwortet, erstens "Wer entscheidet denn, welche Personen bestraft werden sollen?" - ich nehme an die Regierung? Und die darauffolgende; "Ist das Sozialkreditsystem ein Zeichen der Überforderung des Staates" - diese Einschätzung hätte mich interessiert, nicht der Verweis auf andere Länder.
  • imposselbee 17.11.2019 04:56
    Highlight Highlight Kontrolle vs Korruption, dass ist doch der Unterschied.
    Möchte ich lieber zum Konsum oder zum Anstand motiviert werden?
    Etwas Selbstkontrolle muss jeder selber lernen, früher oder später.
    • rodolofo 17.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Ja schon, aber wenn die Kontrolleure offensichtlich brutale und gefühlskalte, skrupellose Machtmenschen (siehe Tianmen-Massaker und Umgang mit den Massenprotesten der Demokratiebewegung in Hongkong und die Umerziehung-Konzentrationslager für muslimische Uiguren!) "ohne Werte" (ausser den eigenen Machterhalt sichern) sind, dann wird ihre sich selbst gegebene Anaßt Garde-Erziehungsrolle endgültig absurd, ja geradezu lächerlich!
      Woher nehmen diese charakterlosen kommunistischen Hampelmänner eigentlich dieses Recht, Andern etwas beibringen zu wollen, das sie selber AM WENIGSTEN beherrschen?
    • imposselbee 17.11.2019 13:26
      Highlight Highlight @rodolofo Unsere Geschichte ist aber auch nicht grad lupenrein. Es gab mal eine Zeit, da wurden Menschen öffentlich verbrannt und die Schweiz war Europaweit Rekordhalterin. Verdingkinder und die Rolle im zweiten Weltkrieg zum Wohle der Gesellschaft vergessen wir auch nur allzu gerne. Zudem hatten die Frauen in der Schweiz bis 1971 nicht viel mitzubestimmen.
    • rodolofo 17.11.2019 16:22
      Highlight Highlight @ imposselbee
      Ja, das ist allerdings wahr!
      Das staatliche Erziehungswesen zieht natürlich auch zwielichtige Sadisten und eiskalte Machtmenschen an...
      In China hat der stahlharte Maoisten-Flügel anscheinend ein Übergewicht erlangt, währenddem der Reformer-Flügel im Geiste von Deng Xiao Ping das Nachsehen hat...
      Ich hoffe, das ändert sich irgendwann wieder.
  • PaLve! 17.11.2019 03:29
    Highlight Highlight Mit dem System wird man als anständiger Mensch doch ziemlich belohnt? Klar, die krasse Überwachung ist nicht so gut, aber für gute Menschen hat dieses System sicher auch einige Vorteile
    • redeye70 17.11.2019 08:54
      Highlight Highlight Entscheidend ist welche Menschenals «gut» gelten. Siehst du das Problem?
    • viella 17.11.2019 09:05
      Highlight Highlight Klar hat es Vorteile, wenn du dich "gut" und "anständig" verhältst. Das grosse Problem ist aber, dass nicht du entscheidest, was gut und anständig ist, sondern der Staat. Und der findet etwas heute okay und morgen nicht mehr (bspw. die im Artikel erwähnten amerikanische Filme). Willst du so etwas nicht mehr selber entscheiden wollen?
    • Rainbow Pony 17.11.2019 10:18
      Highlight Highlight Palve liegt mit seiner Vermutung schon richtig: die Chinesen selber sehen die Einführung eines SCS ja nicht nur negativ entgegen. Im Gegenteil: es gibt erhebliche Gründe, die in China für ein solches System sprechen. Gerade was das Vertrauen angeht, so hat die chinesische Gesellschaft und chinesische Unternehmen echt ein Problem, womit hier eben der Wunsch da ist, Gegensteuer geben zu können. Das die Urteile, was gut, was schlecht ist von einem autoritären System stammen, ist ein - zumindest in den Augen vieler - eher zweitrangig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz v.A. 17.11.2019 03:27
    Highlight Highlight Der Tag wird kommen, wo wir unsere Smarthphones freiwilig verschrotten möchten. Nur leider werden wir bis dann geschipt sein.
    Wir sollten Bigbrother mehr misstrauen . Aber solange wir sogar freiwillig unsere FREIHEIT abgeben habe ich da so meine Bedenken.
    * "Ich habe ja nichts zu Befürchten".... Jetzt noch! *
  • Stolperstein777 17.11.2019 03:15
    Highlight Highlight Ich kann jedem der sich für das Thema Überwachung *hust..hust*, meine natürlich "Sicherheit" interessiert das kürzlich erschienene Buch von Edward Snowden "Permanent Record" wärmstens empfehlen. Die Staaten haben genau das gleiche gemacht (machen es immer noch), jedoch mit allen Bürgern dieser Welt und nicht "nur" mit dem eigenen Volk. China macht es wenigstens transparent, was es allerdings auch nicht wirklich besser macht. Und jeder der behauptet, es sei ihm egal wenn er überwacht wird er habe ja nichts zu verbergen, soll doch bitte hier seine E-Mail-Adresse samt Passwort publizieren....
    • Varanasi 17.11.2019 10:22
      Highlight Highlight „Permanent Record“ ist auch als Hörbuch sehr empfehlenswert.
      Spannend, erschütternd, ein Augenöffner.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:22
      Highlight Highlight ... danke für den Tip !
      Snowden ist ein intelligenter Mensch mit tollem Gewissen. Leider schaffen es solche Menschen nie zum Präsidenten. Zu klug für's System.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:00
      Highlight Highlight Das ist natürlich falsch und in keiner Weise zu vergleichen. Es ist umgekehrt. Was die NSA macht, macht China schon lange, auch im Ausland. Nun geht China aber viel viel viel weiter. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen, sollten Sie die Anti-US Brille kurz absetzen, dann sehen Sie klarer.
  • RowRow 17.11.2019 02:09
    Highlight Highlight Schon krank wozu linke Ideologie im Stande ist. Ja, China ist links!
    • ingmarbergman 17.11.2019 08:50
      Highlight Highlight Nope, China ist nicht links. Kommunistisch ist nur noch ein Name, so wie die DDR „demokratisch“ war.
      China ist der feuchte Traum jedes Faschisten.

      Was China da einrichtet ist genau das, was die SVP gerne hätte: Jeden Menschen überwachen und nach der eigenen Ideologie erziehen.


      Linke Politik heisst: die Gesellschaft liberal entwickeln, so dass es allen gut geht.
      Rechte Politik heisst: die nationale Ideologie durchsetzten ohne Rücksicht auf individuelle Freiheiten.
    • redeye70 17.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Die Unterschiede zwischen links- und rechtsextrem Ideologien sind eben nur marginal. In der Wirkung sind sie genau gleich.
    • viella 17.11.2019 09:08
      Highlight Highlight Hat meiner Meinung nach mehr mit Totalitarismus als mit links/rechts zu tun. Glaubst du, dass eine südamerikanische Junta, so ein System nicht eingesetzt hätte, wenn es verfügbar gewesen wäre?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bud! 17.11.2019 01:58
    Highlight Highlight Mir fällt da spontan das Buch NSA von Andreas Eschbach ein. Zwar eine fiktive Geschichte, aber so in die Richtung geht es.
    • Petitsuisse 17.11.2019 10:55
      Highlight Highlight Ja genau, das kam mir auch in den Sinn, vor allem die Anne-Frank-Szene. Die Vorstellung das es so kommen könnte, das hat mir einen Mordsschrecken eingejagt.
  • Pryda 17.11.2019 01:31
    Highlight Highlight Gibt bestimmt auch hier Leute die das befürworten würden.

    Ganz nach dem Motto:
    Ich hab ja nix zu verbergen und bin ein anständiger Mensch also hab ich auch nix zu befürchten...
    • ingmarbergman 17.11.2019 08:51
      Highlight Highlight SVP mehrheitlich, FDP weite Teile.
      Schau dir die Smart-Spider der Politiker an - jeder der hohe Ausschläge bei Law & Order hat, würde auch am liebsten so ein System einführen.
    • Yamamoto 17.11.2019 19:02
      Highlight Highlight @Da scheint ingmarbergman bei den FDPlern und SVPlern einen wunden Punkt getroffen zu haben. Es sind wirklich diese beiden Parteien, welchen wir den Ausbau des Überwachungsstaats auf Kosten unserer Freiheit zu verdanken haben. Unter den FDPlern scheint es nur wenige Personen zu geben, welche wirklich freiheitsliebend sind. Immerhin scheinen die Jungfreisinnigen in dieser Hinsicht kluger zu sein.
  • Nurmalso 17.11.2019 00:53
    Highlight Highlight Wenn das in der Schweiz kommt verliere ich meinen Job garantiert an jemanden mir DvD Player
    • redeye70 17.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Wenn der DVD-Player an ein Smart-TV angeschlossen ist bestimmt nicht 😉
  • Donald 17.11.2019 00:36
    Highlight Highlight Fast alles richtig. Aber, dass China ein unverzichtbarer Wirtschaftspartner ist und nicht durch wirtschaftliche Massnahmen aufgehalten werden kann ist falsch. Man könnte es wenn man es wollte.

    Aber Manager brüsten sich lieber mit Expansionen. Die wenigsten haben aber langfristig Erfolg. Z.B. hat das Freihandelsabkommen praktisch nichts gebracht.

    Und unsere Konsumenten kümmern sich offensichtlich auch wenig um Menschenrechte.
  • Swen Goldpreis 17.11.2019 00:31
    Highlight Highlight Das Schlimme ist, dass wir das ein zehn bis zwanzig Jahren auch haben werden, weil immer alle laut und ohne zu überlegen "Ja, Ja" schreien, wenn man das Wort "Sicherheit" verwendet. Sicherheit ist die grösste Gefahr im 21. Jahrhundert und wir sollten uns als Gesellschaft sehr viel genauer überlegen, wie viel uns vermeindliche Sicherheit wert ist,.
    • Franz v.A. 17.11.2019 03:32
      Highlight Highlight 6 Blitzer = 6 JA sager! ... zur Digitalen Versklaverei.

      Das Buch von George Orwell sollte pflicht Lesestoff an Schulen sein.
    • viella 17.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Sicherheit ist meines Erachtens nicht eine Gefahr per se, sondern ein Grundbedürfnis. Wir haben als Gesellschaft diese Aufgabe richtigerweise zu einem grossen Teil dem Staat übertragen. Wieviel Sicherheit wir als Gesellschaft wollen, wie diese aussehen soll und was für Chancen und Risiken damit einhergehen, sollte aber stärker Teil unseres demokratischen Prozesses werden. Der ist bei uns - im Gegensatz zu China - möglich.
    • Badummtsss 17.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Nein werden wir nicht. Chinesen und Europäer ticken komplett anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 17.11.2019 00:26
    Highlight Highlight In unserer verhärteten, lahmen Kultur bewegt sich nur was, wenn es um Bereicherung geht. Blanke Monotonie. Wie mit Monokulturen auf Mittelalter-Acker: Der Boden stirbt, das Volk verhungert. Heute weil Politik dem Geld statt der Vernunft folgt. Sokrates meinte mal, dass der kleine Mann sich nicht beschränken wird, so lange die Grossen das Gegenteil vorleben. Das gilt immer noch. Jeder zeigt mit dem Finger auf andere. Die wenigen, die was tun, werden bekämpft. Auch wenn es für uns Westler nicht schön ist, hat China im Überlebens- und Umwelt-Game langfristig die besseren Karten.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 10:53
      Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass ihre Analyse wirr und wenig konsistent daherkommt (Monokulturen auf Mittelalter-Acker ist ein vollkommen sinnbefreiterr Ausdruck) ...

      Erstmal muss China nun Hong Kong und seine Bürger dem autoritären Regime unterwerfen ...

      Es erstaunt leider niemanden mehr, wenn Autorität und Unterwerfung von scheinheiligen Ideologen als Heilslehre propagiert werden.
    • NaSkivaL 17.11.2019 17:03
      Highlight Highlight Gedanken, Analyse und Meinung sind keine Synonyme. Metapher kannst du nachschlagen. Nirgendwo propagiere ich Autorität und Unterwerfung als Heilslehre.
      Du brauchst ernsthaft und wirklich dringend Leseunterricht. Der einzige Ideologe hier bist du.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 17:16
      Highlight Highlight Gerne verzichte ich auf Ihre Belehrungen und lade zu Sachlichkeit ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 17.11.2019 00:26
    Highlight Highlight Ich verurteile das chinesische System nicht, weder pro noch contra. Dafür kenn ich es zu wenig. Westliche Kultur ist nicht der Taktmesser für die ganze Welt. Das Spiel ist vorbei. Wo es hingeführt hat, sehen wir: Wachsende Arm-Reich-Kluft. 10% Haushalte in Europa besitzen über 50% des Vermögens (In USA ist 1% im Besitz von 42%). Alte werden zu teuer und werden auf der Strasse leben. Gesundheitssystem zu teuer. Sinnlose Imageberufe überbezahlt. Wichtige soziale Berufe unterbezahlt. Boden, Luft, Grundwasser vergiftet. Überschwemmungen. Waldbrände. Völkerwanderung. Neues muss her!
    • ingmarbergman 17.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Das ist eine spannende Idee.
      Meinst du also, unter dem Chinesischen System gibt es kein Reichtumsgefälle? (Die Statistiken zu chinesischen Milliardären sagen etwas anderes.)

      Du würdest also gerne jegliche persönliche Freiheit aufgeben und in einer Diktatur einer Maschine leben?

      Wie definierst du westliche Kultur?
      Denkst du dass es westlich ist, den Menschen möglichst grosse Freiheit zu ermöglichen, ihr Leben zu leben?
      Was sind denn deine Ideale?
    • redeye70 17.11.2019 09:00
      Highlight Highlight Ist das nicht vor allem dem kapitalistischen System zu verdanken? Die Wirtschaft hat die Demokratie gekapert. Weshalb verteidigt der Nationalrat den Lobbyismus im Bundeshaus bis aufs Blut? Schon Roosevelt warnte vor den Grosskonzernen.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 10:43
      Highlight Highlight Kulturpessimismus ist der freiheitlichen Gesellschaft inhärent. Auch nicht neu ist, dass Ideologen von ganz Rechts und von ganz links gleichermassen Freiheit jederzeit opfern würden, wenn sie ihrer Ideologie damit zum Durchbruch verhelfen können .

      Das Spiel ist kein Spiel und es ist auch nicht vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 17.11.2019 00:26
    Highlight Highlight Einen Schritt vor die Bubble machen. Nachdenken!
    China hatte schon immer eine andere Kultur als der Westen. China hat überhaupt die längste zusammenhängende Geschichte aller bisherigen Kulturen.
    Dürfen wir China mit westlichem Massstab messen? Wir müssen nicht für uns wollen, was China gut für China hält. Aber darf man es pauschal verurteilen?
    Was ist wichtiger? Individuelle Freiheit oder das Überleben aller? Bei uns ist auch nicht alles eitel Sonnenschein.
    • viella 17.11.2019 09:30
      Highlight Highlight Dass bei uns auch nicht alles toll ist, ist richtig, hilft aber in der Diskussion nicht wirklich (whataboutism). Es geht doch nicht darum, ob China schon immer Dinge anders gesehen oder getan hat. Vielmehr ist die Frage, ob ein Staat, der - mit einige Zusätzen - die UN Menschenrechtskonvention ratifiziert hat, hier seine Bürger schützt oder überwacht.

      China hat Unmögliches geleistet, um das Land in kurzer Zeit aus Armut zu befreien und für viele relativen Wohlstand zu schaffen. Dafür gebührt den früheren Regierungen grosser Respekt. Was jetzt geschieht, ist etwas ganz anderes.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:32
      Highlight Highlight Die Presse schreibt selten die Wahrheit. Die Wahrheit findet man nur, wenn man nach China reist, sich kritisch umschaut.
      Für mich ist China ein extrem fortschrittliches Land.
      In 10 Jahren wird es wohl die grünste Nation unserer Erde sein. Wenn jemand, was schnell ändern kann, dann ist China die #1.

      Und Europa mit ihren unfähigen, lahmen, schon fast arbeitsverweigernden Politikern .... ihr seid sowas von geschlagen.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:39
      Highlight Highlight Und schnell und grün ist gut, auch wenn der Preis dafür Unterwerfung und Verzicht auf Rechtsstaatlichkeit ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harry Zimm 17.11.2019 00:16
    Highlight Highlight Einfach nur widerlich.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:33
      Highlight Highlight Immer mehr Arme in Europa - widerlich.
      Immer mehr Reiche in China - super !
  • JaneSodaBorderless 17.11.2019 00:14
    Highlight Highlight Danke für das Interview mit Herr Heilmann.
    Beängstigend, was auf uns zukommt -.-
    • Dr. Mi 17.11.2019 09:19
      Highlight Highlight Spannend was auf uns zukommt! Der Mensch ist kreativ und könnte eine parallele Gesellschaft unter dem Radar entwickeln.

      Fühle mich in einen Science Fiction Film katapultiert. 🚀
  • The Destiny // Team Telegram 17.11.2019 00:10
    Highlight Highlight In China werden in Zukunft Millionen Mülltonnen mit Kameras und Sensoren ausgestattet sein, die registrieren, ob Sie konsequent recyceln oder nicht.

    Krank.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:35
      Highlight Highlight Wir werden in 10 Jahren sehen, wo Europa steht und wo China steht. Kein Land der Erde kann ein Volk besser auf die grüne Strasse bringen als China.

      Europa? sorry, .... muuuuaaahhaahaaaa .... !

      Hey, mal nach China reisen und selbst rumschauen !
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:42
      Highlight Highlight Genau. Wer will nicht auf die grüne Strasse geprügelt werden ausser die ewiggestrigen in Hong Kong.

      Ihnen wird das Lachen noch vergehen.
  • Cédric Wermutstropfen 17.11.2019 00:09
    Highlight Highlight Krieg oder Bürgerkrieg - die einzigen mittelfristigen Optionen, die ich bezüglich China sehe.
    • redeye70 17.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Solange der «Chinesische Traum» in den Köpfen lebt wird dies nicht geschehen. Doch auch das chinesische System wird Zusammenbrechen – irgendwann. Stichwort endliche Ressourcen. Solch eine lückenlose Überwachung kostet enorm viel Geld und Ressourcen. Wenn Chinas Wirtschaft den Peak überschreitet (und das wird kommen) geht es rasant runter. Immer mehr Ressourcen müssen in die Überwachung gesteckt werden um den wachsenden Unmut in der Bevölkerung unterdrücken zu können. Die Geschichte lehrt uns dies.
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:39
      Highlight Highlight tja, ich sehe China mittelfristig als das Land mit dem besten grünen Fingerprint.

      Hat mich 2012 schon überrascht wieviele tausende Elektromobile in Shenyang rumflitzen.

      Abwarten, mal schauen, das ist die EU-Strategie.
      Vorwärts ... das die Strategie von China.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:43
      Highlight Highlight Grüne Diktatur = gute Diktatur

      Wie immer befürworten die Ideologen die Diktatur ihrer Ideologie.
  • Mimimimi 16.11.2019 23:50
    Highlight Highlight Literaturtipp: George Orwell - 1984
  • Natürlich 16.11.2019 23:27
    Highlight Highlight diese Entwicklung macht mir irgendwie ziemlich Angst...
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:41
      Highlight Highlight am besten mal selber nach China reisen.

      Mich hat das Land überzeugt. Menschlich, kulturell, gastronomisch, ökologisch, erfinderisch.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:44
      Highlight Highlight Ich war seit den 90ern Über 10 mal in China, meist geschäftlich. Mich überzeugt das Land nicht.
  • Toerpe Zwerg 16.11.2019 23:26
    Highlight Highlight Brave New World ...
    • Pitefli 16.11.2019 23:58
      Highlight Highlight Fahrenheit 451. Nur mit Pornos.
    • leu84 17.11.2019 00:10
      Highlight Highlight Fehlt nur noch das Soma
    • Count Suduku 17.11.2019 00:17
      Highlight Highlight Ihr findet mich auf den Falklandinseln...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 16.11.2019 23:25
    Highlight Highlight Brüder und Schwestern auf der anderen Seite der Welt, so unterschiedlich und fern.
  • Cirrum 16.11.2019 23:21
    Highlight Highlight Und das „ zum Schutz der Bevölkerung“. Da sieht man wieder wie leicht die Menschheit zu manipulieren ist. Beängstigend so was.. alle wollen immer mehr Privatsphäre und geben doch alles Preis..
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:44
      Highlight Highlight Nur mal so ... China tickt seit Jahrtausenden anders als Europa.

      Am besten mal hinreisen und staunen, wie glücklich die Menschen dort eigentlich sind.
      Seit 40 Jahren geht es dort aufwärts.
      Das hat es in Europa noch nie gegeben.
      Europa wird ärmer und China reicher.
      Also? Was ist die richtige Strategie?

      In 10 Jahren ist China grüner als jedes andere Land.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:45
      Highlight Highlight China wird auf tiefem Niveau reicher. Eine ganz normale Wachstumskurs.
    • Toerpe Zwerg 17.11.2019 11:46
      Highlight Highlight Wachstumskurve
  • DCCB 16.11.2019 23:16
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie ich's ausdrücken soll, da ich so Pauschale Aussagen eigentlich nicht mag, aber das weckt meine schlimmsten Albträume!
    • Gorgonzola-Gonzo 17.11.2019 09:29
      Highlight Highlight Sehr treffend gesagt. Auch die Entwicklung in Russland ist höchst bedenklich für mein Weltverständnis. Diese Entwicklung macht mir echt Angst...
    • PurpleWasabi 17.11.2019 10:45
      Highlight Highlight ja ... am besten mal hinreisen und selber schauen.

      Und staunen, wie glücklich die Menschen dort sind.

      Seit 40 Jahren geht es dort praktisch jedem besser.

      Europa wird ärmer, China reicher. Na?

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