International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Internetfirmen verpflichten sich zu Kampf gegen Kinderpornografie



Ein Screenshot einer Login-Seite der Kinderpornografie-Plattform

Bild: DPA

Die Regierungen der USA und vier weiterer Länder haben sich mit führenden Technologieunternehmen wie Google und Facebook auf freiwillige Regeln zur Bekämpfung von Kinderpornografie verständigt.

Die Vereinbarung sei ein Meilenstein, um Kinder vor «einem der schrecklichsten Verbrechen» zu schützen, sagte US-Justizminister William Barr am Donnerstag. «Kein Kind sollte jemals den unaussprechlichen Schmerz und das Leid erfahren, das durch sexuelle Ausbeutung und Missbrauch entsteht», sagte Barr.

Die Technik zur Aufnahme und Verbreitung kinderpornografischen Materials sei auch wegen Smartphones immer einfacher zugänglich, warnte Barr.

Die USA, Kanada, Grossbritannien, Neuseeland und Australien hoffen, dass die elf Punkte umfassende Selbstverpflichtung sich schon bald in der Tech-Industrie als neuer Standard durchsetzen wird.

Bislang hätten der Vereinbarung zum besseren Schutz von Kindern unter anderem die Unternehmen Google, Facebook, Microsoft, Roblox, Twitter und Snap zugestimmt, erklärte das US-Justizministerium. Die grossen Internetfirmen melden den Behörden jährlich bereits Millionen Fotos und Videos, bei denen der Verdacht auf Kinderpornografie besteht.

Die elf Regeln zielen unter anderem darauf ab, die Verbreitung kinderpornografischen Materials zu verhindern, einschlägige Ergebnisse bei Online-Suchen auszuschliessen und Live-Streaming von Missbrauch zu verhindern.

Auch die Bemühungen von Tätern, sich Kindern über Online-Spiele und andere für sich genommen harmlose Plattformen zu nähern, sollen verstärkt bekämpft werden. Die Unternehmen verpflichten sich demnach auch, regelmässig Daten zu ihren Bemühungen im Kampf gegen Kinderpornografie zu veröffentlichen. (sda/dpa)

Die Geschichte des Internets

Jugendliche wegen Serie in Notfallpsychiatrie eingeliefert

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Buchstabe I 06.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Der Vorstoss ist sicher begrüssenswert, angesichts der unkontrollierbaren Mengen an illegalem Material im Darknet ist das aber auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
  • Mügäli 06.03.2020 05:35
    Highlight Highlight Endlich ein kleine Schritt vorwärts ..

    Und Jeder welcher sich diesen ‚Dreck‘ ansieht/herunterlädt macht sich der Mittäterschaft schuldig.

    0 Toleranz für solche ‚Menschen‘!!!

Analyse

Die grosse 5G-Lüge

Ultraschnelles Internet, egal wo man gerade ist: Eine verlockende Aussicht, doch bei den Heilsversprechen rund um 5G sollten wir misstrauisch werden. Hier sind die wichtigsten Kritikpunkte und offenen Fragen.

Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken, einen kritischen journalistischen Beitrag zu 5G zu schreiben. Aber irgendwie fehlte der ultimative Ansporn.

Dann kam Elektra.

Elektra Wagenrad. Was für ein Name. Aber darum gehts hier nicht. Sondern um die knallharte Analyse, die die deutsche Hackerin bei golem.de publizierte.

Darf man als Digital-Redaktor kritisch eingestellt sein gegenüber einer Technologie, die absolut revolutionär sein soll? Ich finde, man darf nicht nur, man muss!

Zwar habe ich mal …

Artikel lesen
Link zum Artikel