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epa08125090 Wikileaks founder Julian Assange leaves Westminster Magistrates Court in London, Britain, 13 January 2020. Assange appeared in court to prevent his extradition to the US where would be facing espionage charges.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Bild: EPA

Uno-Folterexperte nimmt Fall Assange unter die Lupe – sein Urteil ist vernichtend



Ein Interview mit dem Schweizer Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, sorgt momentan für Aufsehen. Das Online-Magazin Republik interviewte Melzer zu seinen Recherchen im Fall Julian Assange. Das gesamte Interview findet ihr hier.

Die Aussagen des Sonderberichterstatters lassen aufhorchen. Er beschuldigt die Behörden in Schweden, die Vergewaltigung, die Assange vorgeworfen wird, konstruiert und Beweise manipuliert zu haben. Der Vorwurf der sexuellen Belästigung der zweiten Frau sei im Raum stehen geblieben, ohne dass die schwedischen Behörden Interesse angezeigt hätten, diesen zu klären. Assange soll psychologisch gefoltert worden sein und stünde im Falle einer Auslieferung unter grosser Gefahr, von den USA physisch gefoltert zu werden.

Melzer sieht auch die Pressefreiheit in Gefahr. Der Umgang mit Julian Assange sei das beste Beispiel dafür. Hier die wichtigsten Aussagen Melzers im Interview:

Zu dem konstruierten Vergewaltigungsvorwurf:

«Ich spreche fliessend Schwedisch und konnte deshalb alle Original­dokumente lesen. Ich traute meinen Augen nicht: Nach Aussagen der betroffenen Frau selber hat es nie eine Vergewaltigung gegeben. Und nicht nur das: Die Aussage dieser Frau wurde im Nachhinein ohne ihre Mitwirkung von der Stockholmer Polizei umgeschrieben, um irgendwie einen Vergewaltigungs­verdacht herbeibiegen zu können. Mir liegen die Dokumente alle vor, die Mails, die SMS.» [...] Die schwedischen Behörden wiederum waren an der Aussage von Assange nie interessiert. Sie liessen ihn ganz gezielt ständig in der Schwebe. Stellen Sie sich vor, Sie werden neuneinhalb Jahre lang von einem ganzen Staats­apparat und von den Medien mit Vergewaltigungs­vorwürfen konfrontiert, können sich aber nicht verteidigen, weil es gar nie zur Anklage kommt. [...] Assange hat sich mehrfach bei den schwedischen Behörden gemeldet, weil er zu den Vorwürfen Stellung nehmen wollte. Die Behörden wiegelten ab.»

Über die Schuld Schwedens:

«Wenn ein Staat wie Schweden die Fragen des Uno-Sonder­ermittlers für Folter nicht beantworten will, dann ist sich die Regierung der Unrechtmässigkeit ihres Verhaltens bewusst. Dann will sie für ihr Handeln keine Verantwortung übernehmen.»

«Es gibt für all das, für das Verweigern einer diplomatischen Garantie, für die Weigerung, ihn in London einzuvernehmen, nur eine Erklärung: Man wollte ihn in die Finger kriegen, um ihn an die USA ausliefern zu können. Was sich in Schweden im Rahmen einer strafrechtlichen Voruntersuchung innert weniger Wochen an Rechts­brüchen akkumuliert hat, ist absolut grotesk.»

A court artist sketch by Elizabeth Cook of Wikileaks founder Julian Assange appearing at Westminster Magistrates Court, London, for an administrative hearing in London, Monday,  Jan. 13, 2020. Assange made a brief court appearance Monday in his bid to prevent extradition to the United States to face serious espionage charges.  (Elizabeth Cook/PA via AP)

Bild: AP

Warum die schwedischen Behörden das überhaupt hätten tun sollen:

«Der zeitliche Kontext ist entscheidend: Ende Juli veröffentlicht Wikileaks in Zusammen­arbeit mit der «New York Times», dem «Guardian» und dem «Spiegel» das sogenannte «Afghan War Diary». Es ist eines der grössten Leaks in der Geschichte des US-Militärs. Die USA fordern ihre Alliierten umgehend dazu auf, Assange mit Straf­verfahren zu überziehen. Wir kennen nicht die ganze Korrespondenz. Aber Stratfor, eine für die US-Regierung tätige Sicherheits­beratungs­firma, rät der amerikanischen Regierung offenbar, Assange die nächsten 25 Jahre mit allen möglichen Straf­verfahren zu überziehen.»

Was Assange in den USA erwartet

«Er wird kein rechtsstaatliches Verfahren bekommen. Auch deswegen darf er nicht ausgeliefert werden. Assange wird vor ein Geschworenen­gericht in Alexandria, Virginia, kommen. Vor den berüchtigten Espionage Court, wo die USA alle National-Security-Fälle führt. (...) Das Verfahren wird immer von derselben Einzel­richterin geführt, hinter geschlossenen Türen und aufgrund geheimer Beweis­mittel. Niemand wurde dort in einem solchen Fall jemals freigesprochen.»

Das Recht auf einen fairen Prozess

«Ich sage nicht, Julian Assange sei ein Engel. Oder ein Held. Aber das muss er auch nicht sein. Denn wir sprechen von Menschen­rechten und nicht von Engels- oder Helden­rechten. Assange ist ein Mensch, er hat das Recht, sich zu verteidigen und menschlich behandelt zu werden. Was auch immer man Assange vorwirft, er hat ein Recht auf ein faires Verfahren. Das hat man ihm konsequent verwehrt, und zwar sowohl in Schweden wie auch in den USA, in England und in Ecuador.»

Demonstrators stand outside Westminster Magistrates Court in support of where WikiLeaks founder Julian Assange is due to appear for an administrative hearing, in London, Monday, Jan. 13, 2020. Assange remains in custody at London’s Belmarsh Prison while he fights extradition. (AP Photo/Alberto Pezzali)

Bild: AP

Der Vorwurf der Folter:

«Julian Assange wurde von Schweden, England, Ecuador und den USA gezielt psychologisch gefoltert. Zuerst mit der Art von zutiefst willkürlicher Prozess­führung. Die Verfahrens­führung von Schweden, mit aktiver Beihilfe durch England, war darauf ausgerichtet, ihn unter Druck zu setzen und in der Botschaft festzusetzen. Es ging Schweden nie darum, die Wahrheit heraus­zufinden und diesen Frauen zu helfen, sondern darum, Assange in eine Ecke zu drängen.»

Zur Auswirkung des Assange-Prozesses auf die Pressefreiheit:

«Schauen Sie, wo wir in 20 Jahren stehen werden, wenn Assange verurteilt wird. Was Sie dann als Journalist noch schreiben können. Ich bin überzeugt, dass wir in ernsthafter Gefahr sind, die Presse­freiheit zu verlieren. Es passiert ja schon: Plötzlich wird im Zusammen­hang mit dem «Afghan War Diary» das Haupt­quartier von ABC News in Australien durchsucht. Der Grund? Wieder hat die Presse das Missverhalten von Staats­vertretern enthüllt. Damit die Gewalten­teilung funktioniert, braucht es eine Überwachung der Staatsgewalt durch eine freie Presse als die vierte Macht im Staat.»

Warum Assange so konsequent verfolgt wurde:

«Man möchte an Julian Assange mit einem Schau­prozess ein Exempel statuieren. Es geht um die Einschüchterung anderer Journalisten.»

(dfr)

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 05.02.2020 15:55
    Highlight Highlight Wenn man so sieht was für Staatsoberhäupter gewählt werden, langsam erkennt wie korrupt die Geldelite in den USA ist (wobei ich mir vorstellen kann das Mann sein und Frauen, äh Mädchen a la Epstein der (Erpresser)kit sind), wie sehr Journalisten / Leaker in den letzten Jahren auch in freien Staaten, ev. Vornehmlich wegen Usa, unter die Räder geraten, krieg ich das Grauen.
    Ich wusste Trump ist ein A. Aber dass er Freiheit, Humanität, Menschenrechte, Frauen, freie Meinungsäusserung (dahin geht der Weg) dank Reichenfilz so mit Füssen treten kann, hätte ich nicht Mal im Alpträumen ausgemalt.
  • Interessierter 05.02.2020 09:23
    Highlight Highlight Warum hat die Presse seinerzeit in Schweden nicht recherchiert? Warum lässt ihn die Presse jahrelang in der Botschaft schmoren ohne täglich das Ganze zu hinterfragen? Man wusste ja, dass Assange auf der US-Abschussliste war weil er es wagte, brisante Tatsachen zu veröffentlichen. Die Presse hat hier total versagt!
  • rodolofo 05.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Das vollständige Interview in der Online-Zeitung "Republik", die ja auch das Mafia-artige Baukartell im Kanton Graubünden aufdeckte und ans Licht der Öffentlichkeit brachte, hat mich in dem Sinne schockiert, als mir bewusst wurde, dass auch ein Land wie Schweden, das ich sonst immer mit "Sozialstaatlich abgesicherte Prosperität", "Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern" und "Skandinavisches Vorbild" assoziiere, von den Tentakeln des "Deep State" mit seinen Geheimdiensten und dem Organisierten Verbrechen des Staatsterrors durchdrungen ist.
    "Russland" ist also näher, als wir denken...
    • Hoci 05.02.2020 15:46
      Highlight Highlight Wieso Russland?
      Was sich die USA leisten widerspricht jeglicher Rechtstaatlichkeit. Halt auf kapitalitische Weise.
      Es wird rund um die Sex und leakskandale, aber auch wegen Trump immer offensichtlicher, dass die Millionäre, prinzen und Firmenleaser erlaiben was ihnen in den Kram.passt ohne belangt zu werden. Und dazu hats ja jetzt auch Verhewaltiger unter den höchsten Richtern. Nicht nur das Sexualopfern das Recht verweigert werden wird, nein der Typ ist auch noch voll erpressbar. Epstein, Weinstein, Trump und die ganz schlimmen im Hintergrund z.B. Mercer, welche Trump mit 17 mio unterstützen.
    • rodolofo 05.02.2020 19:00
      Highlight Highlight @ Hoci
      Ja klar!
      Aber in der Regel werden alle diese Perversionen an "Russland" (früher der kommunistische Erzfeind, heute immer noch irgendwie Erzfeind, aus Gewohnheit sozusagen) festgemacht.
      Und die Russen sind unter Putin dazu übergegangen, all diese voreingenommenen Verdächtigungen möglichst noch zu unterbieten...
  • Auric 05.02.2020 07:56
    Highlight Highlight Ich habe den Text von Watson, und 113 Kommentare gelesen,

    In einem einzigen Kommentar konnte ich den Namen Obama finden.
  • Levi Vodica 05.02.2020 02:32
    Highlight Highlight Das, meine lieben Damen und Herren, ist Journalismus.
    • DemonCore 05.02.2020 07:36
      Highlight Highlight Nein, das ist die Arbeit der UNO.
  • Der Rückbauer 05.02.2020 00:24
    Highlight Highlight Unbegreiflich, dass sowas in Schweden passieren kann. Geht man den Vorkommnissen nach, wie sie Journalisten detailliert in Republik und Infosperber darstellen, werde ich die Vermutung nicht los, dass die Schweden (wieder einmal) weit über das Ziel hinausschiessen, sodass sich das, was sie wollen, ins Gegenteil verkehrt (diesmal von der Anklage der Vergewaltung zur klammheimlichen Einstellung des Verfahrens). Es waren in erster Linie die zwei Polizistinnen, die an dieser fatalen Hype gedreht haben. Symptomatisch für Schweden?
  • Ranzelpanzel 04.02.2020 23:37
    Highlight Highlight Wie viele „politische“ Kriegsverbrecher laufen frei rum und ein Journalist der die Verbrechen aufdeckt ist eingesperrt. Es ist auch ein Symbol für die Degeneration unserer ach so gelobten Demokratie. Warum ist in GB Prinz Andrew wohl nicht in Untersuchungshaft? Free Assange!
    • rodolofo 05.02.2020 08:57
      Highlight Highlight Dieser Fall ist wie ein Lackmus-Test zum Zustand unseres Justizsystems!
      Wie wir wissen, hat sich Justizia's Waage in den USA seit der Wahl von Donald Trump nochmals massiv nach rechtsaussen verschoben, so dass heute "legal" ist, was früher "Organisiertes Verbrechen" genannt wurde.
      Dafür ist "illegal" was früher "Professioneller Journalismus" genannt wurde.
      Der "Gesunde Menschenverstand", der instinktiv "Recht" von "Unrecht" unterscheiden kann, wird von unverständlich geschriebener Juristensprache mit Paragraphen regelrecht auf den Kopf gestellt!
      Es herrscht das "Satanische Recht des Mammons".
    • Hoci 05.02.2020 15:57
      Highlight Highlight Welche Justitia, die gibts da nur noch als Feigenblatt. Bald ist kaum ein Unterschied zur Diktatur Erdogans zu erkennen, wobei der mir im Vergleich bald richtig menschlich erscheint.
  • Ohniznachtisbett 04.02.2020 22:53
    Highlight Highlight Hmm. Interessant. Schweden ist kein NATO Mitglied. Hat aber dieses "hypermoderne" Sexualstrafrecht. Will sich das - sonst so neutrale - Schweden nun wirklich den Amis anbiedern, oder will es einfach öffentlichkeitswirksam sein System propagieren?
    • DemonCore 05.02.2020 07:34
      Highlight Highlight Fakt ist, dass jeder europäische Kleinstaat nur innerhalb der roten Linien Washingtons existiert und agiert. Auch die Schweiz und auch nicht so kleine Staaten. Eine europäische Emanzipation, wie eine vertiefte EU sie bringen könnte, ist in weiter Ferne. Wir Europäer tun alles dafür schwach zu bleiben und schwach wahrgenommen zu werden.

      Entsprechend sind unsere Regierungen Fasnachtscliquen der Souveränität.
  • grosnaldo 04.02.2020 22:42
    Highlight Highlight Vollumfänglich einverstanden, er hat Recht auf fairen Prozess. Hinzufügen möchte ich aber trotzdem dass ich, obwohl ich Pressefreiheit auch als zentral wichtig erachte, ich bedenklich finde wie manche Medien ihrerseits ihre Macht missbrauchen um Quoten/Geld zu machen. Das bietet Angriffsfläche für Demagogen die nach Fake News rufen. Wem glauben wenn man von allen verarscht wird? Sollte ein Appell an sachlichen Journalismus sein. Die vierte Gewalt muss sich genauso wie die andern 3, und alle Individuen (das Volk), etwas selbsteflektieren damit es (Demokratie) läuft.
    • rodolofo 05.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Nur ist angesichts der versuchten Vernichtung eines Whistleblower-Lebens nicht der geeignete Zeitpunkt, solche Details zu problematisieren...
      Sie müssten sich schon einmal die grundsätzliche Frage stellen, auf welcher Seite sie eigentlich stehen wollen: Auf der Seite der Wahrheit, oder auf der Seite der Lüge?
      Sie werden mir natürlich -gedanklich versiert- sofort zur Antwort geben, dass es solches "Schwarz/Weiss" nicht gebe und alles sehr kompliziert sei.
      Und doch lassen sich im täglichen Leben Tag und Nacht doch ziemlich klar unterscheiden, oder etwa nicht?
  • Joe Smith 04.02.2020 22:15
    Highlight Highlight Unbedingt das ganze Interview bei der «Republik» lesen, es lohnt sich! (Danke Watson für den Link.)
    • NumeIch 04.02.2020 23:13
      Highlight Highlight Und am besten gleich noch ein Abo bei der Republik abschliessen. Es lohnt sich und ich bin sicher, 240 Stutz hat jeder schon dümmer ausgegeben!
    • dho 04.02.2020 23:58
      Highlight Highlight Pflichtlektüre für alle !!! Und dann gerade die Republik abonnieren...
  • Mehmed 04.02.2020 22:06
    Highlight Highlight Only in Sweden...

    Der feministische Musterstaat, in dem sogar die Polizei falsche Vergewaltigungsvorwürfe erfindet. Wow.

    Ehrlich, wenn ich wählen müsste zwischen Trumps USA und dem feministischen Schweden: Auf den Rechtsstaat würde ich mich nur in den USA verlassen.
    • ChlyklassSFI 04.02.2020 23:03
      Highlight Highlight Guter Witz.
    • Grohenloh 04.02.2020 23:21
      Highlight Highlight Also auf den Rechtsstaat USA würde ich mich überhaupt nicht verlassen!
    • DemonCore 05.02.2020 07:26
      Highlight Highlight Naja, so unrecht hat OP nicht. Das wirft tatsächlich ein sehr schiefes Licht auf die schwedische Strafverfolgung. Ich kann mich noch gut an den Artikel mit dem Polizisten erinnern, der sich ein Loch in den Kopf freute, mit inquisitorischen Mitteln "die Leben der Leute zu zerstören". Ich glaube Schweden gehört als EU Mitglied dringend mal auditiert, wie Polen oder Ungarn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 04.02.2020 21:51
    Highlight Highlight Was für eine verkehrte Welt! Wer die Wahrheit aufdeckt wird verfolgt. Wer die Menschen belügt wird Präsident.
    • rodolofo 05.02.2020 09:10
      Highlight Highlight In den "Teppich-Etagen" gelten umgekehrte "Trump Tower-Gesetze"...
      Das gilt übrigens auch für Dinge wie den "Leistungslohn":
      Wir erinnern uns alle noch gut an die Zeiten nach dem Banken-Crash (2008), als es hiess, die Grossbanken seien "Too Big To Fail" und müssten um jeden Preis von den Staaten (und damit von den SteuerzahlerInnen) gerettet werden, während arme und alte GriechInnen "halt den Gürtel noch enger schnallen" müssten.
      Die Gehälter, Boni und Abgangsentschädigungen für die obersten Banker müssten beibehalten werden, da sonst "die Fähigsten" zu anderen Grossbanken abwandern würden...
  • Huckleberry 04.02.2020 21:33
    Highlight Highlight Kann Obama nachträglich noch impeached werden? 🤔
  • Doppelpass 04.02.2020 21:14
    Highlight Highlight Sauber, dass watson das bringt und auch auf die Quelle verweist.
    Für eine freie Welt ist freier, investigativer Journalismus eine Grundlage.
    Ich hoffe ihr dran bleibt.
    • Garp 04.02.2020 23:02
      Highlight Highlight Und freier, investigativer Journalismus kostet Geld und zwar kein Werbegeld. Das vergessen leider viele.
  • Doppelpass 04.02.2020 21:04
    Highlight Highlight Konstruierte Vergewaltigungsvorwürfe durch die Behörden! Das ist ein unglaublicher Skandal! Zur Folter kommt noch Betrug und Irreführung der Öffentlichkeit. Zugegeben, auch ich bin dem Spotlicht gefolgt, und habe mich ablenken lassen. Was sind das für Rechtsstaaten? Verdammt! Wo leben wir? Wie soll der normale Bürger das Vertrauen behalten?
    • doods 05.02.2020 01:05
      Highlight Highlight Geht uns allen auch so. Scheisse, was machen wir?
    • rodolofo 05.02.2020 09:14
      Highlight Highlight "Wir" werden verlieren, wenn "wir" davon ausgehen, dass "wir" das so machen.
      Nein!
      SIE machen das so!!!
      Und weil es so gut tut und die Seele befreit und reinigt, gleich nochmals:
      SIE machen das so, DIE MÄCHTIGEN!
      (die wir gewählt haben...)
  • pacman8 04.02.2020 21:01
    Highlight Highlight So naiv - Telepolis hat bereits vor einem halben Jahr über dieses Thema geschrieben: https://www.heise.de/tp/features/Praezedenzfall-WikiLeaks-4458012.html
  • Flie 04.02.2020 20:36
    Highlight Highlight Was man machen kann ist auf der offiziellen Seite der Schweiz eine Stellungnahme von unseren Staatsangestellten zu verlangen. Nehmt euch die paar Minuten und schickt eine Seriöse Anfrage. So auch Watson, ihr könntet ja dem ein wenig Nachgehen und als von der Medienstelle eine Aussage verlangen.

    https://www.admin.ch/gov/de/start/service/kontakt.html
    Benutzer Bild
    • rodman 05.02.2020 05:52
      Highlight Highlight @Flie: So funktioniert unser Rechtstaat nicht. Versuche Dich, direkt oder indirekt politisch einzubringen, wenn Du etwas erreichen willst. Eine "manuelle" DDOS-Attacke bringt überhaupt nichts, ausser eine Menge Arbeit in der Kommunikationsabteilung...
    • Flie 05.02.2020 17:26
      Highlight Highlight Ich rede hier nicht von einer grossangelegten DDOS Attacke. Evtl fühlen sich unsere Regierungsvertreter ein wenig in der Pflicht, wenn sie merken, dass Anfrage um Anfrage reinkommt.
  • koks 04.02.2020 20:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Garp 04.02.2020 23:07
      Highlight Highlight Ich lese dich schon lange koks, für dich ist sowieso jeder Vergewaltigungsvorwurf erfunden. Ich kann Dich darum nicht ernst nehmen. Du bist mir zu voreingenommen.
  • Andi7 04.02.2020 19:50
    Highlight Highlight Offensichtlich braucht es mehr denn je zuvor solche Leute wie Assange, Investigativjournalisten sowie Whistleblower. Hut ab vor diesen Menschen!
    • Hoci 05.02.2020 16:01
      Highlight Highlight Da kann ich mich nur anschliessen. Nicht auszudenken, wenn es keine mutigen Menschen mit gerechtigkeitssinn gäbe.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 19:35
    Highlight Highlight Hat wirklich jemand je daran gezweifelt, dass Assange unschuldig ist?

    Es kann jedem passieren, dass einem etwas vorgeworfen wird und man so in die Mühle der Justiz gerät. Ganz einfach. Eine Anzeige reicht. Handelt es sich um ein dabei um ein erfundenes Offizialdelikt wie sexuelle Nötigung, wie im Falle von Assange oder Kachelmann, wird es für den Angezeigten sehr schnell zum einschneidenden Trauma. Und selbst wenn es am Ende nicht zur Anklage kommt, bleibt die Anzeige für 10 Jahre in den polizeilichen Akten und einsehbar. Eine Löschung ist ausgeschlossen.

    Freie westliche Welt. Ähä!
  • hämpii 04.02.2020 19:30
    Highlight Highlight Tja, was soll man von einem Staat wie den USA auch anderes erwarten?
  • Naraffer 04.02.2020 19:11
    Highlight Highlight Es wäre ganz einfach: kauft keine US Waren. Die einzige Sprache die auch Despoten verstehen. Aber leider Utopie.
    • dho 05.02.2020 00:02
      Highlight Highlight Wenn wir das nächste Handy kaufen: ein südkoreanisches wählen.
    • rodolofo 05.02.2020 09:16
      Highlight Highlight Aber die amerikanischen Filmproduktionen sind schon irgendwie gut...
    • Hoci 05.02.2020 16:08
      Highlight Highlight Sinmvoll wäreendlich die technische Unabhöngigkeit Europas vor allem in Software und Hardeware voranzutrieben.
      Ich frage mich wieviele europäische Firmen von Us Firmen vernichtet oder aufgekauft wurden.
      Dennoch haben wir Alternativen wie zb Threema als europ. Whatsup Alternative usw.
  • redeye70 04.02.2020 19:11
    Highlight Highlight War nie wirklich Fan von Assange. Der kam mir immer etwas suspekt rüber, so selbstdarstellerisch. Der vermeintliche Rockstar der Whistleblower. Aber die Geschichte mit den Vergewaltigungsvorwürfen war nie glaubhaft. Verwunderlich ist es ja nicht, wenn die Saudis gar mit der Zerstückelung eines Journalisten davonkommen. Politiker sind … (kann das leider nicht schreiben wegen Netiquette und so), egal aus welchem politischen Lager die kommen. Das ist die Quintessenz aus dieser Geschichte.
    • Garp 04.02.2020 23:12
      Highlight Highlight Jaaa, und dann überlassen wir den Politiker hassenden Populisten das Feld, not!
    • Hoci 05.02.2020 16:12
      Highlight Highlight Nicht Politiker, die falsche Geld und machtgierigen Politiker. Zu welchen Parteien sie in der Regel gehören ist bekannt. Auch welche es sind, siehe Verwaltungsrmandate bzw. Schau wie jemand abstimmt.
      Im Prinzip müssten für jeden Politiker hierzulande Beteiligungen, Mandate, Aufträge für Lobbing und ganz wichtig wie der einzelne wo abgestimmt hat veröffentlicht werden. Nur so kann man entscheiden.
    • Garp 05.02.2020 17:49
      Highlight Highlight Für Transparenz bin ich jederzeit zu haben. Da gehören aber dann auch Medien dazu, wer wie über welchen Politiker berichtet und welche Macht und Gesinnung hinter welchen Medien steht. Da wäre Transparenz noch dringender erforderlich. Lies mal ein wenig über Murdoch und Mercer nach.

      Ohne Unterstützung oder viel Geld kannst du gar nicht mehr weiterkommen und etwas verbessern. Das ist leider auch eine Tatsache. Oder unterstützt du als kleiner Bürger eine Partei, damit sie eine Chance hat?

  • Rolf Meyer 04.02.2020 19:00
    Highlight Highlight Und warum gibt man ihm hier kein Asyl?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.02.2020 19:58
      Highlight Highlight Wenn die USA ein Auslieferungsgesuch stellen, liefert die Schweiz aus. Darum ist die Schweiz auch für Snowden keine Option. Soviel zur neutralen Schweiz.

      https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/sicherheit/rechtshilfe/strafsachen/auslieferung.html
    • NumeIch 04.02.2020 22:22
      Highlight Highlight @Antinatalist
      Schon den Fall Roman Polanski vergessen? Hier stellte die USA ein Auslieferungsgesuch und die Schweiz lieferte Polanski nicht aus.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.02.2020 00:06
      Highlight Highlight @Numeich: Polanski wurde 10 Monate festgehalten. Er wurde wegen Unklarheiten im Auslieferungsgesuch freigelassen. Die Schweiz hätte ihn aber ausgeliefert. Laut Gerichtsbeschluss von 1977 hatte Polanski seine Strafe verbüsst (42 Tage in einem kalifornischen Gefängnis). Eine Auslieferung kommt nur in Frage, wenn die zu erwartende Strafe 6 Monate übersteigt. Das war bei Polanski nicht mehr der Fall.
      Bei Assange wie auch Snowden ist die Situation gänzlich anders. Die Schweiz müsste aufgrund des staatsvertraglichen Abkommens mit den USA einem Auslieferungsgesuch nachkommen.

      Bitte, gern geschehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staygreen 04.02.2020 18:57
    Highlight Highlight Eines der besten Interviews, Danke Republik.
    • bobi 04.02.2020 19:46
      Highlight Highlight Republik hat stets sehr interessante Artikel - teils ein bisschen lang. Ein Abonnement lohnt sich jedenfalls 😉
    • Doppelpass 04.02.2020 21:08
      Highlight Highlight Genau, und guter, unabhängiger Journalismus ist eben nicht " gratis".
  • Selbstverantwortin 04.02.2020 18:25
    Highlight Highlight Verneigen wir uns alle so tief wir können vor Assange und auch vor Menzler!!!! Ihr Mut ist und Beitrag für das Gute ist grenzenlos.
    Wahre Helden!!!
    🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏🙏
    • Macke 05.02.2020 08:32
      Highlight Highlight Die Vergewaltigungsvorwürfe werde ich jetzt nicht kommentieren, aber dass Assange ein absoluter Frauenfeind ist, gibt es auf Film. Er mag viel Mut haben, aber er ist definitiv kein Held und auch nicht "gut".
    • Hoci 05.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Drum war es eben schon glaubwürdig bzw möglich. Aber das ist es immer.
  • Corto Maltese 04.02.2020 18:24
    Highlight Highlight Also ich Stelle fest dass ich zum ersten Mal schwarz auf weiss lesen darf, dass die schwedischen Vorwürfe nicht korrekt sind. Alle Zeitungen haben unisono diese Anklagen gegen Assange unreflektiert übernommen. Ich war zwar immer skeptisch, aber wenn man jahrelang immer das Gleiche hört, dann gerät auch die eigene Skepsis in Nöten. Vielen Dank für diesen Artikel!
    • DemonCore 04.02.2020 20:06
      Highlight Highlight Sehr richtig. Zynische Berichterstattung wird zwangsläufig durch Zynismus in der Leserschaft beantwortet. Falschnachrichten fallen plötzlich auf fruchtbaren Boden und einer vergifteten öffentlichen Debatte sind Tür und Tor geöffnet.
    • Macke 05.02.2020 08:34
      Highlight Highlight Hast du die Dokumente? Hast du Auszüge, die belegen, dass die Vergewaltigung konstruiert war? Ich finde das Interview zwar glaubwürdig, aber dennoch haben wir nichts als die Aussage dieses Herrn gegenüber anderslautenden Aussagen.
  • stevemosi 04.02.2020 18:21
    Highlight Highlight Eigentlich ein gutes Zeichen dass die UNO unabhängig und auch mal gut ihren Job erledigen kann. Ob es was bringen wird? Eher nicht... Assange wird wie erwähnt nie wieder ein einigermassen normales Leben führen können, dafür wird sicher gesorgt
    • Hoci 05.02.2020 16:21
      Highlight Highlight Doch es bringt etwad. Es wird öffentlich gemacht und das scheuen die Korrupten wie der Teufel das Weihwasser. Ausser Trump und es hat ihm dank seiner zufriedenen Profiteure noch nicht richtig geschadet.
      Bitte watson, gern mehr zum Strippenziehen in den Usa, denn Trump ist es nicht.
    • stevemosi 05.02.2020 22:35
      Highlight Highlight Blick, 20min und SRF App haben stand jetzt: 5.2 22:32 noch nicht ein Vokal über den UNO Folterbericht verloren. Glaubst du wirklich es bewirkt was wenn kaum einer davon weiss?
      Btw, danke Watson ihr macht das toll😙
  • NumeIch 04.02.2020 18:21
    Highlight Highlight Endlich hat Watson gemerkt, dass es noch wichtigere Themen gibt als einen Liveticker über einen Virus. Die Presse- und Meinungsfreiheit und die Menschenrechte.

    Warum brauchte es erst ein Interview von Nils Melzer damit ihr aus dem Tiefschlaf aufwacht? Ich hoffe Watson bleibt nun dran und schläft nicht gleich wieder ein.

    Über Jolanda Spiess-Hegglins Kampf gegen einen Teil der Medien die eine regelrechte Hetzkampagne gegen sie gestartet haben, berichtet ihr ja auch nicht. Warum versteh ich nicht. Denn dadurch gerät eine ganze Branche in Verruf und man sollte Gegensteuer geben.

  • Relativist 04.02.2020 18:13
    Highlight Highlight Tschuldigung Watson, muss aber für die Konkurrenz Werbung machen: bitte unterstützt Die Republik. Unabhängige Medien haben einen Preis. Wenn Ihr nicht mit Daten oder Werbung zahlen wollt, dann kostet es halt ein Abo. Ich bin seit Gründung dabei und verlängere jedes Jahr gerne wieder. Speziell die 'Auf lange Sicht' Artikel sind sehr interessant.
    • lynx 04.02.2020 18:38
      Highlight Highlight Relativist hat Recht!
      Wenn euch solche Artikel und kritischer Journalismus etwas Wert sind, bitte unterstützt die Republik. Das Magazin kämpft ums Überleben und kann den einen oder anderen Abonnenten gut gebrauchen!
      Watson könnt ihr daneben immer noch gut lesen, das ergänzt sich recht gut ;-)
    • NumeIch 04.02.2020 19:55
      Highlight Highlight Wichtiger Kommentar und der sollte hier zuoberst stehen. Den ohne freie Presse keine Demokratie. Deshalb ist ein Magazin wie die Republik so wichtig. Bin seit Tag 1 dabei und hoffe, dass es die Republik noch lange gibt und kein Imperium die Macht übernimmt.
  • max julen 04.02.2020 18:05
    Highlight Highlight assange ist ein geld und erfolg geiler krimineller!

    er hat andere menschen, auf kosten seines erfolgs auf die schlachtbank gebracht!

    sein ziel war nie ungerechtigkeit aufzuspühren, wenn das auch teilweise geschah!
    sein ziel war stehts, berühmtheit zu erlangen!
    • phreko 04.02.2020 18:26
      Highlight Highlight Was hat ihn zum Kriminellen gemacht?
    • max julen 04.02.2020 18:42
      Highlight Highlight personen, die ihm daten im gutglauben gegeben haben, diese daten, ohne ihr namen zu erwähnen, zu veröffentlichen!

      was assange nicht eingehaltet hat, um nicht zeit und resourcen mit nachforschungen zu verschwenden! da er als erster immer "bad news" veröffentlichen wollte!

      hier sollten viele die ganze geschichte um assange mal lesen und studieren!
      und mal lesen, wesshalb sein ex partner, sich von ihm und wikileaks getrennt hat!

      auch die geleakte emails von clinton, wurden von wikileaks, also assange, veröffentlicht!

      somit ist er auch mitverantwortlich, dass ein krimineller narzist president
    • _kokolorix 04.02.2020 18:51
      Highlight Highlight Mit solchen Neigungen werden andere POTUS😁
      Womit möchtest du deine These begründen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 04.02.2020 17:56
    Highlight Highlight Beschämend, dass Schweden und UK, zwei Länder die sich sonst bei jeder Gelegenheit als besonders "gut" darstellen (Immigrationspolitik?) sich hier zum Folterknecht gemacht haben. M.W. sind beide Mitglied des Europarates, der Folter und Rechtsbeugung, besonders zur Unterdrückung der freien Rede und Presse, sanktioniert. Ihre Rolle sollte genau untersucht und entsprechend geahndet werden.

    Und auch wir Schweizer haben uns einmal mehr feige beiseite gehalten. Assange (wie auch Snowden) versuchten in die Schweiz zu fliehen.
    • NathanBiel 04.02.2020 18:38
      Highlight Highlight Die Schweiz ist von den USA erpressbar. Snowden ist in Russland sicherer.
    • The_real_Zippy 04.02.2020 20:03
      Highlight Highlight @DemonCore

      Gewisse Länder wie beispielsweise Saudi-Arabien, Libyen, Sudan, Pakistan, USA, Brasilien usw. (Liste beliebig weiter ergänzbar) sind oder waren im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vertreten. Auch Staaten welche notabene, wie die oben genannten, die Menschenrechte mit Füssen treten..

      Fällt dir was auf?
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 04.02.2020 17:49
    Highlight Highlight So verhindert man weitere whistle blower... an ihm wurde das exempel statuiert.
  • Pius C. Bünzli 04.02.2020 17:44
    Highlight Highlight Also das die USA und Ecuador es bei den Menschenrechten nicht so genau nehmen verwundert mich gar nicht. Das dies in Europa sprich Schweden und England auch der Fall ist schockiert mich ein bisschen..
    • NathanBiel 04.02.2020 18:39
      Highlight Highlight Echt? Das schockiert dich bei England?
  • felixJongleur 04.02.2020 17:36
    Highlight Highlight Und darum nehme ich Trevor Noah übel dass er sich über Assange bei dessen Festnahme lustig machte.
    • DemonCore 04.02.2020 17:58
      Highlight Highlight Habe das Segment nicht gesehen, aber angesichts Noah's massentauglichen Humors bin ich nicht wirklich überrascht.
    • felixJongleur 04.02.2020 19:37
      Highlight Highlight Wohl das Daily Show Video mit den meisten dislikes:

      Play Icon
  • Chrisbe 04.02.2020 17:24
    Highlight Highlight Leg dich mit den Falschen an und du hast ein zünftiges Problem.

    Ist bei uns in der Schweiz nicht anders, siehe 'CumEx'.
    Da wird derjenige der den Skandal aufdeckt wie ein Verbrecher behandelt, die eigentlich Schuldigen werden nicht belangt.
    Schon verrückt, wie wir uns von unseren gewählten 'Dienern' knechten und vor den Karren spannen lassen.
    Assange hätte einen Orden verdient!


    • schn wiedr 04.02.2020 23:28
      Highlight Highlight ist bei uns genauso, gefühle gehen vor recht. z.b rackete, hat in italien eindeutig gegen seerecht verstossen aber sie wurde ohne strafe freigelassen. wtf.
  • Vanessa_2107 04.02.2020 17:18
    Highlight Highlight Assange hat man total vergessen, stimmt. Zuerst war ich auch sein Fan. Er ist aber nicht unschuldig daran, dass wir Trump an der Backe haben. Was nun aber ansch. läuft, geht gar nicht. Er darf niemals an die USA ausgeliefert werden, er würde das nie überleben! Wie würde sich Trump darüber freuen, endlich einen Whistleblower in seine kleinen Hände zu kriegen. Ich dachte Schweden sei ein Rechtsstaat, bin sehr erstaunt und enttäuscht von diesem Land, von dem man nicht sehr viel hört und weiss im Grunde.
  • MeinAluhutBrennt 04.02.2020 17:14
    Highlight Highlight So viel "Angst" vor einem einzigen Menschen. Dass alleine spricht für sich.
  • WID 04.02.2020 17:12
    Highlight Highlight Zeit für Revolution.
  • WID 04.02.2020 17:10
    Highlight Highlight Das ist ein krasser Bericht, nicht nur wegen der Foltervorwürfen, vielmehr lässt er die dahinterstehenden Machenschaften der USA erkennen.
    • DemonCore 04.02.2020 18:00
      Highlight Highlight ... und wieviele Europäische, auch sozialdemokratische Regierungen, in Hab-Acht-Stellung stehen, wenn Washington ihnen etwas flüstert, die Schweiz eingeschlossen. Ganz so souverän sind wir offenbar doch nicht, wie mir scheint.
    • Vanessa_2107 04.02.2020 18:02
      Highlight Highlight WID - nicht nur die Machenschaften der USA.
    • WID 05.02.2020 06:24
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Ich hätte schreiben sollen "...Machenschaften der USA und ihrer Vasallenstaaten...".
  • Garp 04.02.2020 17:08
    Highlight Highlight Da hoff ich mal, dass Melzer gut beschützt wird, bei seinen klaren Worten! Mutiger Mann!
  • Gubbe 04.02.2020 16:59
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, was aus Schweden mit der sozialistischen Regierung geworden ist. Reiche werden richtig geschröpft, dafür werden Wohnungszulagen, ach was, es gibt fast für alles Zulagen. Einwanderer, und es gibt deren viele, leben wie die Maden im Speck. Sie können die Sprache lernen, wenn sie den möchten, weil sonst können sie ja nicht integriert werden. Nun, die Sprache möchten viele nicht erlernen, wozu auch. Beim Gemeindewesen, Polizei usw. wird gespart. Auf einem Amt, Spital usw. dauert es Monate, gehört und Antworten zu bekommen. Katastrophe.
    • Lokutus 04.02.2020 19:04
      Highlight Highlight @Gubbe: wovon schwafelst du? Hier geht es um Julian Assange! Kennst du den, hast du den Bericht gelesen?🤪🤪🤪
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 21:37
      Highlight Highlight @Gubbe
      Könntest du bitte beim Thema bleiben?
    • Gubbe 05.02.2020 08:49
      Highlight Highlight Lokutus/Bambusbär
      Entschuldigung, mir sind die Pferde ob der obskuren schwedischen Regierung durchgebrannt. Dieser Stefan Löfven, Rot-Grün, macht alles kaputt, was S auszeichnete.
      "Was sich in Schweden im Rahmen einer strafrechtlichen Voruntersuchung innert weniger Wochen an Rechts­brüchen akkumuliert hat, ist absolut grotesk".
      An diesem scheinbar defekten Vergewaltigungskondom sind keine DNA Spuren der Beteiligten gefunden worden. Also Freispruch. Nicht ganz, die USA möchte Assange ausquetschen und seine Schachzüge aufbrechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin Fluxus 04.02.2020 16:55
    Highlight Highlight Nach den üblichen Massstäben war es nicht das, was wir in der Schweiz unter Vergewaltigung verstehen, aber das mutmassliche Verhalten von Assange war unter aller Sau (und gehört bestraft). Stichwort: Stealthing.

    "Assange hat sich mehrfach bei den schwedischen Behörden gemeldet" - Es gibt kein Recht darauf, sich erst der Strafverfolgung zu entziehen und sich anschliessend darüber zu beschweren, dass die Staatsanwaltschaft nicht nach fremden Regeln spielen will.

    "Man wollte ihn in die Finger kriegen, um ihn an die USA ausliefern zu können." - Unbelegte Verschwörungstheorien. Grossartig. -.-
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.02.2020 17:35
      Highlight Highlight Hast du den den Artikel überhaupt richtig gelesen?
      So von wegen "unbelegte Verschwörungstheorien". Ließ den Artikel einfach mal langsam, aufmerksam und vor allem komplett.
    • DonChaote 04.02.2020 17:41
      Highlight Highlight @Martin Fluxus

      Ich empfehle ihnen die lektüre des gesamten interviews mit herrn melzer. Stichwort „stealthing“ und „sich der strafvervolgung entziehen“.

      Weiter ist der herr melzer ein angesehener experte auf seinem gebiet und hat sicher tiefer recherchiert, als sie und ich das über herkömmliche medienplattformen machen können...

      Es gibt offenbar verschiedene indizien, die auf eine gewollte auslieferung an uncle sam hindeuteten, was ja aus us sicht absolut nachvollziehbar ist. Und das verhalten der regierungen um den machtwechsel in ecuador und danach spricht ebenfalls bände...
    • Raber 04.02.2020 17:48
      Highlight Highlight Im Text steht auch, dass in dieser ganzen Zeit, die schwedische Staatsanwaltschaft 44x Verdächtige ausserhalb Schwedens "besucht" oder per Skype befragt hat. Aber bei Assange sich strikte weigerte dies zu tun. Auch eine Verschwörungstheorie für dich? Da ist ganz klar was faul im Staate Schweden bei diesem Fall...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holunder 04.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Das sind die Methoden des Westens.
    Die Saudis sind da unkomplizierter und hacken die unbequemen Journalisten einfach im Keller in Stücke. Apropos Khashoggi: Gab's da mal eine Aufklärung oder wartet man da noch immer darauf, dass Gras über die Sache gewachsen ist? Watson wisst ihr was?

    Schon beängstigend was sich offizielle, hochrangige Regierungsmitglieder auf der ganzen Welt immer mal wieder erlauben.

    Ein Dank an alle seriösen Journalisten und Whistleblower welche solche Risiken eingehen und sich nicht unterdrücken lassen.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 04.02.2020 18:24
      Highlight Highlight Der Fall scheint ziemlich klar zu sein.
  • Liselote Meier 04.02.2020 16:46
    Highlight Highlight Ja, ja der „Freie Westen“ Stiefelknechte der US-Imperialisten
  • homo sapiens melior 04.02.2020 16:40
    Highlight Highlight Hat das jemals jemand anders gesehen? Dann hat er die Medien nicht breit gefächert verfolgt, sondern sass in einer Bubble fest.

    Mir bleibt nur eine Frage: Wer hat das Timing "Clinton-Mails und US-Wahlkampf" zu verantworten? Das war mit absoluter Sicherheit kein Zufall. Da lief eine böse Erpressung oder Bestechung im Hintergrund. Assanges Stil ist es jedenfalls nicht. Wenn das von ihm so kam, dann nicht freiwillig. Darauf wette ich.
    • Vanessa_2107 04.02.2020 18:08
      Highlight Highlight homo sapiens - da war doch auch Russland beteiligt, die haben ja Trump Hillary bevorzug...
  • El Tirador 04.02.2020 16:39
    Highlight Highlight anschaulich im Interview erklärt, was eigentlich passiert:

    Melzer: "Stellen Sie sich einen dunklen Raum vor. Plötzlich richtet einer das Licht auf den Elefanten im Raum, auf Kriegs­verbrecher, auf Korruption. Assange ist der Mann mit dem Schein­werfer. Die Regierungen sind einen Moment lang schockiert. Dann drehen sie mit den Vergewaltigungs­vorwürfen den Lichtkegel um. Ein Klassiker in der Manipulation der öffentlichen Meinung. Der Elefant steht wieder im Dunkeln, hinter dem Spotlight. Stattdessen steht jetzt Assange im Fokus, [...]"

  • D0MD0M 04.02.2020 16:38
    Highlight Highlight Gut, wird es nun so deutlich formuliert. Niemand soll behaupten können, man hätte von nichts gewusst....traurig, dass es notwendig ist. Zu viele schauen nicht hin, denken nicht nach und vor allem, wollen sich nicht in ihrer flauschigen Kuscheligkeit stören lassen.
  • El Tirador 04.02.2020 16:36
    Highlight Highlight Das Traurige ist vor allem, das statt den Folterern und Kriegsverbrecher, demjenigen der Prozess gemacht wird, dem Menschenrechte etwas bedeuten und für die Einhaltung dieser kämpft.
    Die Ankläger müssten eigentlich auf die Anklagebank, denn sie sind die wahren Täter.
  • azoui 04.02.2020 16:34
    Highlight Highlight Der Bericht lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig!
  • freeLCT 04.02.2020 16:27
    Highlight Highlight Lustig das es einen Herr Melzer dafür braucht, dass die Notlage Assange's und der Weg dorhin in derart kritischem Licht betrachtet wird. Ich bedanke mich allemal bei ihm für diese investigative Arbeit.

    Wer sich seit Wikileaks-Beginner-Zeiten mit Assange befasst hat, hat auch begriffen, dass die schwedische Strafverfolgung dafür da ist, Assange aus der "vermeintlich" sicheren Botschaft in London zu bringen.

    Der Plan war von Anfang an, eine Person zu bestrafen, welche dem westlich-imperialistischem Wertekonsenz im Weg gestanden ist und diesen aktiv zu bekämpfen versuchte.

    Free Julian!
  • MarGo 04.02.2020 16:27
    Highlight Highlight Keep up, Julian!


    Danke watson, dass ihr dran bleibt!
    • Tomtom64 04.02.2020 19:22
      Highlight Highlight Bedank dich bei "Republik" und kauf ein Abo von ihnen.
  • geissenpetrov 04.02.2020 16:23
    Highlight Highlight Free Julian Assange!
  • Menel 04.02.2020 16:20
    Highlight Highlight "Denn wir sprechen von Menschen­rechten und nicht von Engels- oder Helden­rechten. Assange ist ein Mensch, er hat das Recht, sich zu verteidigen und menschlich behandelt zu werden. Was auch immer man Assange vorwirft, er hat ein Recht auf ein faires Verfahren."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    • P.Rediger 04.02.2020 16:40
      Highlight Highlight UNd doch gibt es aktuell zumindest einen Blitzer. Hmmmm.
    • Butschina 04.02.2020 17:14
      Highlight Highlight Stimmt. Diese Aussage ist absolut koreekt.
    • Fritz N 04.02.2020 17:15
      Highlight Highlight 7 Menschen finden faire Verfahren doof.. oboy
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