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FILE - In this June 6, 2013 file photo, the National Security Agency (NSA) campus in Fort Meade, Md. Russian hackers attacked at least one U.S. voting software supplier days before the 2016 presidential election, according to a classified NSA report leaked Monday, June 5, 2017, that suggests election-related hacking penetrated further into U.S. voting systems than previously known. The report, which was published online by The Intercept, does not say whether the hacking had any effect on election results. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

NSA-Hauptquartier in Fort Meade, US-Staat Maryland.  Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Brisanter NSA-Bericht zeigt, wie Russland die US-Wahlen zu beeinflussen versuchte



Das FBI hat eine 25-jährige Frau festgenommen, die vertrauliche Informationen des Geheimdienstes NSA an das Online-Medium The Intercept weitergegeben haben soll. Das Justizministerium bestätigte eine entsprechende Festnahme im US-Bundesstaat Georgia am Montag.

Reality Leigh Winner – Angestellte einer Privatfirma im Sold der NSA – habe zugegeben, die als «Top Secret» klassifizierten Informationen kopiert und an das Nachrichtenportal weitergegeben zu haben. Der bereits am 3. Juni verhafteten Winner drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis. 

Dem US-Sender NBC wurde ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem nur eine Stunde zuvor erschienenen Intercept-Bericht bestätigt. «Intercept»-Sprecherin Vivian Siu gab an, das Dokument sei der Website anonym zugespielt worden. Man habe «keine Kenntnis über die Identität der Quelle.»

«The Intercept» versagt beim Quellenschutz

Bei der Veröffentlichung des streng geheimen Geheimdienstberichtes hat «The Intercept» vermutlich unabsichtlich die Whistleblowerin Reality Leigh Winner verraten. Sie wurde nur Stunden danach vom FBI verhaftet. 

Zum Verhängnis wurde Winner eine Sicherheitsmassnahme, die von der NSA schon seit vielen Jahren verwendet wird, wie die Tech-Site Golem.de schreibt. Es handle sich um für menschliche Augen nahezu unsichtbare Muster in gelber Farbe, die im Weissraum von Dokumenten gedruckt werden. Sie ermöglichen es, nachträglich zu eruieren, von welchem Drucker – und zu welcher Zeit – das Dokument gedruckt wurde. Danach könne anhand von Logs zweifelsfrei festgestellt werden, von welchem Computer aus das Dokument zum Drucker geschickt wurde. 

Russische Phishing-Mails

Die geleakte Information ist brisant: Aus dem NSA-Dokument, das auf den 5. Mai 2017 datiert ist, gehe hervor, dass der russische Militärgeheimdienst GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije) im vergangenen Jahr noch weitergehend in die US-Präsidentschaftswahl eingreifen wollte, als bisher bekannt war. Der GRU habe im Vorfeld der Wahl mittels Cyberattacken versucht, in Wählerregistrierungssysteme einzudringen. 

Unter anderem soll das Dokument belegen, dass der GRU im August 2016 eine Hackerattacke auf eine Firma vornahm, die Wahlsoftware und -automaten produziert. Die Firma werde nicht namentlich genannt, das Dokument gebe jedoch Hinweise, die auf das im US-Staat Florida domizilierte Unternehmen VR Systems deuten. Acht US-Staaten setzen Produkte von VR Systems ein. 

Laut «The Intercept» diente die Attacke auf VR Systems der Vorbereitung des eigentlichen Angriffs. Sie verschaffte den Hackern die notwendige Tarnung, um in die Computer von 122 lokalen Wahlbeamten einzubrechen. Kurz vor den Wahlen, Ende Oktober oder Anfang November erhielten diese 122 Regierungsstellen präparierte E-Mails, die vermeintlich von VR Systems stammten.

Grafik zum russischen Hackerangriff auf US-Wahlen 2016

Diese im NSA-Bericht enthaltene Grafik zeigt schematisch die Phishing-Aktion des russischen Militärnachrichtendienstes GRU. Die zweite Seite der Grafik ist laut The Intercept nicht im geleakten Bericht enthalten.   

Die Phishing-Mails enthielten Word-Dokumente, die vordergründig Informationen über VR-Systems-Produkte versprachen, aber mit potenter Malware infiziert waren. Wenn die Dokumente geöffnet wurden, installierte sich die Malware auf den Rechnern und gab den Hackern volle Kontrolle über sie. 

Gesichert sei gemäss der NSA, dass es sich um Attacken des GRU handelte. Wie erfolgreich die Angriffe gewesen seien und welche Daten allenfalls gestohlen wurden, sei indes nach wie vor unklar. 

«The Intercept»

ist eine publizistische Website, die unter anderem von der US-Dokumentarfilmerin Laura Poitras und dem US-Journalisten Glenn Greenwald betrieben wird. Das unabhängige Online-Medium wurde 2013 gegründet und gelangte im Zusammenhang mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden zu einiger Berühmtheit.

(sda)

Russisches Dementi

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies die Vorwürfe entschieden zurück: «Diese Behauptungen entsprechen nicht der Wirklichkeit», sagte er am Dienstag nach der Veröffentlichung des Geheimdienstberichts. Für diese Anschuldigungen gebe es «keinerlei Belege».

Erst am Montag hatte zudem der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC den Vorwurf zurückgewiesen, russische Hackerangriffe hätten versucht, die US-Wahl zu manipulieren. Die Attacken hätten von überall her erfolgen können, auch aus den USA selbst, sagte Putin. 

Ermittlungen zur Russlandaffäre

Nicht nur der Bericht selbst ist brisant, sondern auch der Zeitpunkt seiner Veröffentlichung: Am Donnerstag wird nämlich der ehemalige FBI-Chef James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen.

Comey war von US-Präsident Trump überraschend abgesetzt worden. Seine Entlassung befeuerte Vermutungen, Trump versuche die Ermittlungen zur Russlandaffäre zu behindern.  

FILE - In this May 3, 2017 file photo, then-FBI Director James Comey testifies on Capitol Hill in Washington. Comey, ousted last month amid a federal investigation into connections between Russia and the Trump campaign, is set to testify before Congress next week in a highly anticipated hearing that could shed new light on his private conversations with the president in the weeks before the firing. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Unter dubiosen Umständen gefeuert: FBI-Direktor Comey. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Das FBI und mehrere Ausschüsse untersuchen die Frage, ob und wie russische Stellen die US-Wahl 2016 beeinflusst haben. Zudem geht es in den Ermittlungen auch darum, ob Trumps Wahlkampfteam illegale Kontakte zu den Russen unterhielt und diese Versuche der Einflussnahme mit ihnen abgesprochen hat. 

«Mit aller Macht gegen Leaks vorgehen»

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat angekündigt, mit aller Macht gegen Leaks und die Weitergabe geheimer Informationen vorzugehen. 

Der stellvertretende Chefankläger Rod Rosenstein erklärte zu der Festnahme von Winner, die Weitergabe vertraulichen Materials gefährde die nationale Sicherheit und untergrabe das Vertrauen in die Regierung. 

(dhr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tatwort 06.06.2017 18:13
    Highlight Highlight Aufgrund des Berichtes im "Intercept" komme ich zum Schluss, dass der Link zu Russland gegenwärtig lediglich eine Vermutung ist. Die von Watson proklamierte Brisanz ist also eigentlich nur, dass selbst die NSA keine Ahnung hat, wer hinter den Mails steckt...
  • Michael Heldner 06.06.2017 17:50
    Highlight Highlight mmh mal überlegen, wie hies es bereits in der Anstalt: Die USA sorgten dafür das Jelzin an der Macht blieb, dieser setzte dann Putin als Nachfolger ein, welcher nun angeblich Trump an die Macht half.
    Was lehrt uns dies? Mische dich nicht in fremde politische Ereignisse ein, denn es kommt bestimmt zurück ;) USA haben also genau das bekommen, was sie verdienen.
  • Eron 06.06.2017 16:55
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt überrascht es mich, das so etwas als brisant eingestuft wird. Die nachrichtendienslichten Quellen sind a) nicht überprüfbar, b) glaubhaft, c) kann jeder Trottel der über etwas Fachwissen verfügt so eine Herleitung erstellen und d) stürzt die USA seit Jahrzehnten Regierungen, beeinflusst Wahlen, begeht Attentate, überwacht den Westen, schmiert Politiker und Minister! Und jetzt, nachdem zugegeben ein seltsamer Mann US Präsident wurde (Hillary ist auch suspekt), macht man ein Theater? Lebt damit!
  • α Virginis 06.06.2017 14:30
    Highlight Highlight Denke, da braucht es keine Hacherangriffe und Leaks zum Einfluss Russlands auf die US Wahlen. Mit dem Sieg Trumps, und damit seiner Entourage, haben sie ja alles erreicht, was sie brauchen. Die Instabilisierung der grössten Militärmacht im Westen.
    • _kokolorix 06.06.2017 19:22
      Highlight Highlight Äh, genau darum geht es ja. Die Russen haben jetzt genau das was sie wollten. Aber haben sie es zufällig oder weil sie nachgeholfen haben? Diese Frage ist zu klären
  • NWO Schwanzus Longus 06.06.2017 14:28
    Highlight Highlight Die meisten Bundesstaaten in den USA benutzen beim Wahlprozedere aber Paper Ballots... Zudem haben die Wahlmänner Trump zum US Präsidenten gewählt während Clinton 3 Millionen stimmen mehr hatte im Popular Vote... Russland hätte hier in gewissen Bundesstaaten auch die Wahlmänner beeinflussen müssen was unmöglich ist. Trump hat fair gewonnen ohne irgendwelche Einmischungsgeschichten die aufgetischt werden weil die Medien seinen Wahlsieg nicht anerkennen wollen. Wenn man die schuld für Trumps Wahl geben will dann den Wahlmännern und den Wählern. Nicht Russland.
    • phreko 06.06.2017 18:10
      Highlight Highlight Also gemäss dir dürfen die Wahlmänner komplett frei wählen?
    • NotWhatYouExpect 07.06.2017 08:32
      Highlight Highlight Nicht alle... aber viele dürften eigentlich frei Wählen was Sie aber zum Glück nicht machen.
  • DonDude 06.06.2017 14:27
    Highlight Highlight Oder versucht die NSA die Welt zu beeinflussen?
  • Charlie B. 06.06.2017 14:16
    Highlight Highlight "...und untergrabe das Vertrauen in die Regierung"

    Benutzer Bild
  • Wilhelm Dingo 06.06.2017 14:16
    Highlight Highlight Warum veröffentlichen die Geheimdienste nicht endlich einen offiziellen Bericht mit klaren Spuren der russischen Aktionen?
    • INVKR 06.06.2017 15:01
      Highlight Highlight Weil sie von ihren Quellen und Methoden weiterhin Gebrauch machen wollen...
    • Lowend 06.06.2017 15:06
      Highlight Highlight Vermutlich weil die Untersuchungen noch laufen?

      Für Russen ist das natürlich schwer verständlich, denn in Russland weiss der allmächtige Führer immer schon kurz nach einer Tat, wer der Täter sein muss.
    • α Virginis 06.06.2017 16:19
      Highlight Highlight @Wilhelm: Eeventuell haben sie wieder mal keinerlei Beweise, sondern nur irgendwelche "Möglichen Gefahren", die eigentlich nur irgendwelchen Paranoikern real zu sein scheinen? Nee, mal im Ernst: Ich denke schon, dass da etwas im Busch ist. Nur, die Wahrheit werden wir wohl, wie so oft, niemals erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 06.06.2017 14:14
    Highlight Highlight Da steht ja Probably und unkown und likely in der Grafik....
    Fakten LMAO.
    Lest mal die Grafik, was im Zielbereich passiert ist, ist unbekannt und wird kontextmässig angenommen.
    #fakenews
    • α Virginis 06.06.2017 16:13
      Highlight Highlight Ganz Deiner Meinung, nur ist kritisches Hinterfragen nicht so der Leute Mode ;P
    • Imfall 06.06.2017 19:19
      Highlight Highlight vielleicht ein grund, wieso der inhalt "noch" nicht öffentlich sein sollte...
  • Doolydoo 06.06.2017 13:48
    Highlight Highlight "Am Donnerstag wird nämlich der ehemalige FBI-Chef James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen"
    Trump hat nicht vor, dies zu blockieren, sagt man.
    Was hat er dann vor?
    Ein krachendes Ablenkungsmanöver bei Pohang - vielleicht?

    • Asmodeus 06.06.2017 14:54
      Highlight Highlight Solange sich der Geheimdienstausschuss bestechen lässt, keine Probleme.
  • pun 06.06.2017 13:29
    Highlight Highlight "Die Weitergabe vertraulichen Materials gefährde die nationale Sicherheit und untergrabe das Vertrauen in die Regierung."

    Natürlich untergräbt es das Vertrauen in die Regierung, wenn eine fremde, teilweise verfeindete Macht aktiv mit geheimdienstlichen Mitteln auf deren Wahl hingearbeitet hat. Da kann die Whistleblowerin jetzt wirklich nichts dafür...
    • Töfflifahrer 06.06.2017 14:54
      Highlight Highlight ... untergräbt das vertrauen in die Regierung ...
      Wirklich, was für ein Vertrauen kann man da noch untergraben?
    • Hierundjetzt 06.06.2017 18:34
      Highlight Highlight Ach Peter 😂 Ähem ja, es ist ja nicht so, dass es einen Wegweiser und einen Tatverdächtigen gibt. Sowas gibts nur bei CSI

      Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Eidgenössische Verwaltungs-Ausdruck, wenn unser Staat einen anderen mehr als nur Verdächtigt und über starke Indizien verfügt, die man ohne weiteres Kommunizieren könnte, dies aber aus politischen Überlegungen nicht will.

      Das Madame so schnell aufgeflogen ist, nährt den Verdacht, dass die NSA dies bewusst (indirekt) kommunizieren wollte
    • Töfflifahrer 07.06.2017 00:18
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Es gibt das Verfahren, dass von gewissen hoch geheimen Dokumenten nur eine festgelegte Anzahl Kopien gibt, die auch noch je eine individuelle Note haben und der Inhaber so jederzeit Ermittelt werden kann.
      Zugriff auf Digitale Informationen werden meist gelogged, nach Snowden wohl noch intensiver. So kann über das Muster der bekannt gewordenen Dokumente und der Einschränkung des Zugriffszeitraums eine Zielgruppe ermittelt werden.
      Dass die Dame als Bauernopfer ausgewählt wurde oder x-Jahre Gefängnis auf sich nimmt, halte ich nicht führ wahrscheinlich.
  • Hierundjetzt 06.06.2017 13:07
    Highlight Highlight Ach ja, das liebe Russland wurde voll zuunrecht verdächtig... 🙄

    Sonst noch jemand hier, der Online-Abstimmungen bzw. Wahlen ganz fest toll findet?
    • Töfflifahrer 06.06.2017 14:55
      Highlight Highlight Ich bin dafür, Sucher gerade einen Job und Hacker wäre doch voll ok, nicht.
    • D(r)ummer 06.06.2017 15:16
      Highlight Highlight Ich fänd's toll (wenn's so sicher wär wie Onlinebanking).
    • α Virginis 06.06.2017 16:22
      Highlight Highlight @D(r)ummer: Onlinebanking ist auch nicht sicher... Wenn auch vermutlich sicherer wie die diversen "Abstimmungslösungen". Nur so, zur Erinnerung :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Immanuel Albrecht 06.06.2017 12:55
    Highlight Highlight "[...] und untergrabe das Vertrauen in die Regierung." - Welches Vertrauen?
  • mein Lieber 06.06.2017 12:53
    Highlight Highlight "Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat angekündigt, mit aller Macht gegen Leaks und die Weitergabe geheimer Informationen vorzugehen."

    Damit ist ja eigentlich schon alles gesagt...

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