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epa05990517 (FILE) - Senior Advisor to President Trump Jared Kushner attends a meeting with CEOs of manufacturing companies hosted by US President Donald J. Trump in the State Dining Room of the White House in Washington, DC, USA, 23 February 2017 (reissued 26 May 2017). According to media reports, Jared Kushner is being focused on in the ongoing FBI investigation into the alleged links between Trump's campaign in the 2016 US elections and Russia, as it is believed that Kushner holds important information relevant to the investigation.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Die Ermittler gingen davon aus, dass Kushner relevante Informationen habe, hiess es. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

FBI untersucht Russland-Verbindungen von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner

26.05.17, 03:36 26.05.17, 06:47


Der Schwiegersohn und einer der engsten Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, ist ins Visier von Untersuchungen in der Russland-Affäre der Bundespolizei FBI geraten. Dies berichten zahlreiche US-Medien.

Die Untersuchungen sollen klären, ob es 2016 vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gab. Damit haben die Ermittlungen nicht nur das Weisse Haus, sondern auch Trumps engstes Umfeld erreicht.

Die «Washington Post» und der Sender NBC beriefen sich in der Nacht zu Freitag auf mehrere nicht genannte Quellen in der US-Regierung. Die Ermittler gingen davon aus, dass Kushner relevante Informationen habe, hiess es.

Ihre Untersuchungen bedeuteten aber nicht, dass sie ihn eines Verbrechens beschuldigten oder beabsichtigten, ihn zu belangen. Es sei allerdings noch unklar, ob das FBI Kushner bereits kontaktiert habe, berichtete NBC News.

Die «Washington Post» hatte vergangene Woche berichtet, dass eine Trump nahe stehende Person das Interesse der Ermittler geweckt habe. Nun schreibt das Blatt, die Ermittler interessierten sich vor allem für einige Treffen Kushners mit dem russischen Botschafter und einem Moskauer Bankier.

Unangenehme Entwicklungen

Der 36-jährige Kushner ist mit Ivanka Trump verheiratet, Trumps Tochter. Im Weissen Haus ist er ein mächtiger Mann im Hintergrund. Er ist unter anderem mit dem Friedensprozess in Nahost betraut, den Beziehungen zu China, einer Strafrechtsreform und einer Erneuerung der Regierung.

Kushners Anwältin Jamie Gorelick erklärte dem Nachrichtensenders ABC, ihr Mandant habe dem US-Kongress bereits angeboten, in Bezug zu den Treffen Rede und Antwort zu stehen. «Er wird dasselbe tun, wenn er im Zusammenhang mit einer anderen Untersuchung dazu aufgefordert wird.»

Die Demokraten forderten die Aussetzung von Kushners Status als Geheimnisträger, bis das FBI seine Untersuchungen abgeschlossen habe. «Die Russland-Ermittlungen des FBI erreichten Trumps Hinterhof, jetzt sind sie in seinem Haus», hiess es in einer Erklärung.

Schlechter Zeitpunkt

Die neue Entwicklung dürfte dem US-Präsidenten auch zeitlich äusserst ungelegen kommen. Trump befindet auf Auslandsreise und steht vor seinem ersten G7-Gipfel. Mögliche Verstrickungen zwischen Trumps Team und Russland belasten Trumps Präsidentschaft von Beginn an.

Nach geheimdienstlichen Erkenntnissen versuchte Moskau aktiv, die Präsidentenwahl zu Trumps Gunsten zu beeinflussen.

In der FBI-Untersuchung und Ermittlungen von Kongressausschüssen geht es hauptsächlich um die Frage, ob es Absprachen zwischen Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab.

Das Justizministerium setzte vergangene Woche einen Sonderermittler ein, der die FBI-Untersuchungen leiten soll. (sda/dpa/afp/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 26.05.2017 07:24
    Highlight Uuuahahahaaaa! Er wird verdächtigt, RUSSLAND-Verbindungen zu unterhalten!!!
    Und was ist mit dem Russischen Investor Vekselsberg (ungefähr so geschrieben), der den einst stolzen Maschinenbau-Konzern Sulzer aufgekauft und verscherbelt hat?
    Das war doch auch ein Russe, oder etwa nicht?
    Und was ist mit den zahlungskräftigen Pelzmützenträgern in St.Moritz, die nächtens im Ausgang nach ausgiebigem Wodka-Konsum so richtig die Neureichen-Sau rauslassen?
    Unterhalten also auch wir -ich getraue mich kaum, es auszusprechen- RUSSLAND-BEZIEHUNGEN...?
    19 60 Melden
    • reconquista's creed 26.05.2017 08:28
      Highlight Zusammenhangsloser Rundumschlag-Unsinn!
      Natürlich untersucht ein Staat eine Einmischung von Aussen, das ist seine Aufgabe. Aber ein gewisser Teil von Schwätzern wird leider immer 'aber Obama... aber Clinton... mimimi' wettern.
      26 8 Melden
    • Moelal 26.05.2017 08:38
      Highlight He Mann, es geht nicht darum ob der Bubi Beziehungen zu Russland hatte oder hat, sondern dass er nun der Schwiegerbubi vom Präsidenten der USA ist. Dies ist ein kleines aber wichtiges Detail.
      18 4 Melden
    • _kokolorix 26.05.2017 09:03
      Highlight Darüber das wir uns schämen müssen, für unser unterwürfiges Verhalten gegenüber den reichen Arschlöchern sind wir uns ja einig.
      Ich glaube kaum, dass es hierzulande jemand normal finden würde, wenn Putin sich öffentlich für einen politisch völlig unerfahrenen Bundesratskandidaten mit zweifelhaftem Ruf ausprechen würde. Wenn seine Gegenkandidaten dann noch mittels einer Schlammschlacht mit Indiskretionen aller Art unmöglich gemacht werden sollen, und es Hinweise gibt das diese vom Kreml bezahlt und gesteuert wurde, dann sind genauere Abklärungen wohl angebracht.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 26.05.2017 06:06
    Highlight Das ist quasi Berufsrisiko, wenn man Mitglied einer Mafia Familie ist
    59 10 Melden
  • Grundi72 26.05.2017 05:53
    Highlight "...beriefen sich in der Nacht zu Freitag auf mehrere nicht genannte Quellen in der US-Regierung."

    Und täglich grüssen die nicht fundierten Halbwahrheiten...
    27 46 Melden
    • rodolofo 26.05.2017 07:25
      Highlight Was Trump kann, das können wir schon lange!
      28 11 Melden
    • MaskedGaijin 26.05.2017 08:01
      Highlight CNN und co. erreichen langsam breitbart niveau.
      7 24 Melden
    • HabbyHab 26.05.2017 08:27
      Highlight Die WaPo war nicht die erste Zeitung, die das berichtet hat. Es gab schon einige Berichte zuvor. Und wenn die WaPo dann auch damit kommt, kann man sicher gehen, dass die das gut überprüft und recherchiert haben, sonst würden sie in Verruf kommen.
      13 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 26.05.2017 04:46
    Highlight Oh je!
    9 6 Melden

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