International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

London: Russland überwachte Ex-Spion Skripal mindestens fünf Jahre



epa06618090 A plaque of Russian Foreign Ministry on a wall of its building in Moscow, Russia, 21 March 2018, as  foreign diplomats attend a Russian Foreign Ministry's briefing on Sergei Skripal and his daughter Yulia  poisoning case. British Prime Minister Theresa May ordered the expulsion of 23 Russian diplomats, who left Britain on 20 March, in retaliation for the poisoning of the former Russian spy Sergei Skripal aged 66 and his daughter Yulia, aged 33, who were found suffering from extreme exposure to a rare nerve agent in Salisbury southern England, on 04 March 2018. Skripal and his daughter Yulia remain in a 'very serious' condition.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Bild: EPA/EPA

Russische Geheimdienste haben den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter nach britischer Darstellung vor dem Giftanschlag von Salisbury mindestens fünf Jahre lang ausspioniert.

Der Sicherheitsberater von Premierministerin Theresa May schrieb in einem am Freitag veröffentlichten Brief an NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, Cyberspezialisten des Militärgeheimdienstes GRU hätten Julia Skripals E-Mail-Konten 2013 ins Visier genommen. Zudem sei es sehr wahrscheinlich, dass russische Geheimdienste zumindest manche Überläufer als legitime Attentatsziele betrachteten.

Der russische Botschafter in London zeigte sich von der Darstellung überrascht. «Wenn wirklich jemand spionierte, warum haben sich die britischen Dienste nicht darüber beschwert?», sagte Alexander Jakowenko.

Der frühere russische Agent Skripal lebt seit 2010 in Grossbritannien. Er und seine Tochter, die ihn besuchte, wurden Anfang März zum Ziel eines Giftanschlages und erlitten dabei schwere Verletzungen. Grossbritannien und viele andere westliche Staaten machen dafür Russland verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat jede Beteiligung zurückgewiesen. (sda/reu)

History Porn Teil XXV: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mandelbrot 14.04.2018 07:35
    Highlight Highlight Watson hat diese Meldung von sda und neu übernommen. Welches aber sind die genauen Informationsquellen von sda und neu ? Bitte angeben !Ohne deren Angabe kann ich mit dieser Meldung nicht viel anfangen.
    • Mandelbrot 14.04.2018 16:10
      Highlight Highlight Entschuldigung, es sollte "reu" heissen !
  • Dirk Leinher 13.04.2018 22:04
    Highlight Highlight Die Erkenntnis des Jahrhunderts: Ein Spion wird ausspioniert. Der MI6 macht sowas sicher nie, nein niemals würde der MI6 das machen, nicht mal der 007 macht sowas.
  • Lautaro 13.04.2018 19:29
    Highlight Highlight Alles bla bla und Blabla vom Westen, so wie die Giftgasbombe in Syrien. Das ist Teil des schmutzigen Krieges der USA, London und die Nato,,,Russland hat die Nazis besiegt und damit Europa befreit, also, heute muss Russland zeigen wer es ist, und zwar mit TNT,,,👹🎩🐲
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:03
      Highlight Highlight Cherrypicking history at its finest.
      Sorry, ich lese ja auch RT und "östliche" Zeitungen, welche auf Englisch erscheinen. Aber Informationen im Kontext aufnehmen muss man halt auch.

      Zum deinem zweiten Punkt: Russland hat gar nichts gemacht. Die UdSSR, eine sozialistische Diktatur mit Arbeitslagern, dem NKWD, danach KGB, etc. hat mitgeholfen, Europa zu befreien.
  • Hälfis 13.04.2018 17:08
    Highlight Highlight Tja, Doppelagenten leben nun mal gefährlich
  • ralck 13.04.2018 17:08
    Highlight Highlight Neeeeeeein? Ein Land spionierte einem übergelaufenem Spion nach? 😱
  • Siebenstein 13.04.2018 16:31
    Highlight Highlight Der Jakowenko soll nun mal nicht so naiv tun, warum gibt ein Geheimdienst wohl sein Wissen nicht preis?
    • Eine_win_ig 14.04.2018 09:04
      Highlight Highlight Gebe dir 100% recht. War ja im 2. WK nicht anders, als die Engländer Enigma geknackt hatten.

Theresa May will den Brexit erneut verschieben – EU-Partner verlieren derweil die Geduld

Premierministerin Theresa May will eine weitere Verlängerung der Brexit-Frist beantragen. Gleichzeitig streckt sie die Hand in Richtung Opposition aus, um einen Kompromiss zu finden.

May will eine erneute, möglichst kurze Verlängerung der EU-Austrittsfrist beantragen. Das kündigte sie am Dienstag nach einer siebenstündigen Kabinettssitzung in London an. Gleichzeitig will sich May mit der Opposition abstimmen, um doch noch eine Mehrheit im Parlament für das Brexit-Abkommen zu erreichen, das bereits drei Mal abgelehnt wurde.

Nach derzeitiger Planung soll Grossbritannien die EU am 12. April verlassen. Sollte bis dahin weder der Austrittsvertrag noch eine Alternative beschlossen …

Artikel lesen
Link zum Artikel