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Nach mehr als drei Monaten Lockdown durften am «Super Saturday» neben Bars auch Coiffeure und andere Geschäfte wieder öffnen.
Nach mehr als drei Monaten Lockdown durften am «Super Saturday» neben Bars auch Coiffeure und andere Geschäfte wieder öffnen.
Bild: keystone

Massen in London und Cider-Man William: Diese Bilder zeigen den Pubs-Restart in England

05.07.2020, 15:3305.07.2020, 16:57

Nach mehr als drei Monaten Zwangspause in der Coronakrise haben die Pubs in England wieder geöffnet und einen Ansturm erlebt. Die befürchteten Alkoholexzesse blieben zwar aus, doch im Londoner Ausgehviertel Soho drängten sich Menschenmassen, wie auf Fotos zu sehen war, die in sozialen Netzwerken kursierten. Die Lockerung gilt vorerst nur in England und Nordirland. In Schottland und Wales müssen sich die Menschen noch gedulden, bevor sie wieder in den Pub gehen können. In Grossbritannien legt jeder Landesteil seine eigenen Massnahmen in der Coronavirus-Pandemie fest.

Menschenmassen im Londoner Stadtteil Soho.
Menschenmassen im Londoner Stadtteil Soho.
Bild: keystone

«Ich denke, von dem was ich gesehen habe, dass sich die Menschen zum sehr überwiegenden Teil verantwortungsvoll verhalten haben, obwohl es ein paar gegenteilige Fotos gibt», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag im Nachrichtensender Sky News bilanzierend.

Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hatten auf eigene Veranlassung wieder geschlossen, wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Die Polizei selbst habe aber keine Pub-Schliessungen veranlasst, hiess es. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten.

Der erste, der sich ein Pint gegönnt hatte, war offenbar Prinz William. Der 38 Jahre alte Enkel von Queen Elizabeth II. (94) besuchte bereits am Freitagabend ein Pub in der ostenglischen Grafschaft Norfolk in der Nähe seines Landsitzes Anmer Hall.

Er habe sich bei den Mitarbeitern erkundigt, wie sie sich mit den neuen Umständen arrangiert haben, hiess es dazu in einer Twitter-Mitteilung des Kensington-Palasts. Nebenbei liess sich der Zweite in der britischen Thronfolge aber auch ein Pint servieren, wie auf Fotos zu sehen war. Es habe sich dabei um Cider gehandelt, berichtete die britischen Nachrichtenagentur PA. «Ich bin ein Cider-Mann», sagte William demnach über seine Apfelweinvorliebe.

Was sein muss, muss sein: Prinz William und sein Cider.
Was sein muss, muss sein: Prinz William und sein Cider.
Bild: keystone

Die Regierung hatte die Öffnung der Kneipen erst für die frühen Morgenstunden am Samstag angesetzt, um zu verhindern, dass die Menschen noch in der Nacht zu den Pubs pilgern. Es gelten Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden.

Auch Restaurants, Friseure, Kinos, Museen und Bibliotheken durften ihre Türen unter Einhaltung strikter Massnahmen zur Kontaktbeschränkung wieder öffnen. Von einigen Experten wurden die Lockerungen als zu früh kritisiert. Mit mehr als 44'000 Todesfällen bei nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist Grossbritannien das am stärksten von der Pandemie betroffene Land Europas. (sda/dpa)

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